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Bis zu welcher Temperatur unter Null können Bohrungen für Erdwärme durchgeführt werden?
Frage von
marsol28marsol28
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1Antwort von
Sorbas48Sorbas48
das hat mit der Außentemperatur so gut wie nichts zu tun, gefrohrene Erde ist nur in der obersten Schicht zu erwarten und ist nicht härter wie verschiedene harte Schichten im Erdreich durch die der Bohre durch muss
Diese Frage
Darf ich dich fragen woher du das weißt? Denn wir brauchen ziemlich dringend eine vor Gericht verwertbare Angabe.
Bei uns ist (inzwischen war) eine Baustelle die haben den ganzen Winter über gebohrt. Es muß natürlich sicher gestellt sein, dass Anreiner nicht durch Lärm oder Bodenerschütterungen gestört werden. Bei besagter Baustelle wurde extra eine 10m hohe Lärmschutzwand aufgestellt.
Wasserleitungen werden frostfrei in mind. 80 cm Tiefe verlegt, weil der Frost so tief nicht eindringt. Dem Bohrkopf mach der Frost nichts aus.
Es kann allenfalls sein, dass das Bohrgerät mit Wasserkühlung/-spülung arbeitet und dies kann im Winter während des Stillstandes (nachts, Betriebspause) einfrieren.
Eine vor Gericht verwertbare Angabe wirst Du kaum aus diesem Portal bekommen. Ich stell mir gerade den Schriftsatz vor. "Beweis: Kommentar von VuVuTroete auf gutefrage.net." :-)
Da solltest Du zumindest mal bei einer Firma für Erdwärmebohrungen nachfragen. Die guten Firmen haben sogenannte geothermische Bodenkarten, wo alles vermerkt ist, was auf den qm genau geht und was nicht. Meines Wissens ist nämlich auch die Frage einer Winterbohrung abhängig von der Bodenbeschaffenheit.
In Urgestein in der Bohr-Branche ist übrigens die Fa. HATUS (www.hatus.de). Ich an Deiner Stelle würde da einfach mal anrufen.