Frage von Pousieburr, 121

Bin seit 18 Jahren beim Lidl beschäftigt und habe 17 Jahre als ML gearbeitet wurde dann gezwungen als Vertretung zu arbeiten und jetzt als VK mit 140 h als TV?

Ich bin seit 18 Jahren beim Lidl beschäftigt und war als Marktleiterin 17 Jahre in 2 Filialen tätig.Nach enormen psychischen Druck von den Vorgesetzten und Mobbing von den Kollegen, ließ ich mich in eine andere Filiale versetzen, als erste Stellvertretende Marktleiterin. Seit 3 Monaten wird ständig nach Fehlern meinerseits gesucht. Mein Marktleiter sagte mir, dass er mich sehr schätzt, aber mich als erste Stellverteterin nicht mehr beschäftigen kann, weil ich seinen Ansprüchen nicht gerecht werde, was eigentlich aus meiner Sicht nicht der Wahrheit entspricht. Der Verkaufsleiter stellte mir 2 Möglichkeiten zur Wahl : Versetzung in eine andere Filiale ( min. 50 km einfache Entfernung) oder Vertragsänderung auf 140 Stunden als Verkäuferin mit Tagesvertretungfunktion mit großen finanziellen Verluste. Vor 2 Jahren habe ich eine Abmahnung gekriegt wegen Arbeitszeitenverstoß ( ich stand vor dem Regal und erklärte meiner Vertretung, ohne selber tätig zu sein, dass das Spiegeln der Ware falsch war. Weil ich mich schon ausgestempelt hatte und der VL mich im Gespräch mit der STV sah, meinte er,dass es ein Arbeitszeitenverstoß ist und stellte mir eine Abmahnung aus. Muß ich diese Vertragsänderung annehmen ? Muß ich befürchten, dass im Falle einer Ablehnung, mir wieder was unterstellt wird, das eine zweite Abmahnung folgt und dadurch eine Kündigung ? Kann mir jemand weiterhelfen ? Dieser Druck ist nicht mehr auszuhalten und Existenzängste habe ich auch.

Antwort
von Nashota, 83

Warum suchst du dir nicht selbst eine neue Stelle? Muss doch nicht zwingend Lidl sein. Mit deinen Erfahrungen kannst du doch in jedem Discounter oder Supermarkt arbeiten.

Auf diese Erpressung würde ich mich jedenfalls nicht einlassen. Lasse dich krankschreiben, dass du insgesamt auch erst mal wieder etwas runterkommst.

Antwort
von Yetiator, 80

Die erste Abmahnung ist sicherlich schon substanzlos, und rein von der Zeit her schon nicht mehr relevant. Wenn dein Arbeitgeber etwas einseitig ändern will, dann muss er eine Änderungskündigung durchführen - die Hürden dafür liegen sehr hoch

Antwort
von MaxNoir, 60

Ich würde mir an deiner Stelle einen ganz anderen Laden zum Arbeiten suchen. Also, am besten die Variante nehmen wo du genug Zeit hast dich noch um einen anderen Job zu kümmern und dann so schnell es geht woanders hinwechseln.

Diese Vorgeschichte wird dir überall hinfolgen, solange du bei Lidl bleibst. Also, am besten gleich aufhören für diesen Schweineverein zu arbeiten.

Ich habe ne Freundin die bei Lidl als Aushilfe gearbeitet hat und die hat mir auch nur Horrorstories erzählt.

Antwort
von maxim65, 50

Du musst nichts davon akzeptieren. Bei der Versetzung kommt es drauf an was in deinem Vertrag dazu steht. Ansonsten muss man dir eine Anderungskündigung oder eine richtige Kündigung geben. Das muss begründet sein. Dann nimmst du dir einen Anwalt und du wirst sehen was passiert. Kann sein das du dann deinen Job los bist aber es dürfte zumindest eine gute Abfindung drin sein. Such dur paralell einen neuen Job.

Antwort
von Alpako995, 58

Ich würde die Versetzung wählen!

Antwort
von Kuestenflieger, 46

wie sehen das denn die nächst vorgesetzten - bezirks-, gebietsleiter ?

die sollten sie ja auch gut kennen.

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