Bitte viele Antworten: Welche Möglichkeit zum Studieren wählen?

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8 Antworten

das erst kommt und man kam mit dem Lernen gar nicht hinterher. 

Was denkst du wie das in Deutschland abläuft? Es wird einen Grund geben warum du nicht angenommen wurdest.

Wofür sollte ich mich entscheiden und wieso?

Ich würde mich nach der Decke strecken und nicht auf Zwang ein Medizinstudium herbeiführen das einfach nicht sein soll.

Das Studium dort ist hier auch anerkannt, aber ich will ja dort erstmal
nur den Bachelor machen und dann das 4 jährige Medizinstudium in
Schottland oder Polen.

Ich habe den Eindruck du nimmst das schon alles auf die leichte Schulter. Das ist ein hin und her switchen zwischen Polen (was dir nicht wirklich zusagt) über Schottland und den USA. Das ist unterm Strich nichts halbes und nichts ganzes.
Erst nach einem Bachelorabschluss ist eine Bewerbung an einer medizinischen Hochschule möglich. Dort dauert das Studium dann noch einmal vier Jahre und schließt mit der "Doctor of Medicine" ab. Die Konkurrenz um diese Studienplätze. ist riesig. Wählt man also im College das Fach "pre-medicine", ist alles andere als ausgemacht, dass es hinterher tatsächlich mit dem eigentlichen Medizinstudium weitergeht. Viele Amerikaner warten jahrelang, bis sie endlich einen Platz an einer der Medical Schools des Landes ergattern.

Für Ausländer gibt es darüber hinaus noch einen Haken, denn viele amerikanische Medical Schools nehmen überhaupt keine Bewerbungen von Nicht-Amerikanern an. Und selbst wenn sie es tun, ist der Prozentsatz derjenigen, die genommen werden, mit durchschnittlich rund 3% verschwindend gering. Meistens muss man mindestens ein Jahr an einem US-College studiert haben, um überhaupt in Frage zu kommen. Ein deutscher Abiturient , der Medizin in den USA studieren möchte, müsste also zunächst 3-4 Jahre lang einen Bachelor an einer amerikanischen Universität machen und sich dann mit minimalen Erfolgschancen an einer medizinischen Hochschule bewerben, um dort noch einmal 4 Jahre zu studieren. 

Weiters - wenn ich das richtig verstanden habe - möchtest du auch die Kosten nicht haben, aktuell von 11.000 Euro im Jahr. Wie möchtest du dir da ein Studium in den USA finanzieren? Die Uni Gebühren belaufen sich auf 20-40.000 Dollar pro Jahr + Lebenserhaltungskosten (rund 1000 Dollar pro Monat), Flugkosten, Studentenvisum. Hast du dir das mal ausgerechnet und dich anständig informiert bevor du eine Bewerbung abschickst?

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Kommentar von samman
04.05.2016, 18:53

Der Grund wieso ich in Deutschland nicht genommen werde, ist mein Abiturschnitt. Ich hätte es auch in Polen geschafft. Aber ich finde ein Studium sollte auch Spaß machen und nicht nur aus Lernen bestehen. 

Das was du schreibst, ist mir alles klar. Ich wollte mich gar nicht in den USA bewerben für ein Medizinstudium nach dem Bachelor (den ich entweder in Schottland oder den USA machen will), sondern in Schottland (bieten auch 4 Jahre Med programs an) und notfalls in Polen. So wäre das auch kein Problem mit den Kosten. Ich habe schon einen Studienplatz in den USA und mit dem Stipendium sind die Kosten um die 15,000$/Jahr.

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Die bisherigen Antworten haben Dir sicher die ganzen Rahmenbedingungen nochmal verdeutlicht. Deshalb gehe ich darauf nicht mehr ein. Und beschränke mich auf Dein Thema, eine gute Entscheidung treffen zu wollen.

Für eine gute Entscheidung ist es sinnvoll, dass Du Deine Kriterien kennst und reflektierst. Diese Kriterien auch priorisierst. In einem zweiten Schritt einen Realitätscheck machst.

Ein Entscheidungskriterium für Dich scheint zu sein wie anstrengend das Studium ist - genauer der Aufbau der Lehrinhalte

Ein zweites wie Du behandelt werden möchtest: nicht herablassend und nicht autoritär.

Ein drittes: keine unnötige Wartezeit zu haben

Vielleicht kannst Du in diesem Sinne Deine einzelnen Kriterien auflisten und Dir überlegen, welche Lösung am besten zu Deinen Kriterien passt.

Wo es zum Beispiel durcheinander gerät ist der Punkt mit der Bezahlung. Die ist ja für Dich leistbar. Ist also kein wichtiges Kriterium. Das ist aber unabhängig davon, wie Du behandelt wirst. Was wiederum ein wichtiges Kriterium für Dich ist. 

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Kommentar von samman
02.05.2016, 13:30

Ich habe ja eigentlich schon einen Favoriten, der aber im Vergleich unsicher und nicht so direkt ist. Nur weil ich das lieber machen würde, heißt ja nicht automatisch, dass es eine gute Entscheidung ist. Ich habe etwas Angst eine falsche Entscheidung zu treffen und dadurch noch mehr Zeit zu verschwenden.

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Wenn das finanzielle keine Rolle spielt, warum studierst du dann nicht an einer privaten Uni in Deutschland oder klagst dich ins Studium ein? Ansonsten würde ich dir zu der zweiten Möglichkeit raten, das Studium soll schließlich auch Spaß machen und nicht nur aus 24/7 lernen bestehen

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Kommentar von samman
02.05.2016, 13:27

An den Privaten in Deutschland habe ich mich beworben, das ist ja meine Hoffnung :). Danke.

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Falls du nach deiner Ausbildung als Mediziner in Deutschland arbeiten möchtest, solltest du dich (falls noch nicht geschehen) darüber informieren, welche Abschlüsse überhaupt in Deutschland anerkannt werden.

Ansonsten hast du doch bereits schon einen Favoriten, was spricht noch dagegen? Jedes Medizinstudium ist zeitaufwändig, 1 Jahr mehr oder weniger macht da einen geringen Unterschied und wenn du dafür mehr Freude an der Sache hast,  ist dies doch ein angebrachter Preid dafür :)

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Wieso studierst du nicht in Varna/Bulgarien? Das Studium ist ebenfalls aus englisch, die Uni relativ neu, es gibt nut kleine ( ca. 10 Studenten) Gruppen und das Studium kostet "nur" 9000€ im Jahr. Das Studium wird vollkommen anerkannt und es gibt auch kein Physikum. Zudem sind die Erfahrungsberichte sehr positiv, da man direkt am Goldstrand studiert, man wohl die Nummern der Profs. bekommt und somit auch Klausuren verschieben kann. Zur Aufnahme reicht ein Englischtest. Beste Grüße, Adrian13J:)

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Kommentar von Adrian593
02.05.2016, 14:41

auf*, nur*

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Das Studium in Polen war uf Englisch, was kein Problem ist, aber echt anstrengender als nötig und autoritär gewesen.

In den USA oder Schottland laeuft das Studium auch auf Englisch. Wo soll da der tatsaechliche Vorteil sein?

Ausserdem ist es doch auch so, dass gerade eine Bewerbung im Ausland nicht von heute auf morgen "passiert", sondern dass es einen ganz erheblichen Zeit- und Bewerbungsaufwand bedarf (USA z.B, fast ein Jahr ). Die Frage, ob man sowohl im einen als auch im anderen Land fuer das Studium ueberhaupt angenommen wird, stellt sich dort ebenso wie in Deutschland. In den USA laeuft die gesamte med. Ausbildung uebrigens voellig anders als in Deutschland und deswegen wird sie auch nicht in Deutschland anerkannt.


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Kommentar von samman
02.05.2016, 13:21

Ich habe mich schon zur Sicherheit in den USA beworben und wurde auch genommen. Das Studium dort ist hier auch anerkannt, aber ich will ja dort erstmal nur den Bachelor machen und dann das 4 jährige Medizinstudium in Schottland oder Polen.

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Ist Österreich eine Option?
Da gibt es einerseits natürlich das öffentlichen Studium in Wien, Innsbruck und Graz, andererseits gibt es in Wien und Salzburg auch Privatuniversitäten (Salzburg: Paracelsus, Wien: SFU). Sozusagen als zusätzliche Option zu Deutschland vielleicht.

Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit in Ungarn zu studieren oder in Holland. Da gibt es Humanmedizin auch als Studium - in Ungarn kostet es soweit ich weiß auch einiges.

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Kommentar von samman
02.05.2016, 13:25

Danke. Aber in Österreich ist es schwer genommen zu werden und an der Paracelsus habe ich mich beworben, die haben ja einen Campus in Nürnberg. Holland muss man Holländischkentnisse nachweisen und Ungarn ist nicht besser als Polen. Bleiben also nur meine zwei Möglichkeiten :D.

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mhhh

ich wuerde mich fuer eine Ausbildung in Deutschland entscheiden(was du nicht willst). Aber wenn fuer dich das finanzielle kein problem ist und dein schnitt zu schlecht ist versuch dich doch einzuklagen. finde ich zwar unschoen aber eine moeglichkeit. 

in usa wuerde ich persoenlich nicht . (das sagt ein Amerikaner) 

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Kommentar von trumm
02.05.2016, 10:58

in usa wuerde ich persoenlich nicht . (das sagt ein Amerikaner)

In den USA Medizin oder einen anderen medizinischen Beruf zu studieren, bringt ausser enormen Kosten gar nichts, denn die Ausbildung wird in Deutschland nicht anerkannt und erfordert umfangreiche Zusatzausbildung nach der Rueckkehr.

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