Hat schon jemand diese Sucht erfolgreich überwunden oder ist auf gutem Weg dahin? Wenn ja, wie kann sie überwunden werden (Tipps, Erfahrungen,etc.) ?!!
Binge-Eating?/Sucht?!
Antworten (6)
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AnellAnell
Es ist wichtig, die auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen herauszufinden. Dazu musst du eine entsprechende Situation detailliert durchgehen (wann kam der erste Gedanke ans Essen? welche Stimmung hattest du in dem Moment? was war die äußere Situation? etc.) Dann kannst du herausfinden, welche Wirkung du mit Essen assoziierst (Beruhigung? etwas bekommen? Sehnsucht nach Wärme / Nähe stillen, d.h. Einsamkeit nicht mehr spüren? Ärger herunterschlucken? etc.) Nächster Schritt wäre es, diese Wirkung adäquater, d.h. anders und angemessener herzustellen und das entsprechende funktionalere Verhalten dann kontinuierlich zu üben. Ebenfalls könnte es hilfreich sein, deine Kindheit auf die Funktion von Essen hin zu untersuchen. Wurdest du mit Essen belohnt? Wie haben die anderen Familienmitglieder gegessen? Hat jemand mit dem Gewicht gekämpft? Wurdest du gehänselt? Anell
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carlotac1carlotac1
Ist genauso schwierig in den Griff zu bekommen wie jede andere Essstörung auch. Unbedingt eine Langzeittherapie anstreben.
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Shuki Habe schon zig Psychologen, Ernährungsberater,etc.hiner mir.Bin es langsam leid an mir für die Katz herumzudoktern lassen! Es ist auch anstrengend jedesmal überall das selber zu erzählen, es macht müde!
Ich denke ich bin ein Stressesser& Gefühle-tot-Esser.. Wenn ich zu Hause bin hält es sich in Grenzen. Auf Arbeit verliere ich die Konrtolle restlos darüber. Was mir hilft/ähnlich ausarten könnte ist Sport. Da kann ich mich austoben. Geht aber auf Arbeit ja nich;-) Dankeschöön für alle hilfreichen Antworten!!
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seregwenseregwen
als psychologie-studentin sage ich: mit dem hausarzt sprechen und eine therapiestelle suchen
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Shuki Fresssucht auf gut Deutsch;-)
therapie braucht zeit, ebenso wie es zeit benötigt den richtigen therapeuten/die richtige therapeutin zu finden. ich denke allerdings nicht, dass hier jemand besseren rat weiß als "die profis", deren job es ist, sich damit auseinanderzusetzen und lösungen/rat/hilfe zu finden
Ich glaube gut 9 Jahre Therapie bei sogenannten "Profis" die nichts gebracht hat reichen aus um zu behaupten, dass es hier drinnen evtl. jemanden gibt der mir weit hilfreichere Tipps geben kann!! Z.b. Anell sagt: Nächster Schritt wäre es, diese Wirkung adäquater, d.h. anders und angemessener herzustellen und das entsprechende funktionalere Verhalten dann kontinuierlich zu üben.
Dies wäre eigentlich der nächste Schritt.. aber ich eweiss nicht wie und wo ich da anfangen soll..?!
das wäre eigentlich etwas, das ein therapeut mit einem angehen und besprechen sollte.
ich gebe nicht gerne antworten auf solche fragen, da es wie bei den medizinischen fragen ein viel zu sensibles thema ist, als dass sich hier jemand anmaßen könnte eine antwort zu wissen (wie du siehst kennen sie nicht mal unbedingt profis).
der punkt, den man nicht vergessen darf ist, dass ärzte und therapeuten auch nur menschen sind. sie kennen sich nicht mit allem aus, die meisten haben ihre spezialgebiete. wie ein hausarzt, der ständig erkältungen behandelt, aber eher selten einen gehirntumor entfernt...das schwierige bei therapien ist, jemanden zu finden, der mit dem entsprechenden thema umgehen kann und zu dem man ein gutes therapieverhältnis aufbauen kann.
ich weiß natürlich nicht, was du in den 9 jahren erlebt und angetroffen hast. vielleicht war es aber einfach nicht "die richtige therapie"? zumindest nicht die richtige für deine person.
möglicherweise ist bingeeating einfach noch kein so bekanntes thema (ich meine damit nicht, dass es nicht verbreitet ist, aber dass es diesbezüglich vielleicht noch nicht viel forschung und kenntnisse gibt)