Bin M 17 und hab ein Problem wegen Transsexualität?

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4 Antworten

Hay , ich bin Junge , 15 Jahre und hab Haare bis zum Popo. Meine Oma, bei der ich wohne war in ihren jungen Jahren ne Hippy-Braut, heute ist sie Schneiderin und ich darf mich bei ihr gerne mit Mädchenkleidung eindecken. Ich lasse mir auch gerne 2 Zöpfe flechten und im Urlaub vor 2 Jahren war die die ganzen 3 Wochen als Mädchen gestylt rumgelaufen. Anscheinend hat keiner gemerkt, dass ich keins bin. Jetzt hab ich Probleme mit Stimmbruch auch erste Barthaare spriessen. Aber trotzdem als Crossdresser (ist wohl die Bezeichnung, die auf mich zutrifft) aufzutreten finde ich cool.

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Kommentar von LindaBadBerka
02.11.2015, 12:06

Hi Rapunzelboy :) Erstens kann ich wohl sehr neidisch auf deine Haare sein '_'... (ich bin MzF und muss mit 14 cm langen Haaren kämpfen :((( ) Und Zweitens: Du bist nicht transsexuell, oder? Ich habe den Eindruck, dass du glücklich bist in deinem Körper. Bist du nur ein Crossdresser? Ist nur meine Frage. Liebe Grüße

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Recherchiere bitte mal genau, was genau du empfindest.
Alleine dass "Frauenkleidertragen" und das "Aussehen wollen wie eine Frau" macht dich nicht zu einem Transidentitären Menschen.
Wenn sich deine Vorstellungen und Wünsche nur auf das Aussehen beschränken, dann bist du vielleicht ein Transvestit.
Und das ist etwas anderes als eine Transidentitäre Frau.

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Kommentar von voruebergehend
26.10.2015, 14:53

Das stimmt zwar, aber egal, was von beiden er ist, er möchte sozusagen keines von beiden sein.

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Kommentar von transeltern
27.10.2015, 12:21

Was bitte soll denn das sein? Transidentitäre Frau?Wird ja immer besser hier. *augenroll* Es gibt keine Transidentität, nur Transsexualität. All das Umbenennen ist Verleugnung des Problems um das es geht, nämlich um den Körper. Der Körper soll verändert werden, nicht die Identität, Persönlichkeit oder wie auch immer Du es benennen willst. Und mir ist nochmal egal wie viele deutschsprachige es nicht raffen, daß das berühmte Wort mit den drei Buchstaben nicht nur Geschlechtsverkehr heißt sondern eben ganz schnöde Geschlecht, das was im Reisepass als m oder f codiert ist. Du darfst Dich gerne selber so bezeichnen, aber Transsexualität ist was anderes. Davon ab, ich bin kein transidentitärer Mann (was für ein Wortungetüm - Unwort des Jahres), ich bin post-OP und daher ganz schnöde ein Mann.

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Kommentar von transeltern
30.10.2015, 09:53

Es kann Dir doch sowas von egal sein, was andere darüber denken könnten und ob andere wissenschaftliche Nomenklatur begriffen haben. Wem das nicht egal ist, der rennt nur hinter Akeptanz her, nur daß man Akzeptanz nicht erzwingen kann. Und Akzeptanz allein ändert den Körper noch lange nicht. Wem das Umbenennen von "Krankheiten" wichtiger ist, als den Weg zu gehen, dessen Leidensdruck kann wohl nicht groß sein. Mir ging es nie um meine Identität, die war immer in Ordnung, mir ging es um meinen Körper, denn diesen habe ich verändert, damit er zu meinem inneren Spiegelbild passt. Der Begriff Transidentität ist beknackt hoch drei! Es legt den Focus auf völlig falsche Dinge und suggeriert nomenklatorisch völlig falsche Dinge. Nochmal, Akzeptanz kann man nicht erzwingen, auch nicht durch stetes Umbenennen. Ich will keine veränderte Gesellschaft (was man durch Umbenennen eh nicht erreicht), ich will mich richtig fühlen! Und ob ich mich richtig fühle, das entscheide ich für mich allein und mache dies nicht an der Gesellschaft oder deren Akzeptanz und Verständnis fest. - Transidentität ist was für den Popo. Aber leugnet ruhig weiter, die Konsequenzen des leugnens und schönredens tragt ihr.

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Solange es Dir ausschließlich nur um das Tragen von Frauenkleidung geht und nichts tiefgreifenderes dahintersteckt (Identifikation mit dem weiblichen Geschlecht bis hin zum gespürten weiblichen Körper auch wenn er real nicht vorhanden ist), bist Du Crossdresser oder Transvestit. Ist nichts peinliches dran, muß man(n) sich nicht für schämen. Ein ausleben dessen zu verhindern kann aber negativ enden.

Davon ab, wie ich es immer wieder rate und so auch Dir, renne nicht hinter Akzeptanz her (nicht mal hinter der Deiner Eltern), denn damit machst Du Dich abhängig vom Wohlwollen anderer Leute und verleugnest Dich und Deine Persönlichkeit. Der Tag an dem keiner was merkt, keiner was dagegen hat und es ins Konzept aller passt, den wird es nie geben. - Wer fragt Dich denn danach ob andere so leben dürfen wie sie es für richtig halten? Merkst Du was? ;-)

Du kannst die Gedanken und das Verhalten anderer Menschen Dir gegenüber nicht kontrollieren. Jeder denkt was er will, Du doch auch oder läßt Du Dir Dein Gedankengut etwa vorschreiben?

Im übrigen bist Du es, der gerade massiv mit den Gefühlen anderer rumspielt. Meinst Du Deiner Freundin täte es gut wenn sie irgendwann merken würde, daß Du sie nur angelogen hast? Sowas ist Vertrauensbruch! Also Butter bei die Fische und reinen Wein einschenken, denn die Wahrheit kommt immer irgendwann raus. Du kannst einen Kompromiss verhandeln, daß Du nur zuhause solche Kleidung trägst und wenn außer sie niemand anderes anwesend ist. Wenn Deine Freundin Dich wirklich liebt, dann wird auch die Sache mit den Frauenkleidern einen tragbaren Weg für beide finden. Gibt ja auch Vorteile, Du kannst mit ihr shoppen gehen und Dein Gefühl bei den Klamotten mitteilen, also ob es ihr steht oder nicht. Können die meisten Kerle schon nicht.

"Transen" ist ein Schimpfwort, ein sehr böses sogar. Und Shemales sind keine Transen im klassischen Sinne sondern Transfrauen, die bewusst keine Genital-OP anstreben, diese auch innerlich von sich aus nicht wollen. Nicht zu verwechseln mit prä-OP Transfrauen, diese wollen innerlich die OP, müssen aber erst noch einige Hürden auf dem Weg zur OP überwinden.

Hier mal einige Bilder wie hübsch, natürlich und authentisch Shemales sein können. Wobei ich faktisch gar nicht weiß, wer von denen operiert ist und wer nicht, die einen sind es, die anderen nicht.

http://www.missinternationalqueen.com/gallery.html

oder hier:

tiffany-show.co.th/

Vielleicht mal Deiner Freundin ohne Vorwarnung und ohne Hinweis auf die URL diese Bilder zeigen und mal ihre Reaktion testen. Wenn sie erstaunt deren Schönheit betrachtet und den Hut zieht, kannst Du immer noch verraten, daß viele davon Shemales sind. Mit etwas Glück hat sie dann ein anderes Bild von denen als das, was immer so gerne von den Medien verbreitet wird a la bunt, schrill und Provokation. Das sind in der Tat nämlich die wenigsten, kommt einem halt nur so viel vor, weil der Großteil einfach nur so authentisch und natürlich wie möglich sein will und unauffällig in der großen Masse der Männer und Frauen untertauchen und in Ruhe mitleben will.

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Lass dich mal in einer Beratungsstelle beraten. Eine spezielle Beratung gibt es z.B. in Münster. Am besten zeitig, da es für die Umwandlung besser ist, evtl. Hormone eher zu nehmen.

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