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Bioresonanz Therapie aus homöopathischer Sicht

Frage von regenkatze regenkatze

Wie wird aus homöopathischer Sicht die Bioresonanz-Therapie beurteilt?

Werden Krankheiten durch dieses Verfahren nur unterdrückt (weil ja die Symptome einzeln behandelt werden) oder werden sie ohne Folgen geheilt?

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Antworten (7)

  • 3
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Patron Patron

    alte frage und antwort:

    habt ihr erfahrung mit bioresonanz ? Patron

    beantwortet von PatronPlatin-Fragant am 27. Juni 2010 16:34

    vorsicht! es gibt genügend berichte über offensichtliche wirkungen dieser methode. aber es gibt trotzdem kritische überlegungen. beispiel: seit 200 jahren sagt die homöopathie, du sollst dir eine warze nicht chirurgisch entfernen lassen, weil die warze vom organismus als eine art ventil eingerichtet ist, um einen gestörten zustand in einer art gleichgewicht zu halten. nun gibt es auch noch andere methoden, wie etwa das "besprechen". da ist die warze zwar auch weg - wenn der besprecher ein mensch mit bestimmten geerbten fähigkeiten ist - aber es ist trotzdem so zu beurteilen, wie bei der entfernung durch den chirurgen: der störungs- oder krankheitsprozess ist noch da und sucht sich früher oder später einen anderen ausgang, meist einen schlimmeren als es die warze war. ich hatte einige fälle, wo die warzenentfernung eine starke depression zur folge hatte, es können aber auch andere erkrankungen auftreten. warum dies beispiel mit den warzen? es ist leider davon auszugehen, dass auch die bioresonanz-methode zwar eine erkrankungsform beseitigen kann, aber dass der krankheitsprozess nur unterdrückt ist und an anderer stelle herauskommen kann. die bessere alternative ist immer, echte naturheilkundliche behandlung zu suchen wie etwa klassische homöopathie oder akupunktur oder eine kombination von beiden. da wird nicht verdrängt oder unterdrückt, sondern tatsächlich geheilt.

    Kommentar von segeln141 segeln141segeln141

    obgleich Du Dich als Experte für HP gerierst,ist HP anscheinend nicht Dein Ding.

    Denn Hahnemann und seine Worte(siehe Hubertt und ich heute)sind Dir ein Rätsel,bzw.Du kennst sie garnicht.

    Wie so viel HP-/Fans

    Kommentar von regenkatze regenkatzeregenkatze

    @Patron: Also, daraus schließe ich, dass du gegenüber Bioresonanz kritisch eingestellt bist. Mh, genau die Gedanken habe ich mir auch gemacht. Der Vergleich mit der Warze ist treffend. Wenn Krankheiten nur unterdrückt werden und schlimmstenfalls auf eine höhere Ebene gedrängt werden (wo sie sich dann als psychische oder geistige Krankheiten manivestieren) dann ist das ja wirklich verheerend. Aber bist du sicher, dass das bei der Bioresonanz der Fall ist? Es gibt auch Quellen, die sagen, dass bei Bioresonanz keine Unterdrückung stattfindet, aber ich bin da sehr skeptisch. Eben weil nur die einzelnen Symptome (z.B. Allergien) behandelt werden und nicht die gesamte Konstitution des Menschen.

    Kommentar von Hubertt HuberttHubertt

    Patron am 23. November 2010 18:29

    die bessere alternative ist immer, echte naturheilkundliche behandlung zu suchen wie etwa klassische homöopathie oder akupunktur oder eine kombination von beiden.

    .

    Lol

    Klassische Homöopathie in Kombination mit irgend einer anderen Behandlung.

    Lol

    .

    Patron am 19. Mai 2010 20:58

    wenn du die wahrheit herausfinden willst,

    kauf hahnemanns buch organon der heilkunst und

    folge hahnemanns spruch "macht's nach, aber macht's genau nach!"

    wer will, findet wege, wer nicht will, sucht gründe, ausflüchte...

    Patron, seit jahrzehnten heilpraktiker

    .

    § 259 Bei der so nöthigen als zweckmäßigen Kleinheit der Gaben, im homöopathischen Verfahren, ist es leichtbegreiflich, daß in der Cur alles Uebrige aus der Diät und Lebensordnung entfernt werden müsse, was nur irgend arzneilich wirken könnte, damit die feine Gabe nicht durch fremdartig arzneilichen Reiz überstimmt und verlöscht, oder auch nur gestört werde.

    .

    Hahnemann, seit Jahrhunderten Meister der Homöopathie

  • 5
    Antwort von segeln141 segeln141

    § 52 Es giebt nur zwei Haupt-Curarten: diejenige welche all ihr Thun nur auf genaue Beobachtung der Natur, auf sorgfältige Versuche und reine Erfahrung gründet, die (vor mir nie geflissentlich angewendete) homöopathische und eine zweite, welche dieses nicht thut, die (heteropathische, oder) allöopathische. Jede steht der andern gerade entgegen und nur wer beide nicht kennt, kann sich dem Wahne hingeben, daß sie sich je einander nähern könnten oder wohl gar sich vereinigen ließen, kann sich gar so lächerlich machen, nach Gefallen der Kranken, bald homöopathisch, bald allöopathisch in seinen Curen zu verfahren;

    dieß ist verbrecherischer Verrath an der göttlichen Homöopathie zu nennen!

    Und

    Hahnemann ( der Erfinder der Homöopathie ) sagt, dass man neben der Behandlung mit seinen Globuli niemals irgendwas nehmen oder tun soll, was auch nur irgendwie arzneilich wirken kann. Er gestattete nebenher noch nicht einmal Thermalbäder.

    Kommentar von klausb klausb

    Hallo Wasserfan! Und wenn sie nicht gestorben sind, dann... Es ist sehr traurig, dass die Genies, die was epochales erfunden haben immer diesen Alleinanspruch hatten und haben! Das war bei Baunscheidt schon, bei Kneipp und der gute Samuel Hahnemann war auch so einer. "Du sollst keine fremden Götter neben mir haben!" Mit so einem Denken hat die Schulmedizin sich ihren Platz erobern können und hat der Naturheilkunde den selbigen wegnehmen können. Wenn man sich die hömöopathische Szene so anschaut, dann sind Hahnemanns letzte "Erfindung" die LM-Potenzen vielen Einzelmittel-Homöopathen ein Dorn im Auge. Und Komplexmittel sind verabscheuungswürdiges Teufelszeug! Halloooo... Die "alten" Arzneimittelbilder stimmen nicht mehr, weil durch die vielen Einflüsse der Zeit, andere Nahrung und viele industriell bedingte Veränderungen der Umwelt die Bedingungen sich drastisch verändert haben. So nimmt es nicht Wunder, dass viele der Mittel heute einfach nicht mehr greifen. Wer da sein Heil in den alten Paragraphen sucht, der hat nicht mitbekommen, dass die - vielleicht, Hallo claudiorupp ;-)- runde Erde sich ein wenig weitergedreht hat. Die Schulmedizin hält sich krampfhaft an der Vergangenheit fest und ist nicht bereit Irrtümer zuzugeben. Für uns Natur-heilkundler sollte das Gleiche gelten! Lieben Gruß

    Kommentar von regenkatze regenkatzeregenkatze

    @klausb Ich habe in den letzten 2 Wochen "Die Empfindung in der Homöopathie" von Raja Sankaran gelesen. Seine neue Methode empfinde ich als sehr überzeugend. Worauf ich hinaus will, ist, dass Sankaran zusammen mit anderen Homöopathen wie Scholten die homöopathische Vorgehensweise revolutioniert hat. Trotzdem ist er überzeugt davon, dass ein Mensch nur durch ein Mittel geheilt werden kann. Er findet, ähnliche Mittel können lindern oder Blockaden lösen, aber von Grund auf heilen kann nur das Simillimum.

    Zu deinem Einwand, dass manche Mittel heutzutage nicht mehr greifen. Mein Eindruck ist, dass das nicht an den Mitteln liegt, sondern entweder daran, dass es einfach unpassende Mittel sind, oder (wenn sie gut gewählt sind) in den falschen Potenzen (zu niedrig oder zu hoch) verabreicht wurden, oder dass die Heilung durch ein Miasma blockiert ist. Dann muss erst eine Nosode oder ein miasmatisches Hauptmittel gegeben werden.

  • 4
    Antwort von Hubertt Hubertt

    Unter der Annahme, dass Bioreonanz überhaupt eine Wirkung hat, gilt in der Homöopathie immer noch Paragraph 259 aus Hahnemanns Wrganon der Heilkunst:

    .

    § 259

    Bei der so nöthigen als zweckmäßigen Kleinheit der Gaben, im homöopathischen Verfahren, ist es leichtbegreiflich, daß in der Cur alles Uebrige aus der Diät und Lebensordnung entfernt werden müsse, was nur irgend arzneilich wirken könnte, damit die feine Gabe nicht durch fremdartig arzneilichen Reiz überstimmt und verlöscht, oder auch nur gestört werde

    .

    Das heißt:

    Entweder wirkt Bioresonanz nicht, dann ist sie zwar erlaubt aber sinnlos.

    Oder Bioresonanz wirkt, dann ist sie neben der Homöopathie verboten.

    Kommentar von regenkatze regenkatzeregenkatze

    @Hubertt: Ja, ich weiß, dass Hahnemann es nicht dienlich fand, Homöopathie mit anderen Heilverfahren gleichzeitig anzuwenden. Aber mir geht es ja hier um die Frage, ob Bioresonanz aus homöopathischer Sicht unterdrückend wirkt.

    Zu Hahnemanns Zeiten gab es ja noch keine Bioresonanz-Therapie. Damals hat er neben der Homöopathie nur das Magnetisieren (Handauflegen) als heilend und nützlich angesehen. Während er die Allopathie als unterdrückend ansah.

    Akupunktur (die er ja damals auch nicht kannte) wird heute aus homöopathischer Sicht zu den nützlichen Heilmethoden gezählt.

    Ich frage mich halt, wie die Bioresonanz einzuordnen ist. Viele sagen ja, sie sei ähnlich wie die Homöopathie, weil sie auch durch Information (Frequenzen) heilt. Aber der Unterschied ist ja, dass bei der Bioresonanz nicht die Gesamtheit der Symptome berücksichtigt wird, sondern dass sie einzeln behandelt werden.

    Kommentar von Hubertt HuberttHubertt

    Entweder ist man der Meinung, dass man heute in der Homöopathie alles verwenden darf, was Hahnemann noch nicht kannte oder man ist der Meinung, man sollte ihn wörtlich nehmen und dann ist eben neben der Homöopathie nichts anderes erlaubt, egal wie es wirkt.

    Ist man der ersteren Meinung, dann darf man auch Antibiotika, Impfungen und alles was die Pharmazie herstellt, nebenbei verwenden. Denn das alles kannte Hahnemann auch noch nicht.

    Ist man aber der Meinung, man sollte in ernst nehmen, dann darf man nichts nehmen außer Globuli.

    Hahnemann war zurecht der Meinung, dass es sehr schwierig ist das richtige Mittel zu finden. Daher wird es durch alles weitere, dass arzneilich wirken könnte, erschwert, dieses eine richtige Mittel zu finden. Und selbst wenn man ganz sicher wüsste, man hat dieses eine richtige Mittel gefunden, so wird es durch jede weitere arzneilich wirkende Therapie, Medikament oder Nahrungsmittel ( welches arzneuilich wirken könnte ) verfälscht. Es muss nicht immer gleich antidotiert werden, verfälschen reicht doch auch schon.

    Kommentar von Philohom PhilohomPhilohom

    @regenkatze: Sehr gute Gedanken zum Thema!

  • 2
    Antwort von Lissa Lissa

    Frag besser in einem Homöopathie-Forum wie diesem: http://www.natur-forum.de/forum/viewforum.php?f=36

    oder bei gesundheitsfrage.net .

  • 1
    Antwort von klausb klausb

    Hallo claudiorupp! Danke für deinen Kommentar. Naja, scheinst ja nicht die besten Erfahrungen gemacht zu haben. Es soll Therapeuten geben, die wissen was sie tun. Wenn ich mir so anschaue wie die Einzel-mittelhomöopathen sich jahrelang mit den Patienten durch die Symptome hangeln, so scheint mir das teilweise sehr sinnfrei zu sein. Was man daraus lernen kann ist... was so manche Leute alles aushalten und wie sie als Versuchskaninchen für Arzneimittelprüfungen herhalten... das verdient Respekt! Was unsere gute Mutter Erde anbelangt... früher hieß es sie sei eine Scheibe, nun soll sie eine Kugel sein... bist du dir da wirklích sicher??? Da die Pole abgeflacht sind würde sie aus einer bestimmten Perspektive doch wie eine Scheibe aussehen... also ich glaube sie ist quadratisch... so wegen der Quadratur des Kreises ;-) Alles Gute und liebe Grüße vom klausb

  • 1
    Antwort von klausb klausb

    Ach Leute, Hahnemann IST SCHON LANGE TOT! Die Bioresonanz arbeitet mit homöppathischen Mitteln und kombiniert über die BFD bzw. EAV die Akupuktur-Endpunkte mit der Akupunktur. Auch die sog. Homöosiniatrie (Injektionen von homöopathischen Mitteln in Akupunkturpunkte)ist ein Vefahren beides SINNVOLL zu kombinieren. Der Glaubenskrieg der hier mal wieder ausgelöst wird hilft dem Patienten NICHT weiter. Informieren und abwägen und den Fachmann fragen hilft da am besten weiter! Gute Besserung

    Kommentar von claudiorupp claudiorupp

    Lieber klausb; Kopernikus ist auch schon lange tot - und die Erde noch immer rund... BioresonanzTherapeuten, die Mittel verschreiben, ohne eine Ahnung haben, was sie da verschreiben, sind mir ein Gräuel! Das Verschreiben auf diese Art ist eine total klinische Verschreibung und wird wenig Erfolg zeigen... Da bin ich mir zu 99 Prozent sicher... Lieber Gruss

    Kommentar von bini123 bini123bini123

    @claudiorupp

    bist Du das?:

    was sagt er seinen Patienten ?

    ... Wenn Du meine Patientin wärst, würde ich sagen: "ok, jage Deine Vernunft zum Teufel, pack Deinen Koffer und folge dem Wind..!"

    und:

    Die Vernunft habe ich mit 30ig abgelegt - sie hat mir nie was gebracht..!

    Zu lesen hier:

    Ist Tuberculinum als Zwischenmittel angezeigt

    Kommentar von Philohom PhilohomPhilohom

    Im Sinne claudiorupps, dessen Gedanken aus ihrem Umfeld gerissen werden: Einstein hat einmal gesagt: " Nichts von dem, was ich erreicht habe, habe ich durch mein rationales Denken erreicht." Die Krankheitsentstehung entzieht sich in den meisten Fällen auch dem rationalen Denken. Was ist da von rein rationalen (= wissenschaftlichen )Therapien, wie sie die Schulmedizin anbietet, zu halten? Psychosomatik ist eine erwiesene Tatsache, trotzdem wird sie in der Schulmedizin kaum berücksichtigt. Im Sinne der Gesundheit aller Menschen sollten Schulmedizin und alternative Therapien zusammenarbeiten, statt gegeneinander.

    Kommentar von Hubertt HuberttHubertt

    PhilohomBronze-Fragant am 28. November 2010 16:20

    Im Sinne der Gesundheit aller Menschen sollten Schulmedizin und alternative Therapien zusammenarbeiten, statt gegeneinander.

    .

    Philohom am 16. März 2010 15:05

    Das Gute ist, dass diese Mittel weder dir noch dem Kind schaden, im Gegensatz zu Antibiotika (meist das einzige, was Ärzten einfällt)

    .

    Philohom am 12. Januar 2010 18:09

    Tatsache ist, dass man selbst mit dem falschen hom. Mittel weniger Schaden anrichtet als mit dem "richtigen" allopathischen Mittel (Nebenwirkungen). Psychopharmaka sind jedenfalls echte Hämmer

    .

    Philohom am 8. Dezember 2009 18:56

    Bloß keine schleihautabschwellenden Tropfen geben! Es muß nicht immer Chemie sein.

    .

    Philohom am 5. November 2009 19:59

    Ich habe selbst einen Psoriasisfall geheilt mit Hom., die Schulmedizin kann das nicht, da gibt sie nur Cortison und man muß den Rest seines Lebens mit der Krankheit leben

    .

    Philohom am 5. November 2009 19:59

    Und lass dich von den Schulmedizinern nicht irre machen: Cortison heilt nicht (und hat Nebenwirkungen),

    .

    Und Philo will jetzt so tun als ob sie mit der Schulmedizin zusammenarbeiten möchte.

    Kommentar von Hubertt HuberttHubertt

    Philohom am 28. November 2010 16:20

    Im Sinne claudiorupps, dessen Gedanken aus ihrem Umfeld gerissen werden.

    .

    Welche vernünftigen Gedanken kann ein Mensch nach der Aufgabe der Vernunft noch haben?

  • 1
    Antwort von jobul jobul

    Wie die Wurst in der Pfanne, so der Mann im Bett. Es kommt immer auf die Bioresonanz an. Aus homoiopathischer Sicht können die Sachen gar nicht dünn genug sein. Die Wahrheit lässt sich am reinsten aus dem Nichts realisieren.

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