Hey, ich versuche jetzt seit Oktober letzten Jahres mal wieder abzunehmen... Es kam iwi durch ständige Übelkeit, Bauchschmerzen, einen dummen Kommentar und keine Lust mehr auf essen dazu, es ging erst bis ungefähr Mitte Dezember gut, habe fast kontinuierlich abgenommen, auch wenn sich meine Freundinnen und auch meine Mutter sorgen wegen meines Essverhaltens gemacht haben.
Kurz vor Weihnachten kam es dann zum ersten Fressanfall, der hielt sich auch in Grenzen, ich war wegen dem vielen essen was ich auf einmal wieder gegessen habe total aufgelöst und meine Freundinnen meinte nur jetzt isst du endlich mal wieder normal...
Seitdem geht es eigentlich immer so, das ich 3 Wochen ein klein wenig mehr esse als ich essen will, das macht mich schon etwas fertig aber es geht noch. Meist ist das dann in der Schule so gegen 10 Uhr ein Brötchen und ein Kinder Riegel (das würde ich jetzt am liebsten mir wieder abgewöhnen, also die ganze Mahlzeit) Mittag essen, Nachmittags iwi Obst oder Joghurt, manchmal Müsli riegel, und abends nochmal iwi Obst oder Müsli Riegel oder Salat.
Im Moment wird es total schlimm mit den Fressanfällen, ich kann es dann kaum noch kontrollieren und stoppen, ich stopfe einfach Kekse, Süßigkeiten und Brote in mich hinein, das geht dann meist EINE GANZE WOCHE :( und dann kann ich wieder ungefähr so essen wie oben beschrieben... Dadurch nehme ich dann natürlich auch wieder zu, meist 800 Gramm....
Jetzt kommt noch dazu das ich mich momentan ziemlich häufig mit meiner Mutter streite, ich weiß auch nie genau warum und wie es dazu kommt, aber wir tun es einfach. Ich habe einfach das Gefühl ich kann es ihr nie recht machen, wenn ich wieder so essen würde wie früher wäre ihr das natürlich auch nicht recht, da ich dann ja wieder zunehmen würde, so "wenig" passt ihr aber auch nicht. Gestern habe ich dann noch kurz mit einer guten Freundin aus der Schule über das Thema mit Essen und abnehmen geschrieben. Sie meinte irgendwann, das ich ihr das nicht immer alles sagen soll, weil sie im Moment genug eigene Probleme hat... Sie hat nie etwas gesagt, sie hat immer gesagt das es ihr gut geht, mich hat sie dafür immer gefragt ich hab gesagt passt schon oder geht sie meinte aber immer ich weiß das es anders ist, komm erzähl schon etc... Sie meinte halt auch das sie es scheiße findet das ich ihre Hilfe nicht annehme, aber ich will sie ja schon annehmen und würde auch wohl mit ihr drüber reden nur nicht wenn sie immer meint ich soll dann alles sofort ändern und wieder "normal" Essen... Ich kann das nicht, ich wette niemand kann sein Essverhalten etc von jetzt auf gleich ändern.. Viele im Forum meinten ich soll es ihnen erzählen, aber jetzt doch bestimmt nicht mehr, vielleicht geh ich allen damit auf die Nerven. Vielleicht ist alles ja auch gar nicht so schlimm und ich mach es nur so schlimm ?!? Vielleicht sollte ich besser gar keinem mehr sagen wie es mir geht ?!?! Einfach schlucken ... Ich bin für alles dankbar Danke für alle die mir Antworten. LG Anka
Ich hab es doch auch schon mehrfach so mit der "gesunde" Ernährungstechnik gemacht, hat aber auf dauer nie geklappt. Jetzt mach ich es halt so gesehen wie es passt, also halt mit dem schlechtem Gewissen und zwischen durch mit der Übelkeit und den Bauchschmerzen... Ich hab einfach schon so viel ausprobiert und versuche mittlerweile die hälfte meines Lebens ab zunehmen ...
Und morgens Frühstücken geht gar nicht einmal müsste ich dann früher aufstehen, 2. komme ich dann schon voll gegessen in der Schule an, dann kann ich mich nicht mehr so gut fühlen, 3. dann müsste ich vor meiner ganzen Familie am Tisch essen und darauf hab ich schon kein bock, hätte mein Bruder ja noch nen grund mehr mich speckie fetti, oder vielfrass etc zu nennen...
Mmmh... Ja, klar, es ist schon schwer und ich hab auch von Zeit zu Zeit mich nicht daran gehalten und reingehauen wie sonste was. Aber dann darf man damit nicht aufhören.man muss am nächsten Tag weiter machen wie davor und sich von Rückschlägen nicht kleinkriegen lassen.
so und nun zu deinen Argumenten. 1. Naja die halbe Stunde, kann man doch mal früher aufstehen ;-)
2 . Musst dich ja nicht richtig voll essen. Zum Beispiel, habe ich morgens GAR keinen Hunger und zwinge mich zum Essen. Aber ich merke es trotzdem den Tag verteilt: weniger Hunger, kaum Fressattacken und bessere Konzentration. Kannst ja auch nur einen kleinen Teller essen. Nurdas du was im Magen hast, auch wenn es ein kleines bisschen ist.
und 3. Isst du nicht gerne mit deiner Familie? Warum, nur wegen deinem Bruder? Der will dich doch nur ärgern... Lass dich von ihm nicht unterkriegen! Niemand ist perfekt und er auch nicht und du tust ja was dagegen! :-D
Von Rückschlägen klein kriegen lassen habe ich mich seit Oktober nicht wirklich nur jetzt wird es halt schlimmer mit den FA's und ich immer gereizter wenn ich nicht abnehme etc...
Ja könnte ich schon, aber ich will nicht eher auf stehen wenn ich keinen Hunger habe.. Damit kann ich mich immer noch nicht anfreunden, das ich essen soll obwohl ich keinen Hunger habe, total unnütz ..
Ich weiß nicht, früher habe ich immer gerne mit ihnen gegessen aber jetzt iwi nicht mehr, ich will das einfach nicht, erst haben mich alle immer mehr oder weniger von der seite angeguckt weil ich immer so viel gegessen habe, auch in der SChule oder wenn wir weg gefahren sind und jetzt gucken die weil ich angeblich so wenig esse und wenn ich dann einmal Plätzchen oder so esse wird auch gleich wieder dumm geguckt, man fühlt sich echt beobachtet und egal ob man nicht ist, wenig isst, normal isst oder viel ich habe das Gefühl das ich immer was falsch mache...
Mhm und reden klappt auch nicht?
Naja, also ich hab dir halt meine Strategie gesagt, wie ich innerhalb von 3 Moanten 5 kg abgenommen habe... Im Grunde weißt du ja wie es geht, hast ja auch hier im Forum schon genug und auch sicherlich von deinen Freunden genug Anregungen bekommen.
Mach dir nicht son Druck und wenn du mal nicht so schnell abnimmst...
Hört sich auch für mich an, ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen, als ob du schon so ein bisschen ein schlechtes Verhältnis zum Essen allgemein hast (die schlimmen FAs und das Beobachtet fühlen)? Könnte das sein? Wenn ja, muss man ja auf von psychischer Sicht daran arbeiten, vielleicht hilft das ja und du kannst endlich dein Wunschgewicht erreichen.
Du meinst so wie Essen ist scheiße, ekelhaft, unnötig ... Ja kenne ich ... Kurz gesagt das ist eigentlich im Moment mein denken. Es geht zwar auch noch weiter drüber hinaus .... Ich halte Essen im Moment auch eher so für ich muss es tun, aber eigentlich ist es unnötig und scheiße, es macht nur fett...
Ich kann mit denen im Moment einfach nicht reden. Vor allem nicht über das Thema, mit meinen Freunden geht noch so ein bisschen aber auch nur sehr schlecht, die kennen längst nicht so viele Gedanken und besonders die Handlungen nicht die ihr hier so teilweise kennt...
Ja, diese Gedanken. Da kann ich dir leider nicht weiterhelfen und deine Freunde und Familie auch nicht, wie du selber sagst... Da solltest du vllt mal deinen Arzt ansprechen, nicht dass du noch eine richtige Essstörung bekommst wie Magersucht oder Bulimie! Tu es jetzt, bevor es zu spät ist!!
Alles Gute!
Danke, aber ich war allein wegen der Übelkeit schon 4 Mal beim Arzt und langsam komm ich mir da echt zu dämlich vor wenn ich jeden Monat dahin renne und sage ja mir ist schon wieder schlecht und hunger habe ich auch nicht mehr als vor 6 Monaten und essen tu ich außer ei Fa's auch nicht mehr... etc
Ich frage mich echt, was du für eine Antwort eigentlich haben möchtest, da du, egal welche Anregungen kommen,daran was auszusetzen hast?
Außerdem sollst du nicht wegen den Bauchschmerzen zum Arzt,sondern um zu fragen, wo du professionelle psychologische Hilfe bekommst wegen deiner krankhaften Einstellung dem Essen gegenüber.
Ich trau mich nicht...
Wenn ich ganz ehrlich bin, bezüglich der Anregungen, irgendetwas passt mir halt immer nicht, vielleicht auch einfach weil ich es mir iwi nicht so ganz vorstellen kann, das ich damit nicht mehr so weiter machen soll/kann/darf wie auch immer.