(Oder muss das gar nicht Abbinden heißen?)
Hallo zusammen,
es geht mal wieder um die geliebte Baustelle vor meiner Wohnung. Da wird auch dann durchgearbeitet, wenn die Temperaturen tagsüber nicht oder kaum über 0 Grad steigen.
Ein Nachbar meinte daraufhin, dass das Haus ja nur Schrott werden könnte (oder sollte ich besser sagen: eine Ruine werden könnte), da Beton bei den Temperaturen nicht richtig abbindet, also nicht den Endzustand erreicht, den man erwarten sollte beim Häuserbau.
Kann Beton bei so niedrigen Temperaturen trotzdem die gewünschte "Form/Konsistenz" erlangen oder nicht? Schließlich ist hier sehr viel Wasser im Spiel, das bei den Temperaturen gefriert (und somit Hohlräume im Beton bildet) anstatt zu verdunsten!
(Das Haus wird nicht gemauert, sondern besteht überall nur aus Beton.)
Super Antwort! Danke! Das heißt aber für mich im Umkehrschluss, dass doch "Folgeschäden" entstehen können, wenn sozusagen einfach weiter gebaut wird, obwohl die chemischen Reaktionen vielleicht noch gar nicht (vollständig) stattgefunden haben?!
Die müssen die Aushärtezeiten ja berücksichtigen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass kein Bauunternehmer das Risiko eingeht, auf nicht fertig ausgehärtetem Beton weiterzubauen. Da kanns so richtig krasse Strafen geben wenn wissentlich (und das wärs ja, ist ja allgemein bekannt wie das abläuft) das Risiko einer Instabilität eingegangen wird. Da haftet der Bauchef persönlich dafür!