Frage von hanamony, 50

Bitte bitte Helfen sie uns, drohnde Kündigung ,neue Anstellung Aufhebungsvertrag oder fristgerechte kündigung wie soll ich vorgehen ?

Hallo Zsm, mein Mann wurde von seinem Arbeitsgeber in Juli informiert dass er evtl spätestens in Dezember entlassen wird weil er ihn nicht mehr zahlen kann , hat ihm allerdings kein Kündigungsschreiben ausgehändigt . mein Mann hat sich daraufhin direkt als Arbeitssuchend gemeldet . Nun gestern bekam er eine Zusage für eine Festeanstellung bekommen, muss aber direkt anfangen also am 20 August . Wie soll mein mann jtzt vorgehen ! der Alte Arbeitsgeber will ein Aufhebungsvertrag unterschreiben zum 19/08 damit er am 20/8 direkt beim neuen Arbeitsgeber anfangen kann. Unsere Problem besteht daran dass wir im Netz gelesen haben dass so ein Vertag negative folgen mit sich bringt im Fall eine" Arbeitslösigkeit innerhalb der Probezeit " und zwar die 12 Wochen Sperre von Arbeitslosengeld 1 . Diese risiko wollen wir nicht eingehen denn wir haben ein familie mit kleine Kinder!! Wenn mein Mann sich fristgerecht kündigen lässt muss er trotzdem die frist einhalten?? trotz die drohende Kündigung von Juli . Bitte helfen sie uns eine Festeanstellung hat man nicht so leicht wenn mein Mann die nicht rechtzeitig annimmt wird sie weiter gegeben und er wird spätestens in Dezember Arbeitslos gibt es kein Sondereglung die sowas berücksichtigt und uns evtl diese 12 Wochen Sperre vermeidet falls es doch nicht mit dem neuen Arbeit klappt kann uns bitte jmd ein Muster Kündigung oder Aufhebungsvertrag der diese Bedingungen berücksichtigt schicken ? wir sind sehr auf ihre hilfe angewiesen ! Bitte Helfen sie uns
Danke euch im Vorraus.

Expertenantwort
von Hexle2, Community-Experte für Arbeitsrecht, 14

Eine Sperre des ALG bei einem Aufhebungsvertrag erfolgt nur, wenn Dein Mann durch den Aufhebungsvertrag arbeitslos werden würde da er dann den Job durch Eigenverschulden jetzt schon aufgegeben hätte.

Dein Mann kann problemlos einen Aufhebungsvertrag zum 19.August unterschreiben und am 20. August beim neuen AG anfangen. Das ALG spielt doch hier keine Rolle, Dein Mann hat doch einen Job und war keinen einzigen Tag arbeitslos.

Wenn es mit dem neuen Job nicht funktioniert, braucht Dein Mann auch keine Angst vor einer Sperre haben. Selbst wenn er die jetzige Arbeit nicht im Dezember verloren hätte, könnte man ihn nicht sperren. Er hat, wenn ihn der neue AG z.B. in der Probezeit kündigt, seinen Job ja nicht selbst aufgegeben. Wenn das so wäre, könnte ja niemand mehr einen Jobwechsel vornehmen.

Maßgebend für eine Sperre des ALG ist dass die Arbeitslosigkeit durch Selbstverschulden verursacht wird und davon kann ja hier keine Rede sein.

Antwort
von wilees, 32

Hat er nach erfolgten Aufhebungsvertrag eine neue Anstellung und wird dann innerhalb der Probezeit entlassen, so führt dies nicht zu Sanktionen beim Arbeitslosengeld.

Kommentar von hanamony ,

hallo, habe aber hier im Forum solche fälle gelesen

Kommentar von wilees ,

Sperrzeit beim Arbeitslosengeld - Wann gilt die Sperre? - Finanztip

www.finanztip.de/sperrzeit-arbeitslosengeld/

Hieraus:
Aussicht auf neue Stelle:

Wenn Sie eine feste Zusage oder auch

nur nachweislich konkrete Aussichten auf eine neue Stelle hatten, haben Sie die Arbeitslosigkeit nicht vorsätzlich herbeigeführt, selbst wenn der Jobwechsel dann nicht geklappt hat. (LSG Hamburg, Urteil vom 01.02.2012, Az. L 2 AL 49/09).

Kommentar von hanamony ,

ja mein Mann  hat ein Vertrag bekommen und  vom Arbeitsgeber unterschrieben, es fehlt nur noch sein Unterschrifft. Der hört am 19ten auf beim alten Abeitsgeber und fängt am 20ten an  beim neuen

Kommentar von wilees ,

Dann kann ich Euch allen nur viel Glück wünschen.

Antwort
von Arlon, 32

Ein Aufhebungsvertrag ist keine Kündigung, die eine Sperre rechtfertigen würde. Ein Aufhebungsvertrag geschieht eher im beiderseitigen Einverständnis und hat keine Folgenfür eine Arbeitslosigkeit.

Kommentar von wilees ,

Sperrzeit beim Arbeitslosengeld durch Aufhebungsvertrag? | Kanzlei ...

www.kanzlei-hasselbach.de › Magazin › Arbeitsrecht › Aufhebungsvertrag
Kommentar von Familiengerd ,

@ Arlon:

Deine Antwort ist falsch!

Wenn nicht besondere Voraussetzungen vorliegen (betriebs- oder personenbedingte Kündigung wäre ohne Aufhebungsvertrag erfolgt, für die Beendigung wird die Frist entsprechend einer Kündigung eingehalten), führt auch ein Aufhebungsvertrag zur Sperre, weil der Arbeitnehmer damit genau so wie bei einer Kündigung die Arbeitslosigkeit schuldhaft selbst herbei geführt hat!

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