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Blasenspiegelung

Frage von odemtann odemtann

Hallo zusammen , ich soll zu einer Blasenspiegelung , hat da Jemand Erfahrung und kann mir schildern wie das abläuft und ist es schmerzhaft , oder ´´ nur´´ unangenehm ? Wer hat es schon hinter sich ?

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Antworten (5)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Hilfreichste Antwort von Minax Minax

    Hallo Odemtann. Deinem Profil kann man leider nicht entnehmen, ob du m oder w bist. Pauschal lässt sich sagen, dass es bei der Frau recht unkompliziert und nicht schmerzhaft ist.

    Bei einem Mann kann es etwas mehr "zwacken", da die Harnröhre länger ist und die Blase tiefer liegt. Aber ich denke, der Urologe wird entsprechend vorsorgen mit einer lokalen Betäubung.

    Ich selbst habe vor Jahren mal eine BS gehabt, ohne Betäubung (es sei denn, in dem Gleitmittel, welches mit dem Zystoskop eingeführt wird, war auch ein Lokalanästhetikum mit dabei) und es tat NICHT weh!

    Bei einer Frau könnte es höchstens etwas schmerzhafter sein, wenn sie eine akute Blasenentzündung o.ä. hat, dann ist ja alles gereizt. So war es zumindest bei meiner Mutter, die dauernd davon geplagt war. Aber auch sie war tapfer und es war erträglich.

    Bei mir wurde ein "starres" Zystoskop verwendet - als ich es sah, erschrak ich, weil es so groß wirkte! Aber keine Angst - es passt schon ;-)

    Ich denke, beim Mann wird eher ein flexibles Teil verwendet und ggf. eine Betäubung.

    Mache dir keine Gedanken - es ist wirklich eine harmlose Geschichte, die superschnell zu Ende geht! Ich begriff gar nicht, dass es schon so schnell vorbei war. Wenn es also bei dir weh täte, dann ist es wirklich nur ein kurzer Moment und sicher auszuhalten. Sprich mit dem Arzt über deine Nervosität und Angst.

    Viel Glück!

    Kommentar von odemtann odemtannodemtann

    Angst und Geld nie gehabt ;-) Danke für deine Ausführung .

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    Antwort von Bartolooo Bartolooo

    hatte vor ca: 6 Jahren eine Blasenspiegelung und kann nur sagen das es nicht weh getan hat nur etwas gedrückt und betäubt wurde auch nichts.

    Kommentar von odemtann odemtannodemtann

    Danke , das lässt hoffen .

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    Antwort von wj2000 wj2000

    Die Blasenspiegelung ist eine Untersuchung der Harnblase mit einem speziellen Endoskop, dem Zystoskop. Die beiden Wortteile des Begriffs "Zystoskopie" haben ihren Ursprung im Griechischen. Dabei bedeutet "Zyst" Blase und "skopein" schauen. Der Arzt kann mit dem Zystoskop den Blaseninnenraum betrachten. Mit einem bestimmten Zystoskop kann er auch die Harnröhre einsehen. Man spricht dann von einer Urethro-Zystoskopie.

    Wie funktioniert die Blasenspiegelung?

    Wie bereits erwähnt ist für diese Untersuchung ein Zystoskop erforderlich. Ein Zystoskop ist ein Gerät mit einer kleine Kamera, die am Ende eines Schlauchs angebracht ist. Zudem enthält das Zystoskop ein Stablinsen-System zur Vergrößerung, eine Lichtquelle und meist eine Spül- und Absaugvorrichtung. So kann der Arzt die Blase von innen betrachten. Durch Arbeitskanäle im Zystoskop werden chirurgische Instrumente zur Entnahme von Biopsien (Gewebeproben) oder für operative Eingriffe eingeführt. Oftmals ist die Optik des Zystoskops zur Arbeitserleichterung über eine Kamera mit einem Monitor verbunden.

    Weitere Informationen siehe hier:

    www.netdoktor.de/ratschlaege/untersuchungen/blasenspiegelung.htm

    Kommentar von odemtann odemtannodemtann

    Vielen Dank für die schnelle Aufklärung

  • 0
    Antwort von FrostLemon FrostLemon

    Die Frage ist zwar schon ein wenig älter, aber ich denke, jüngere Generationen werden sich das hier auch noch durchlesen :)

    Also ich bin weiblich und habe erst vor einigen Stunden (!) eine Zystoskopie gehabt. Ich muss vorab sagen: Ich war so bescheuert und habe mich durch das Internet richtig bescheuert gemacht. Was da einige Leute schreiben mit Schmerzen, Blut urinieren, etc...

    Mein Tipp: Lest euch sowas vorher nie bei einem Eingriff durch. Dadurch wird es dann noch unerträglicher. Und ihr seht es nur aus der Perspektive einer anderen Person. Jeder Eingriff, egal welcher, ist anders. genau so wie jede Person anders ist.

    Zur Spiegelung: Also, ich hatte einen super Arzt. Der wusste, dass ich total nervös und ängstlich war (ich bin erst 20) und hat mich klasse abgelenkt ("Hey, was für ne Kette trägst du denn da um den Hals?"). Sowas hilft ungemein. Meine Mutter war auch dabei, weil ich Unterstützung gebraucht habe, auch wenn die den strikten Befehl hatte, hinter mir zu bleiben :). Ich habe, glaube ich, auch eine Betäubung mit einem Geld bekommen. Das Einführen war sehr unangnehm, aber auszuhalten. War ein brennender und stechender Schmerz. Aber der Doc hatte mich sofort beruhigt, in dem er sagte, dass das schon das schlimmste war. Das geht auch sehr schnell, nicht mal ne Minute. Das rausziehen von der Gerätschaft merkt man im nachhinein nicht einmal. Nach dem Eingriff hatte ich ein leichtes Druckgefühl, das aber nach 5 Minuten sofort wieder weg war und ich keine Schmerzen oder sonstiges gehabt habe. Ich habe mich nur ein wenig müde und schlapp gefühlt, das war es auch schon. Das böse erwachen kam allerdings, als ich vorhin aufs Klo gehen wollte. Das waren leider richtige Schmerzen. So sehr, dass ich den Klogang 'abbrechen' musste. Aber das ist auch vollkommen normal. Und die Schmerzen werden mit der Zeit weg gehen und nicht durch die häufigen Klogänge, was auch irgendwie beruhigend ist. Aber dennoch sollte man viel trinken.

    In dem Sinne wünsche ich allen "ruhige Toilettengänge" und erst gar nicht einen Urologenbesuch :)

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    Antwort von Indy72 Indy72

    Vonwegen Schmerzen... das kommt ganz drauf an, wie gut du betäubt wirst. Im Nachhinein, tut es sowieso weh. Das ist aber höchst subjektiv.

    Kommentar von odemtann odemtannodemtann

    Schönen Dank auch , das macht wirklich mut :-(

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