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Die Schafe blöken. Ihre Glocken bimmeln hell durch die blaue Morgendämmerung in den Bergen Sardiniens. Unter den trappelnden Hufen knistert die vertrocknete Macchia. Es ist Zeit zum Melken. Eilig und tumb hastet die Herde unter Kork- und Steineichen hindurch. In den Senken bilden die Tiere ein zotteliges, bähendes, hektisches Knäuel, fast an jedem Felsbrocken entsteht ein Stau. Doch Guiseppe Costa bleibt geduldig. In aller Ruhe pfeift, ruft und treibt der 52-jährige Schäfer sein Vieh zur Futter- und Melkstation.







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Vergessen oben zu schreiben: die Insel ist auch nicht weit von Olbia entfernt.