bisexuell, religion etc?

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16 Antworten

In der Bibel steht Gott liebt alle Menschen und da du ja anscheinend auch öfter in die Kirche gehst solltest du dir eigentlich keinen Kopf machen. Außerdem hat Gott nichts mit deiner Sexualität zutun. 

Ich bin zwar nicht gläubig, kann deine Situation aber nachvollziehen. Trotzdem mach dir keine Gedanken. ;)

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also wenn du in einer christlichen Gemeinschaft bist, die dir einredet, dass Homosexualität Sünde ist, dann wirst du ewig in einem Widerspruch bleiben.

Entweder du verzichtest auf diesen Aspekt deiner Sexualität, dann kannst du deine Religion ohne schlechtes Gewissen leben, oder du suchst dir eine Gemeinschaft, die der Homosexualität gegenüber toleranter ist.

So wirst du ständig in einem Zwiespalt bleiben, der dich unnötig in Konflikte bringt...

Letztlich liegt es an dir zu entscheiden, ob du das unvereinbare vereinbaren willst, aber es ist eine sehr grosse psychische Belastung, wie du auch selber beschreibst... und sie ist nicht nötig. du kannst einfach aus der Gemeinde austreten, die dich verurteilt wenn du ihrer Meinung nach die falsche SExualität hast...

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Wenn es Gott enttäuschen würde, hätte er andere Sexualitäten gar nicht zugelassen.

Dass es in der Bibel steht das Homosexualität oder Bisexualität eine Sünde sei hat seinen Grund.

Als das Judentum damals als Religion entstand gab es bereits die Kulturen der Römer und Griechen mit ihren Religionen und Bräuchen. Zu diesen Bräuchen gehörten ebenfalls homo- und bisexuelle Handlungen verschiedensten Ausmaßes.

Die antiken Römer und Griechen gingen sehr offen mit dem Thema Sexualität um und hatten sogar eine kleine Geschichte wie diese entstanden sein soll.

Die Juden jedoch hatten das klare und eindeutige Ziel sich über alle anderen Kulturen hinwegzusetzen. Sie wollten mit ihrer Religion die besten sein und daher diskretierten und dämonisierten sie in ihrer Glaubensgrundlage die Gewohnheiten und Bräuche anderer Kulturen.

So kamen Dinge wie die Sexualität, der Genuss verschiedener Speisen und Fleischarten (die Römer waren dahingehend sehr kreativ) und einige Dinge mehr in Verruf.

Da das Christentum auf diesen Erfindungen aufbaut, haben wir diese Textpassagen heute noch in der Bibel und viele meinen es wäre der Wille Gottes, wobei sie völlig übersehen dass sie mit solchen Aussagen ihr Gottesbild in Frage stellen und widerlegen.

Tatsache ist: Man kann sich seine Sexualität nicht aussuchen. Man erlernt sie über viele Jahre hinweg und bis heute hat man noch nicht alle Details dazu ergründen können. Obwohl man seine Sexualität erlernt, kann man nichts dafür. Es war nicht deine Entscheidung dich zu beiden Geschlechtern hingezogen zu fühlen, dein Leben hat es dich gelehrt.

Und dies wieder zu verlernen ist schwer bis unmöglich.

Also mein Rat: Lebe dein Leben so wie es dir Spaß macht und lass dich von deiner Religion nicht einschränken! Religion sollte das Leben bereichern und kein Käfig deiner Freiheit sein!

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Kommentar von waldfrosch64
20.03.2016, 15:23

Gott lässt alles zu ,den ansonsten wärst du ja nicht frei sondern nur Sklave .

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Als allererstes solltest du dir überlegen, warum du dich als Sünderin fühlst. Weil du gegen Regeln verstößst, die sich frustrierte alte Männer ausgedacht haben oder wegen dem, was Jesus sagte?

So aus der Erinnerung zusammengefasst:
Offensichtlich spielt die Sexualität in der Lehre Jesu keine große Rolle im Gegensatz zu diversen heutigen christlichen Lehren. Jesus äußert sich nur zu einem Punkt konkret: wer in einer festen Beziehung lebt, hat treu zu sein. Fremdgehen ist schon in Gedanken verboten.
Über homosexuellen Sex sagt er gar nichts. Er verbietet auch nicht vorehelichen Geschlechtsverkehr. Eine Ehebrecherin rettete er vor der Steinigung. Er knutschte mit Maria Magdalena in der Öffentlichkeit rum. Er feierte mit Hu ren. Als Jesus verhaftet wurde, floh ein junger nackter Mann, der als einziger bei Jesus geblieben war.
Selbst im AT wird nur die Liebe unter Männern verurteilt, nicht die unter Frauen.

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Kommentar von waldfrosch64
20.03.2016, 15:31

Er knutschte mit Maria Magdalena in der Öffentlichkeit rum.

hast du dazu noch eine Quelle ? 

zur Ehebrecherun sagte er :  hat dich keiner verurteilt ?

.....dann Gehe hin und sündige nicht mehr !

Zur Homosexualität musste er  Jesus doch gar  nichts sagen,denn  das verstand damals noch jeder dass, das irgendwie nicht so ganz Koscher sein kann ..

Schuld gfühle kommen eben oft auch von Tatsächlicher Schuld ,ich könnte dir das viel aus meinem eigenen Leben erzählen .Wie mich Schuld plagte obwohl weit und breit keiner war der mir irgendwas von Schuld hätte einreden können.

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Kommentar von Hooks
21.03.2016, 14:42

Das Knutschen ist erlogen. Hol Dir Deine Infos mal bei Augenzeugen, nicht bei Gottesleugnern.

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Hallo, ich bewundere Deine Offenheit.

Wie Du selbst schreibst, hast Du einen "Gewissenskonflikt".

Den wirst Du auch nicht überwinden, wenn Du die biblischen Maßstäbe für Sexualität für richtig hältst und trotzdem Deinen Neigungen folgen willst.

Lass Dir nichts von Indoktrinierung uä einreden, das versuchen hier viele, meines Erachtens geht das aber am Thema vorbei.

Wenn Du an den Gott der Bibel, den christlichen GOTT glaubst und biblische Gebote bezüglich Sexualität für richtig hältst, dann mußt Du das Ernst nehmen und sexuelle Handlungen meiden, die Gott missfallen.

Gebete helfen dabei sehr, aber man muß seinen Teil tun, um der eigenen NEIGUNG nicht nachzugeben und so GOTTES Gebote zu halten.

Der Apostel Paulus beschrieb diesen KAMPF wie folgt (Römerbrief, Kap. 7):

"Denn was ich vollbringe, weiß ich nicht. Denn was ich wünsche*, das pflege ich nicht zu tun, sondern was ich hasse, das tue ich. 16 Wenn ich aber das tue, was ich nicht wünsche,+ stimme ich zu, daß das GESETZ vortrefflich ist.+ 17 Jetzt aber bin nicht mehr ich es, der es vollbringt, sondern die Sünde, die in mir wohnt.+ 18 Denn ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt;+ denn die Fähigkeit zu wünschen+ ist bei mir vorhanden, aber die Fähigkeit, das zu vollbringen+, was vortrefflich ist, ist nicht [vorhanden]. 19 Denn das Gute, das ich wünsche, tue ich nicht,+ sondern das Schlechte, das ich nicht wünsche, das treibe ich. 20 Wenn ich nun das, was ich nicht wünsche, tue, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt.+
21 Ich finde also in meinem Fall dieses Gesetz: daß, wenn ich das Rechte zu tun wünsche,+ das Schlechte bei mir vorhanden ist.+ 22 Ich habe wirklich Lust+ an dem Gesetz Gottes gemäß dem Menschen+, der ich innerlich bin, 23 aber ich sehe in meinen Gliedern+ ein anderes Gesetz, das dem Gesetz meines Sinnes+ widerstreitet+ und mich gefangennimmt unter das Gesetz der Sünde,+ das in meinen Gliedern ist. 24 Ich elender* Mensch! Wer wird mich befreien von dem Leib, der diesem Tod verfallen ist?+ 25 Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn!+ So bin ich selbst denn mit [meinem] Sinn ein Sklave des Gesetzes Gottes,+ mit [meinem] Fleisch aber des Gesetzes der Sünde.+

Die möglichen Gegenmassnahmen beschrieb derselbe Apostel im ersten Brief an die Korinther, Kapitel 9 ab Vers 24 wie folgt:

"24 Wißt ihr nicht, daß die Läufer+ in einem Wettlauf alle laufen, aber nur e i n e r den Preis empfängt?+ Lauft+ auf eine Weise, daß ihr ihn erlangen könnt.+ 25 Außerdem übt jeder, der an einem Wettkampf teilnimmt, in allen Dingen Selbstbeherrschung+. Nun tun sie es natürlich, um eine vergängliche Krone zu erhalten,+ wir aber eine unvergängliche.+ 26 Daher laufe+ ich nicht aufs ungewisse; ich führe meine Schläge so, daß ich nicht die Luft schlage;+ 27 sondern ich zerschlage* meinen Leib+ und mache ihn zum Sklaven, damit ich mich nicht, nachdem ich anderen gepredigt habe, selbst irgendwie als unbewährt+ erweise."

Mit anderen Worten: Es gilt, gegen sogenannte "sündige" Neigungen anzukämpfen, ihnen nicht nachzugeben.

Ich kenne mehrere Personen, Christen, die dies tun, mit homosexuellen Neigungen zB. .

Du mußt Dich daher entscheiden: Führe ich ein Leben nach der Bibel oder nicht? 

Praktische Tipps: Meide Situationen, Unterhaltung und Umgang, der Dich in Gefahr bringt, den unerwünschten Neigungen nachzugeben. Such Dir Freunde und Unterhaltung, die gute Grundsätze, biblische Moral fördern. 

Sobald Du alt und/oder reif genug bist, dürfte Dir eine feste Beziehung=eine Ehe sehr dabei helfen, diese Neigungen zu beherrschen. Allerdings: Dein Ehepartner sollte von dem Problem wissen UND damit umgehen können, glaub mir, das ist enorm wichtig.


cheerio

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Offensichtilich gehörst du zu den Personen die den gleichgeschlechtlichen Sex als Sünde empfinden. Warum? Wer hat dir das eingetrichtert dass das schlecht ist? Woher kommt das? Kann es sein dass das aus deiner Religion kommt?

Wie ich man hier schon lesen kann, gibt es Menschen die das anders sehen. Es ist einfach keine Sünde. Sollten die Leute in deiner Gemeinde aber das Gegenteil behaupten, da nimm besser Abstand von ihnen.

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Kommentar von Hooks
21.03.2016, 12:34

Gott hat festgelegt, was gut und böse ist. Und er entscheidet darüber, nicht Du.

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Gucke Dir mal die Grafik an. Vielleicht erkennst Du Dich darin wieder.

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Auch wenn du es als Sünde siehst: Wir sünden alle. Der Gedanke des Christentums ist ja auch Vergebung und nicht Bestrafung. Und ich glaub nicht, dass du mit deinen Lebensstil Gott enttäuschst. 

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Kommentar von Hooks
21.03.2016, 12:03

Da hast Du etwas grundlegend falsch verstanden. Es gibt ganz eindeutige Bibelstellen darüber, daß wir nicht in der Sünde verharren sollen.

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Meine Liebe, erstens: Bisexualität unter sehr jungen Frauen und jungen Mädchen ist ziemlich normal. Ich hatte lang genug Zeit und Gelegenheit, zu beobachten. zweitens: Ja, das Alte Testament hat ewas gegen männliche Homosexualität. Gegen weibliche Homosexualität aber nicht! An keiner einzigen Stelle! Es ist keine Sünde. drittens: Der Gott des neuen Testaments nimmt die Sünder an. Alle Menschen sind Sünder und gerechtfertigt allein durch die Gnade Gottes, die sie erlangen allein durch den Glauben und die Taufe.

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Kommentar von debnamcarey
20.03.2016, 12:44

Vielen Dank für diese Antwort. Wenn jedoch im AT etwas gegen männliche Homosex. steht, kann man dies nicht auch mitder weiblichen gleichsetzen? Warum Frau jedoch nicht Mann?

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Kommentar von waldfrosch64
20.03.2016, 15:27

@ottavio 

_______ Ja, das Alte Testament hat ewas gegen männliche Homosexualität. Gegen weibliche Homosexualität aber nicht! __________
Das ist Theologisch gesehen völliger Unsinn ! 

Und im übrigen:

Der Gott des neuen Testamentes , nimmt Tatsächlich  jeden Sünder an ,sofern er bereut ,bekennt und auch noch Busse tut .

Alles andere ist keine christliche Lehre ! 

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Kommentar von Hooks
21.03.2016, 12:06

Über weibliche Homosexualität liest du im neuen Testament, im ersten Kapitel des Römerbriefes.

Und daß das unter jungen Mädchen "normal" ist, beweist einmal mehr, daß das eine Entwicklungsstufe anzeigt, die man möglichst schnel wieder verlassen sollte, wenn man richtig reif werden will.

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Ach dieses schöne Thema...ganz nach dem Motto -Ich habe nichts gegen homo oder bisexualität, aber das ausleben davon ist Sünde- das schlimmste daran ist, dass sie nicht das verwerfliche an dieser Aussage sehen...und andere kritisieren, die sagen sie hätten nichts gegen Christen, jedoch das Ausleben der Religion als schrecklich ansehen. 

Du musst dich wohl bis an dein Lebensende schlecht fühlen, wenn du elnerseits deine Sexualität akzeptierst, aber anderer seits eine veraltete und deine Lebensweise ablehnenden Gott huldigst. Besonders lustig finde ich persöhnlich immer die Gläubigen die dann zB bei anderen Themen über liebe etc. reden, wobei dies nur eine eingrenzende, elitäre Liebe sein kann. Zumal das Christentum ja Liebe nur für Mann und Frau als gepachtet ansieht und jegliche andere Beziehungen dieses gut aberkennt und als Sünde definiert, sobald man das eigentliche ich ausleben zu versucht. 

Es tut mir so sehr leid, dass du wohl mit dieser schon hier erwähnten "schlechten Neigung" ( im Grunde liebe, aber das verstehen die Christen ja nicht)  leben musst. Du musst wohl gegen dein eigenes ich, deine Sexualität, deine wahren Emotionen, deinen Körper, dein gesamtes Leben, und gegen dein vielleicht kommendes Glück mit einer dich verstehenden Person, ankämpfen, weil es Sünde ist. Ob das deiner Gesundheit, oder Lebensfreude gut tut, liegt auf einen anderen Blatt...was tut man nicht alles für einen Gott oder?  Eine Zwickmühle, also ein Dilemma, ist nunmal eine Entscheidung zwischen zwei Optionen mit samt negativen und nicht voll zufriedenstellenden Auswirkungen. Du musst halt abwägen und entscheiden, ob die dein Ich, also deine Sexualität mehr bedeutet als dein Gott, mit seinen Referenzen. 

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Kommentar von RonnyFunk
02.05.2016, 20:51

Nun, Menschen die Gott nicht kennen und/oder ihn hassen, können halt nur so reden.

Jesus starb für meine Sünden, aber bitte, lasse mir das Vergnügen, mit Menschen beiderlei Geschlechts hemmungslos Sex zu haben...

Ja, toll, wunderbar?

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Dann schau doch einfach mal in der Bibel nach, was Gott zu Deinem Problem sagt. Du findest es im ersten Kapitel des Römerbriefes, auch im ersten Kapitel der Bibel.

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Kommentar von Chaoist
21.03.2016, 13:04

Römer 1

Das sind die Ansichten von Paulus ( so er denn diesen Brief wirklich selbst geschrieben hat ), nicht die Worte Gottes.

Ich hoffe doch sehr, dass der letzte Vers des dieses Kapitels ( 32 )

...wiewohl sie das Urteil Gottes kennen, daß die, welche solches verüben, des Todes würdig sind,... 

nicht so verstanden wird, dass alle die gleichgeschlechtlich lieben exekutiert werden sollten.

Genesis 1

Ich nehme an, dass es hier um Vers 27 geht, in dem es heißt:

Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; männlich und weiblich schuf er sie. 

Da steht nichts davon, dass eine Frau einer anderen, und ein Mann einem anderen, nicht Freude bereiten darf.

Im Übrigen werden auch Menschen beiderlei Geschlecht geboren. Sind diese denn nicht von Gott? Für die Verfasser der Schrift, waren diese Mensch sehr wahrscheinlich ein Fluch und deshalb von der ersten Sekunde an dem Tode geweiht. Heute sind wir da doch einiges weiter. Nicht perfekt, aber klüger als damals.

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Du erlebst vom Körper her deine sexuelle Ausrichtung. Gleichzeitig ist dir das Leben als Christ wichtig. Nun fühlst du dich zerrissen zwischen einem Anspruch des Glaubens und deinen eigenen Bedürfnissen.

Der christliche Glaube macht einen Unterschied. Zunächstmal bist du so recht, wie du nun mal bist. Gott hat dich gerade so geschaffen mit all deinen Eigenschaften. Es ist keine Sünde, bisexuell zu empfinden.

Damit etwas eine Sünde ist, gehört Folgendes dazu:

+ die Einsicht, dass die eigene Tat böse ist;

+ das völlig freiwillige Tun dessen, was man als schlecht erkannt hat.

Du schreibst, du akzeptierst deine Sexualität. Wenn du das schaffst, ist das wünschenswert und gesund. Aber was meinst du damit genau? Akzeptieren kann heißen, du findest es okay und du stehst dazu.

Es kann aber auch heißen, dass du anderen Frauen und Männern gleichermaßen deine Zuneigung zeigst. Das ist in soweit ebenso in Ordnung.

Vielleicht meinst du mit akzeptieren aber auch, dass du deine Sexualität ausleben möchtest ohne Grenzen. Da kannst du überlegen, ob du das okay fändest. Dann hättest du also mindestens einen Mann und eine Frau gleichzeitig, mit denen du schläfst. Denkst du, die beiden anderen wären damit auch glücklich?

Du kannst deine Bisexualität akzeptieren, aber dich dennoch an bestimmte Grenzen halten. Es gibt nicht nur "alles" oder "nichts", sondern dazwischen kann man durchaus entscheiden, wie weit man sein Tun mit seinem Gewissen und mit seinem Glauben vereinbaren kann.

Und die Kirche zwingt dich nicht zu einer bestimmten Entscheidung, sondern sie versucht zu erklären, warum sie ein bestimmtes Verhalten wünschenswert findet und ein anderes nicht.

Bei der Sexualität geht es den Christen nicht in erster Linie um die schönen körperlichen Gefühle. Das Wichtigste ist die personale Liebe zu einem anderen Menschen, die Achtung und Wertschätzung.

Wenn der andere Mensch als individuelle Person wahrgenommmen wird, kann die Sexualität schließlich noch hinzukommen. Dann benutzt man den anderen nicht zur Befriedigung der eigenen sexuellen Bedürfnisse, sondern man will sich erstmal dem Anderen schenken und diesen Anderen glücklich machen.

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Unser christlicher Gott liebt Dich bedingungslos. Wenn Du Dich aus Liebe mit einer Frau einlässt, ist das nicht in sämtlichen christlichen Interpretationen eine Sünde.
Frage Dich selbst, frage Dein Gewissen und Sprich mit Gott. Ganz direkt, ohne Kirche im Hinterkopf.
Er wird Dir antworten, ob er Dich so annimmt wie Du bist.
Und das wird er.

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Kommentar von Hooks
21.03.2016, 12:04

Der lebendige Gott hat seinen Willen in der Bibel hinterlassen, seine Testamente sind dort hinterlegt.

Für uns nach der Himmelfahrt Jesu gilt das Neue Testament. Mach Dich mal dort schlau, das ist ja nicht dicker als ein normaler Roman.

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Fast jeder Mensch hat Neigungen die nicht in Gottes Ordnung liegen .ich habe auch selbst  auch solche ungeordneten  Neigungen wenn vielleicht auch anderer Art .

Wir alle schlagen uns doch  herum mit solchen Neigungen .Wer kann sagen er hätte keine ?

Es ist auch keine Sünde solche Neigungen zu haben ...die Sünde  beginnt doch erst doch dort, wo du meinst diese seien doch   OK und könnten -problemlos einfach ausgelebt werden . 

Wenn ich meine schlechten Neigungen akzeptieren würde dann würde ich aber  wohl auch dazu tendieren diese Auszuleben .Und würde gar nicht  erst dagegn ankämpfen .

Mit der Sünde ist es doch so dass man diese nicht akzeptieren darf (,natürlich ist das Politisch nicht korrekt  zu sagen aber ich sage es jetzt trotzdem .Ansonsten wäre ich nur ein Heuchlerin .)Wer trotz dem Kampf gegen die Sünde dann doch  in die Sünde fällt ,der findet bei Jesus Christus immer erbarmen .Sofern er  umkehrt und bereut und seine Sünde bekennt .

Wenn du eine Sünderin bist ,dann  bist du in der Kirche genau am richtigen Ort den wir alle sind auch Sünder .Deshalb suchen wir stehts Gott .

Mt 11,28:

Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.Mt 11,29Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.Mt 11,30Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht.

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Da ist kein Problem.

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Kommentar von waldfrosch64
20.03.2016, 15:24

Für die  Fragestellerin offensichtlich schon ! 

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Wenn du dich Christ nennst, dann bedeutet das doch, dass du Christus als Herrn und Retter in dein Leben aufgenommen hast, oder? Siehe Johannes 1,12 und Johannes 3, 14-17.

Dann ist er dein guter Hirte und du gehörst zu seiner Herde, bist ein Schaf, das auf seine Stimme hört. Johannes 10

Es ist dir also wichtig, wie Jesus darüber denkt.

Dann würde ich dir empfehlen, leg es doch Jesus hin und frag ihn: Herrn Jesus, wie siehst du das? Er wird es dir deutlich machen und dir auf deinem Lebensweg helfen.

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