Hallo zusammen, wir lassen derzeit ein Häuschen bauen, lt. Bauleistungsbeschreibung ist unter der Fußbodenheizung eine 10cm starke Dämmung WLG040 und darunter entweder eine Bitumenschweißbahn V60S4 oder eine Gefitasabdichtung vorgesehen (nach DIN18195 Teil 4). Nun meint der Häusle-Bauer plötzlich, dass die Schweißbahn nicht mehr notwendig sei, weil das gesamte Haus auf purem Sand stehe und deswegen von unten keine Feuchtigkeit in das Haus eindringen könne. Hat er damit recht oder soll ich auf die Einhaltung der in der Bauleistungsbeschreibung aufgeführten Leistung bestehen?
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Bitumenschweißbahn auf Bodenplatte?
Frage von
MaHor12
Antworten (2)
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3Antwort von
Imker2306Imker2306
Wenn die Wassersperre vorgesehen war, hat das sicher seinen Grund. Ich würde darauf bestehen. Denn nachträglich bekommst du die Bodenplatte nicht mehr dicht.
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1Antwort von
bauteufelbauteufel
Die Baubeschreibung ist Vertragsbestandteil und muß daher auch genauso erfüllt werden. Ohne wenn und aber.
Du kannst ja deinem GU im Gegenzug ankündigen auf Bezahlung der Schlußrate zu verzichten, da du es dir anders überlegt hast. Er hat bestimmt vollstes Verständnis dafür.
Faktisch ist es genau das gleiche, nämlich Vertragsbruch.
Kommentar von
MaHor12 Vielen Dank! Ich werde auf die Durchführung bestehen.
Diese Frage
Danke für die Antwort. Zum Zeitpunkt der Erstellung der Bauleistungsbeschreibung war die Bodenbeschaffenheit unklar - das war der Grund, warum der Häusle-Bauer seiner Meinung nach die Bitumenschweißbahn mit aufgenommen hat. Beim Begradigen des Grundstückes stellte sich heraus, dass unter 50cm Mutterboden purer Sand lagert. Darauf steht nun unser Rohbau. Ich weiß nicht, ob der Häusle-Bauer " 'ne Mark" sparen will, oder ob es tatsächlich nicht notwendig ist.
Nun, wie groß ist ie Platte und wieviel Rollen braucht man dafür? Ich denke 10 Rollen werden reichen. Eine gute Schweißbahn kostet um die 50€, also spart er 500 €. Bei einem Bauvolumen über 100000€ fällt das kaum ins Gewicht.