Bleiakku zellen im Minus?

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5 Antworten

Die sogenannte Sulfatierung resultiert u.a. davon, dass sich statt der schwammigen Struktur grobkörnige Kristalle gebildet haben. Man kann dies teilweise dadurch regenerieren, dass man mehrere Lade- und Entladezyklen mit sehr geringem Strom, z.b. 1/10tel des Ah-Werts durchführt.

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Die Zellen scheinen zugänglich zu sein. Ich vermute deshalb, das die Batterie nicht wartungsfrei ist. Die Grösse der Blasen oder die Färbung der Säure sagt nichts über den Zustand der Zelle aus. Eine sinnvolle Beurteilung der Zelle ist die Messung der Säuredichte mit einem Säureheber. Kriegst du in jeder Takstelle (hoffe ich). Wenn nach dem Laden, bei mehr als einer Zelle, keine oder nur wenig Dichte angezeigt wird, ist die Batterie definitiv platt. Dichte ca. 1.26 pro Zelle.

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Tiefentladung bei einem Bleiakku kann diesen beschädigen. Dabei können einzelne Zellen sogar umpolen, womit sie definitiv gehimmelt sind.

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Du scheinst nicht viel über Bleiakkus zu wissen. Ansonsten auch nicht viel über Zusammenhänge mit den Akkus.

Warum wohl gibt es nur in Deutschland diese Zurückbring-Gebühr?
Richtig, damit man angeblich kaputte bzw teilweise kaputte Bleiakkus zurück gibt, damit die wieder verwertet werden können.

Was ist denn an der Säure so schlimm? Gegen alles gibt es ein Gegenmittel.;-) Folglich kann man die Säure per Gegenmittel ungefährlich machen, wenn man weiß wie das geht und die nötigen Sicherheitsmaßnahmen kennt.

Meist gibt es zwei Gründe für Zellenversagen. Grund Nummer eins ist Zellenschlamm am Boden der Zelle. Zweiter Grund ist die Sulfatierung der Zelle. Letzteres tritt meist bei Tiefentladung eines Bleiakku auf.
Normalerweise wird diese Sulfatierung durch eine Neuladung aufgehoben, aber wenn eine Zelle zu tief entladen wurde und dieser Zustand zu lange bestand, besteht kaum noch eine Chance diese Zelle zu retten.

Die Hersteller die kaputte Akkus zurück bekommen, neutralisieren die Säure, bauen die Platten aus dem Gehäuse aus, analysieren die einzelnen Platten.
Defekte Platten werden heraus genommen und ersetzt. Dann kommt diese Anordnung in ein Testbad und wird getestet.

Ähnliches könnte mancher Bastler auch tun, nur wäre von sowas abzuraten!

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Kommentar von Hupfamichi
16.07.2016, 09:03

Ich hab im Garten eine kleine Photovoltaik Anlage, als Gartenbeleuchtung und als backup und da kann ich halt jeden zusätzlichen Stromspeicher gebrauchen.

Da für mich neue Bleiakkus nicht ganz billig sind und ich sie auch nicht für Hochstromzwecke brauche versuche ich alte zu desulfatieren, was bei diesem leider nur bei 3/6 Zellen geklappt hat

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Wie hast du denn die einzelnen Zellen spannungstechnisch gemessen? Normalerweise kommt man da nicht ran.....einmal tiefendladen und dann war's das, das mit neue Säure und so lohnt nicht, dafür sind die Bleiakkus zu billig und du wirst auch nie wieder die ursprüngliche Kapazität erreichen.

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Kommentar von Hupfamichi
15.07.2016, 10:14

ich hab mal wo gelesen dass man die zellen messen kann indem man in 2 zellen mit der messpitze reingeht. die 1 te zelle ergibt sich dan aus pluspol und 1te zelle

ich hab ja oben geschrieben, dass ich so was mit säure austauschen sowiso nicht will.

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