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Bis wann enthielten Tapeten Arsen?

Frage von chrisi3333 chrisi3333

Hallo,

vielleicht weiß das jemand vom Fach?

Danke!

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Antworten (2)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von blunt blunt

    Hallo :)!

    Kupfer II arsenidacetat= früher beliebtes Färbemittel = ( schlecht lösliches As-Salz) auch genannt= Mitis- Grün / Kirchberger Grün/ Schweinfurter Grün =
    Cu(CH3COO)2 · 3 Cu(AsO2)2 / ist ein Fällungsprodukt.

    Der Schimmelpilz Penicillium brevicaule setzt durch den Leim aus der Verbindung As permanent frei, diese reichert sich im Körper nach und nach an.

    Verbot als Farbe in Deutschland: seit 1882. Verbot als Zusatz in wäßrigen Bindemitteln und Pastellfarben seit 1887.

    Wird als Pflanzenschutzmittel + Holzanstrich gegen Moos- und Algenbefall verwendet.

    Gruß: Isa`

  • 1
    Antwort von Lexa1 Lexa1

    Ich habe bis jetzt nicht gewusst, das Tapeten überhaupt mal Arsen enthalten haben. Wo hast du die Information her. Quellenangabe wäre hilfreich. Eventuell waren es die Druckfarben, das waren meist Bleiverbindungen oder auch welche, die arsenhaltig waren.

    Kommentar von Lexa1 Lexa1Lexa1

    eventuell hilft der Artikel weiter:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Blau

    Kommentar von blunt bluntblunt

    Ist Eisen(III)-hexacyanoferrat(II/III), heißt: Enthält Blausäure ;)!

    Der Cyanoferratkomplex ist sehr sehr schwer Löslich, Bindungen können fast gar nicht zerstört werden. Dadurch können CN−-Ionen nicht freigesetzt werdenn, keine freie Blausäure in der Lösung = Eine Vergiftung ist unmöglich!

    Gruß: Isa`

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