Hallo an alle,
ich habe heute in Biologie die Aufgabe bekommen, mir einen Versuch auszudenken, wie man herausfinden kann, ob Biomembranen bzw. die Lipidschicht Temperaturempfindlich sind.
Ich habe bereits herausgefunden, dass sich die Biomembran im Normzustand zähflüssig, bei erhöhter Temperatur flüssiger und bei sinkender Temperatur gelartig wird.
Ich habe heute per Zufall bemerkt, dass es sich mit dem Fett in der Bratpfanne ähnlich verhalten hat: Während die Pfanne heiß ist, ist das Fett wie gewohnt flüssig, aber sobal es einige Stunden abkühlen konnte, ist es fester geworden (kennt manch einer vielleicht besser vom Frittierfett in der Fritteuse?), könnte man meiner Meinung nach schon als gelartig beschreiben...
Könnte ich so einen Versuch mit dem Bratfett also vorschlagen oder sind die Unterschiede zwischen Lipidschicht und Bratfett doch zu groß? Wir hatten in der Schule bereits Versuche mit Rotkohl, Sonnenblumenöl, Spülmittel, Eiklar und Essig-Essenz gemacht. Also einmal Rotkohl in Wasser, einmal in Essig und Einmal in Spülmittel. Dann einmal Wasser mit Öl, Wasser mit Spülmittel und Öl und einmal Essig-Essenz mit Eiklar. Die Ergebnisse sind euch sicher bekannt.
Deshalb dachte ich mir nunmal, dass ich auch einen Temperaturversuch mit Bratfett machen könnte, wenn wir es auch schon mit Öl gemacht haben.
Ich habe mir das ganze so vorgestellt:
Man erhitzt das Bratfett in einer Pfanne oder Schale, dadurch wird es flüssiger. Anschließend lässt man es abkühlen, wodurch es fester, jedoch nicht so fest wird, wie man es im Block oder in der Packung kaufen würde.
Ich weiß aber nun nicht, wie ich beweisen kann, dass die Biomembran nun weniger Stoffe abhalten kann oder nicht, wenn sie in einem flüssigen bzw. gelartigen Zustand ist.
ich hoffe ihr versteht mein Problem und könnt mir einen Denkanschub geben :)
Vielen Dank im Voraus
mfg
animal94
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