Frage von AnabellA30, 71

Bin krank, bleibe Zuhause, hat das Einfluss auf meine ArbeitsStunden?

Arbeite im Altersheim. Musste heute Zuhause bleiben. Hat das Einfluss auf meine Arbeitsstunden?

Antwort
von DarthMario72, 23

Da du ja nicht all zu viele Informationen gibst, kann man dir nur antworten: 

Das kommt darauf an!

Hast du eine AU, hast du Anspruch auf Lohnfortzahlung (außer in den ersten vier Wochen des Arbeitsverhältnisses). In dem Fall dürfen dir keine Minusstunden angerechnet werden.

Bist du aber einfach so zu Hause geblieben, kann das Minusstunden, eine Abmahnung oder - je nach Situation - sogar eine Kündigung zur Folge haben.

Antwort
von Jessii1606, 38

Wieso soll das Einfluss auf deine Arbeitsstunden haben?

Wenn du dich krankschreiben lässt, dann ist das so, als hättest du an diesem Tag deine Stunden gearbeitet. Du musst also keine Stunden nachholen oder sonst irgendetwas.

Kommentar von supersuni96 ,

Sied hat sich vermutlich nicht krankschreiben lassen. Sie hat sehr wahrscheinlich nicht mal einen Arzt aufgesucht. 

Kommentar von Sirius66 ,

Normalerweise schon. Hier klingt es aber so, als wäre jemand einfach so zu Hause geblieben. Das kann schon Folgen haben. Dabei wären Minusstunden noch The friendly way.

Gruß S.

Kommentar von Jessii1606 ,

Ja klar, ohne Krankmeldung kann es zu Minusstunden oder noch mehr Konsequenzen führen.

Ich gehe eigentlich immer davon aus, dass man einen Arzt aufsucht wenn man krank ist und sich krank schreiben lässt. Sollte in der Arbeitswelt eigentlich normal sein, auch wenn es das leider oft nicht ist.

Antwort
von MerleSolala, 24

Hey,

Das kommt auf deinen Arbeitsvertrag an. Es gibt Verträge, wo nur die tatsächlich geleisteten Stunden bezahlt werden oder auch Verträge, wo du für ein Monatspensum an Stunden bezahlt wirst. Schau da mal in deinen Vertrag.

LG Merle

Antwort
von Pauli1965, 40

Vollzeit ? Teilzeit ) Minijob ?

Wirst du nach Stunden bezahlt ?

Was steht in deinem Arbeitsvertrag ?

Das müsste man schon wissen, um dir antworten zu können.

Antwort
von ND192, 41

Du bekommst normalerweise die Stunden bei Krankheit angerechnet, wie sie im Dienstplan stehen 

Antwort
von Sirius66, 37

Das kommt auf deinen Arbeitsvertrag an. Es gibt Firmen, die einem bis zu 3 Krank-Ohne-Schein Tage im Quartal zugestehen. Bei anderen braucht man ab 1. Tag eine Krankmeldung.

Wenn du eine Krankmeldung brauchst, aber keine hast, fehlst du im Grunde unentschuldigt. Das kann man dann nachträglich mit einem Urlaubstag regeln oder mit Minusstunden (oder schlimmstenfalls mit Kündigung ;).

Meldest du dich offiziell sowie frist- und formgerecht (KOS oder AU) krank, passiert das nicht, denn generell gilt Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bis zu 6 Wochen ohne Abzug.

Gruß S.

Kommentar von DarthMario72 ,

denn generell gilt Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bis zu 6 Wochen ohne Abzug

In den ersten vier Wochen des Arbeitsverhältnisses gibt es keine Lohnfortzahlung! Leider geizt die Fragestellerin ja sehr mit Informationen.

Kommentar von Sirius66 ,

Ja nun - ALLE Eventualitäten können wir hier nicht berücksichtigen. Dann diskutieren wir uns heiß, während die Fragestellerin sich mal gemütlich auspennt und gar nicht reagiert ....

Gruß S.

Antwort
von derhandkuss, 41

Im Krankheitsfall gilt für Deinen Arbeitgeber Lohnfortzahlung.

Kommentar von DarthMario72 ,

Nicht in den ersten vier Wochen des Arbeitsverhältnisses.

Antwort
von sternenmeer57, 30

Wenn du dich krank gemeldet und einen Schein hast, dann nicht.

Antwort
von supersuni96, 38

Wenn du keine AU ablieferst, dann ist das blau machen. Das führt in der Regel zu einer Abmahnung und wird dir natürlich auch von den Arbeitsstunden abgezogen.

Wenn du krank bist, MUSST du den Arzt aufsuchen und dich krank schreiben lassen. 

Kommentar von ND192 ,

Normalerweise wird erst ab dem 3. Krankheitstag eine AU verpflichtend,  ausser der AG besteht schon vorher auf eine

Kommentar von supersuni96 ,

Da bist du aber gewaltig im Irrtum. "Normal" ist eine AU ab dem ersten Tag erforderlich. Ich hatte schon viele Arbeitgeber, aber bei keinem einzigen von denen konnte man ohne eine AU auch nur einen einzigen Tag blau machen.

Kommentar von Sirius66 ,

Richtig - die Kulanz ist das Ding ab 3. Tag. Muss aber irgendwo stehen, damit kein Strick draus wird.

Verpflichtend laut Arbeitsgesetz ist der 1. Tag. Ist auch logisch, sonst hätte der Arbeitgeber gar kein Recht, dies zu verlangen.

Gruß S.

PS: Meiner tut es, es gibt tatsächlich 3 Tage Pro Quartal!!!! Erfahrungsgemäß kommen die MA dann eher wieder. Der Arzt schreibt gleich 1 ganze Woche krank.

Kommentar von DarthMario72 ,

Richtig - die Kulanz ist das Ding ab 3. Tag. Muss aber irgendwo stehen, damit kein Strick draus wird.

Verpflichtend laut Arbeitsgesetz ist der 1. Tag. Ist auch logisch, sonst hätte der Arbeitgeber gar kein Recht, dies zu verlangen.

Das ist Quark! Nach § 5 EntgFG muss eine AU vorgelegt werden, wenn die Krankheit länger als 3 Tage dauert, also ab dem vierten Tag. Das hat nichts mit Kulanz zu tun. Der Arbeitgeber darf verlangen, dass eine AU schon ab dem ersten Krankheitstag vorgelegt werden muss.

Ein "Arbeitsgesetz" gibt es in Deutschland übrigens nicht!

Kommentar von Sirius66 ,

Na dann .... frag ich mich nur, auf welcher Grundlage er das am ersten Tag VERLANGEN DÜRFEN SOLL - wenn es diese Regelung nicht gibt.

Kommentar von DarthMario72 ,

Na dann .... frag ich mich nur, auf welcher Grundlage er das am ersten Tag VERLANGEN DÜRFEN SOLL - wenn es diese Regelung nicht gibt.

Hast du meinen Text nicht gelesen??? Grundlage ist das Engeltfortzahlungsgesetz. Genauer gesagt § 5.

Es gibt zwar Arbeitsgesetze, zu denen u. a. auch dieses EntgFG gehört, aber ein Arbeitsgesetz, wie von dir behauptet, gibt es vielleicht in Taka-Tuka-Land, aber nicht in Deutschland.

Kommentar von Sirius66 ,

Du musst dich nicht so aufregen, wenn ich einen falschen Namen für die richtige Sache benutze. Ist gut jetzt.

Kommentar von DarthMario72 ,

Normalerweise wird erst ab dem 3. Krankheitstag eine AU verpflichtend, 

Nein, nach dem dritten Tag - also ab dem 4. Tag, jedenfalls nach § 5 EntgFG. Der AG darf aber schon früher eine AU verlangen, also bspw. ab dem ersten Krankheitstag.

Kommentar von Maximilian112 ,

Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen. 

Entgeltfortzahlungsgesetz §5

So die gesetzliche Regelung. Im gleichen § steht auch das der AG ab dem ersten Tag eine AUB verlangen kann.

Kommentar von Sirius66 ,

Und mit dieser KANN-Bestimmung wird der erste Teil ausgehebelt, wonach es ihn defacto NICHT GIBT.

Ein AN kann sich im Ernstfall NICHT darauf berufen, denn der AG kann/darf sagen, ich will aber am 1. Tag - aslo .... sparen wir uns die Augenwischerei.

Es bleibt dei der KULANZ des AG ...

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