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birke beschneiden - wie wächst sie nach?

Frage von baghera baghera

hallo,

 

wir haben ca. 12m hohe birken (betula utilis - himalaja-birke), die wir gerne auf ca. 6m kürzen lassen möchten. weiß jemand, wie sie dann nachwachsen? genauso buschig wie jetzt die offenbar genetisch bedingte wuchausrichtung? danke f.d. antworten!

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Antworten (8)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Kraeutergnom Kraeutergnom

    Ohne Foto ist das schwer einzuschätzen. Ab welcher Höhe werden sie buschig? Gibt es einen oder mehrere Leittriebe? Entscheidend ist es, ob es sich in 6 m Höhe um die Kappung des Leittriebes handelt oder um einen Rückschnitt vieler dünner Äste.

    Es gibt bei Bäumen die Regel "Einmal kappen, immer pflegen!"

    Ich will damit sagen, ein Kappungsschnitt hinterlässt eine große Schnittwunde. Fast alle Bäume treiben bevorzugt rings um diesen Kappungsschnitt aus, also an den Rändern der Schnittwunde. An Stelle des abgeschnittenen Leittriebes wachsen dann mehrere neue nebeneinander. Die wachsen alle nach oben. Von unten sieht das zunächst wie ein Busch aus. In wenigen Jahren werden die Äste aber immer länger und schwerer. Bei Birke geht das recht schnell, da Birken schnellwachsend sind und nicht so alt werden wie die meisten anderen Bäume. Selbst bei gewissenhafter Versiegelung mit Baumwachs, die bei einem solchen waagerechten Schnitt unbedingt notwendig ist, ist der Ansatz der Äste rings um die alte Schnittstelle ein unnatürlicher Schwachpunkt. Damit diese Äste nicht irgendwann an der Schnittstelle abbrechen oder durch ihre Last Risse in der Schnittstelle verursachen, müssen die Äste alle paar Jahre ebenfalls wieder gekürzt werden. Der Baum wird auf diese Weise abhängig von den pflegenden Eingriffen des Menschen. Eine Kappung sollte deshalb nur in den allernotwendigsten Fällen durchgeführt werden.

    Der Zeitraum zum Beschneiden von Birken ist der Spätsommer bis zum frühen Herbst. Da steht der Baum nicht mehr so stark unter Saftdruck und hat noch genügend Zeit, bis zu den ersten Frösten die Schnittwunden zu heilen. Bei Frost ist Schneiden tabu und im Frühling setzt der Saftstrom ein, der bei Birke so stark ist, dass dann kein Baumwachs auf der Schnittwunde hält.

    Wenn Eure Himalaja-Birken wie beschrieben von Natur aus buschig wachsen, dann wäre ein Schnitt wie bei einem Busch sinnvoll, also oberhalb der dicken Leittriebe. Bei Schnittwunden von unter einem cm Durchmesser ist dann auch kein Baumwachs nötig. Die Birken behalten dann ihren Wuchs und werden vielleicht sogar noch etwas dichter.

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    Antwort von MONSTERRATTE MONSTERRATTE

    Hallo ! Du beabsichtigst eure Birke "einen Kopf kürzer zu machen" . Ich möchte euch dringend davon abraten , nicht etwa das ich etwas dagen hätte einen Baum etwas einzukürzen manchmal wenn einem so ein Teil droht über den  Kopf zu wachsen geht es eben nicht anderst . Wenn ihr euch  einmal nach eingekürzten Birken umschaut werdet ihr sehen das eine eingekürzte Birke beschäuert ausschaut . Bei einer oben abgesägten Tanne wird nach einiger Zeit  ein anderer Ast die" Baumspitzenfunktion " übernehmen , nicht aber bei einer Birke da wird man noch Jahre danach sehen können das da die Baumspitze abgesägt wurde . Wenn euch das Teil über den Kopf wächst dann lasst den Baum ganz entfernen . Aber Vorsicht ! ! ! Ein Baum der in einer Höhe von 1m einen Stammumfang von 60cm hat darf nur mit der Genehmigung des jeweiligen Grünflächenamt gefällt werden und diese Gehnemigung bekommt ihr nur wenn durch den Baum eine Gefahr ausgeht .D.h. der Baum droht umzustürzen udgl.

    Im übrigen , dürfen Bäume nur bis Ende Februar verschnitten werden , da danach die Bäume und Sträucher  wieder aus der "Winterruhe" erwachen und das Wachstum in der Natur wieder einsetzt . Würdet ihr nach diesem Zeitpunkt euere Birke Versägen bestünde die die Gefahr das diese "Ausblutet "

    Im übrigen möchte ich euch dringend raten solche Arbeiten durch einen Fachmann/Fachfrau durchführen zu lassen .

    Ich hoffe das ich euch mit meinem Rat helfen konnte !

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    Antwort von Mimosa Mimosa

    Das sollte ein Fachmann machen. Wenn der Baum nicht fachgerecht beschnitten wird, kommt es , wie schon beschrieben, zu faulenden, absterbenden Stellen, die, wenn sie den Stamm erreichen, zum Absterben des Baumes führen. Ich habe vor ca. 8 - 10 Jahren einen größeren Ast im Frühling von einem netten Nachbarn absägen lassen. Ersteinmal lief es  "ewig" wie  Wasser  aus der Schnittstelle den Stamm herunter und jetzt ist durch diese Schnittstelle der Baum krank. Der Specht hat schon zwei Löcher geschlagen.

    Kommentar von MONSTERRATTE MONSTERRATTEMONSTERRATTE

    Ein jeder Gartenbesitzer sollte doch wissen , das man nach dem verschneiden eines Baums die Schnittstellen immer mit Baumwachs versiegelt werden muss ! Da sonst die Gefahr besteht das der Baum ausblutet ! ! ! !

    Kommentar von Kraeutergnom KraeutergnomKraeutergnom

    Hatte ich bei einer Verletzung bei Birke im Frühling mal vergeblich versucht, der Saftdruck war so stark, dass er den Baumwachs regelrecht weggespült hat. Birke wird im Frühling deshalb überhaupt nicht beschnitten.

    Kommentar von Mimosa MimosaMimosa

    Schlau! Danke Monsterratte, hatte vorher noch niemand vorher was von gehört.... Die Faustregel war (DM-Zeiten): Alle Schnittwunden, die größer als ein 5 DM Stück sind, sollten mit Baumwachs behandelt werden. Wenn die Grünflächenämter die Straßenbäume beschneiden, habe ich sie noch nie in 15 Meter Höhe auf ihrer Drehleiter mit Baumwachseimerchen gesehen!

    Das ist auf jeden Fall wichtig für Obstbaumschnitt, Ziergehölze etc. Auf der Staße und in Parks wird das nicht gemacht. ( Ausnahme könnten Denkmalgeschützte Linden oder Eichen sein, wo speziell ein Baumdoktor Hand anlegt.)

    Eine Birke, wo man als Privater froh ist mit einer Leiter und einer Verlängerung der Säge einen Ast absägen zu können, ist die Erwähnung von Baumwachs schiere Besserwisserei.

    Hier ist, wie die Frage implizierte, auf die Ruhezeit des Baumes zu achten, damit ein unnötiges Ausbluten vermieden werden kann. (Walnüsse und Süßkirschen werden besser im Sommer beschnitten, damit die Wunden bis zum Winter ausgeheilt sind.) Schon öfters (nach dem Birkenschnitt mit dem Nachbarn) habe ich mehrmals versch. Landschaftsgärtner beauftragt Habitusschnitte an verschieden Bäumen vorzunehmen: Bei keinem Baum wurde Baumwachs benutzt.

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    Antwort von flunra39 flunra39

    du kannst sie getrost beschneiden: Birken sind sehr robust und treiben in der Nähe der Schnittstellen immer wieder aus. Aber Du musst beachten, dass Birken oft an den neuen Austriebstellen sehr viel schneller lange Zweige bilden, die oft etwas unförmig "durcheinander" wachsen= optisch weniger schön für mancheMenschen. Außerdem verfaulen die Äste, an denen geschnitten wurde, in Richtung Stamm öfters mal ein Stück (ca bis zu 30 cm.), bilden  dort Pilzen Nährboden und verwittern.

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    Antwort von katzenfamilie katzenfamilie

    Das geht bei Birken nicht. Die wachsen dann zwar buschig weiter, aber das sieht für immer verstümmelt und krank aus. Aber, warum überhaupt eine Birke kürzen? Sie ist doch lichtdurchlässig. Oder sind da neidische Nachbarn??

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    Antwort von theo3303 theo3303

    Es wurde hier nicht gesagt das es eine Notwendigkeit ist nach jeden Baumschnitt die Wunde mit Baumwachs oder Wundverschlußmitteln zu behandeln. Wenn man das macht verpilzen und faulen die geschnittenen Stellen auch seltener!

    Ich selber beschneide größere Pflanzen nur im Frühjahr.

    Im Spätherbst oder gar Winter muß man damit rechnen das große Teile der beschnittenen Pflanze entweder stark zurück frieren oder gar eingene können!

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    Antwort von Paula1234 Paula1234

    jetzt ist es zu spät ... so viel kann ich dir dazu sagen, entweder man schneidet die Bäume im Herbst oder im Frühjahr, bevor sie ausschlagen ...

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    Antwort von MatDee MatDee

    Kann man klar machen, aber mach das erst im Frühjahr vor dem Austrieb. Also nächstes Jahr erst.. sonst kann es sein dass der Baum zu viel schaden nimmt und nciht mehr richtig austreibt.

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