Hallo melly94
Mein aufrichtiges Beileid.
Ich empfinde mit Dir, denn ich weiß wie man sich dann fühlt.
Oft haben Trauernde es als Erleichterung empfunden, mit jemandem zu reden, also jemand zu finden, der einfach nur zuhört, jemand der Ruhe ausstrahlt und das Reden Dir überlässt.
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Die Bibel spricht zum Beispiel von einem Mann namens Hiob, der viel durchzumachen hatte und sogar alle seine zehn Kinder verlor.
Er sagte: „Mein Leben ekelt mich an! Darum will ich der Klage freien Lauf lassen und mir die Bitterkeit von der Seele reden“ (Hiob 1:2, 18, 19; 10:1, Hoffnung für alle).
Hiob hatte das Bedürfnis, seiner Klage „freien Lauf zu lassen“.
Und wie wollte er das erreichen? Er wollte es sich „von der Seele reden“.
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Gespräche können Schmerz erträglicher machen.
In Worten auszudrücken, wie man empfindet, und jemanden zu haben, der einem dabei mitfühlend zuhört, einfach nur zuhört, wird es einem erleichtern, mit den Gefühlen zurechtzukommen.
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Eine weitere gute Möglichkeit, Trauer zu verarbeiten, ist, seine Gedanken aufzuschreiben.
So manchem, der sich schwertut, mit anderen über seine Gefühle zu sprechen, fällt es womöglich leichter, diese zu Papier zu bringen.
Zum Beispiel schrieb David, der Gott treu ergeben war, nach dem Tod von Saul und Jonathan ein Lied, in dem er seiner tiefen Trauer gefühlvoll Ausdruck verlieh.
Dieses sehr emotionale Klagelied wurde schließlich ein Teil der Bibel und ist heute in 2. Samuel zu finden (2. Samuel 1:17-27).
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Weinen kann ebenfalls als ein emotionales Ventil dienen.
„Für alles gibt es eine bestimmte Zeit“, heißt es in der Bibel, auch „eine Zeit zum Weinen“ (Prediger 3:1, 4).
Wenn jemand stirbt, der Dir so nahegestanden hat, wie Deine Oma, ist das mit Sicherheit „eine Zeit zum Weinen“.
Niemandem muss das peinlich sein.
Die Bibel spricht von vielen gläubigen Männern und Frauen, die ihre Trauer ganz offen durch Weinen ausdrückten (1. Mose 23:2; 2. Samuel 1:11, 12).
Auch Jesus Christus „brach in Tränen aus“, als er sich dem Grab seines Freundes Lazarus näherte, der kurz zuvor gestorben war.
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Ich wünsche Dir viel Kraft und den Segen unseres himmlischen Vaters, den „ Gott allen Trostes, der uns tröstet in all unserer Drangsal.“ (2. Korinther 1:3-4) .
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