Frage von JustSayYesOrNo, 50

Bin momentan krankgeschrieben, Kündigung zum 30.11.. Muss ich die Krankschreibung trotzdem noch zum AG schicken?

Also... Ich bin schon sehr lange krankgeschrieben, sodass mein Chef mich zum 30.11.2016 entlassen hat. Ich werde morgen nochmal zum Arzt müssen, dort wird mein Krankenzeit verlängert.

Muss ich meinem jetzigen Arbeitgeber dann noch die Krankmeldung schicken oder nicht? Ich meine, gekündigt wurde ich ja bereits.

Antwort
von Samika68, 26

Wenn Du schon länger als sechs Wochen krank bist und Krankengeld beziehst, musst Du dem Arbeitgeber nur auf dessen Verlangen eine AU-Bescheinigung des behandelnden Arztes zusenden - sonst nicht.

Kommentar von JustSayYesOrNo ,

Sicher? Ich könnte doch theoretisch noch fristlos entlassen werden oder?

Kommentar von Samika68 ,

Hast Du den Arbeitgeber gefragt, oder hat er geäußert, dass er auch beim Bezug von Krankengeld eine Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit möchte?

Sonst ist es nicht üblich, nach Ablauf der sechs Wochen Lohnfortzahlung dem AG Bescheinigungen über die AU zuzusenden.

Ich sehe keinen Grund für eine fristlose Entlassung - selbst wenn Du deiner Pflichterfüllung nicht nachkommen würdest, müsste erst eine Abmahnung erfolgen.

Kommentar von JustSayYesOrNo ,

Geäußert hat er nichts in der Art. Auch allgemein nicht. Der stand einfach mit der Kündigung vor der Haustür, hat mich den Erhalt unterschreiben lassen und das wars. Ich mache es sicherheitshalber, dass ich es ihm schicke. Ob er damit was anfangen kann oder nicht, kann mir ja eigentlich egal sein.

Antwort
von RuedigerKaarst, 33

Selbstverständlich musst Du die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung einreichen und auch sofort bescheid geben.

Ansonsten wird aus der ordentlichen eine außerordentliche, also eine fristlose Kündigung.

Kommentar von JustSayYesOrNo ,

Ahh ja logisch, macht Sinn. Danke!

Kommentar von Familiengerd ,

Ansonsten wird aus der ordentlichen eine außerordentliche, also eine fristlose Kündigung.

Das ist kein Grund für eine fristlose Kündigung, wenn deswegen nicht schon mindestens einmal abgemahnt worden ist - und auch dann wäre nur eine ordentliche Kündigung angemessen.

Antwort
von Schmackofax, 25

Die Krankmeldung geht ja über den 30.11. hinaus. Du musst sie dem Arbeitgeber vorlegen und dich bei der Krankenkasse und (sehr wichtig!) dem Arbeitsamt melden. Alles Gute für dich.

Kommentar von JustSayYesOrNo ,

Habe bereits einen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben, also alles gut aber danke :)

Antwort
von RitterAltebur, 30

Auf jeden Fall hin schicken. ab 1.12. ist das nicht mehr dein AG aber jetzt ist er es noch

Kommentar von JustSayYesOrNo ,

Alles klar, Gehalt kriege ich da allerdings nicht mehr. Nur noch Krankengeld.

Kommentar von RitterAltebur ,

Das ist auch eine Frage des guten Benehmens und der Fairness. Man sollte immer bis zum Schluss die Form wahren. Das Ende ist erst am Ende erreicht, bis dahin sollte man Regeln befolgen. Man trifft sich auch manchmal zweimal, da ist korrekte Abwicklung hilfreich.

Kommentar von Samika68 ,

Du bist schon raus aus der Lohnfortzahlung während Krankheit und beziehst Krankengeld?

Dann musst Du dem Arbeitgeber nur auf dessen Verlangen eine AU-Bescheinigung des behandelnden Arztes zusenden - sonst nicht.

Kommentar von Feuerhexe2015 ,

Wirst du auch nach dem 30.11. krank geschrieben sein? Wenn ja pass bloss auf das du lückenlos deine Krankmeldungen hast.

Bei der Arge würde ich auf jeden Fall anrufen und klären ob du dich trotzdem arbeitssuchend melden mußt!

Kommentar von JustSayYesOrNo ,

Ich wäre theoretisch ab Montag wieder einsatzfähig gewesen. Aber jetzt habe ich mir sofort einen neuen Job zum 1.12. beschafft.

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