Unser 3jähriger Berner hat mal wieder eine Blasenentzündung - abgesehen davon, dass der Hund offensichtlich leidet, kostet es wieder horrende Arztrechnung, Medikamente etc. Jetzt sagt der Tierarzt, da kann ich nichts machen. Diese Krankheit, und auch die Nierenentzündung sind typisch für diese Rasse. Dabei kommen die doch "aus dem Schnee"! Hat jemand Erfahrung mit dem Berner und kann diese bestätigen? Und: was könnte man tun, um diese Entzündungen zu vermeiden?

Berner Sennenhunde sind leider auch weil sie so in Mode gekommen sind inzwischen sehr überzüchtet und damit krankheitsanfällig. Blase und Nieren scheinen besondere Schwachstellen zu sein. Guck mal hier: http://www.tierheilpraxis-koetter.de/pic/Facharbeit.pdf

Immer wenn ich höre, da kann man nichts machen, empfinde ich das als Aufforderung den Arzt zu wechseln.
Leg mal deine Hände auf die Nieren des Hundes und schau, wie er reagiert. Wenn er sich das gefallen lässt, wiederhole es täglich, 1o Minuten müssten reichen, evtl. steht er früher auf und geht. Wenn er es nicht will, dann hilft das auch nicht...
Wolpertinger am 25. April 2008 14:02 Das hört sich interessant an. Mich interessiert immer was dann passiert. Kannst Du das erklären?
Raimund1 am 25. April 2008 14:40 Die Nieren regulieren den Wasserhaushalt des Körpers. Wenn es zu energetischen Staus kommt, kann durch das Auflegen der Händer die Blockade beseitigt werden.
Ich habe bei Tieren noch nicht so viel Erfahrung aber bei Menschen habe ich schon vile positive Erfahrungen machen dürfen.

Spreche mit deiner Züchterin. Die wird einen Verband angehören und die sammeln solche Daten eigentlich. Wegen deines Lieblings würde ich mir nochmal einen Rat von einen anderen Tierarzt holen. Vielleicht sogar in eine Tierklinik fahren die einen Spezialisten, als Urologen, haben. Das Kostet wahrscheinlich im ersten Moment mehr aber, auf ganze gesehen wahrscheinlich weniger. Ansonsten google mal Blasenentzündungen und Prophylaxen. Das würde ich versuchen so gut wie Möglich auf meinen Hund zu übertrage.

Schon nmöglich, dass solch ein BSH unter solchen Blasenentzündungen leidet... Mit einer ausreichenden und korrekt angewandeten Antibiosetherapie sollte diese Krankheit jedoch mal ein Ende finden. Sicher, die eine Rasse mag empfindlicher sein - aber korrekt angewendet... Ich würde auch den Tierarzt wechseln... Und.. man K A N N auch Antibiose im Ausland besorgen... ohne Rzpt... Aber Vorsicht... Nur anwenden, wenn die Symptomatig exakt in Richtung BE geht... Allet Jute für den Dackel ;oo)))

Ich kann Dir ein Hundeforum empfehlen, die haben recht viele Mitglieder, da ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich jemand damit auskennt: www.dogforum.de
Baiana am 25. April 2008 15:06 In diesem Forum findest Du übrigens auch gassi-begeisterte Menschen (als Mitglied kommst Du in diesen Bereich rein, als Gast - glaub ich - nicht). Dort kannst Du nach Gassipartnern suchen, bzw. Dich an bestehende Gassirunden anschließen (habe gerade Deinen alte Frage dazu gesehen).