Frage von Antidevil95, 394

Bin mittlerweile kein Christ mehr, doch verfolgt mich mein alter Glauben manchmal noch. Was tun, damit das aufhört?

Ich bin ziemlich lange Christ gewesen, doch letztlich habe ich begriffen, was in der Bibel drinnen steht und nachdem ich die Allwissenheit dieses Christengottes hinterfragte bin ich zu dem logischen Schluss gekommen, dass er ein grausamer Tyrann ist, dessen Angebot nach freiem Willen nur eine Illusion ist, da ja am Ende alles, was IHN nicht anbetet, verdammt und bestraft wird.

Mein Problem ist folgendes: Die Gewohnheiten, die der Glauben mit sich bringt, verfolgen mich. Ich will manchmal ganz unbewusst beten oder Gott danken, obwohl ich IHN mittlerweile aus tiefster Seele verabscheue.

Manchmal kriege ich sogar ein wenig Angst vor den Konsequenzen, die ER ja in der Bibel androht.. Ich möchte nicht krank klingen und bin bereits in freiwilliger psychischer Behandlung, um dieses Laster loszuwerden. Nun hätte ich noch ein paar Tipps, wie ich den Vorgang beschleunigen kann, da das echt ein sehr unschöner Vorgang für mich ist und ich mich innerlich derzeit total zerrissen fühle.

Über gute Antworten - KEINE BEKEHRUNGSVERSUCHE - würde ich mich freuen, denn bei Missionaren verweise ich auf diesen Link hier: https://www.facebook.com/caacrinolas.shadowpriest.667/posts/500500183457685

Und ich bin nicht daran interessiert, eine Maus im Rädchen Gottes zu sein. Ich will mich einem Tyrannen, egal ob existent, göttlich, menschlich oder nichtexistent, schon aus Prinzip widersetzen, weil ein Tyrann die Macht nicht verdient hat, die er hat.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Zeitzeugin, 182

Suche dir Unterstützung in einer Aussteiger Selbsthilfegruppe.

In Köln gibt es die Gruppe Artikel 4

Wir sind Sektenaussteiger und ehemalige Fundamentalisten, die sich zu einem bundesweit tätigen Verein zusammengeschlossen haben. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Ausstieg aus solch' starren religiösen Glaubenssystemen ein schwieriger, oft jahrelanger Prozess ist. Hier bietet eine Betroffenen - Initiative gute Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und zu einer gelungenen Aufarbeitung der Vergangenheit.

http://www.artikel-4.de/content/regionale\_treffen.html


Kommentar von Antidevil95 ,

Können die mir auch per Post oder Telefon helfen? Köln ist leider zu weit :/

Kommentar von Zeitzeugin ,

Kontaktiere die mal, die sind wohl auch bundesweit tätig. Möglich, dass sie dir helfen können eine ähnliche Gruppe in deiner Nähe zu finden.

Kommentar von Antidevil95 ,

Danke erst einmal :)

Kommentar von Zeitzeugin ,

Bitte. Darf ich dir eine sehr persönliche Frage stellen? Du musst nichts sagen, wenn du nicht möchtest. Warst du in einer pietistischen Gruppe? 

Kommentar von Antidevil95 ,

Nein. Der Glaube war in meiner Familie und da kommen verschiedene Sekten zusammen, die auf einen einwirken und ein paar normale Christen, die dem natürlich wieder widersprechen...

Abgestoßen hat mich eher der biblische Inhalt selbst, als mir der Kontext bewusst wurde...

Kommentar von Zeitzeugin ,

Ok danke. Suche dir trotzdem Unterstützung von Menschen mit ähnlichen Problemen. 

Antwort
von realsausi2, 54

obwohl ich IHN mittlerweile aus tiefster Seele verabscheue.

Ich glaube, hier liegt Dein Problem. Du hast Dich von Gott abgewendet, aber negierst nicht seine Existenz. Diesen letzen Schritt der Befreiung musst Du noch machen.

Ohne Zweifel, wenn es den Gott der Bibel gäbe, wäre er ein unausstehliches Armloch, aber die gute Nachricht ist, es gibt ihn nicht.

Du zehrst Dich daran auf, dass Du innerlich gegen einen Gott kämpfst. Wie Don Quichotte reitest Du da aber gegen eine fiktive Windmühle. Es ist kein Kampf gegen etwas erforderlich, was gar nicht existiert.

Genau so, wie Dich die Existenz von Rumpelstielzchen nicht anficht, sollte es auch mit Gott sein.

Ich habe auch ein paar Jahre gebraucht, um mich völlig zu befreien, aber nach der Abwendung vom als ungenügend erkannten Gott muss die Erkenntnis folgen, dass Gottesglaube nur reines Kopfkino ist. Es gibt nichts in unserer Realität, was die gefürchteten Strafen umsetzen würde.

Mache Dir also klar, dass Du, ebenso wie ich, einen Teil Deines Lebens an eine Phantasie verloren hast. Nun wirf diesen Jahren nicht noch mehr von Deiner wertvollen Lebenzeit hinterher, in dem Du einen Zombi schaffst, der immer noch Macht über Dich hat.

Alles, was Dein Leben braucht, steckt in Dir.

Antwort
von Andrastor, 167

Glückwunsch zu deiner Entscheidung.

Gewohnheiten abzulegen ist nicht leicht, aber mit der Zeit wird das schon.

Wenn du deine Gedanken über Gott ändern willst, dann solltest du dich darauf konditionieren mit Gott etwas anderes zu verbinden, dein Bild von ihm zu ändern.

https://www.youtube.com/channel/UCLhtZqdkjshgq8TqwIjMdCQ

Das ist ein Youtube-Kanal der Gott als die Witzfigur darstellt die er ist. Vielleicht hilft dir das bei deiner Konditionierung.

Kommentar von Antidevil95 ,

Den Kanal kenne ich schon :D

Antwort
von danhof, 18

Manchmal kriege ich sogar ein wenig Angst vor den Konsequenzen, die ER ja in der Bibel androht.

Das verstehe ich nicht. Wenn Du nicht an Gott glaubst, wieso glaubst Du dann an das, was Gott vermeintlich androht?

dessen Angebot nach freiem Willen nur eine Illusion ist,

Wieso? "Glaube an Gott und Du wirst gerettet werden", heißt es in der Bibel. Wenn Du aber NICHT glaubst, wovor solltest Du dich fürchten? An Gott glauben: NEIN, aber an die Hölle glauben: JA?

Das ist, als hätte ich Lust darauf, in meinem Ferrari staub zu saugen, obwohl ich gar keinen habe.

Ich will nicht unsensibel erscheinen, es interessiert mich nur ehrlich. Würde mich über eine Antwort freuen.

Kommentar von Antidevil95 ,

Dazu lese dir einfach noch einmal die Frage durch und dir wird bei genauerem Lesen klarwerden, wie ich das gemeint habe und warum es mir passiert.

Kommentar von danhof ,

Hätte ich die Antwort in der Frage gefunden, hätte ich nicht nachgefragt.

Antwort
von ThomasJNewton, 57

Bin bin seit fast einem halben Jahrhundert Atheist, und rede zuweilen mit Gott.

Ich rede auch zuweilen mit Menschen, die schon lange tot sind.

Nahestehende Personen sind halt tief ins Gedächtnis eingebrannt, und lassen sich nicht vergessen. Das Gehirn ist kein Computer und besitzt keine Löschfunktion.

Für mich ist Gott tot, und die Gespäche mit ihm sind Gedankenspiele. Die betreibe ich auch mit lebendigen und fiktiven Personen. Wie vermutlich die meisten Menschen.

Also sehe es gelassen. Gott ist weder liebevoller Weltherrscher noch Tyrann, er ist schlicht und einfach eine Phantasiegestalt.
Man kann weder Tatsachen noch das Gedächtnis beeinflussen, aber seine Sichtweise.
Dein Gehirn treibt Spielchen? Dann spiel mit! Spielerisch!

Antwort
von tinimini, 99

Damit das aufhört wäre eine Aufklärung gut.

Hier ein Anfang zum Verzerrten Gottesbild und die Verdrehung um JHWH finanziell zu nutzen.

Erstes Beispiel die Angstmachung durch die Hölle 

 Die unsäglich grausame Höllenlehre hat sich  als praktisches Mittel der Disziplinierung und Manipulation erwiesen, sie findet sich gerade in den Glaubensbekenntnissen von "Freikirchen". Viele haben sich so daran gewöhnt, dass man dieses Dogma, wie etwa die Spekulation der Trinität, als unerschütterliche Lehre der Bibel hält, die nicht in Frage gestellt werden darf. Vertreter der biblischen Allaussöhnung werden als Ketzer oder Irrlehrer beschimpft und oft sogar von diesen "christlichen" Gruppen vertrieben.

Im Gegensatz zu all diesen Religionen kennt die Bibel den Horror einer endlosen Höllenqual nicht und unterstreicht damit ihre einzigartige Sonderstellung. Das, was unter einer endlosen Strafanstalt namens "Hölle" verstanden wird, ist der Bibel völlig fremd und widerspricht krass dem biblischem Gottesbild. Jeder, der dieses Wort benutzt, muss wissen, dass er sich in der Tradition nichtbiblischer Mythen und Legenden bewegt.

Wird dieses bedrohliche, falsche Gottesbild dennoch verinnerlicht, kann dies auch die menschliche Psyche verformen oder eine Abwehrhaltung verursachen. Die Grundannahme, ob Gott eher mit Hoffnung und Liebe oder eher mit Strafe verbunden wird, schafft erhebliche Unterschiede. Psychiater stellen fest, dass die Betonung der Strafandrohung für sich oder für ungläubige Mitmenschen die Entstehung von Angst- und Zwangserkrankungen und Depressionen fördern kann. Durch die gewaltsame Verpflanzung dieses Unwortes in frei auslegende Bibelübersetzungen ist dem Christentum also ein immenser Schaden entstanden, denn Gott wurde unglaubwürdig: Statt den Gott der Gnade und Liebe herauszustellen, wurde die Kampftheologie der ewigen Verdammnis entwickelt, mit einem kalten, unbarmherzigen Gott, der seine eigenen Geschöpfe unendlich lange quält.

Und da Jesus auch Jude war und den Teufel nicht kannte, so hat er auch keinen ausgetrieben,Er hat sicherlich Depressive Menschen behandelt und mit ihnen gesprochen, und danach ging es ihnen besser. Teufel und Hölle kamen durch die Griechen und Römer in die Bibel,auch bei Hiob waren es die andersgläubigen die den Teufel mit in die Bibel brachen, denn auch Hiob war kein Jude , aber er nahm den Monotheistischen Glauben an.,kannte aber von seinem alten Glauben her noch die Hölle ( Unterwelt ) und Hexerei.und Wahrsagerei. In manchen Ländern wird heute auch noch Exorzismus betrieben, Schaut man nach Afrika und in Brasilien usw,Italien ist auch noch sehr abergläubisch. Leider sind das alles Überbleibsel alter Religionen die man auch beibehalten hat, und die in den Christlichen Glauben mit eingeflossen sind.Es wird zeit, das das geändert wird. Jesus hat auch besessene geheilt.Man hat aber damals viel unter besessen verstanden, dazu galt Epilepsie,Depression usw.Wer (EpAp5,9f.)-WK2013.pdf

Da wird geschildert das ein sehr kräftiger Mann besessen ist, Die Geschichte verkörpert die Besatzer ( Römer )denn der Mann nennt sich Legion und ihrer sind viele.Das soll heißen, das Es viele Römer im Land gibt, und die Schweine sind auch ein Sinnbild der Römer, und alle wünschen sich, das die Besatzung verschwindet und im Meer ersäuft, denn von dort sind sie auch gekommen.

Jesus wollte auch die Unterdrücker loswerden,und diese Geschichte erzählt das, Die Menschen die das sahen schickten sie weg, damit sie keine Repressalien zu erwarten hatten,

Das ganze hat die christliche Kirche in den Falschen Hals bekommen. Den später als sie anfingen zu Missionieren, gingen sie ja auch Richtung Rom, und da konnten sie nicht mit so einer Geschichte aufwarten, daher wurde sie anders erzählt. Sonnst wäre die Glaubensgemeinde ja Romfeindlich gewesen.

Kommentar von Antidevil95 ,

Tja. Die Offenbarung und der Satz "Aber ich der Herr verändere mich nicht" im Kontext bezogen auf das AT widerlegen deinen ganzen schönen Text.

Es tut mir leid, aber nachdem ich schon zweimal gottgläubig war, denke ich nicht, dass Gott noch mal eine Chance bei mir hat, denn wer mich über die Bibel mit Tod und Folter bedroht, wenn ich wage, mich ihm zu widersetzen, der ist mir zu aggressiv und zu grausam.

Kommentar von tinimini ,

 

Die Offenbarung scheint für viele die Endzeit und das darauf folgende Reich Gottes auf Erden zu sein, Aber das glaube ich nicht, es sind verschlüsselte Botschaften über Kriegszüge der Römer, die Johannes aufgeschnappt hat in Padmos und dann Bericht erstattet hat, damit seine Landsleute in der Heimat wusten was ihnen bald Blühte, also musste er diese Botschaften verschlüsseln, damit die Römer nicht mitbekamen ,das er ein Spitzel in dem Gefängnis war und so manches mit anhörte was sich die Wachen da so aus lange Weile erzählten, Die Briefe wurden rausgeschmuggelt. und in die Heimat gebracht.

Das sind falsch verstandene Hinweise, die den Krieg der Römer gegen die Juden beschrieb,es waren Geheimbotschaften aus Patmos. .Johannes der Apostel der das Evangelium geschrieben hat ist nicht der gleiche wie der mit den Offenbarungen. Der mit den Offenbarungen wurde nach Patmos verbannt, vermutlich von den Römern. Warum weiss heute keiner mehr. Von dort schrieb er seine Briefe. Er mußte sie verschlüsseln, weil wenn er die Dinge beim Namen genannt hätte, wäre er schnell weg vom Fenster gewesen. Bei den Römern brauchte es nicht viel dazu. Er meinte die damalige Politik, z.B. die Zahl 666 soll die Verschlüsselung des Namens von Nero in hebräischer Sprache gewesen sein. Vermutlich haben die Empfänger von damals gewußt was er gemeint hat. Was heutzutage daraus gemacht wird ist reine Spekulation. Amagedon ist eine Verballhornung vom Berg Megido. Es ging da um die Eroberung des Berges Megido,Hamegidodes Berges Megido,Hamegido.

Antwort
von alexander329, 87

Gleichniss Jesu über die 10Gebote:
Ein Familienvater hatte zwei Söhne.Er liebte sie beide und wollte beiden in gleichem Maße Wohltaten erweisen.Dieser Vater hatte außer dem Heim für die Söhne auch Besitzungen, auf denen große Schätze verborgen waren.

Die Söhne wußten von diesen Schätzen,kannten jedoch nicht den Weg,der dorthin führte,denn der Vater hatte jenen Ort aus bestimmten Gründen viele,viele Jahre lang geheimgehalten.

Aber zu einem gewissen Zeitpunkt rief er beide Söhne zu sich und sagte:"Es ist gut,daß ihr nunmehr erfahrt,wo die Schätze sind,die euer Vater für euch aufgehoben hat,damit ihr sie in Empfang nehmen könnt,wenn ich es euch sagen werde.Vorerst sollt ihr den Weg kennen und die Zeichen,die ich angebracht habe,damit ihr nicht vom rechten Weg abkommt.Hört mich also an.Die Schätze sind nicht in der Ebene verborgen,wo die Wasser sich stauen,die Sonne brennt,der Staub verwüstet,Disteln und Dornen alles ersticken und die Räuber sie euch mit Leichtigkeit stehlen könnten.Die Schätze sind auf dem Gipfel jenes hohen,steilen Berges.Ich habe sie dorthinauf gebracht,und dort warten sie auf euch.

Auf den Berg führt nicht nur ein Pfad,ja,es führen sogar viele Pfade dorthin,aber nur einer ist der gute.Die anderen enden in Abgründen,in Höhlen ohne Ausgang,in sumpfigen Wassergräben,in Schlupfwinkeln von Vipern,in Kratern mit brennendem Schwefel oder vor unüberwindbaren Wänden.Der richtige Weg ist zwar beschwerlich,doch führt er zum Gipfel,ohne von Abgründen und anderen Hindernissen unterbrochen zu werden.

Damit ihr ihn erkennt,habe ich den ganzen Weg entlang in regelmäßigen Abständen zehn Steinmonumente aufgestellt,auf denen diese Erkennungsworte eingegraben sind:Liebe,Gehorsam,Sieg.Geht und folgt diesem Pfad,und ihr werdet den Ort des Schatzes finden.Ich werde dann auf einem anderen Pfad,der mir allein bekannt ist,kommen und euch die Türe öffnen,auf daß ihr glücklich seiet.

Die beiden Söhne verabschiedeten sich vom Vater,der ihnen,solange sie ihn hören konnten, immer wiederholte:Folgt dem Weg,den ich euch gewiesen habe.Es ist zu eurem Besten.Laßt euch nicht durch die anderen Wege in Versuchung bringen,selbst wenn sie euch besser zu sein scheinen.Ihr würdet den Schatz verlieren und mich mit ihm... 

 Sie erreichten den Fuß des Berges.Ein erstes Monument stand dort unten,am Beginn des Pfades als Mittelpunkt, von dem viele Wege strahlenförmig in verschiedene Richtungen den Berg hinauf führten. Die beiden Brüder schlugen den guten Pfad ein.Die erste Wegstrecke war noch sehr gut, obwohl sie nicht den geringsten Schatten bot... 

Die Sonne am Himmel überflutete den Weg mit Licht und die Hitze war stechend.Das weiße Felsgestein,in das der Pfad geschnitten war, der klare Himmel über ihren Häuptern und die heiße Sonne,die auf ihre Glieder herabbrannte,waren das einzige,was die Brüder sahen und fühlten.Aber noch belebt von ihrem guten Willen,von der Erinnerung an den Vater und an seine Ermahnungen,stiegen sie freudig zum Gipfel empor.Siehe,ein zweites Monument...und dann ein drittes.

Der Pfad wurde immer mühsamer,einsamer,glühender.Man sah nicht einmal mehr die übrigen Pfade, an denen Gras und Bäume wuchsen,und wo es klares Wasser gab.Vor allem war der Anstieg dort viel sanfter,viel weniger steil,und sie verliefen auf Erdboden,nicht auf Felsengrund. 

"Unser Vater will uns tot dort oben ankommen lassen",sagte der eine Sohn,als sie das vierte Monument erreichten,und begann seine Schritte zu verlangsamen.Der andere ermutigte ihn weiterzugehen,indem er sagte:"Er liebt uns wie andere sich selbst;mehr noch, denn er hat den Schatz so wunderbar für uns aufbewahrt.Den Weg,der unfehlbar von unten zum Gipfel führt,hat er selbst in den Fels gehauen.Diese Monumente hat er selbst errichtet,um uns den Weg zu weisen.Bedenke Bruder,daß er das alles allein gemacht hat, aus Liebe zu uns,um uns den Schatz zu sichern,um uns ohne die Möglichkeit eines Irrtums und ohne Gefahr das Ziel erreichen zu lassen."

Sie gingen weiter.Aber die bequemen Wege,von denen sie sich am Fuß des Berges entfernt hatten,näherten sich von Zeit zu Zeit dem felsigen Pfad,und je weiter sie gingen,desto mehr näherten sie sich,da der Berg dem Gipfel zu immer schmaler wurde.Wie schön,schattig und einladend waren doch diese Wege!..

 "Ich möchte beinahe einen von diesen Wegen einschlagen",sagte der Unzufriedene,als sie das sechste Monument erreicht hatten." Schließlich führt auch er nach oben. "Das kannst du nicht wissen...Du siehst nicht,ob er nach oben oder unten führt." "Siehst du ihn dort oben?"
"Du weißt nicht,ob es derselbe ist,und zudem hat der Vater doch gesagt,daß wir den rechten Weg nicht verlassen sollen.." Widerwillig ging der unzufriedene Bruder weiter.Sie kamen zum siebten Monument."Oh,ich gehe jetzt wirklich einen anderen Weg!"
"Tu es nicht Bruder!" Also folgten sie weiterhin dem jetzt sehr schwierigen Weg,aber der Gipfel war ja schon so nahe...

Dann das achte Monument,und ganz nahe,gleich daneben der blumige Pfad. "Oh,siehst du,wenn auch nicht in gerader Linie,so führt doch auch dieser weg hinauf!" "Du weißt nicht,ob es der richtige Weg ist." "Doch,ich erkenne ihn." "Du täuschest dich.""Nein,ich gehe."
"Tu es nicht!Denke an den Vater,an die Gefahren,an den Schatz!" "Zum Teufel mit euch allen.Was fange ich mit dem Schatz an,wenn ich halbtot oben ankomme?Kann es eine größere Gefahr geben als diesen Weg?Welcher Haß ist größer als der des Vaters,der sich mit diesem Weg über uns lustig machen und uns umbringen will?Leb wohl.Ich werde vor dir oben ankommen,und lebendig.."

und er schlug den anderen Weg ein und verschwand mit einem Freudenruf hinter den schattenspendenden Baumstämmen. Der andere Sohn ging traurig weiter...Oh!Der Weg war in seinem letzten Abschnitt wirklich furchtbar!Der Wanderer war am Ende seiner Kräfte.Er war wie trunken vor Müdigkeit und Sonnenhitze. 

Beim neunten Monument blieb er keuchend stehen,stützte sich auf den behauenen Steinblock und las nur noch mechanisch die eingemeißelten Worte.In der Nähe war ein schattiger Weg mit Wasser und Blumen...

"Beinahe,beinahe..Aber nein!Nein!Hier steht es geschrieben.Mein Vater hat es geschrieben!Liebe,Gehorsam,Sieg.Ich muß an seine Liebe und seine Wahrheit glauben,und ich muß gehorchen,um ihm meine Liebe zu beweisen... Weiter!..Die Liebe möge mir Kraft geben." 

Endlich,das zehnte Monument...Der Wanderer war erschöpft und von der Sonne verbrannt.Er schritt gebeugt wie unter einem Joch..Es war das liebevolle,heilige Joch der Treue,welche Liebe,Gehorsam,Stärke,Hoffnung,Gerechtigkeit Klugheit,alles ist..

Anstatt sich darauf zu stützen,setzte er sich in den spärlichen Schatten, den das Monument auf den Boden warf.Er glaubte zu sterben..Vom Seitenpfad her hörte man das Rauschen eines Baches und Waldesduft strömte herüber.."Vater,Vater,hilf mir mit deinem Geist,der Versuchung zu widerstehen..Hilf mir,treu zu bleiben bis ans Ende."

Aus der Ferne hörte er die lachende Stimme seines Bruders:"Komm,ich warte auf dich.Hier ist ein wahres Paradies!Komm!" "Wenn ich nun hinginge?.."und er rief laut:"Steigt man dort wirklich zum Gipfel hinauf?" "Ja.Komm,hier ist ein schattiger Durchgang,der nach oben führt.Komm!Ich sehe schon den Gipfel jenseits des Tunnels,der durch den Felsen führt." "Soll ich gehen?Soll ich nicht gehen?..Wer hilft mir?..Ich gehe..." 

Er stützte die Hände auf,um sich zu erheben.Und während er dies tat,bemerkte er,daß die Worte nicht mehr so deutlich eingegraben waren wie im ersten Monument."Bei jedem Monument wurde die Schrift schwächer..als ob meinem erschöpften Vater die Kräfte gefehlt hätten,und ..sieh... auch hier das rotbraune Zeichen,das schon vom fünften Monument an zu sehen war;nur das es hier die Höhlungen der Buchstaben füllt und sogar herunterläuft wie eine dunkle Träne..wie Blut.."

 Er kratzte mit dem Finger dort,wo der Fleck zwei Handbreit war.Und der Fleck bröckelte ab und ließ klar und deutlich diese Worte erkennen:"So sehr habe ich euch geliebt!Bis zum Vergießen des Blutes,um euch zum Schatz zu führen."
"Oh,mein Vater!Wie konnte ich nur daran denken,gegen deinen Willen zu handeln!Verzeihung mein Vater!Verzeihung!"

Der Sohn weinte,an den Felsblock gelehnt,und das Blut, das die Buchstaben ausfüllte,wurde frisch und leuchtete wie ein Rubin,und die Tränen wurden zu Speise und trank für den Sohn und stärkte ihn..Er erhob sich.Aus Liebe rief er nun seinen Bruder mit lauter Stimme.Er wollte ihm von seiner Entdeckung berichten..von der Liebe des Vaters,und ihm sagen:"Kehre zurück."Doch niemand antwortete ihm. 

Der Jüngling nahm den Weg wieder auf,fast auf den Knien.Glühend heiß war der Fels,und er selbst am Ende seiner Kräfte;doch sein Geist war heiter.Da war der Gipfel..und dort der Vater."Mein Vater!" "Mein geliebter Sohn!" Der Jüngling warf sich an die Brust des Vaters,und der Vater umarmte ihn und bedenkte ihn mit Küssen."Bist du allein?" "Ja..Aber bald wird mein Bruder ankommen.." "Nein.Er wird nicht mehr ankommen.Er hat den Weg der zehn Monumente verlassen und ist nach den ersten mahnenden Enttäuschungen nicht auf ihn zurückgekehrt.Willst du ihn sehen?Dort ist er,im Abgrund des Feuers..Er verharrte hartnäckig in seiner Schuld.Ich hätte ihm noch verziehen und hätte auf ihn gewartet,wenn er nach der Erkenntnis seines Irrtums zurückgekehrt wäre und den Weg,wenn auch mit Verspätung,wiederaufgenommen hätte,den die Liebe vor ihm beschritten hat und auf dem sie gelitten hat bis zum Vergießen ihres kostbaren Blutes,des teuersten ihrer selbst, für euch. 

"Er hat nicht gewußt.." "Wenn er mit Liebe die Worte,die in die zehn Gedenksteine eingemeißelt sind,gelesen hätte,hätte er ihren wahren Sinn erfasst.Du hast ihn vom fünften Monument an erkannt und hast den anderen darauf aufmerksam gemacht:'Der Vater muß sich hier verletzt haben.'Dieselben Zeichen hast du auf dem sechsten,siebten,achten und neunten Monument gesehen..immer klarer,bis ein innerer Antrieb dich dazu geführt hat,das zu entdecken,was unter meinem Blute stand.Kennst du den Namen dieses inneren Antriebes?'Deine wahre Vereinigung mit mir.'Die Fasern deines Herzens,vereinigt mit den meinigen,haben aufgejubelt und dir gesagt:'Hier kannst du das Ausmaß der Liebe deines Vaters ablesen.'Nun,nimm Besitz von dem Schatz und von mir selbst,du, der du liebreich, gehorsam und siegreich bist in Ewigkeit."

Das ist das Gleichnis. Die zehn Monumente sind die zehn Gebote Gottes.Euer Gott hat sie gemeißelt und an den Pfad aufgestellt,der zum ewigen Schatz führt.Er selbst hat gelitten, um euch auf diesen Weg zu führen.Ihr leidet?Auch Gott.Ihr müßt euch anstrengen? Auch Gott. Wißt ihr,bis zu welchem Grad?Er hat die Trennung von sich selbst erlitten und sich dazu gezwungen,das Menschsein kennenzulernen mit all dem Elend,das es mit sich bringt: Die Geburt,das Frieren,den Hunger,die Mühe,den Spott,die Feindschaft,den Haß,die Nachstellungen und schließlich den Tod,indem er sein ganzes Blut hingeben wird,um euch diesen Schatz zu schenken.Dies leidet Gott,der herabgestiegen ist,um euch zu retten.Dies leidet Gott im Himmel,da er zuläßt,es selbst zu erleiden. Wahrlich ich sage euch,daß kein Mensch,so mühevoll auch immer sein Weg zum Himmel sein mag,einen mühevolleren und schmerzlicheren Pfad ersteigen wird als den,welchen der Menschensohn gegangen ist,um vom Himmel auf die Erde und von der Erde zum Opfer zu gelangen und euch die Tore zum Schatz zu öffnen.

Auf den Tafeln des Gestzes ist schon mein Blut.Auf dem Weg,den ich euch zeige,ist mein Blut.Das Tor,das zum Schatz führt,öffnet sich unter der Flut meines Blutes. Eure Seelen werden rein und stark durch die Läuterung und die Nahrung meines Blutes. Doch,auf das es nicht vergeblich vergossen werde,müßt ihr den unveränderlichen Weg der zehn Gebote einschlagen.

(Aus "Der Gottmensch")

Kommentar von 666Phoenix ,

Ob hier irgendjemand dieses Märchen von Anfang bis Ende durchlesen wird? Ich habe nach der ersten Zeile damit aufgehört!

Kommentar von alexander329 ,

Was willst du mir jetzt damit sagen? Mir ist das ziemlich egal, ob du nach der ersten oder letzten Zeile aufhörst mit lesen.

Genau das will das Gleichnis Jesu sagen - daß jeder mit seinen eigenen Entscheidungen und den Folgen leben muß. 

Denn nicht Gott bestraft uns aufgrund unserer Entscheidungen (stößt uns in den Abgrund der Hölle)-wir selbst bestimmen die Folgen unserer Entscheidungen. Wenn wir vor Gott fliehen-sind wir halt getrennt von ihm und wenn wir ihn ewig hassen, dann können und wollen wir ja auch nicht zu ihm in seine Liebe.

Kommentar von realsausi2 ,

Was willst du mir jetzt damit sagen?

Dass es schlechter Stil ist, hier solchen Mist in diesem Umfang  zu posten

wir selbst bestimmen die Folgen unserer Entscheidungen.

Ernst gemeint? Na dann bestimme ich, dass ich nach meinem Tod einfach tot bin. Weg. Nichts. Null. Ende. Aufgelöst.

Antwort
von Eselspur, 81

Okay, du willst nicht bekehrt werden.

Ich kann dir da nur den Tipp zu geben, den der Großteil unserer Gesellschaft praktiziert: Bemühe dich, nicht weiterzudenken, nicht zu hinterfragen, nicht weiterzufühlen. Beschäftige dich nicht mit tiefer Gehenden, nicht mit Schönheit, nicht mit Liebe.

Betäube dich und habe Spaß!

Kommentar von Antidevil95 ,

Ähm... Ich habe mich mit Liebe und Nächstenliebe und Mitgefühl beschäftigt... Das hat mich ja erst vom Glauben weggebracht, weil mir der Bibelgott extrem grausam und unmenschlich erscheint.


Weil ich hinterfragt habe, bin ich erst vom Glauben weg, denn er fing an, mich anzuwidern.

Kommentar von Eselspur ,

Du kannst ja glauben, was du willst. In deiner Aussage vom "Christengott / Bibelgott" verwechselst du aber eine Karikatur von Glauben, den dem du offensichtlich leiden musstest, mit dem Original.  - Wenn ich jetzt deine Ursprungsfrage ehrlich beantworte: Bleibe bei Liebe, Nächstenliebe und Mitgefühl!

Kommentar von Antidevil95 ,

Das werde ich. Doch dazu ist es (zumindest für mich) notwendig, dass ich mich dem tyrannischen Bibelgott widersetze, weil er die Menschen fesselt, sie besessen macht, sie ängstigt und weil er Intoleranz schürt.

Ich kann vor einem Homosexuellen z. B. die gleiche Achtung haben, wie vor einem Heterosexuellen.

Ich kann vor einem Drogenjunkie die gleiche Achtung haben, wie vor einem Menschen, der noch nie welche genommen hat.

Ich kann vor einem Menschen in einer okkulten Sekte genauso viel Achtung haben, wie vor einem braven Christen aus der Kirche.

Ich kenne aber leider auch viele Gottgläubige, auch in der eigenen Familie, die das nicht können. Im Gegenteil! Diese Menschen werden mit dem Finger bezeigt, weil sie ja als "Sünder" selbst schuld an ihrer Misere sind.

Manchmal sind sie aber eben NICHT daran schuld, sondern von den Umständen dahin getrieben worden.

Kommentar von Eselspur ,

Ich weiß nicht in welcher komischer Glaubensgemeinschaft du gewesen bist, aber was du schreibst ist zutiefst christlich. 

(Wenn du Lust hast kann ich dir eine paar Bibelstellen und päpstliche Aussagen dazu suchen.)

Kommentar von Antidevil95 ,

Ich habe nach der Bibel geglaubt. Leider beinhaltet sie auch viele böse, grausame Stellen.


Auch das Absolutum, dass man, wenn man nicht bereit ist, sich Gott zu unterwerfen, elend in der Hölle verrecken muss.... Damit habe ich ein Problem.


Oder, dass dieser Gott sich ziemlich bösartig gegenüber Homosexuellen benimmt. Es steht in der Bibel, dass einem Homosexuellen der Zutritt in's Himmelreich verwehrt wird.


Mir macht auch die Vorstellung Sorge, wenn ich daran denke, dass ein Gott, der mich töten will, weil ich Metal liebe oder mal lange Haare hatte und bald gerne wieder welche hätte oder weil jemand homosexuell ist dieser auf ewig in der Hölle sitzt, die Herrschaft hat.

Kommentar von Eselspur ,

Bei den Bibelstellen, die in der Argumentation zu Homosexualität herangezogen werden, ist es etwas schwierig. Das Wort "Homosexualität" stammt aus dem 19. Jahrhundert. Also rein logisch kann nicht einfach Homosexualität in der Bibel gemeint sein, sondern es geht eher um einen Lebensstil, der nur die eigene Lustbefriedigung an die oberste Stelle setzt - und alle anderen für sich missbraucht. 

Wegen einer Musikvorliebe will Gott sicher nicht töten, und Jesus hatte selber lange Haare.

Also möchte ich zum meiner Ansicht nach stärksten Punkt kommen: "Muss man elend in der Hölle verrecken, wenn man sich Gott nicht unterwerfen will oder kann)?"

Ganz ehrlich: Ich glaube, dass solche Vorstellungen eher von einer Erfahrung her formuliert sind: Es gibt Menschen, die verschließen sich, die bauen für sich und für andere die Hölle auf. - Die christliche Botschaft dagegen ist: Du brauchst nicht in der Hölle sitzen bleiben!

Die Gottferne ist eine theoretische - aber reale Möglichkeit. Grauslicher als die sadistischen Höllendarstellungen der Kirche finde ich derzeit viele Bilder in den Nachrichten.

Antwort
von nowka20, 27

du rerdest nur von dem rachegott des AT und nicht vom liebesgott des NT

Kommentar von Antidevil95 ,

Johannes ist aber nicht das Alte Testament :v

Nebenbei sagt Gott einen entscheidenden Satz: "Ich der Herr aber verändere mich nicht".

Kommentar von nowka20 ,

aus welcher übersetzung hast du den " entscheidenden satz?

und benenne bitte auch die stelle!

Kommentar von Antidevil95 ,

Maleachi 3:6

6 Denn ich, der Herr, verändere mich nicht

Kommentar von nowka20 ,

gott wird sich erst nach vollendeter schöpfung ändern, denn dazu ist die da

Antwort
von aicas771, 111

Rein psychologisch gesehen kann man "alte" Bilder nur loswerden, indem man sie durch "neue" Bilder ersetzt und die neuen Bilder einübt. Wie also heißt dein neues Bild, wie heißt deine Alternative zum Christsein ?

Wir Menschlein sind nun einmal nur Rädchen in einem großen Getriebe, da beißt die Maus keinen Faden ab. Ob man das Getriebe nun Gott zuschreibt, oder dem Schicksal, oder dem Zufall, oder "Mutter Natur", oder wem auch immer - an der "Tyrannei" von Zwang, Leid, und Tod ändert das wenig.

Kommentar von Antidevil95 ,

Habe überlegt, zu meiner vorigen Überzeugung zurückzukehren... Damit war ich eigentlich immer ganz zufrieden, weil ich frei war, zu sein, wer ich bin.

Aber dann wird man ja verurteilt und beleidigt :D

Kommentar von aicas771 ,

Als Christ ist man frei, zu sein, wer man ist. Aber man wird auch von der Realität eingeholt, die zeigt, welch kleines Würstchen man als Mensch ist (Römer 3,20: durch das Gesetz (10 Gebote) kommt Erkenntnis der Sünde). Und man wird nicht bleiben, wer man ist, sondern man wird versuchen, sich im Sinne von Liebe zu Gott und den Mitmenschen zu bessern.

Als Christ ist man nicht allein im großen Getriebe der Welt, sondern man hat Jesus als Gegenüber, als Gesprächspartner.

Dahinter steht natürlich der allmächtige Gott, den man auch als Tyrann ansehen kann, siehe was er gegen Hiob zugelassen hat (Hiob 2).

Wir haben als kleine Menschlein eigentlich nur die Wahl zwischen blanker Tyrannei (ohne Jesus) und Tyrannei mit privilegiertem Zugang zum Chef (mit Jesus).

Wo wird man denn beleidigt?

Kommentar von Antidevil95 ,

Man hat noch eine dritte Wahl: Sich dem Tyrannen zu widersetzen und wenigstens aufrecht unterzugehen oder ihn gar zu stürzen.

Beleidigt werde ich durch die Blume hindurch, indem ich vorverurteilt und mir böse Eigenschaften zugeschrieben werden.

Und das ist noch harmlos, denn es geht noch schlimmer.

Kommentar von Antidevil95 ,

"Als Christ ist man frei, zu sein, wer man ist."

Nein...

"Aber man wird auch von der Realität eingeholt, die zeigt, welch kleines Würstchen man als Mensch ist"

Oder die zeigt, wie grausam der Bibelgott ist...

"(Römer 3,20: durch das Gesetz (10 Gebote) kommt Erkenntnis der Sünde)."

Kenne ich schon...

"Und man wird nicht bleiben, wer man ist, sondern man wird versuchen, sich im Sinne von Liebe zu Gott und den Mitmenschen zu bessern."

Gott steht meiner Besserung im Weg, also muss er weg von mir.

Kommentar von aicas771 ,

Die "dritte Wahl", von der du sprichst, haben wir Menschen nicht. Dazu sind wir viel zu schwach (z.B. weil wir sterben müssen). Leider ...

Meiner Meinung nach werden wir auch nicht vorverurteilt, und uns (mir genauso wie dir) werden auch nicht unberechtigt böse Eigenschaften zugeschrieben.

Tatsache ist: wir haben von Geburt an diese bösen Eigenschaften (Egoismus, Habgier, Machtgier, d.h. die "Erbsünde"). Man muss nur die Kleinkinder in den Sandkästen beobachten, um das zu erkennen. Das hört keiner gerne, aber es ist leider so.

Wieso Gott deiner Besserung im Weg steht, verstehe ich nicht.

Antwort
von Netie, 56

Das hat mit Psychatrie nichts zu tun: Du willst, du willst nicht, du willst, du willst nicht.

Dein Wille steht dir im Weg und wird es auch weiterhin tun, wenn du nicht nach der Wahrheit suchst.

Sie (viele Menschen) wollen hören, was in den Ohren klingt .... leise, zarte eigenwillige Musik.

Antwort
von daybreak, 99

Finde es sehr interessant das du dich von jemandem mit dem ( pardon) etwas lächerlichen Namen "Akasha Slytherin, der Schattenpriester des Dunkelmondes" ( zumindest muss ich bei Slytherin an Harry Potter denken :D) so beeinflussen lässt. Vielleicht wäre eine Therapie da echt nicht schlecht xD
Würde aber an deiner Stelle aufpassen das du nicht in Kreise gerätst die noch schlimmer als die christlichen sind...denn wenn du ein Problem mit einigen Aspekten des Christentums hast ist es glaube ich nicht sehr ratsam sich da an Satanisten bzw. ähnlich orientierte Extremisten zu wenden.

Kommentar von Antidevil95 ,

Der Schattenpriester ist nicht mein Einfluss, sondern eine von mir begründete Seite, die ich mal erstellte, als mir langweilig war. Daher auch der lächerliche Name :D


"Würde aber an deiner Stelle aufpassen das du nicht in Kreise gerätst die noch schlimmer als die christlichen sind...denn wenn du ein Problem mit einigen Aspekten des Christentums hast ist es glaube ich nicht sehr ratsam sich da an Satanisten bzw. ähnlich orientierte Extremisten zu wenden."


Ich kenne viele Satanisten und solange du da keine Hardliner hast, sind sie eher deistisch oder agnostisch eingestellt und leben nach dem Motto "Mach was du willst, solange du dabei keinem anderen schadest"


Ich war auch selbst jahrelang Satanist... Vielleicht wird's ja mein Comeback sozusagen...


Nebenbei sind Satanisten NICHT gleich Teufelsanbeter, die irgendwelche Tiere und Menschen opfern oder dergleichen. Als Lektüre, damit du weißt, wie viele Satanisten drauf sind, empfehle ich die "Satanische Bibel".


Dem Satanisten steht völlig gleich, was er glaubt und ob er glaubt, solange er sich an gültiges Gesetz hält.

Antwort
von fricktorel, 8

Dem "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) zu glauben, kann schon "stressen", denn zuletzt führt dessen Weg zum Tod (Offb.20,14).

Du bist einer von vielen, die "verführt" sind (2.Kor.4,4) und den Weg zu Gott nicht kennen (Eph.2,2).

In Gottes Reich bekommst auch du die Gelegenheit, unseren wahren Schöpfer kennen zu lernen (Offb.20,5).

Dann reden wir weiter, o.k. (Offb.22,14) ?

Antwort
von DarcVader, 120

was soll die frage eigentlich ? ich habe meine uberzeugung und bin christ, hast du die nicht kann ich dir nicht helfen. aber Zweifel hast du trotzdem wie ich sehe.

glaubst du an nichts machst du dir oft selber etwas, oft auch etwas gefaerhliches zu deinem Glauben. von naechstenliebe hast du wohl auch nie etwas gehoert. 

Kommentar von Antidevil95 ,

"glaubst du an nichts machst du dir oft selber etwas, oft auch etwas gefaerhliches zu deinem Glauben. von naechstenliebe hast du wohl auch nie etwas gehoert. "


Schön, dass du mich kennst und natürlich genau weißt, wie ich drauf bin. Kommentar wird nun an einen ModUser gehen, da ich, wie eingangs erwähnt habe, keine Missionierungsversuche wünsche und mich deswegen auch entsprechend gegen diese überdimensionierten Sektierer zur Wehr setzen werde.



"was soll die frage eigentlich ?"


Eventuell möchte ich damit meine Glaubensreste endgültig loswerden? Weil's mich psychisch belastet? Weil meine Gebete sowieso nie erhört wurden? Aber Verurteilen ist natürlich einfacher, als seinen Gegenüber zu hinterfragen. Nur weiter so, denn damit hilfst du mir, mich vom Glauben noch weiter zu entfernen, da du mir beweist, wie kaputt ein solcher einen machen kann. Danke für deine Arroganz.

Kommentar von DarcVader ,

ich bin nicht arrogant, deine Antwort war mehr ein Zeugnis dessen. Die Tatsache die ich schrieb ist durchaus belegt da menschen natuerlich nach ihrer vermeintlichen Existenz und Quelle streben. 

Meine Antwort war ehrlich da ich dir nicht auf die frage helfen konnte, rechtfertigen muss ich nicht und was sind fuer dich sektierer? Abspalter eines Glaubenszweigs?

Kommentar von Antidevil95 ,

Für mich sind Sektierer Leute, die mich vorverurteilen, weil ich nicht ihrem Glauben angehören möchte.

Ich hätte von Nächstenliebe keine Ahnung, sagst du. Dass ich freiwillig, obwohl ich z. B. finanziell NICHTS habe, Obdachlosen, Flüchtlingen,  Behinderten, Alten, etc. helfe, interessiert nicht. Ich muss gleich ein schlechter Mensch sein, wenn ich diesen Gott verachte und hasse.

Genau das suggerierte deine Antwort und deine Annahmen, ohne mich zu kennen, ohne Belege zu haben, sind arrogant mir gegenüber, denn du beurteilst mich, ohne zu wissen, wer ich bin, warum ich vom Glauben abgefallen bin, warum ich Gott nun hasse, etc.

Kommentar von DarcVader ,

ich vorverurteile nicht gebe nur allgemein gueltige Thesen wieder. ja Thesen. und du verdrehst Tatsachen. der christliche glaube ist ebenso gepragt von nachstenliebe. Du hast nicht das recht ihn zu hassen oder besser gesagt das recht schon. aber nicht propaganda zu betreiben von zeug wo du wenig Ahnung hast davon. das ist nämlich nur deine Meinung. dies ist meine Meinung, es gibt immer zeug was falsch geht im leben und wieso man die Existenz hinterfragt wieso Gott leid zulasst aber Tyrannen ist was anderes

Kommentar von Antidevil95 ,

"ich vorverurteile nicht gebe nur allgemein gueltige Thesen wieder. ja Thesen. und du verdrehst Tatsachen. der christliche glaube ist ebenso gepragt von nachstenliebe."

Ich auch :D Meine berufen sich sogar auf die Bibel. Und deine?

"Du hast nicht das recht ihn zu hassen oder besser gesagt das recht schon. aber nicht propaganda zu betreiben von zeug wo du wenig Ahnung hast davon."

Mein Freund, hätte ich keine Ahnung, könnte ich nicht meine Aussagen auch biblisch belegen :D

https://scontent-fra3-1.xx.fbcdn.net/hphotos-xat1/t31.0-8/q92/s2048x2048/1026566...

"das ist nämlich nur deine Meinung. dies ist meine Meinung, es gibt immer zeug was falsch geht im leben und wieso man die Existenz hinterfragt wieso Gott leid zulasst aber Tyrannen ist was anderes"

Mal gucken, wie Wikipedia unter "Tyrann" so findet...

"Entsprechend nennt man heutzutage Herrschaftsformen mit brutalen Alleinherrschern an der Spitze eine Tyrannei; die Bedeutung geht dabei in Richtung Gewaltherrschaft, also einer Diktatur"

Hmmmm... mal überlegen...

Widersetze ich mcih Gott, komme ich in die Hölle, werde mit ewigem Feuer und Tod gequält. Ich kriege also eine "Wahl" zwischen Leben und Tod und der Tod kommt dann, wenn ich mich Gott widersetze.

Somit hätte ich jetzt auch außerbiblisch bewiesen, dass der Bibelgott tyrannisch vorgeht, denn er tötet laut Bibel jene, die sich im widersetzen und er droht uns allen in der Offenbarung ein Weltgericht an, in welchem die Ungläubigen zu Tod und Verdammnis gerichtet werden. Mehr Tyrann geht nicht, denn ewiges Leid ist de Facto weitaus schlimmer, als z. B. der Holocaust.

Kommentar von Antidevil95 ,

Und ich hasse wen und was ich will, merk dir das!

Kommentar von DarcVader ,

bitte nenne mich nicht dein "Freund". Du scheinst schlechte Erfahrungen gemacht zum haben, und betrachtest das ganze von der einen seite. Du scheinst mir querdenken zu wollen und deine Argumente sind auch nicht durch theologisches Wissen gefestigt. Ich bin jedoch anhanger the church of jesus christ of latter day saints. ich akzeptiere die Meinung von dir auch. aber ubereinstimme ich nicht 

Kommentar von Antidevil95 ,

"bitte nenne mich nicht dein "Freund". Du scheinst schlechte Erfahrungen gemacht zum haben, und betrachtest das ganze von der einen seite."

Wieso sollte ich dich nicht "Freund" nennen? Ich bin, soweit ich weiß, nicht dein Feind. Zumindest hast du mir keinen Grund gegeben, weswegen ich dein Feind sein sollte.

"Du scheinst mir querdenken zu wollen und deine Argumente sind auch nicht durch theologisches Wissen gefestigt."

Hast du die Bibelstellen nachgeschlagen?

"Ich bin jedoch anhanger the church of jesus christ of latter day saints. ich akzeptiere die Meinung von dir auch. aber ubereinstimme ich nicht "

Du erträgst sie, akzeptieren tust du es jedoch nicht, sonst müsstest du weder betonen, dass du es akzeptierst, noch würdest du mit diesem Eifer versuchen, mich zu überzeugen von der deinen.

Kommentar von DarcVader ,

nein, aber das macht dich automatisch nicht zu meinem freund. ich versuche dich nicht zu uberzeugen. ertragen und akzeptieren finde ich ziemlich nah zusammen. ich toleriere sie. ich habe selber oft toleranzprobleme. erwarte Toleranz auch von anderen 

Antwort
von viktorus, 22

Du "irrst, weil du die Schrift nicht kennst" (Mt.22,29).

Du kannst vor der Wahrheit (Joh.17,17) zwar davon laufen, aber da hst du nichts davon (Amos 9,2-4).

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community