Hallo alle miteinander, eigentlich ist mein Anliegen sehr simpel, nur mit den Antworten, welche mir Google vorschlägt, komme ich nicht so ganz weiter. Im Folgenden beschreibe ich dann einfach mal meine Situation, aus meiner Sicht, und hoffe auf helfende Antworten:
Also ich lebe seit ca. 1,5Jahren bei einer Pflegefamilie, und bevor hier jemand denkt, ich wolle diese auf irgendeine Weise als schlecht darstellen, dem ist NICHT so. Es geht einfach darum, dass ich ziemliche Probleme mit meinem Leben, meiner Psyche habe. Ich bin nicht etwa krank, aber wie es alle so liebevoll beschreiben, ich habe mein Päckchen zu tragen. Und ich habe einen Weg für mich gefunden, damit zu recht zu kommen, diesen kann ich hier aber nicht umsetzen und versinke immermehr in Einsamkeit und Trauer, aber ich weiß genau sie wollen ja eigentlich nur mein Bestes, sie verstehen es nur nicht, trotz tausend Gesprächen, man kann eben nicht von jedem verstanden werden. Trotzdem möchte/sollte/muss ich schleunigst etwas ändern, ich möchte es einfach nicht soweit kommen lassen, dass ich, wiedereinmal, eine Depression bekomme.
Ich werde in ein paar Wochen 18, und würde dann gerne ausziehen, ob es nun eine eigene kleine 1-Zimmer-Wohnung oder ein WG-Zimmer ist, ist mir eigentlich egal, hauptsache ich kriege den Freiraum den ich benötige. Die ganze Zeit wollte ich eigentlich immer nur darum kämpfen hier bleiben zu können, aber ich merke zunehmend, dass nicht jeder Krieg für ein gutes Ende geführt wird. Ich möchte niemanden verletzen, was ich sicher tun werde, da dann ersteinmal alle denken werden, ich wolle sie beschuldigen, beleidigen oder dergleichen. Dies ist aber nicht meine Absicht, ich möchte einfahc nur mich retten, nicht vor Ihnen, sondern einfach vor dem Zusammenbruch, niemand wäre daran Schuld.
Wie sieht das denn aus, wenn ich beim Jugendamt anrufe und danach frage? Ich hatte schon so manche Situation, eigentlich immer, in der sich das Jugendamt ausschließlich mit meiner Pflegefamilie auseinander setzt anstatt mit mir. Ich möchte es vermeiden, dass das Jugendamt hier anruft und meiner Pflegefamilie sagt ich wolle ausziehen ich würde mich nicht wohlfühlen, aber ihnen das selber erzählen möchte ich auch nicht bevor ich weiß, ob sich mein Wunsch in die Realität umsetzen lässt. Auf monatelangen Stress kann ich gerne verzichten.
Also meine eigentlichen Fragen: Wie sieht es mit Mietzahlungen des Jugendamtes aus? Wie viel stände mir zur Verfügung, rein als Wohngeld? Gäbe es eine Art Geld extra für Lebensunterhalt oder muss ich mein Essen dann vom Kindergeld bezalhen?
Habe übrigens auch bereits seit längerem einen Antrag auf BaFög gestellt, da ich eine schulische Ausbildung mache, habe aber weder Zu- noch Absage.
Ich würde mich über Antworten und hilfreiche Tipps sehr freuen.
MfG
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