Biologieanteil in Chemie?

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6 Antworten

Hi,

natürlich ist das ein Muss - würde ich mal sagen :D
Habe deine andere Frage noch nicht gelesen.

Also das, was man in Chemie in der Sek I lernt, ist jetzt nicht so wahnsinnig Biologielastig. Ich bin im Chemie Leistungskurs und bisher ist uns kein Bisschen Bio über den Weg gelaufen. Das kommt dann im dritten Semester. Da behandelt man nämlich Biochemie. Das umfasst zum Beispiel:

  • Aminosäuren
  • Peptide
  • Proteine allgemein
  • Glukose, Stärke 
  • etc.

Also ich habe noch Lebensmittelchemie als Unterrichtsfach (ich Glückspilz^^) und da machen wir nur Biochemie.

Also: Wenn du mal in Erwägung ziehst, Chemie zu studieren, solltest du zumindest etwas Bo können. Denn wenn es dann um so Sachen wie DNA-Replikation, Transkription, Translation, Genmutation etc. in Bio geht, dann wird sich das Ganze chemisch angesehen. Jetzt nicht in der Sek I - da bekommst du das Thema zwar auch, ihr behandelt es aber nur oberflächlich -, allerdings in der Sek II (hier im GK ebf. drittes Semester bzw. im Bio LK / Chemie GK erstes Semester).

Also: Mach' dir noch nicht einen so großen Druck! Das ändert sich eh nochmal alles und dieser Pflanzenkrams ist jetzt nicht so mega wichtig in Chemie (na ja, vielleicht die Toxikologie)...

Résumé ist also: Der Biologieanteil ist nicht so mega gering, vor allem eben in der organischen Chemie. Am Anfang hält sich das aber noch in Grenzen. In Lebensmittelchemie bspw. Ist der Biologieanteil sehr hoch! Je nachdem, in welche Bereich du später gehen möchtest, ist ein gewisses Biologiewissen schon nicht schlecht. Notfalls holst du das an der Uni nach ;-)

Ich hoffe, ich konnte helfen.

LG ShD

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Kommentar von Ruzzer
31.10.2015, 19:46

Naja,wirkliche Probleme hatte ich in Bio ja nie. Das Problem ist,dass ich weder aufgepasst noch gelernt habe,was dann leider dazu geführt hat,dass ich einiges verpasst hab :/ Aber wirklich Probleme mit dem Verstehen von Biologie hab ich eigentlich nicht.

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Man muss schon zwischen Organischer Chemie und Biochemie unterscheiden.

Organische Chemie ist grob gesagt die Chemie der Kohlenstoffverbindungen. Dazu gehören auch massenhaft Verbindungen und Reaktionen, die in keinem Lebewesen vorkommen. Und auch gar nicht vorkommen können, wegen schon sehr exotischer (und tödlicher) Reaktionsbedingungen.

Die Biochemie beschäftigt sich dagegen mit tatsächlich in Lebewesen vorkommenden Verbindungen und Reaktion. Daher ist sie schon sehr speziell. Schon weil die Enzyme völlig anders arbeiten als die Chemiker.

Also selbst wenn du dich auf die Organische Chemie spezialisierst, ist die Biologie eher ein Randthema eines Randthemas.

Und normalerweise machen sich Menschen eher wegen Mathe, Physik oder Chemie Sorgen, nicht wegen Biologie.
Mit zunehmendem Alter lernt man, solche Themen einfach mitzunehmen.
Ein Chemiker, der an der Biologie scheitert, ist für mich nicht vorstellbar.

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Kommentar von Ruzzer
01.11.2015, 00:30

Ich scheitere ja nicht so wirklich an Biologie,das Problem ist,dass ich zu meinem jetzigen Bedauern in Biologie die letzten 3 Jahre kaum aufgepasst habe. Die Frage war ja eher,ob ich das alles mit Büchern nachholen kann. Waren ja keine besonders schwierigen Themen.

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Oh mach dir da mal keine Sorgen! Ich bin jetzt in der 11. Klasse und hab in meinem bisherigen Jahren in Chemie noch kein bisschen Bio gebraucht! Bis zur 10. Klasse jedenfalls nicht, da haben wir uns mit dem Anfang der Organischen Chemie beschäftigt (Alkane, Alkene, Alkine, Alkohole), jetzt habe ich Chemie 4-stündig, wir sind immer noch in der Organischen Chemie (Aldehyde, Ketone, Carbonsäuren, Aminosäuren, Proteine...) und bis jetzt kam auch noch nichts biologisches, obwohl es langsam anfängt biologischer zu werden. Das kommt aber auch auf den Lehrer an, wie stark er die biologischen Aspekte mit rein nimmt. Allerdings greift die Chemie in der Schule nicht so tief in die Biologie ein, da es ja wohl Chemie und nicht Biologie ist. Ein kleines bisschen Grundwissen solltest du aus Bio haben, aber du musst dir keine Sorgen machen, dass das nicht zu schaffen ist! Bei Biologie ist es eigt fast extremer, also dass da viel mit Chemie gemacht werden muss, um überhaupt was erklären zu können (zB. Transportvorgänge der Zelle, Biomembranaufbau...) .

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Die Schulchemie enthält eigentlich überhaupt kein Biologie. Man behandelt zwar auch biologisch wichtige Moleküle wie Kohlenhydrate, Lipide, Aminosäuren etc., jedoch behandelt man nur die chemischen Aspekte (Reaktionsverhalten, Aufbau, Nachweis...).
Was mit diesen Stoffen im Körper passiert, lernt ihr in Biologie, aber nicht in Chemie.

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In der Schule spielt die Biologie in der Chemie kaum eine Rolle. Chemie ist eine eigenständige Wissenschaft, die sich mit anderen DIngen beschäftigt als die Biologie.
Du musst dir also keine Sorgen machen, dass du einen Nachteil in der Chemie hast.

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Im Studium kommst du um Biologie nicht rum, aber in der Schule ist der Anteil an Biologie verschwindend gering bis gar nicht vorhanden. Als Chemie Leistungskurs Schüler kam ich bisher praktisch nie in Berührung mit Biologie im Chemieunterricht, außer in seltenen Fällen, wo man sich aber die Antwort, auch ohne großes Biologiewissen herleiten konnte. Auch in der organischen Chemie war das nicht von großer Relevanz.


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Kommentar von DieChemikerin
31.10.2015, 19:26

Das kommt doch sehr darauf an. In der Sek II wird es schnell sehr biologisch.

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