Frage von Kevi995, 140

Bin jetzt Studentisch versichert, kann ich zurück zur familienversicherung?

Hallo, und zwar stehe ich gerade irgendwie auf dem Schlauch. Ich beginne ab April mein Studium, habe einen Arbeitsvertrag ab April abgeschlossen, welcher mir vertraglich vorgibt, 20 Std. pro Woche arbeiten zu dürfen. Sprich: 80 Std. im Monat. So weit so gut. Nun war ich gestern bei der Krankenkasse, diese hat mir die Studentische Krankenversicherung abgeschlossen, da ja laut Vertrag ich über 415 Euro liege und ich somit nicht mehr in der Familienversicherung sein darf.

ABER: Meine Chefin meinte heute, dass ich wahrscheinlich auch gar nicht auf meine 80 Std. im Monat kommen werde, sodass ich ja letztendlich doch so wenig Geld haben werde und mir die Familienversicherung doch zustünde und vorteilhafter wäre.

Nun meine Fragen: Bis dato habe ich doch alles richtig gemacht, da ich ja nicht weiß, wie sich nun alles ergibt (Stundenmäßig, laut Vertrag geht das ja nicht anders). Kann ich später, wenn ich sehe, dass ich zu wenig Gehalt bekomme, zurück in die Familienversicherung oder nicht? Und wie soll ich nun vorgehen? Bitte um Hilfe

Danke

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von eulig, 61

wenn sich im Nachgang herausstellt, dass du mit den Einnahmen unterhalb der Einkommensgrenze liegst, dann wirst du auch rückwirkend in die Familienversicherung aufgenommen und die Beiträge für die KVdS zurückerstattet.

ich halte die Vorgehensweise deiner Krankenkasse für korrekt.

denn: wenn du zum Studienbeginn familienversichert wärest, und es stellt sich nach einem Jahr raus, dass du zu viel verdient hast, dann musst du die Beiträge für die KVdS komplett rückwirkend nachzahlen. das kann dann für einen Studenten schon einen stattliche Summe werden, die da fällig wird.

Kommentar von Kevi995 ,

Dankee, genau das beantwortet, was ich wissen wollte. Ist das so, dass ich von der AOK zurückerstattet bekomme, falls wenig Gehalt und zurück in Familienvers.? 

Kommentar von eulig ,

am besten du reichst im Januar 2017 alle deine Lohnabrechnungen bei der AOK ein und bittest um Überprüfung der KVdS bzw. der Aufnahme in die KVdS.

Kommentar von Kevi995 ,

Nicht früher, so nach 2 monaten? Stell mir vor, dass ich eh keine 80 std. Erreichen werde, warum dann noch 80 euro KVdS zahlen, wenn eh mirkriger Lohn..

Kommentar von eulig ,

nicht früher. bei der Beurteilung will die Krankenkasse das Jahr betrachten. keiner kann vorhersagen, was du tatsächlich verdienen wirst. es zählen Fakten, keinen Annahmen und Schätzungen. wenn du natürlich deinen Job verlierst und überhaupt nicht mehr arbeitest, dann kannst du es auch früher prüfen lassen.

Kommentar von Kevi995 ,

Du hast mir viele telefonate erspart. Dafür bedanke ich mich meeeegaaaa bei dir. Dankeeee 

Antwort
von kevin1905, 53

Meine Chefin meinte heute, dass ich wahrscheinlich auch gar nicht auf meine 80 Std. im Monat kommen werde

Wenn im Arbeitsvertrag 80 Stunden stehen, hat sie dir auch 80 Stunden zu vergüten, egal ob du diese arbeitest. Du musst nur deine Arbeitskraft anbieten, wenn die Chefin die nicht annimmt, ist das ihr Problem, nicht deins. Das Betriebsrisiko trägt der Arbeitgeber und er darf es NICHT umwälzen.

Schau dir also die Formulierung im Arbeitsvertrag noch einmal genau an!

Um deine eingängliche Frage zu beantworten:

Wenn du maximal 450,- € verdienst und unter 25 bist, kannst du familienversichert werden (§ 10 Abs. 2, Nr. 3 SGB V).

Was ich auch nicht raffe ist wieso du heute schon in der KVdS bist, wenn du doch erst ab April arbeitest...

Kommentar von Kevi995 ,

Zur Einschreibung benötige ich ein Nachweis. Beginnen tut ja alles erst ab April. Musste also alles vor der Einschreibung klären und abschließen. Und nein, bei *FastFoodKette* ist alles nach Stempelsystem. Das was ich arbeite, das bekomme ich. Nicht mehr, nicht weniger...

Kommentar von kevin1905 ,

Und nein, bei *FastFoodKette* ist alles nach Stempelsystem. Das was ich arbeite, das bekomme ich. Nicht mehr, nicht weniger...

Wenn im Arbeitsvertrag eine feste Stundenzahl steht ist diese IMMER zu vergüten, das kann dir gerne ein Arbeitsrechtler bestätigen.

Anders sieht es aus, wenn dort steht "bis zu maximal".

Daher meine Rückfrage.

Kommentar von Kevi995 ,

Da steht folgendes : 'Die Arbeitszeit des Mitarbeiters beträgt in der Regel monatlich 80 Stunden bei 5 Arbeitstagen pro Woche'

Antwort
von AntonMuenchen, 64

Also ich habe mal folgende Erfahrung gemacht (ich betone Erfahrung): ich war beim Servicecenter meiner Krankenkasse und fragte nach wie es mit der Versicherung bzgl. Werkstudentenjob aussieht. Mir wurde mitgeteilt, dass ich erst einmal arbeiten sollte und nach drei Monaten nochmal mit den Gehaltsabrechnungen kommen müsse um zu überprüfen, ob ich weiterhin familienversichert bleiben kann, oder aber eben diese studentische Versicherung abschließen muss. Dann wurde gerechnet, ein paar Sachen angerechnet und dann stand fest, ab wann ich nicht mehr familienversichert war.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community