Eine Frage habe ich noch zur Berufsunfähigkeitsvorsorge, weil ich jetzt im mittleren Alter bin. Bis zu welchem Alter lohnt sich der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung zur Vorsorge? Ich habe Angst, dass ich einzahle, aber keine vollständige Leistung im Notfall erhalte aufgrund meiner späten Einzahlung.
Bis zu welchem Alter lohnt sich der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung zur Vorsorge?
Antworten (11)
-
1Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom FragestellerAntwort von
ShakotaiShakotai
Für Jemanden der nach dem 1.1.1961 geboren ist, ist die BU eigentlich ein 'Must Have', für jemandem davor immer noch ein 'Sollte' mit hoher Dringlichkeit. Aber, dass man etwas haben sollte, heisst nicht unbedingt das man es sich leisten kann. Je älter man wird, desto höher ist das Risiko einer Berufsunfähigkeit (BU). Als nach 61 geborener hat man keine gesetzl. Ansprüche auf BU Leistungen, als davor geborener nur sehr geringe.
Aber, dass man etwas haben sollte muss nicht heissen, dass man es sich leisten kann. Der Preis einer BU steigt mit dem Risiko. Daher sollten sie sich einfach unverbindlich mit einem Makler oder Honorarberater zusammensetzen und beraten lassen. Er wird ihnen einen passenden Schutz schneidern. Dieser sollte allerdings mindestens monatlich 4stellig sein. Darunter macht er keinen Sinn.Sorgen über eine geringere Zahlung brauchen sie sich aufgrund des späteren Beginns jedoch nicht machen. Das was sie vereinbarten, bekommen sie im Falle der BU. Dann können sie immer noch entscheiden, ob das Risiko ihnen den Preis wert ist. Sorgen über geringere Leistungen wegen des Einstiegsalters brauchen sie sich nicht zu machen, sie bekommen im Leitsungsfall das Vereinbarte.
-
1Antwort von
Charlie1 Ab ca. 50 Jahren wirds halt richtig teuer , wird man überhaupt noch genommen , die ersten Wehwehchen fangen an. Wie schon erwähnt die vor 1961 geboren bekommen noch was vom Staat , die danach haben bei BU die Arschkarte
-
1Antwort von
Gianna6Gianna6
Versicherungen "lohnen sich" eigentlich nie, so man sie (hoffentlich) nicht benötigt! Ein Abschluß wird zudem immer teurer, je älter man wird (Mittelwert-Rechnungsprinzip der Versicherer: wenn Du länger zahlst, zahlst Du weniger je Rate). Man sollte deshalb gründlich bedenken, hier noch beizutreten (wenn es bisher doch kein Denken hieran gab). BU-Versicherungs-Angebote haben zudem ihre Tücken, denn Du willst ja für deine teuer bezahlte Absicherung vielleicht doch in dieser Sache dann auch sorgenfrei sein. Wichtig zu beachten sind die Leistungsbestimmungen, die stark differieren können. So z.B. stellen viele Anbieter derartige Bedingungen an die Zahlungen der versicherten Leistungen, daß es zum Teil böses Erwachen geben könnte. Also: wer lesen kann, ist im Vorteil! soll heißen: nicht dem "Versicherungsfuzzi" zuhören, lieber selbst mal durchlesen, wenngleich recht trockene Kost, so ist es doch einmal wichtig hier gründlich durchzulesen. Stichwort: Verweisungsklausel, bedeutet, möglichweise könnte der (vermeintlich preisgünstigere) Versicherer dich im Leistungsfalle darauf verweisen, noch in einem anderen Beruf dein Geld zu verdienen. Es ist für ihn hierbei nicht von Belang, ob Du hier einen Job findest oder nicht. Auch ist die Höhe der BU-Rente zu beachten: nicht zu hoch (also keinesfalls - wie gern vom Vermittler suggeriert dem heutigen Netto entsprechend PLUS ein Zusatz für Teuerungen aus Invaliditätszusatzaufwand..) und nicht zu niedrig (500,- EUR sind völliger Blödsinn, da Du hiermit nur den Staat von seiner nur bei ausweislicher Bedürftigkeit fälligen Leistungspflicht freistellen würdest). Wenn Du dann noch immer willst, dann bediene dich besser (als jeder ins Haus kommende Vermittler) des Internets. Hier gibts Suchmaschinen, die auch ohne Personendatenklau inzwischen Preis-Leistungs-Vergleiche zulassen. Das ist mal ein Tag deiner gezielten Aufmerksamkeit, der sich aber garantiert lohnt!
-
-
1Antwort von
heiculixheiculix
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist wie ein Ersatzarbeitgeber,und der wichtigste Existensschutz neben der Haftpflichtversicherung, die es gibt. Dafür ist es nie zu spät. Nur klar ist: je später sie abgeschlossen wird, desto teurer wird es. Die Verbraucherzentrale in Ihrem Bundesland berät Sie unabhängig und ohne das Ihnen etwas verkauft wird, wie eine BU-Vers. aufgebaut sein muß und berechnet individuell was Sie an Schutz benötigen.
-
1Antwort von
DerMaklerDerMakler
Mittlerweile gibt es Versicherer ,die auch die Besonderheit der "späten" B.U. Interessenten berücksichtigen und Ihnen genauso wie alle anderen sehr gute Bedingungen ,aber auch verminderte Einstiegsprämien anbieten..es macht aber auch immer Sinn : persönliche Vorstellungen, Höhe der Rente, Gesundheitszustand ,Berufsgattung mit in solch ein Angebot mit einfliessen zu lassen..Lassen Sie sich einfach von einem unabhängigen Vermittler Vorschläge erstellen und wägen dann ab, ob dies alles für bezahlbar & interessant ist..HG DerMakler
-
1Antwort von
mallimalli
eine berufsunfähigkeitsvers. funktioniert so das viele einzahlen und wenige von diesem geld im falle einer berufsunfähigkeit leistung beziehen. somit hast du nach der ersten beitragszahlung vollen anspruch auf deine berufsunfähigkeitsrente. lg malli
-
1Antwort von
fairBeraterfairBerater
Eine Altersgrenze kann man so nicht festlegen - falls Du übermorgen berufsunfähig wirst, hätte sich der Abschluss gestern unbedingt "gelohnt"... Klar ist, dass statistisch das Risiko mit dem Lebensalter zunimmt und demgemäß der zu zahlende Beitrag steigt. Wegen des steigenden Risiko's ist andererseits die Notwendigkeit einer Absicherung auch größer. Die Frage ist, ob man sich adäquaten Schutz (noch) leisten kann / will, und diese Frage kannst Du Dir nur selbst beantworten.
-
-
1Antwort von
paramausparamaus
Also du solltest die BU so früh wie möglich abschliesen,zahlt sich später aus wenn doch was mit dir passiert.sollte man auch haben.ich lebe auch von mit von BUR.Informiere dich welche versicherung, testumfrage!).Es ist nie zu Spät,ist nur dann zu spät wenn dir was passiert ist,dann haftet bzw hilft die versicherung nicht.
-
1
Das ist nicht die richtige Frage. Sie trifft nicht das Problem. Es kommt darauf an, ob man dich überhaupt noch nimmt. Mit jedem Jahr wird die Annahmepolitik restriktiver. Auf keinen Fall einen Ausschluss einer Vorerkrankung hinnehmen,. Da lässt sich hinterher immer ein Weg finden, diese Vorerkrankung ursächlich mit dem Versicherungsfall in Zusammenhang zu bringen.
-
1Antwort von
Katzenkind88Katzenkind88
Im Prinzip lohnt sich das immer. Du musst nur drauf achten, das du zumindest das was du einzahlst, zuückbekommst nach einer bestimmten Zeit. Ich habe das so: Ich bekomme nach 50 Jahren (also ab da wo ich den abgeschlossen habe) das zurück was ich eingezahlt habe. Die Zinsen gehn dann zwar verloren, aber das Eingezahlte bekomme ich zurück, wenn nix passiert...
Kommentar von
bestb2bbestb2b - Du kriegst nicht wirklich das Eingezahlte zurück und 2. ist solche eine BU wesentlich teuerer.
Eine echte Beitragsrückgewähr gibt es nicht, auch wenn Vertreter das gerne so verkaufen, sondern man kann es sich vereinfacht so vorstellen das unter der Hülle eigentlich 2 Verträge laufen, die BU und eine Geldanlage(mit einer schlechten Verzinsung) . Die Geldanlage sorgt dafür das du am Ende wieder Geld ausgezahlt bekommst, damit das funktioniert muß natürlich auch die Geldanlage bespart werden, und das geschieht über einen höheren Beitrag. Wer clever ist trennt das ganze und legt den höhren Beitrag selbst an.
Kommentar von
Katzenkind88Katzenkind88 - zahle ich keinen hohen beitrag und 2. steht es so wort für wort in meinem vertrag das ich meine zahlungen zurückbekomme. und der vertreter ist ein Onkel von mir:)
Immer ist hier doch nun mal wieder sehr übertriieben, Hans.... Warum immer solche Sachen?!?! Mit Blut die Wände zu bemalen, ist hier sicher nicht Sinnn der Sache. Das kann man sich sparen und hier eine sachlich korrekte Einschätzung geben.
das sehe ich genauso
Lasst DerHans doch... Denn er hat ja recht. Es geht nicht darum, ob sich der Abschluß einer Versicherung "lohnt", sondern welches Risiko man wie absichern will.
Zu mir kommen Leute, die wollen unbedingt eine BU, weil man die ja haben muss, aber mehr Wissen um das Ganze ist nicht vorhanden. Also rede ich dann erstmal über Risiken und versuche zu eruieren, welche davon der Mandant eigentlich absichern will. Dann erst schaue ich mir an, wie man das tun kann. Generell ist die BU gut dazu, es gibt aber durchaus Alternativen.
Das größte Problem der BU ist die unscharfe Abgrenzung, hier kommt es immer wieder zu Problemen bei der Anerkennung - und genau das meint DerHans.