Frage von himako333 24.09.2012

bin ziemlicher PC-Neuling,:Wie laufen Internet-Blockierungen ab?

  • Hilfreichste Antwort von Findera 24.09.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das kann auf unterschiedliche Weise bewerkstelligt werden, aber in der Regel ist es so, dass DNS Einträge entsprechend gemacht werden. Also die Adressen entweder ins Nirvana, oder auf irgendeine Warnungsseite geleitet werden. Erklärung(falls es interessiert):

    Das Prinzip des Internets ist folgendes:

    Erstmal ist es ein Zusammenschluss von (verdammt vielen) Computern über (noch viel mehr) Verbindungen. Und jeder dieser Computer hat irgendeine IP-Adresse.

    Wenn du in deinem Browser eine Internetadresse eingibst passiert (grob)folgendes:

    Erstmal schaut der PC, ob er die Internetadresse schon kennt, also einen Eintrag mit einer zugehörigen IP hat. Falls ja, schickt er die Anfrage mit der IP an deinen Router weiter. Falls nicht, Schickt er die Adresse selbst weiter. Der Router macht dasselbe und schickt es an den DNS Server deines Internetanbieters. Der macht wiederum dasselbe und schickt es an den DNS Server der zuständigen Toplevel Domain (also .de oder .com und so). Wenn einer "was weiß", gibt er die Info an den Anfragenden wieder zurück.

    Das Spielchen geht so lange weiter, bis der Webserver erreicht ist, auf dem die Seite liegt.

    Die DNS Server die da durchlaufen werden haben "Listen", in denen sie diese Zuordnungen abspeichern.

    Wer Zugriff auf den DNS Server hat, kann die Einträge beeinflussen und so zum Beispiel auf einen anderen Webserver leiten.

  • Antwort von user1481 24.09.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo. Internetzensur bedeutet du darfst nur das sehen was die,die Internetzensur betreiben,entscheiden was du zu sehen bekommst. Beispiel:Du willst bei gutefrage .net rein und die entscheiden,Nein,dann kommst du da nicht rein.Kurz gesagt:Andere entscheiden was du sehen darfst. Gruß Ralf

  • Antwort von Kalanndok 24.09.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Dein Internet-Provider ist die Stelle, die Deine Anfrage an z. B. den Server von www.youtube.com weiterleitet.

    Der Provider kann aber anstatt auf den von Google betriebenen Server stattdessen auf einen eigenen Server verweisen, der wiederum eine Sperrungsnachricht zurückliefert. Dies wird dann gesetzlich für bestimmte Seiten vorgeschrieben (blacklisting) oder andersherum: Es werden nur bestimmte Seiten freigegeben (whitelisting).

    Von der technischen Seite ist das mehr oder weniger eine Sabotage des gesamten Netzwerks "Internet", da sich eben die einzelnen Provider nicht mehr an die definierten Standards halten.

    Im deutschen Sprachraum kannst Du bei T-Online etwas ähnliches beobachten: T-Online leitet Anfragen auf Seiten, die nicht existieren einfach auf eine eigene Suchseite weiter. Programme, die sich aber z. B. darauf verlassen bei Nichtexistenz eines Servers eine Fehlermeldung zu erhalten, kriegen dann Probleme.

  • Antwort von nixi001 24.09.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    ich habe es grad für dich in Wiki gelesen ..habe es aber nicht verstanden :-)) Probier es mal selbst - steht unter dem Punkt „Great Firewall of China“: http://de.wikipedia.org/wiki/Internetzensur_in_der_Volksrepublik_China

  • Antwort von Elektromatiker 24.09.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Sobald du deinen Router mit dem Internet verbindest, bekommt er eine Adresse und einen DNS-Server mitgeteilt. Wenn du dann in deinem Browser www.google.de eingibst, wird dieser Name an den DNS-Server geschickt und dieser löst den Namen dann in eine IP Adresse auf.

    Soweit ich weiß werden genau diese Namensauflösungen blockiert, weshalb du dann einfach nicht weiter kommst. Umgehen kann man das ganz einfach indem man freie DNS Server manuell einstellt.

    Also so funktionieren "klassische", für Erfahrene leicht umgehbare Netzsperren ...ob das in diesen Ländern tatsächlich so läuft, das weiß ich nicht.

  • Antwort von Australis 24.09.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich bin mir nicht ganz sicher bei der Thematik, aber evtl läuft das so ab, das sie dann ihr eigenes Netzwerk haben und vom Rest des Internets abgeschirmt sind, so kann die Regierung jeden Datenaustausch prüfen und notfalls Dinge Löschen wenn sie nicht ok sind.

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