5

Birgt die Erde für jede Erkrankung ein Heilmittel?

Frage von kleineMausMaus kleineMausMaus

Wie man so sprichwörtlich sagt: Gegen alles ist ein Kraut gewachsen.

Fragen zu gleichen Themen finden

Antworten (15)

  • 7
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von marijo2 marijo2

    Sofern es sich um Erkrankungen handelt, die NICHT menschengemacht sind, bin ich davon überzeugt, dass es tatsächlich gegen alles ein Kraut gibt.

    Leider sind aber die Menschen heuchlerisch, gierig und arrogant, rotten Heilpflanzen aus oder verbieten ihren Gebrauch, damit die Pharmakonzerne ihre synthetischen Substitute lukrativ absetzen können.

    Allein der Amazonas-Urwald ist eine große Schatzkammer an Heilpflanzen, aber auch hier verschwinden tagtäglich wichtige Arten (aufgrund menschlicher Habgier), bevor sie überhaupt entdeckt werden können.

    Was des weiteren die Ozeane noch an Heilsubstanzen beherbergen, dürften wir aus o.g. Gründen auch nicht mehr kennenlernen...

    Menschen, die ihre Verbundenheit zur Pflanzenwelt noch erhalten haben, müssen jedoch nicht weit reisen, um das für sie passende Heilkraut zu finden - es wächst meist in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld und zu ihren Füßen! Denn die Pflanzen sind Spirits, die den Menschen dienen wollen und sich darum meist dort einfinden, wo sie auch gebraucht werden. (Vorausgesetzt, dass man sie wachsen lässt...!)

    Man sollte nur wachen Auges hinsehen lernen...!!

    Kommentar von kleineMausMaus kleineMausMauskleineMausMaus

    Auf den Punkt gebracht. ;-) Danke.

    Kommentar von marijo2 marijo2marijo2

    Auf den Stern gebracht - auch DANKE!

  • 5
    Antwort von frank20251 frank20251

    Der Regenwald ist die Apotheke der Indios. Die Medizinmänner der Indianer, die Schamanen, kennen die Heilkräfte der einzelnen Pflanzen. Die gibt es in einer schier unvorstellbaren Vielfalt: An keinem Ort der Welt gedeihen soviele unterschiedliche Arten wie im Amazonasgebiet. Ihre Zahl wird auf 170.000 geschätzt.

    Durch das Blätterdach der hohen Bäume dringt nur etwa 1 % des Sonnenlichtes bis zum Boden. So wachsen viele Pflanzen auf den Stämmen und Ästen der Bäume, um so dem Licht nahe zu kommen.

    Wissenschaftler haben auf einem einzigen Baum 72 Pflanzenarten gezählt. In Deutschland wachsen soviele unterschiedliche Arten allenfalls auf einem ganzen Hektar.

    Die Pflanzen haben weltweit das Interesse der Pharma-Industrie geweckt. Möglicherweise verbergen sich im Regenwald Mittel gegen heutige Krankheiten wie Aids, Krebs oder Herzkrankheiten. Bisher haben Forscher erst sehr wenige Pflanzen auf medizinisch nützliche Wirkstoffe hin untersucht.

    Versprechungen nicht gehalten

    Ethnobotaniker wollen im Amazonas die Heilkräfte der Regenwald-Pflanzen nun systematisch studieren, um sie der modernen Medizin zugänglich zu machen. Die Forscher hoffen, nützliche Wirkstoffe zu finden.

    Die Schamanen haben dieses Wissen. Sie kennen Mittel zum Beispiel gegen Fieber, Schlangengifte oder den Biss der Tarantel. Die Indianer nutzen die Heilkräfte der Natur. Doch sie sind skeptisch geworden gegenüber den Weißen. Die haben ihre Gutgläubigkeit zu oft ausgenutzt, ihnen Versprechungen gegeben, die sie nicht gehalten haben.

    Kommentar von kleineMausMaus kleineMausMauskleineMausMaus

    Eine schöne Antwort. Ich danke dir.

  • 5
    RatgeberHelden Antwort von Lupus1960 Lupus1960

    Die Erde birgt noch viele Geheimnisse. Es gibt viele Pflanzen mit heilenden Wirkungen. Doch leider ist die Gier des Menschen größer als der Wissensdurst und bevor die Heilwirkungen erforscht werden, sind schon viele Pflanzen gerade in den tropischen Regenwäldern ausgerottet.

    Auch das ist ein Schritt, den die Menschheit irgend wann bereuen wird.

    Damit sich wenige eine goldene Nase verdienen können, wird das Wissen, dass vielleicht viele helfen könnte, geopfert.

  • 5
    Antwort von Hausmeisterle Hausmeisterle

    Für die krankhafte zerstörungswut der Menschen hat die Erde kaum was zu bieten.

  • 4
    Antwort von blablubblub blablubblub

    Ich denke, zuallererst ist immer die Krankheit da, und evolutionsbedingt entwickeln sich dann Abwehrmechanismen gegen diese Krankheit .... aber dann treten neue Krankheiten auf, gegen die dann auch wieder erst ein Mechanismus entwickelt werden muss, usw.

    Es kann schon sein, dass Aids oder Krebs irgendwann, sei es durch natürliche oder artifizielle Medikamente mal komplett geheilt werden kann, nur es werden sich wieder neue Krankheiten entwickeln ....

    Beipiel Antibiotika: Pilze mag die fiesen Bakterien nicht, und als Gegenmaßnahme werden im Laufe der Zeit Antibiotika entwickelt und die Bakterien sterben. Im Laufe der Evolution entwickeln sich nun aber Bakterien, die resistent gegen diese Antibiotika sind, usw.

  • 4
    Antwort von newcomer newcomer

    ja natürlich bzw. hat die Medizin schon mehr erforscht als sie uns preis gibt. Aber bedenke solche Medikamente würden sofort heilen und deshalb die Pharmaindustrie massiv schädigen. Besser sind Langzeittherapien ohne Heilsaussichten

    Kommentar von kleineMausMaus kleineMausMauskleineMausMaus

    Das sehe ich auch so.

    Kommentar von Philohom PhilohomPhilohom

    Interessanter Gedanke! Dass die Pharmaindustrie chronisch Kranke nicht heilen will, ist logisch (die bringen das meiste Geld).

  • 3
    Antwort von caramello caramello

    Die Frage berührt eine generelle Einstellungssache zum Thema Gesundheit/Krankheit. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Krankheiten von irgendwoher angeflogen kommen und dann gehe es darum, eine Substanz zu finden, die uns wieder gesund macht.

    Tatsächlich ist Krankheit immer dann, wenn sie langwierig und zerstörerisch ist, untrennbar mit unserer Lebensweise verbunden. Die Pest beispw. wurde nicht durch ein Gegenmittel, Antibiotika, verbannt, sondern weil wir Menschen daraus gelernt haben: Wir haben in den Städten Be- und Entwässerungen geschaffen, sanitäre Anlagen, hygienische Einrichtungen. Das hat dazu geführt, Infektionskrankheiten im großen Stil zurückzudrängen. Dort, wo diese Versorgung zusammenbricht, gewinnen Infektionskrankheiten sofort wieder an Bedeutung.

    Ähnlich ist es mit anderen großen Epidemien, aber auch mit chronischen Erkrankungen: Sie sind ein Hinweis darauf, umzudenken. Mit Arzneien können wir zunächst für Erleichterung sorgen, aber ein echter "Sieg über eine Krankheit" bedeutet immer, umzudenken, aus Fehlern zu lernen und Veränderungen herbeizuführen.

    Kommentar von Isartaucher IsartaucherIsartaucher

    Das haben die Menschen nicht aus der Pest, sondern in erster Linie aus der Cholera gelernt, und zwar einige hundert Jahre nach den schweren Pestepidemien des Mittelalters und der frühen Neuzeit, die schätzungsweise die Hälfte der damaligen Bevölkerung in Europa ausgerottet haben.

    Kommentar von caramello caramellocaramello

    Bei der Cholera ist es am augenscheinlichsten, das ist richtig. Ich habe aber bewusst die Pest genannt, da sie als Krankheitskatastrophe weltweit am stärksten eine vermeintliche Machtlosigkeit der Menschen repräsentiert. Zugleich verdichteten sich die Städte, Ausscheidungen in den Straßen, etc. und stellten den geeigneten Boden für eine Vielzahl von Infektionskrankheiten (und auch Ratten) dar.

    Tatsächlich hat der Hygieneprozess lange vor dem 19. JH., bevor dort die Übertragung der Cholera über verschmutztes Trinkwasser entdeckt wurde, zu Pesthochzeiten, in den Städten begonnen. Denn über die Bekämpfung des Gestanks wurden indirekt auch hygienische Maßnahmen eingeführt.

    Kommentar von kleineMausMaus kleineMausMauskleineMausMaus

    Ein Aspekt, der nicht von der Hand zu weisen ist. Ihr habt recht.

  • 3
    Antwort von quasimodo60 quasimodo60

    kann man nicht sagen, wenn das so ist, dann sind viele heilmittel noch nicht entdeckt

  • 3
    Antwort von auchmama auchmama

    die Erde kann sich sogar selber heilen, von der Krankheit Mensch, aber sie kann nicht alle Menschen heilen!

  • 2
    Antwort von sternchenausdd sternchenausdd

    gegen alles was von der natur geschaffen ist, gibt es sicher auch ein natürliches heilmittel, aber gegen krankheiten, die der mensch selbst heraufbeschwört nicht.

  • 2
    Antwort von EvaDu EvaDu

    Ja das ist was ich zum Glück immer wieder neu erfahren darf. Ich nehme den Spruch immer mit dem Kraut und finde es echt faszinierend und auch beruhigend...

  • 2
    Antwort von WildeFee WildeFee

    Ich kann mir das gut vorstellen, ja, seit ich zur Homöopathie gefunden habe, erst recht; aber ich vermute, dass wir vieles an Heilendem oder auch gesunder Lebensweise vergessen oder nicht weiter überliefert haben - und manches haben wir noch nicht entdeckt...

  • 0
    Antwort von Candice21 Candice21

    Hallo! Ich glaube, dass tatsächlich jede Krankheit eine seelischen Ursprung hat. Und ich glaube auch, dass es auf der Erde deshalb für jede Krankheit auch ein Heilmittel gibt. Die Frage ist nur, ob man diese denn schon alle entdeckt u. erforscht hat!

  • 0
    Antwort von Candice21 Candice21

    Hallo! Ich glaube, dass tatsächlich jede Krankheit eine seelischen Ursprung hat. Und ich glaube auch, dass es auf der Erde deshalb für jede Krankheit auch ein Heilmittel gibt. Die Frage ist nur, ob man diese denn schon alle entdeckt u. erforscht hat!

  • 0
    Antwort von MrDeephouse MrDeephouse

    nein, sonst gäbe es schon was gegen so einfache Sachen wie Schnupfen z.B. - von Krebs, HIV ganz zu schweigen...

Diese Frage

Verwandte Fragen

Noch nicht den richtigen Rat gefunden?

Einfach und schnell viele hilfreiche Ratschläge von Deutschlands aktivster Ratgeber-Community erhalten!

Einfach und schnell einen Tipp erstellen und Ihren guten Rat mit anderen teilen!

Einfach und schnell ein Video hochladen und anschaulichen Rat an alle geben!

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Rechtliche Hinweise finden Sie hier.