Bin völlig überfordert mit unserem welpen :( was soll ich machen?

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14 Antworten

Jetzt atme mal eine Runde durch, steffilein.

Als Ersthund hast Du Dir einen ziemlichen Kracher ausgesucht, aber Du hast Dich im Vorfeld gut informiert und Dir war klar, was auf Dich zukommt. Mein Eindruck ist, dass nicht der Hund das Problem ist, sondern die Ansprüche, die Du an Dich selbst stellst.

Du wirst Fehler machen. Ganz sicher sogar. Die macht aber jeder Hundehalter und wichtig ist nur, dass Du die Fehler bemerkst, aus ihnen lernst und sie kein zweites Mal machst. Hör auf Dein Bauchgefühl, wenn Du Dir unsicher bist. Such Dir einen guten Trainer, dem Du vertraust und den Du um Rat fragen kannst. Und fang bloß nicht an, mit anderen Hundehaltern über Deinen Hund zu diskutieren. Dabei wirst Du kirre, weil jeder Hundehalter die Weisheit mit Löffeln gefressen hat und es genügend kleine Lichter gibt, die Ihr Ego mal kurz aufpolieren wollen, indem sie einem Neuling beweisen, dass er keinen Plan hat.

Als ich meinen ersten eigenen Hund hatte, gab es keine Hundeschulen, keine Geschirre, keine Foren und kein BARF. Der Hund und ich haben überlebt. Gut sogar, wir hatten viele schöne gemeinsame Jahre. Ohne Welpengruppe, Agility und Schleppleine, dafür aber mit Intuition und vielen Fehlern, aus denen ich gelernt habe. Was ich sagen will: Schraub Deine Ansprüche an Dich selbst runter, mach Dir klar, dass ein Hund ein Hund und kein rohes Ei ist und dass die vielen Tipps, die es zur Erziehung des Hundes gibt, ein Leitfaden und keine Religion sind. Vertrau auf Dein Hirn, Dein Herz und Dein Bauchgefühl.

Du glaubst gar nicht, wie viele der selbst ernannten Hundeprofis schon eine Runde geheult haben, weil ihr Welpe oder Junghund sie an die Wand gespielt hat und die Nerven blank lagen. Ich schließe mich da selbst mit ein.

Ich drück Dir die Daumen, dass es mit Euch funktionieren wird!

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du hast zu hohe Ansprüche an dich selbst. es liegt nicht daran das du dich nicht gut informiert hast, wie viele andere. das ist gut. wenn du nicht genug zeit hast um regelmäßig mit ihm raus zu gehen, oder dir alles ein bisschen viel wird, frag doch mal in der Nachbarschaft rum. bestimmt gibt es viele Mädchen und jungen die gerne mal mit deinem Liebling spazieren gehen.

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sowas macht man einfach nicht...

doch. sowas kann man durchaus machen. das beweist nur, dass man verantwortungsbewusstsein hat. es ist ja nicht leicht, sowas zuzugeben.

wenn ihr den welpen von einem vdh züchter habt, nimmt er ihn sicher zurück und findet eine passende familie. noch ist der hund ja sehr jung. da ist erstens das vermitteln für den züchter einfach und zweitens hat er in der erziehung noch nicht viel verpasst.

an deiner stelle würde ich es tun - um des kleinen hundekindes willen.

es bringt ja nichts, wenn du unglücklich bist, das hundeli ist unglücklich... gib dem kleinen die chance glücklich zu leben. ruf den züchter an. noch heute - oder spätestens morgen und besprich alles nötige. dir wird ein stein vom herzen fallen.

du hast dich auch nicht zu viel informiert - man kann sich nämlich gar nicht genug informieren.

und solltest du feststellen, dass du DOCH ein hundemensch sein solltest, gibt es immer noch die möglichkeit, ehrenamtilich im tierheim den spaziergänger zu machen oder dich mit hunden dort zu beschäftigen. dann hättest du immer noch die möglichkeit einen älteren hund zu nehmen, den du bereits kennst.

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Kommentar von steffilein0
20.09.2016, 07:10

Ich habe in meiner frage typisch wie ich bin auch nur die negativen seiten geschrieben und nicht die positiven, ich gehe auch mit ihm in die hundeschule schon seit dem ersten tag er folgt auch brav komandos ( meistens jedenfalls)
Ich glaube ich habe einfach viel zu viel im kopf auf was ich alles schauen soll "und das soll er nicht und das soll er nicht und pass auf das er das nicht macht das ist dominanz" er ist doch erst 5 monate alt und ich habe einfach ständig im kopf wenn die leute oder trainer sagen "mit aussies darf man am anfang noch nicht viel machen sonst werden sie später unermüdlich" wo ist dann die grenze was soll ich dann mit ihm machen? Ich darf nicht länger als 15 min mit ihm spatzieren gehn ich soll nicht mit ihm laufen...und ich kann noch nicht viel "hirnarbeit" mit ihm machen weil 10 minuten sitz platz bleib und fuß üben...das ist ja immer das selbe...
Er ist bei mir was die liebe und die zuneigung betrifft 100% nicht schlecht aufgehoben er ist ein echt süßer aber ich hab einfach soviel scheiß im kopf und ständig schlechtes gewissen etwas falsch zu machen

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Erst mal ruhig werden! So, ein Aussi ist wirklich für den Anfang doll.... wir haben einen altdeutschen Hütehund. Auch er war echt anstrengend.
Wie ist es mit Hundeschule? Denkst Du, Du schaffst es wirkliich nicht? Kann Dir jemand mit ihm helfen? Das Hundeli wird die ( geschätzt) nächsten 8 Jahre nicht ruhiger.... danach schaltet er vielleicht einen Gang runter.

Wenn diese Fragen mit Nein beantwortet werden, würde ich ihn auch wieder an die Züchter geben, bevor er total verkorkst ist. Tut ihm das nicht an. Die Tierheime sind volll mit total unterschätzten, unterforderten, depressiven ( weil nicht ausgelasteten) Aussi`s, Bordercollies, Hütehunden.

Nicht die Ohren hängen lassen! Klare Einsichten und dann klare Entscheidungen!

Was zum lächeln? Unser Hund hat seine Aufgabe gefunden: er hütet meinen Mann......

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Kommentar von steffilein0
20.09.2016, 06:56

Ich habe in meiner frage typisch wie ich bin auch nur die negativen seiten geschrieben und nicht die positiven, ich gehe auch mit ihm in die hundeschule schon seit dem ersten tag er folgt auch brav komandos ( meistens jedenfalls)
Ich glaube ich habe einfach viel zu viel im kopf auf was ich alles schauen soll "und das soll er nicht und das soll er nicht und pass auf das er das nicht macht das ist dominanz" er ist doch erst 5 monate alt und ich habe einfach ständig im kopf wenn die leute oder trainer sagen "mit aussies darf man am anfang noch nicht viel machen sonst werden sie später unermüdlich" wo ist dann die grenze was soll ich dann mit ihm machen? Ich darf nicht länger als 15 min mit ihm spatzieren gehn ich soll nicht mit ihm laufen...und ich kann noch nicht viel "hirnarbeit" mit ihm machen weil 10 minuten sitz platz bleib und fuß üben...das ist ja immer das selbe...
Er ist bei mir was die liebe und die zuneigung betrifft 100% nicht schlecht aufgehoben er ist ein echt süßer aber ich hab einfach soviel scheiß im kopf

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Hallo,

mal ganz ehrlich bei euren Lebensumständen, welcher angebliche Trainer hat euch da zu solch einer Rasse geraten, als Anfänger? Der Trainer gehört erschlagen. So nun genug gemotzt. Der Hund bereichert nun euer Leben. Und vergess, bzw. blende mal aus, dass es ein reines Arbeitstier ist. Fang an die Grundkommandos zu festigen, übe, übe Fehlschläge werden immer wieder passieren. Bleibe dran und ganz wichtig konsequent. Ein Hütehund verzeiht keine inkonsequenz. Du hast einen ganz normalen Hund der eben ein bisschen fordernder ist. Wie du schreibst hast du dich eingelesen, hier hätten die Alarmglocken schon klingeln müssen, also mein Mitleid hält sich in grenzen. Wenn einer meiner Schüler mit dieser Rasse zu mir kommt, zeige ich ihm seine Grenzen auf. Diese Schüler packe ich auch nicht in Watte, sondern ich zeige Ihnen Alternativen, wie Suchspiele, Arportspiele und so weiter, also ganz normale Dinge nur ein wenig extremer.

Viel Spaß wünscht

Uwe4830

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Du hast einen Mann....ein 3 Jahre altes Kind...einen jungen Hund, der gerade Mal knapp aus dem Welpenalter draussen ist...einem Haushalt und bist .Teizeit-Berufstätig.....und da wunderst Du Dich, dass Dir alles über den Kopf wächst.. ???

Du hast 2 Möglichkeiten : entweder Du bringst den Kleinen zurück zum Züchter, und verzichtest bis auf weiteres auf einen neuen Hund....oder Du beisst die Zähne zusammen....besuchst die Hundeschule mit dem Kleinen und ziehst das Ding durch.

Eine 3. Möglichkeit gibt es nicht...tut mir leid.

Ich wünsch Dir von ganzem Herzen, dass Du Dich für die richtige Lösung entscheidest.....in Deinem Interesse und in dem des Hundes.

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Kommentar von steffilein0
19.09.2016, 21:12

Danke für deine antwort. Die Zähne zusammenbeißen war eigentlich meine eintschridung doch dann hab ich mir gedacht wenn ich ao unglücklich bin mit dem hund muss ich die nächsten 15 jahre damit leben und ich weiß nicht ob ich das schaffe 😢

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Ich sag ja, ruhig bleiben! Hol Dir Hilfe bei Jemandem, dem Du vertraust und versuch es. Jeder neue Hund ist anstrengend. Das kann sich bis zu einem Jahr locker hinziehen. Perfekt ist man bei der Erziehung eh nicht.

Nur wenn es gar nicht klappt, zieh bei Zeiten an der Reißleine und bring ihn zurück. Wenn die Liebe zum Tier da ist, ist es bestimmt zu schaffen. Aber wenn die Kraft nicht reicht, bleibt früher oder später irgendwas auf der Strecke. Und das ist für niemanden gut.

LG

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Als ersten Hund einen Aussi, dass ist mehr als mutig. Du sagst, Du hast Dich ausreichend informiert, dann müsstest Du doch auch gelesen haben, wie anspruchsvoll diese Rasse ist. Wenn Du so überfordert bist, dann leg bei der Züchterin die Karten auf den Tisch, erzähl ihr, dass es einfach nicht klappt und gib den Hund zurück. Er ist noch so jung, da findet sich bestimmt bald jemand, der ihn haben will und der Aufgabe gewachsen ist. Du bist unglücklich, der Hund wird's wahrscheinlich auch sein, dann kommt das kleine Kind noch dazu, das Deine volle Aufmerksamkeit braucht. Das geht auf Dauer nicht gut.

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Kommentar von steffilein0
19.09.2016, 20:25

Ja ich glaub das mir einfach die meisten leute das zu schön geredet haben..ich weiß das der hund eine aufgabe ist aber nachdem mir einige leute gesagt haben sie haben auch kleine kinder und aussies und das klappt alles toll du darfst nur nicht von anfang an vollgas geben dann geht das super und du kannst alles mit ihnen machen grade mit kindern...
Ich glaube ich bin einfach zu sensibel für einen hund und nehm alles persönlich und das bringt mich nicht weiter...

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Hey !
Mach dir keine Vorwürfe.
Aber ja vl. wäre ein anderere Hund wie Labrador leichter aber ich empfehle euch die Hundeschule und Lasst euch auf jeden Beraten!

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Das beste wäre vermutlich wirklich, wenn ihr den Hund an den Züchter zurückgebt. Wenn dem Züchter wirklich was an dem Hund liegt und ihr ehrlich seid, wird er den Hund zurücknehmen. Die nächsten Monate werden nicht unbedingt einfacher. Gerade in der Pubertät "vergessen" viele Hunde gerne ihre Erziehung und treiben ihre Besitzer in den Wahnsinn.

Alternativ könntet ihr euch einen Trainer nach Hause holen, der DIR hilft und Tipps gibt. Der wäre allerdings auch entsprechend teuer. 

Für Anfänger sind erwachsene Hunde, die bereits die Grundsachen kennen, besser geeignet. Einfach weil es oft unterschätzt wird, wie viel (zusätzliche) Arbeit Welpen machen und wie zeit- und arbeitsintensiv sie sind. 

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Damit den Hund zum Züchter zurück zu bringen tust du absolut nichts schlimmes! 

Damit bist du selber eher sehr mutig und gestehst dir etwas ein was viele andere nicht können die mit Hunden überfordert sind und aber stattdessen weiter daran herum docktorn und alles nur noch schlimmer.

Und zudem wirst du damit vielleicht auch noch eine andere Person oder Familie extrem erfreuen die noch bei diesem Züchter auf einen Hund warten.

Meine Akiko kam auch mit 14 Wochen zurück zum Züchter weil die Familie bei der sie war schon nur nach 2 Wochen total fertig war mit den Nerven und das war mein Glück. So habe ich eine super tolle Hündin bekommen mit der ich mehr als glücklich bin und eigentlich stand ich auf der Liste für den Wurf 2017.

Glaub mir wenn du wirklich nicht mehr kannst tust du weder dir noch dem Hund einen Gefallen wenn du ihn behältst. 

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Ich glaube das es vielen Ersthundehaltern so geht wie dir. Habe seit 2 Monaten einen Hund aus dem Tierschutz ( 1Jahr alt). Glaube mir in den ersten 3 Wochen war ich manchmal total fertig, habe gedacht "Sche.. , das war ein Fehler, gib sie wieder zurück" . Inzwischen sind es gut 2 Monate das die Dame bei mir wohnt und ich würde sie NIE wieder hergeben.

Wenn es aber wirklich nicht geht bei dir und der Hund ist vom Züchter, dann gib ihn lieber zurück. 

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Wenn der Züchter gut ist,nimmt er ihn zurück.Erkläre es ihm so wie uns.

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Kommentar von steffilein0
19.09.2016, 19:57

Das ist es ja ich stehe eigentlich in gutem Kontakt mit der züchterin und habe ihr oft gesagt wie brav er meistens ist aber es sind eben jetzt die meisten tage so das ich mir denke ich schaff das nicht...und eigentlich muss der züchter ihn nicht zurück nehmen wenn er nicht körperlich beeinträchtigt ist...

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Wenn du dem Hund nicht gerecht wirst, gib ihn ab. Kontaktiere den Züchter, wo du ihn her hast.

A. Sheperds sind hochintelligente Arbeitshunde, die täglich ausgelastet werden müssen, nicht nur körperlich.

Wenn du dich so gut informiert hast, solltest du das wissen.

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Kommentar von steffilein0
19.09.2016, 20:00

Ja das wusste ich auch und so wie ich den leuten bzw auch den züchtern von unserem alltag erzählt habe sagte auch jeder da passt ein aussie auch dazu und auch diese hunde müssen auch die ruhe lernen somit hatte sich das für mich geklärt...wenn ich das von aussie besitzer und züchter höre

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