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Bis zu welchem ethischen Maß ist ausgleichende Gerechtigkeit tolerierbar, wenn man an sie glaubt?

Frage von JM2703 JM2703

Diese leicht philosophisch angehauchte Frage geht mir schon lange durch den Kopf. Mit der Frage meine ich: Wenn ihr an ausgleichende Gerechtigkeit glaubt, ab wann ist diese nicht mehr mit ehtischen Grundprinzipien zu vereinbaren? Zwei schnelle Beispiele, damit ir wisst, in welche Richtung gehend ich das meine: Person A stößt sich den Kopf. Person B lacht darüber. Kurze Zeit später klemmt sich Person B den Finger ein. Ausgleichende Gerechtigkeit? Ethisch gesehen ist hier ja noch nichts Verwefliches dran. Was ist aber mit Straftätern, denen etwas zustößt. Ein Mörder wird z.B. kurz nach seiner Freilassung von einem Auuto überfahren oder von einer anderen Person willentlich getötet, die mit der Straftat zuvor, für die der Mörder gesessen hat, gegebenenfalls sogar gar nichts zu tun hatte. Da darf/dürfte man doch auf Grund ethischer und moralischer Grundsätze nicht mehr sagen: "Tja, das war halt ausgleichende Gerechtigkeit." Wie seht ihr das?

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Antworten (7)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Illyrion Illyrion

    warum möchtest du das wissen??? es wird dir keiner eine faustformel liefern oder einen grenzfall aufzeigen können. ich denke dass musst du leider mit dir selbst klären. in wie weit das für dich in ordnung geht. es wird immer jemanden geben, der sagt es ist ok wenn straftäter verletzt oder getötet werden, deswegen muss es ja für dich nicht auch ok sein, oder würdest du dann sagen, "aha, ok, so ist das also, dann weiß ich bescheid"??? über ethisch moralische fragen lässt sich endlos lange mit anderen streiten, ohne das man sich auch nur nährungsweise an eine für alle akzeptable lösung annähert. tut mir leid, dass wirst du -wie bereits gesagt- für dich persönlich entscheiden müssen.

    Kommentar von JM2703 JM2703JM2703

    Danke für Deine Antwort - Ich kann Dir in dem, was Du geschrieben hast, nur zustimmen und ich weiß, dass es für ethische Fragen nicht die eine Lösung gibt, sondern dass solche Dinge jeder individuell entscheiden muss. Trotzdem interessieren mich die verschiedenen Ansätze und Betrachtungsweisen, die sich durch die Antworten auf die Frage offenbaren. Auf die eine Antwort war ich in dem Sinne eigentlich auch gar nicht aus. Es ist super zu hören, dass Leute die Meinung teilen, dass jeder selbst für sich zu einer Lösung für diese Frage kommen muss.

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    Antwort von coeleste coeleste

    WAHRE gerechtigkeit tritt immer ein.ob gleich,ob später: spielt keine rolle.

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    Antwort von Loris64 Loris64

    Wer sagt dir, dass auf der Welt eine (ausgleichende) Gerechtigkeit existiert? Vielleicht müssen wir uns damit abfinden, dass das eine Illusion ist.

    In deinem Beispiel: der entlassene Mörder wird selbst ermordet. Wer hat das Recht dazu?Niemand. Auch ein auf Rache gesinnter Vater (als Beispiel) des Opfers dieses Entlassenen. Man darf nicht im Namen einer Ideologie (Hier: "ausgleichende Gerechtigkeit") neue Ungerechtigkeiten begehen.

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    Antwort von Dondo Dondo

    Vielleicht darf ich auf diese Frage nicht Antworten, weil ich an keinerlei übernatürliche Gewalten glaube.

    Daher bin ich überzeugt,dass solche Sachen zufällig passieren oder, zu Beispiel eins, aus eigener Blödheit :D passieren.Der eine oder andere mag natürlich viel hineininterpretieren, aber letzten Endes ist es doch eine Frage der Wahrscheinlichkeit, das eben manchmal etwas passiert, was sich irgendwie mit anderen Geschehnissen verknüpfen lässt, wenn man denn will...

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    Antwort von murasaki2011 murasaki2011

    Wenn du selber betroffen bist, siehst du das wahrscheinlich anders. Ist wie mit vielen Dingen (Organspende, PID ) so.

    Aber moralisch betrachtet ist es ja auch falsch zu lachen, wenn sich jemand wehtut...

    Ich bin da etwas freier in der definition ;-)

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    Antwort von Nic43 Nic43

    „Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel

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    Antwort von user1192 user1192

    Naja, ich glaube nicht, dass es das gibt. Ich würde das Pech nennen... Zu sagen: "das hat er/ sie verdient", also da muss man echt aufpassen. Aber sagen darf man ja, was man will. MACHEN darf man nur nicht,

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