Bis zu welchem Zeitpunkt galt Übergewicht als Schönheitsideal und wann änderte sich das?

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4 Antworten

Übergewicht war noch nie ein Schönheitsideal, außer in der Steinzeit, was man aus gefundenen Steinskulpturen deutet, und dennoch nicht wirklich sicher sein kann.

Übergewicht steht für träge, Völlerei und ein ungesunder Lebenswandel.
Rundlich und etwas mehr auf der Hüfte, war sehr wohl ein Schönheitsideal.
Diese Vorstellungen variierten in regelmäßigen Abständen, früher wie auch noch heute.

Guckst du:
http://www.weltderwunder.de/photo\_stories/schoenheitsideale-im-wandel-der-zeit


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Das Übergewicht ein Schönheitsideal war ,kann ich nicht nachvollziehen.

Richtig dagegen ist ,das es von genug Essen und damit den Eindruck erweckten, wohlhabend zu sein.

Hauptsächlich bei Naturvölkern ,aber auch weiterentwickelten Völkern so.

Nichtsdestoweniger bevorzugen viele ,eher Frauen ,die auch wie welche aussehen.Also mit gesunden Rundungen und nicht skelettartigen Figuren.

Das Gesamtbild muss passen.

Ein korpulenter Achtersteven in einem Rock,sieht alle mal besser aus, als in einer Stretchhose ,wo das A-Geweih noch raushängt.

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Kommentar von skminga
20.11.2016, 18:39

Es geht hier nicht um deinen oder meinen Geschmack, sondern um eine historische Frage!

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Das im Westen seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts modisch gewordene Schlankheitsideal hat im historischen und interkulturellen Vergleich eher Seltenheitswert. Insbesondere weibliche Attraktivität wurde und wird in den meisten Gesellschaften mit einem wohlgerundeten Körper und insbesondere mit vollen Hüften in Verbindung gebracht. Eine ethnographische Studie ergab, dass in knapp der Hälfte der untersuchten 62 Kulturen dicke Frauen als attraktiv gelten, bei einem Drittel werden mittlere Gewichtsklassen und nur bei 20 % dünne Figuren bevorzugt.[6] Mit dem Fortschreiten der Globalisierungbreitet sich das westliche Schlankheitsideal weltweit derzeit immer stärker aus.

Die großen Unterschiede bei der als ideal geltenden Körperfülle werden in der Regel mit dem jeweils unterschiedlichen Nahrungsangebot erklärt: Wo die Versorgungslage unsicher ist, wird Fett zum Statussymbol. Umgekehrt ist in Zeiten des Überflusses ein schlanker Körper ein begehrtes Luxusgut. Nach ethnologischen Untersuchungen spielen jedoch auch andere Faktoren eine Rolle, insbesondere die Stellung der Frau: Je mehr Macht Frauen haben, desto eher bevorzugen ihre Männer schlanke Partnerinnen. In modernen westlichen Gesellschaften ist Fettleibigkeit zudem häufig mit negativen Attributen wie mangelnder Disziplin, Verweichlichung oder Krankheit besetzt.[7] Auch das Klima scheint das Körperideal zu beeinflussen: Je wärmer die Gegend, desto eher gilt ein schlanker Körperbau als attraktiv. Über die Hälfte der interkulturellen Unterschiede im Körperideal lassen sich allerdings durch definierbare Umwelteinflüsse nicht erklären und sind offenbar schlichtweg eine Frage der Mode.[8]

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Kommentar von skminga
20.11.2016, 18:21

Bitte erst die Frage lesen, bevor du irgendwelche Texte kopierst

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