Frage von NP1972, 39

Bin seit 20 Jahren im Betreib und durch ein Arbeitsunfall krank und das seit 1 Jahr, was muß ich beachten bzw Chancen auf eine Abfindung?

Kurze Info zu meiner Sachlage, bin schon 1 Jahr Krank durch ein Arbeitsunfall , bin seit 20 Jahren im Betrieb und 44 Jahre alt. Habe schon ein Klinikaufenthalt gehabt danach ein Reha bin aber leider noch nicht Gesund! Meiner frage stell sich so zusammen, sollte ich abwarten bis meiner Arbeitgeber auf mich zu kommt und sollte ich da Proaktiv werden falls es abzusehen ist das ich nicht mehr meiner Tätigkeit dort ausüben kann!? Habe ein PTBS durch den Arbeitsunfall und logischeweise komm ich durch meiner Beruf wieder damit im Kontakt und finde wäre nicht Gesund bzw Heilungsprodaktiv! Habe ein Wiedereingliederung zugestimmt aber nur unter der Voraussetzung das ich wieder Gesund bin und Fähig mein Beruf zu machen. Muß vor der Arbeitsantritt sowieso zum Betriebsarzt zwecks Tauglichkeit. Es wurde mich unheimlich Befreien wenn ich wuße falls es nicht mehr geht das ich evtl eine Abfindung bekommen könnte? Wäre hier sehr dankbar für Tipps und Ratschläge wie ich mich Verhalten soll?

Danke Vorweg bin gespannt auf eure positiven Feedback!

Eure NP1972

Antwort
von peterobm, 19

dein Arbeitgeber dürfte doch schon länger raus sein - Ausgesteuert - dein "Lohn" kommt von der KK. Nach Gesundschreibung kannst an anderer Stelle eingesetzt werden. Er braucht keine Abfindung zahlen - wenn im AV nur eine bestimmte Anforderung steht, und du das nicht mehr ausüben kannst, kann er dich entlassen - ohne Abfindung

Kommentar von Familiengerd ,

wenn im AV nur eine bestimmte Anforderung steht, und du das nicht mehr ausüben kannst, kann er dich entlassen

Ganz so einfach, wie Du es behauptest, ist es denn doch nicht!

Bevor der Arbeitgeber kündigen kann - und zwar unter abwägen der betrieblichen Interessen und (besonders bei schon 20-jähriger Betriebszugehörigkeit) der persönlichen Interessen des Arbeitnehmers -, hat er alles ihm Zumutbare zu tun, um eine Kündigung zu vermeiden!

Dazu gehören - falls möglich - die Umgestaltung des Arbeitsplatzes, die Versetzung an einen geeigneten anderen Arbeitsplatz, die Zuweisung anderer Tätigkeiten, gegebenenfalls mit entsprechenden Umschulungsmaßnahmen.

Antwort
von Ernsterwin, 9

Allein wegen der langen Betriebszugehörigkeit gibt es bei einer ordentlichen Kündigung kaum eine Chance auf Abfindung.

Eine Abfindung kann es nur in wenigen Fällen geben: http://www.abfindunginfo.de/abfindung.html - deshalb ist sie meist eine Verhandlungssache.

Zunächst hat der Arbeitgeber mit Maßnahmen der betrieblichen Wiedereingliederung dazu beizutragen, dass Du wieder im Unternehmen arbeiten kannst.

Antwort
von sternenmeer57, 26

Der BG ist es erstmal vor allem wichtig, dich wieder zum Arbeiten herzustellen, oder einen anderen Arbeitsplatz in der Firma zu finden. Es werden ja auch Gutachten gemacht und danach wird sich alles richten.

Antwort
von 123Paluna, 29

Ich verstehe nicht so ganz, warum Dein Arbeitgeber Dir ne Abfindung zahlen sollte?

Kommentar von NP1972 ,

Habe gedacht falls ich mein jetztige Beruf im Betrieb nicht mehr ausüben kann Arbeitsunfallfolgen unsw das ich zumindest mit Geshick aus meiner Traifvertrag ausscheiden kann mit eine Abfindung falls kein andere Stelle dort gefunden wird?

Kommentar von Familiengerd ,

Wenn der Arbeitgeber kündigen will, könnte sich durchaus eine Konstellation ergeben, aus der heraus der Arbeitnehmer eine Abfindung fordern könnte!

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