Frage von Frankfurter1899, 69

Bitte helft mir, bin verzweifelt und habe keine Ahnung ob ich im Recht bin?

Hallo, ich hatte ein Untermietsverhältnis mit der Mutter meiner Freundin, in der Wohnung meiner Freundin. Der Vertrag stand ab dem 01.06.2016, eingezogen bin ich jedoch erst am 01.09.2016. Habe also auch erst ab dann Miete bezahlt. Im Vertrag standen meine Freundin und Ich mit einer Miete von 398 Euro. Nach 2 Wochen wurde mir das ganze zu bunt, jedes Mal sollte ich ihre Mutter fragen ob wir in unserer Wohnung feiern dürfen, die Nachbarn waren eine Zumutung und es wurde für mich nicht mehr tragbar. Also zog ich aus, jedoch hatte ich im Wohnzimmer gestrichen und die Toilette erneuert, Schlüssel habe ich auch auf meine Kosten neu gemacht. Die anteilige Miete von 200 Euro habe ich im voraus bezahlt. Jetzt die Frage. Kann ich dieses Geld zurückfordern oder habe ich Pech gehabt wegen diesem Untermietvertrag (Im Hauptmietvertrag wurde nie erwähnt das die Mieterin untervermieten darf)?

Danke für jede Antwort

Antwort
von Giwalato, 14

Hallo Frankfurter,

ich bin etwas irritiert, gehört die Wohnung der Mutter Deiner Freundin oder hat die Mutter sie von einer anderen Person selbst gemietet und dann an Deine Freundin und Dich untervermietet?

Bist Du alleine aus dieser Wohnung wieder ausgezogen oder habt ihr Euch gemeinsam eine andere Wohnung gesucht, in der Ihr jetzt beide lebt? 

Scheinbar habt ihr beide noch wenig Erfahrung mit Verträgen. 

Einen Anspruch auf Rückzahlung des von Dir bezahlen Geldes hast Du nicht. Eine kostengünstige Möglichkeit, Dich beraten zu lassen, hat Du als Mitglied eines Mietervereins.

Wichtig ist in meinen Augen auch, daß Du und Deine Freundin klären, unter welchen Bedingungen ihr zusammen leben wollt, wenn ihr beide Euch einig seid, wird vieles leichter. 

Andernfalls macht es für mich Sinn, wenn jeder von Euch künftig noch in einer eigenen Wohnung lebt, bis ihr beide die nötige Reife für eine Beziehung habt. 

Solange Deine Freundin sich so von ihrer Mutter hineinreden läßt, obwohl Ihr beide nicht mal mit dieser Frau gemeinsam unter einem Dach gelebt habt, ist dies nicht der Fall. 

Und wenn Du nicht schon zum vertraglich vereinbarten Termin in die Wohnung eingezogen ist, sondern später, ist das grundsätzlich Dein Problem und nicht das des Vermieters, wenn Dir die Wohnung ab Vertragsbeginn zur Verfügung steht.

Ich wünsche Dir, daß Du gemeinsam mit Deiner Freundin eine gute Lösung findest.

Viel Erfolg,

Giwalato 

Kommentar von Frankfurter1899 ,

Die Wohnung wurde 20 Jahre von ihrer Mutter und meiner Freundin bewohnt.  Die Mutter zog zu ihrem Freund.  Ich zog bei meiner Freundin ein. 

Ihre Mutter mischte sich ab da ein  und verteufelte mich. Wenn meine Freundin und ich stritten nutzte ihre Mutter das um gegen mich zu wettern. Sie leidet darunter das sie nichts mehr bei ihrer Mutter erzählen kann.  Inzwischen läuft es super bei uns. Aber ihre Mutter nervt höllisch.  Ich wohne wieder Zuhause und sie allein in der Wohnung ist jedoch mehr bei mir. 

Kommentar von Giwalato ,

Wenn die Wohnung nicht Eigentum der Mutter Deiner Freundin ist, liegt ein Untermietvertrag zwischen der Mutter Deiner Freundin als Hauptmieter und Deiner Freundin und Dir als Untermieter vor.

Alternative 1:

Du mietest mit Deiner Freundin eine Wohnung, die ihr Euch beide leisten könnt, auch wenn sie kleiner ist. Da seid niemand Rechenschaft schuldig. So seid Ihrauch die nervigen Nachbarn los.

Alternative 2:

Ihr läßt die Situation erst mal wie sie ist, bis Du/Ihr mit Euerer Ausbildung fertig seid und Euch gemeinsam eine adäquate (gleichwertige) Wohnung leisten könnt.

Alternative 3:

Deine Freundin spricht mit dem Eigentümer der Wohnung und wird selbst Hauptmieter der Wohnung. Dann kann sie selbst an Dich untervermieten und ist ihrer Mutter keine Rechenschaft mehr schuldig.

Alternative 4: 

Wie 3, aber ihr steigt beide als Hauptmieter in den bestehenden Mietvertrag ein.

Wenn die Mutter Eigentümerin der Wohnung ist, sind Deine Freundin und Du seit 01.06.2016 selbst Hauptmieter und dürft die Wohnung vertragsgemäß nutzen. Und dies schließt auch das Feiern von Partys ein, solange sie sich im Rahmen halten.

Andernfalls könnt ihr beide gemeinsam den Mietvertrag kündigen, mit einer Frist von drei Monaten. 

Antwort
von bwhoch2, 27

Was Du in die Wohnung investiert hast, zählt nicht. Da wirst Du nichts dafür bekommen.

Das Untermietverhältnis ist wie ein ganz normaler Mietvertrag mit dreimonatiger Kündigungsfrist. Du musst jetzt noch den Mietvertrag kündigen und dann noch für November bis Januar Deine Miete bezahlen.

Ob die Mutter Deiner Freundin überhaupt untervermieten durfte, geht Dich allerdings nichts an.

Ist Deine Freundin noch Deine Freundin und soll sie das auf Dauer bleiben? Dann würde ich versuchen, eine gütliche Regelung zu finden.

jedes Mal sollte ich ihre Mutter fragen ob wir in unserer Wohnung feiern dürfen

Wenn in Wohnungen gefeiert wird, kann es immer zu Problemen mit Nachbarn kommen. Zum Feiern geht man deshalb besser in Kneipen oder andere Locations und stört nicht den Hausfrieden. Die Mutter Deiner Freundin wird wissen, warum sie so darauf achtet, dass da nicht jedes Wochenende die Post abgeht.

Kommentar von Frankfurter1899 ,

"Feiern" ich hatte 3 Freunde zu Besuch und wird haben abends uns auf dem Balkon unterhalten und ein bisschen was getrunken, sind um 22 Uhr ins Haus und waren auch dort leise!

Kommentar von bwhoch2 ,

Ist doch uninteressant, was war, aber wenn Deine Vermieterin darauf besteht, dass Du sie fragst, ob mal wieder gefeiert werden darf, wirst Du wohl in dieser Konstellation damit leben müssen oder eben nicht, was Du durch Deinen Auszug schon dokumentiert hast.

Das "Feierverbot" der Vermieterin berechtigt aber nicht zu einer fristlosen Kündigung.

Allenfalls könntest Du Dich über das Verbot hinweg setzen und Leute empfangen und wenn das Feiern dann in einem Rahmen stattfindet, wo Nachbarn nach 20 Uhr nicht gestört werden, kann auch die Vermieterin nichts dagegen sagen. Wie es allerdings um den familiären Frieden bestellt ist, der nichts mit den mietvertraglichen Rechten zu tun hat, ist eine andere Sache.

Insofern ist es schon i. O., dass Du ausgezogen bist, aber zur Mietzahlung bleibst Du verpflichtet. Mach die Kündigung jetzt schriftlich und versuche dann eine Einigung mit Deiner (Ex-)Freundin und deren Mutter.

Kommentar von Frankfurter1899 ,

Es ist noch meine Freundin!

Es ging nicht um das "Feierverbot", was so nie ausgesprochen wurde. Es ging darum, dass ich mich nicht ummelden konnte, da sie dort noch gemeldet war obwohl sie nicht mehr dort wohnt. Ohne Ummeldung --> kein Wohngeld --> zu wenig Geld für die Miete und den Rest den man zum Leben braucht.

Kommentar von PolluxHH ,

Dann passe auf, daß sie es auch bleibt und sich nicht mit ihrer Mutter gegen Dich verbündet. Möglichkeiten hätten sie, Dir das Leben schwer zu machen, wenn ich das mit dem Mietvertrag (gemeinsamer Mietvertrag, also auch gesamtschuldnerisches Verhältnis) richtig sehe. Suche also schnell eine Lösung zusammen mit deiner Freundin.

Die extremste Variante: deine Freundin zahlt keine Miete mehr, ihre Mutter als Vermieterin mahnt die Miete bei Dir an, dann gesetzliches Mahnverfahren gegen Dich und entweder Widerspruch und Gericht (wäre unglücklich, da Du ja Mieter bist und gesamtschuldnerisch gegenüber der Vermieterin haftest) oder Anerkenntnis und ggf. im weiteren Titulierung.

Kommentar von bwhoch2 ,

Ooh je, da bist Du an die richtige geraten. Wenn Du dort wohnst, ist es doch eigentlich völlig egal, ob Du auch dort wohnst. Zum Anmelden brauchst Du jedenfalls eine Wohnungsgeber-bescheinigung und wenn Du die von der Mutter nicht bekommst, ist es einfach ziemlich schlecht. Dann müßte die Behörde gegen sie vor gehen, was auch kein Vergnügen ist. Ich denke, es ist in der Tat das Beste, dass Du wieder ausgezogen bist und da die Tochter noch Deine Freundin ist, wird sich doch auch eine Lösung wegen der Miete finden. Versuche das jetzt noch zu regeln und wenn das nicht geht, denk an den Kündigungstermin 3.11. (Letzter Tag, um wenigstens für die nächsten drei Monate rechtzeitig dran zu sein.

Kommentar von PolluxHH ,

Das ginge mit der Kündigung nur, wenn er wirklich Untermieter wäre und nicht Mieter, wie seine Aussagen zur Vertragskonstruktion (seine Freundin und er stehen gemeinsam im Mietvertrag) annehmen lassen.

Wenn zwei Personen ein Objekt zusammen gemietet haben, kann gemäß BGH der Mietvertrag nicht einseitig gekündigt werden.

Antwort
von ChristianLE, 17

Der Vertrag stand ab dem 01.06.2016, eingezogen bin ich jedoch erst am 01.09.2016. Habe also auch erst ab dann Miete bezahlt.

 

Merkwürdige Argumentation. Die Miete ist mit Vertragsbeginn/Schlüsselübergabe fällig und nicht erst mit dem Einzug.

Kann ich dieses Geld zurückfordern oder habe ich Pech gehabt wegen diesem Untermietvertrag (Im Hauptmietvertrag wurde nie erwähnt das die Mieterin untervermieten darf)?

 

Nein, kannst Du nicht. Was im Hauptmietvertrag steht, ist unerheblich. Es geht nur darum, was in deinem Untermietvertrag steht.

Grundsätzlich könnte der Untervermieter sogar noch die Mieten für Juni bis August fordern.

Einfach ausziehen geht auch nicht. Der Vertrag muss gekündigt werden.

Kommentar von PolluxHH ,

Nach Aussage des Fragenden besteht nur ein gemeinsamer Vertrag mit der Mutter (als Vermieterin), in dem seine Freundin und er stehen. Da die Mutter nicht in der Wohnung wohnt, es aber die "Wohnung der Freundin" sei, kann nicht die Mutter die Hauptmieterin sein. Damit bleibt nur, daß seine Freundin und er gleichberechtigte (Haupt)Mieter sind, entsprechend ist die ganze Angelegenheit wohl noch weit verzwickter, als wenn es ein echter Untermietvertrag wäre.

Antwort
von amdros, 27

Auch wenn es die Tochter deiner Vermieterin ist bei der du wohnst, hast du eine 3 monate Kündigungsfrist einzuhalten.

Du hättest auch lt. Vertrag schon ab 01.06. die Miete zahlen müssen und es geht aus deiner Frage ganz eindeutig hervor, du hast ab 01.09. erst Miete gezahlt!

Lt. meinem Verständnis müßtest du 6 x 200 € zahlen! Wiegt die Summe Anstrich des Wohnzimmers, Erneuerung der Toilette und Anfertigung der Schlüssel dem auf?

Wenn ich da etwas in die verkehrte Kehle bekommen habe, korrigiere mich bitte!


Kommentar von Frankfurter1899 ,

Wahrscheinlich stimmt das. :/ Die Frau macht mich krank! Gut dann seh ich zu das sie das fallen lässt und es gut ist.

Kommentar von amdros ,

Die Frau macht mich krank

..das kann ich absolut nachvollziehen aber bedenke, du hast einen Vertrag und dann stellt sich natürlich obendrein auch noch die Frage, hast du schriftlich gekündigt?

Du hättest, egal wo und wie du dagegen Vorgehen würdest, keine rechtliche Handhabe und dann evtl. gutem Geld schlechtem hinterher laufen.

Hake es ab, wäre für dich besser und lerne daraus!

Kommentar von Frankfurter1899 ,

Wahrscheinlich das beste. Sie bleibt halt trotzdem die Schwiegermutter, die nur Mist erzählt und die halbe Familie gegen mich aufbringt.

Danke

Kommentar von amdros ,

Dann sollte deine Freundin..als Tochter deiner Schwiegermutter sich der Sache mal annehmen und Klartext mit ihrer Mutter reden!! Das liegt in ihrer Kompetenz und nicht auf dich abgewälzt werden!

Wäre für dich auch besser, dir in diese Richtung ein dickes Fell zuzulegen!

Antwort
von NSchuder, 18

Mit welcher Begründung möchtest Du die Miete zurück fordern?

Dass Du das Wohnzimmer neu gestrichen und die Toilette erneuert hast, hast Du auf eigenen Wunsch und aus freien Stücken gemacht. Dafür kannst Du kein Geld fordern.

Genau genommen müsstest Du sogar eine Kündigungsfrist einhalten und noch weiter bis zu deren Ablauf Miete zahlen. Es ist also schon nett wenn die Mutter Deiner Freundin als Vermieterin keine weiteren Forderungen an Dich stellt und Dich so ziehen lässt.

Antwort
von Katie27, 20

puh, das ist recht verzwickt. Also meine erste Frage die ich beim Lesen hatte war warum du es zurückforderst (ob es einen sachbezug dazu darstellt; also jetzt nicht warum du das möchtest..sondern ob es dazu einen Sachlichen Bezug auf die Situation gibt; wäre wichtig um die rechtliche Relevanz zu klären)

Denn grundsätzlich ist bezahlt ist bezahlt.

Was nun im Hauptvertrag konkret steht ist immer auch eine Form des Mietvertrages. Da gibt es ja die verschiedensten, und erlaubt ist es idr eine Wohnung unterzuvermieten, ob nun schriftlich oder anderweitig dem Vermieter mitgeteilt. Der Erlaubnis bedarf es dabei glaube ich nicht, es sollte lediglich mitgeteilt werden, ua auch wegen der Nebenkostenabrechnung.

Warum versuchst du es nicht auf freundliche Art wenn du es als nicht gerechtfertigt ansiehst? Gibt es denn Gründe die dich verärgern und damit zu tun haben?

Ich würde einen Besuch mit der Freundin und deren Mutter vereinbaren und das Gespräch ganz normal suchen.Das wäre mein Hauptsächlicher Rat


Viel Glück


Kommentar von Frankfurter1899 ,

Per Whatsapp hat sie mir geschrieben sie bezahlt mir Farbe, Toilette und Schlüssel.

Ihre Mutter hat ein tierisches Problem mit mir, da ihre Tochter nicht mehr mit ihr unter einem Dach wohnt, flippt sie komplett aus und erzählt Lügen ohne Ende über mich und nutzt die Nachbarn aus um rauszubekommen, wann wir uns streiten oder wie wir wann zuhause sind. Die Frau ist der Teufel! Ich bin einiges gewohnt jedoch ist das der Oberhammer!!!

Kommentar von Katie27 ,

hm, das ist natürlich nicht schön, aber macht die Sache keineswegs einfacher. Wenn du auf das Geld wirklich angewiesen bist würde ich schon nachhaken.

oder mal versuchen mich an den Mieterbund zu wenden, notfalls kann vielleicht auch der Verbraucherschutz weiterhelfen. Die haben Experten für sämtliche Bereiche. Dort kann man sich kostenfrei erkundigen (auch telefonisch)

und was den Rest betrifft müsst ihr schauen ob es dann nicht evtl ratsam wäre in einen anderen Stadtteil zu ziehen?


Kommentar von Katie27 ,

ich muss nochmal ergänzen: oder meintest du dass du die volle Summe seither auch für Oktober gezahlt hast?

Dann hättest du im Prinzip das Recht es zurückzuverlangen, weil die Vorauszahlung auf eigenen Ermessen erfolgt ist, ABER auch hier musst du schauen ob ihr eine Kündigungsfrist vereinbart habt.

die ist ja als Sicherheit für beide Seiten gedacht und auf seiten des Vermieters eben zum Schutz vor ausfallenden Forderungen und die Zeit wo man sich um neue Mieter / Untermieter bemühen muss.

Also wenn ihr da eine Frist vereinbart habt, dann müsstest du unter Umständen glücklich sein dass sie nicht noch eine dritte Miete einfordern.

Ich glaube auch nicht dass es da Sonderregelungen gibt wenn es kurz nach dem Einzug wieder zum Auszug kommt; die Ausnahme wären denke ich nur unzumutbare Umstände und selbst die enden oft in einem Streitfall und letztlich vor Gericht. Da macht das ganze drumherum für diesen Fall natürlich keinen Sinn


Die nächste Frage wäre natürlich auch ob es das wert ist, da ihr ja trotzdem befreundet seid, unabhängig wie euer Zusammenleben verlief. Vielleicht suchst du einfach mal das Gespräch mit deiner Freundin

Antwort
von PolluxHH, 21

Vertrag ab 01.06., eingezogen 01.09. auf Basis dieses Vertrages ... hier war man Dir gegenüber äußerst kulant, denn eigentlich schuldest Du 3 Monate "Unter"miete, denn egal ob Miete oder Untermiete: es zählt nicht der Tag des Einzugs, sondern der Tag, ab dem der Vertrag gilt. Dazu aber gleich mehr, denn gezahl wurde die Miete ja (oder eine niedrigere Zahlung akzeptiert), so daß es ein Anspruch deiner Freundin gegen Dich ist.

DU hattest einen UNTERmietvertrag mit der VERmieterin, nicht mit der Mieterin???? Kurios, denn einen Untermietvertrag könntest Du nur mit der Mieterin haben. Da aber deine Freundin und DU im Mietvertrag stehen gemäß deiner Aussagen, bist Du nicht Untermieter, sondern anteiliger Mieter. Nach BGH (BGH NJW 2005, 1715) kann dabei ein gemeinsamer Mietvertrag nicht einseitig gekündigt werden und da Ihr beide im Mietvertrag steht, kann jeder von euch gesamtschuldnerisch herangezogen werden. Hier hättest Du die Option auf Klage zur Zustimmung zur Kündigung, doch ich denke, daß eine interne Einigung der bessere Weg wäre.

Ich würde einmal sagen, daß Du hier deiner Freundin ziemlich übel mitgespielt haben dürftest, aber einen Anspruch auf Rückzahlung hast Du keinesfalls, weit eher könnte Deine Freundin einen Anspruch gegen Dich geltend machen.

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