VERANTWORTUNG ODER KEINE VERANTWORTUNG?
Je nach eigener Lebenssicht kann diese Frage mit Ja oder mit Nein beantwortet werden.
Ein Evolutionist wird jede Konsequenz nach dem Tode in Frage stellen.
Der Mensch, der dagegen an Gott glaubt wird sich dieser Konsequenz bewußt sein.
Die Frage dabei ist: Was soll man jetzt glauben?
Was spricht dafür, dass sich der Mensch nicht einmal für sein Leben verantworten muß?
Was spricht dagegen?
Wenn wir, so wie heute viele Wissenschaftler behaupten, ein Produkt des Zufalls und der Selbstorganisation sind, dann sind wir auch nach dem Tode niemand für unser Handeln verantwortlich.
Verdanken wir stattdessen dem Schöpfer unsere Existenz, der uns eine Lebensordnung gegeben hat, dann haben wir auch Ihm gegenüber eine Verantwortung.
Sie bestehet darin Gott und den Mitmenschen gerecht(liebevoll) zu behandeln.
Was soll aber geschehen, wenn diese Gerechtigkeit nicht gelebt wird?
Wenn wir also annehmen, dass Gott existiert, dann ist es eine Notwendigkeit, dass Er die Menschen für ihr ungerechtes Handeln(Lieblosigkeit) zur Rechenschaft zieht.
Welchen Sinn sollte eine Ordnung haben, wenn es für ihre Mißachtung keine Konsequenzen geben würde?
KONSEQUENZEN FÜR NICHTVERANTWORTUNG
Natürlich scheint es angenehmer zu sein unsere Existenz dem Zufall zuzuschreiben, weil wir damit auch unsere Verantwortung losgeworden sind.
Als weitere Konsequenz gäbe es auch keine allgemeingültige sittliche Ordnung, die für die Menschen verbindlich wäre. Das würde weiteres bedeuten, dass es keine wirkliche Gerechtigkeit gibt.
Denn viele Menschen sind im Laufe der Geschichte zeitlebens niemals für ihre Verbrechen und furchtbaren Taten zur Verantwortung gezogen worden. Kein Gericht hat sie jemals verurteilt.
Andere wieder haben sich durch Selbstmord ihrer Verantwortung entzogen.
Darüber sollte man nachdenken, wenn es darum geht, ob sich die Menschen nach ihrem Tod verantworten müssen oder nicht.
KONSEQUENZEN FÜR DIE VERANTWORTUNG
Nach christlichem Verständnis sind die Menschen für ihre Lebensweise verantwortlich.
"ICH SAGE EUCH ABER, DASS DIE MENSCHEN MÜSSEN RECHENSCHAFT GEBEN AM TAGE DES GERICHTS FÜR JEDES UNNÜTZE WORT, DAS SIE GEREDET HABEN." (Matthäus 12, 36).
"SO WIRD NUN EIN JEDER FÜR SICH SELBST RECHENSCHAFT ABLEGEN MÜSSEN." (Römer 14, 12).
"CHRISTUS, WELCHER WIRD ANS LICHT BRINGEN, AUCH WAS IM VERBORGENEN GESCHEHEN IST, UND WIRD DIE GESINNUNG DES HERZENS OFFENBAR MACHEN. ALSDANN WIRD EINEM JEGLICHEN VON GOTT SEIN LOB WIDERFAHREN." (1. Korinther 4, 5).
Doch kein Mensch ist in der Lage so gerecht(liebevoll) zu handeln, wie es eigentlich notwendig wäre.
Doch Gott hat dafür gesorgt, dass die Menschen, trotz ihres Versagens eine Chance erhalten.
Sie liegt in Christus begründet. Er ist für alle Ungerechtigkeit der Menschen stellvertretend gestorben. Wer im Vertrauen zu Ihm kommt erhält Amnästie, d. h. er wird für seine Verfehlungen nicht zur Rechenschaft gezogen.
"WER MEIN WORT HÖRT UND GLAUBT DEM, DER MICH GESANDT HAT, DER HAT DAS EWIGE LEBEN UND KOMMT NICHT IN DAS GERICHT, SONDERN ER IST VOM TODE ZUM LEBEN HINDURCHGEDRUNGEN." (Johannes 5, 24).
Das ist die einzige Möglichkeit vor den Konsquenzen bewahrt zu werden.
"WENN SICH DER UNGERECHTE(Lieblose) ABWENDET VON ALL SEINER UNGERECHTIGKEIT(Lieblosigkeit), DIE ER GETAN HAT UND ÜBT RECHT UND GERECHTIGKEIT, SO SOLL ER AM LEBEN BLEIBEN.
ES SOLL AN ALLE SEINE UNGERECHTIGKEITEN, DIE ER BEGANGEN HAT, NICHT GEDACHT WERDEN, SONDERN ER SOLL AM LEBEN BLEIBEN, UM DER GERECHTIGKEIT WILLEN, DIE ER GETAN HAT.
MEINST DU, DASS ICH GEFALLEN HABE AM TODE DES UNGERECHTEN, SPRICHT GOTT, UND NICHT VIELMEHR, DASS ER SICH VON SEINER UNGERECHTIGKEIT ABWENDET UND AM LEBEN BLEIBT." (Hesekiel 18, 21-23).
Gottes Ziel für den Menschen ist nicht seine Bestrafung, die im zweiten Tod besteht. Dieser zweite Tod besteht nur für diejenigen, die nach ihrer Auferstehung zum Gericht, die die Konsequenzen für ihr Verbleiben in der Ungerechtigkeit tragen müssen.
Deshalb ist mit dem Tod nicht alles vorbei, sondern weil auch alle diejenigen, die weder die Hilfe Gottes in Anspruch genommen, noch sich von ihrer ungerechten Lebensweise abgewandt haben, für eine bestimmte Zeit ihr Leben wieder erhalten werden.
Es liegt in der Gerechtigkeit Gottes begründet den Menschen ihre Verantwortung bewußt zu machen, und dass sie erfahren müssen weshalb sie das ewige Leben nicht erhalten können.
Nicht Gott schließt Sie von der ewigen Gemeinschaft aus, sondern sie allein tragen dafür die Verantwortung.
Sie wollten diese Gemeischaft mit ihrem Schöpfer nicht annehmen, deshalb hatte Er keine andere Wahl, als ihre Entscheidung zu respektieren. Er kann diese vertrauensolle Beziehung, die die Grundlage für das ewige Leben darstellt, vom Menschen nicht erzwingen.
Deshalb wird der Mensch am Ende das Ernten, was er gesät hat. (Galater 6, 7).
Es liegt am Menschen selbst die richtige Wahl zu treffen. Sie entscheidet darüber welche Konsequenzen er am Ende zu erwarten hat.
Liebe/r primavera45,
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