Frage von Yanavii, 124

Bin ich wirklich in Gefahr (Steuern)?

Hallo Leute..

Ich war gerade bei Ebay Kleinanzeigen am schreiben, da ich am Tag zuvor eine Anzeige reingestellt habe dass ich einen Job suchen würde, allerdings biete ich da nichts spezielles an.

Ein Mann der sich nett verhielt und vorgab alt und krank zu sein, bot mir an gegen Haushaltshilfe und Rückenmassage Geld zu geben. Leider entpuppte sich dieser wohl als ein beauftragter vom Finanzamt und sagte dann er würde prüfen ob ich ein Gewerbe hätte und es jetzt Ärger gibt.

Ich habe noch nie durch sowas regelmäßig Geld bezogen, noch nie. Nur mein Onkel hilft mir manchmal mit Mietzuschüssen, aber das ist denke ich was anderes.

Ich hatte ihm meine Bankdaten gegeben, weil er Geld überweisen wollte.

Kann mir etwas passieren? habe so etwas wirklich noch nie gemacht und bisher nie Steuern hinterzogen.

Antwort
von ManuTheMaiar, 12

Nein es kann dir nichts passieren, es ist deine Sache was du macht, lass dir vom politischen System da nichts reinreden, der Staat sind auch nicht mehr als ein paar andere Menschen, aber dies ist dein Leben, lass dich von anderen nicht so behandeln, das dürfen sie nicht du hast ihnen ja keine Gewalt getan also haben sie keine Rechtfertigung

Außerdem du darfst bei Ebay Kleinanzeigen Dinge reinstellen wie du willst, sag halt einfach das war ein Experiment du wolltest wissen ob sich darauf einer meldet und bleibt stur und hartnäckig

Antwort
von Repwf, 12

Bietest du Arbeit (jobs) an oder Suchst du Arbeit?

Wenn du Dienstleistungen anbietest könnte er recht haben, wenn du allerdings einen Job suchst, dann hat dich der ArbeitGEBER (somit ER!) anzumelden! 

Kommentar von Yanavii ,

Nunja, ich glaube Rückenmassage und Haushaltsarbeiten zählen als Dienstleistung. Aber es hat nie etwas stattgefunden.

Kommentar von FordPrefect ,

Auch Dienstleistungen erbringen Einkünfte aus Gewerbe. Die Alternative "Freiberuflichkeit" scheidet mangels vorliegender Qualifikation aus.

Antwort
von FordPrefect, 13

Ein Mann der sich nett verhielt und vorgab alt und krank zu sein, bot
mir an gegen Haushaltshilfe und Rückenmassage Geld zu geben.

Massagen sind - sofern sie nicht als Heilmittel und dann nur durch einen staatlich geprüften Masseur verabreicht werden - als gewerbliche Tätigkeit einzustufen, genau wie Haushaltshilfen. Es ist ausgesprochen unklug, sowas per Ebay Kleinanzeige anzubieten, ohne sich vorher zu informieren.

Leider entpuppte sich dieser wohl als ein beauftragter vom Finanzamt

Aha. Papier ist geduldig, Elektronen sind es erstrecht.

und sagte dann er würde prüfen ob ich ein Gewerbe hätte und es jetzt Ärger
gibt.

Unabhängig von der recht unwahrscheinlichen Möglichkeit, dass es sich tatsächlich um einen Fahnder gehandelt haben sollte, ist hier grundsätzlich festzustellen, dass du für diese Tätigkeiten ein Gewerbe anmelden musst. Ansonsten ist es - sofern nicht eine Anstellung als Minijob oder sv-pflichtig angestrebt wird - schlichtwegs Steuer- und Abgabenhinterziehung (aka Schwarzarbeit).

Kommentar von Yanavii ,

Würde ich damit aber Monatlich unter 450 euro bleiben, dann nicht oder? das ist doch der Freibetrag. Abgesehen davon habe ich ja noch nicht einen Cent erhalten durch so etwas.

Kommentar von FordPrefect ,

*seufz*

Die € 450.-- sind die maximalen Bezüge, wenn man eine Beschäftigung auf Mini-Job-Basis annimmt. Das ist aber etwas völlig anderes, und hat mit Einkünften aus Gewerbe nichts zu tun. Da ist jeder € steuerpflichtig; abgerechnet wird dann im Rahmen der EStE. Und man muss das Gewerbe zuerst anmelden, ehe man damit Umsätze erzielt, nicht anders herum.

Kommentar von Yanavii ,

Na gut, dann weiß ich Bescheid. aber würde ich wirklich nur ein paar hundert euro im Monat damit verdienen, das würde dann versteuert werden????

Kommentar von FordPrefect ,

Ja und nein :-)

Grundsätzlich wären es steuerpflichtige Einkünfte. Ob tatsächlich Steuern fällig werden, hängt von deiner persönlichen Steuerlast insgesamt ab. Sofern beispielsweise du sonst keine Einkünfte hättest (wobei sich dann ggfs. die Frage nach der Deckung des Lebensunterhaltes stellen würde...), würden diese Einkünfte erst eine tatsächliche Steuerlast auslösen, wenn die Einküfte im gesamten jahr höher wären als dein Freibetrag (2016 € 8652.--). Erst ab diesem Betrag würden also für die diesen (Frei-)Betrag übersteigenden Einkünfte ggfs. Steuern fällig werden.

Kommentar von Hefti15 ,

Unabhängig davon, dass dieses "Märchen" der Fragestellerin ich schon öfters gelesen habe, kann man auch ausschließen, dass es ein Fahnder ist:

Sobald der Verdacht einer Steuerhinterziehung im Raum steht, muss der Fahnder eine rechtliche Belehrung gegenüber dem Steuerpf. abgeben.

Weiterhin würde das FA niemals einen einzelnen Fahnder ermitteln lassen.

Dass alles ist ein Märchen in dem noch ein Märchen verpackt wurde.

Kommentar von FordPrefect ,

Jou, würde ich auch so einschätzen. DH!

Antwort
von priesterlein, 11

Nun, lerne, dass du nie irgend etwas ohne einen Vertrag machst und erst recht niemandem in den Kleinanzeigen irgendwelche Bankdaten gibst.

Wenn er dir schon so doof kommt, wird er dir garantiert nichts überweisen und du solltest ihm nie wieder irgend eine Information oder etwas anderes geben und dich auch nicht mehr mit ihm unterhalten.

Dir kann erst einmal nichts passieren und wenn da mehr auf dich zukommen wird, sollte man das Vorgehen dieser zwielichtigen Person einmal genauer untersuchen. Sein von dir übermittelter Ausdruck weist darauf hin, dass es ein Spinner ist.

Kommentar von Hefti15 ,

Interessant, wen du jetzt als "zwielichtige Person" bzw. als "Spinner" betitelst.

Also, diejenige, die eine Dienstleistung ohne Ausbildung anbietet (Massage), diejenige die ihre steuerlichen bzw. gewerblichen Pflichten (Anmeldung) nicht nachkommt, ist hier das Opfer?

Nur zur Klarstellung, hier schreibt der Märchenfragesteller noch "Ich habe noch nie durch sowas regelmäßig Geld bezogen, noch nie."

Und dann gibt es eine weitere Frage, bei dem sie folgendes schreibt:

"Ich biete momentan mehreren Leuten verschiedene Dienstleistungen an,mal sind es Haushaltshilfen, mal Begleitungen, mal Einkaufdienst etc.

meine Frage : Solange ich durch all diese Tätigkeiten monatlich unter 450 euro bleibe, muss ich kein Gewerbe anmelden oder?!

"

Interessant, oder?

Kommentar von priesterlein ,

Ich kenne die anderen Fragen des Fragers nicht und wenn sich durch die Kleinanzeige zwei Spinner gefunden haben sollten, mindert das den Spinnerstatus des Einzelnen in keiner Weise.

Wenn in der Frage Tatsachen falsch dargestellt werden, muss man nicht erwarten, dass die Antworten in jedem Fall auf die tatsächliche Situation passen. wenn du mehr weißt, schreibe enie Antwort und stelle in der Antwort alles klar. Ein Kommentar ist da vermutlich sehr viel weniger hilfreich und ändert nichts an der Antwort.

Kommentar von Hefti15 ,

Du willst es wohl nicht verstehen?

Lese doch einfach die Frage des Fragestellers nochmals. Selbst ohne weitere "Leseproben" aus anderen Fragen, hätte man da mit ein weing nachdenken so seine Zweifle haben können.

Schon die Darstellung des "beauftragter" des FA, hätte jedem Zweifel aufkommen lassen müssen.

Und weiterhin hättest selbst du mal auf was offensichtliches kommen müssen: Wenn die rechtlich alles richtig gemacht hätte (also, Gewerbe angemeldet), dann hätte sie doch gar nichts zu befürchten.

Aber dieses Offensichtlich fällt dir nicht mal auf?

Ich will auf die restlichen Fehler deiner Antwort gar nicht groß eingehen. "lerne, dass du nie irgend etwas ohne einen Vertrag machst" - Mein Tipp für dich, auch mündliche Verträge sind Verträge! Sicher meinst du eine "schriftlich" Auftragsbestätigung o.ä. Aber "ohne Vertrag" ergibt hier keinen Sinn.

Witzig auch deine Weisheit, dass man bei Kleinanzeigen niemals seine Bankdaten gibt. Die hat offensichtlich ein Gewerbe, die müsste Rechnungen ausstellen.... Aber soll ihren Kunden ihre Bankdaten nicht weitergeben?....

Wie gesagt, schreibe du nicht "vermutlich sehr viel weniger hilfreich". Wenn man deine Antwort durchliest, dann muss man doch nur den Kopf schütteln.

Antwort
von hauseltr, 11

Ich hatte ihm meine Bankdaten gegeben, weil er Geld überweisen wollte.

Pass auf, dass er nicht Geld von deinem Konto mit gefälschter Vollmacht kassiert.

Sei mit der Weitergabe solcher sensiblen Daten vorsichtiger!

Kommentar von Hefti15 ,

Habe ich jetzt erst gelesen und muss feststellen, dass ist Quark.

Bankdaten sind doch schon lange keine "sensiblen" Daten mehr. Besonders, wenn es um ein "Gewerbe (oder auch nicht)". Gerade in diesem Bereich ist es ein sehr schlechtes Zeichen, wenn der Unternehmer "Barzahlungen" haben möchte!

Lustig auch die absurde Idee mit den gefälschten Vollmachten. Mal absehen davon, dass so was kein Mensch heute macht, mal eine kurze Frage: Wer würde denn da den Schaden tragen?

PS: Nicht antworten, sondern nachdenken. Heute kann man ohne Probleme tausende von Bankverbindungen von Unternehmen, Behörden... in Internet rausfinden (steht ja meist auf der Internetseite). Daneben gibt es tausende von Unternehmen (z.B. Tankstellen), die hunderttausende von Bankkonten ihrer Kunden haben (auf dem Kontoauszug).

Witzig, wie weit verbreitet diese angeblichen "sensiblen" Daten sind bzw. wie einfach es wäre an diese heranzukommen. Würde also ihre Idee klappen (gefälschte Vollmacht), dann würde dies doch jeden Tag tausende male passieren.

Antwort
von Almalexian, 11

Steuern musst du zahlen, aber erst ab einem bestimmten Betrag. Du hast ja noch nichts verdient. Und für ein Gewerbe liegen die Voraussetzungen nicht vor.

Kommentar von FordPrefect ,

Und für ein Gewerbe liegen die Voraussetzungen nicht vor.

Hier liegen überhaupt nur die Voraussetzungen für ein Gewerbe vor (Anstellung mal außen vor gelassen). Stichwort Gewinnerzielungsabsicht.

Kommentar von Almalexian ,

Die Voraussetzungen für ein Gewerbe liegen nicht vor.

Kommentar von FordPrefect ,

Durch Wiederholung wird die Falschaussage nicht besser.

Kommentar von Almalexian ,

Es liegt keine Planmäßigkeit für längere Zeit vor. Je nachdem wie der Verdienst ist, ist die Gewinnerzielungsabsicht zweifelhaft. Und auch die äußere Erkennbarkeit ist zweifelhaft. Bereits einer dieser Gründe reicht für einen Ausschluss.

Erzähl mir nichts Kollege, ich studiere in dem Bereich. Jedesmal Klugscheißer hier.

Kommentar von FordPrefect ,

Es liegt keine Planmäßigkeit für längere Zeit vor.

Das trifft auf jede Art von Gewerbe bei Aufnahme der Tätigkeit zu. Kein Widerspruch zu meiner Aussage.

Je nachdem wie der Verdienst ist, ist die Gewinnerzielungsabsicht zweifelhaft.

Quatsch. Ganz offenbar würde sich niemand gegen Entlohnung anbieten, Dienstleistungen beliebiger Art zu erbringen, wenn es sich nicht rechnete. Und selbst gesetzt den Fall, dass das FA aufgrund negativer Einkünfte die Gewinnerzielungsabsicht später rückwirkend aberkennt, wäre zunächst im Zweifelsfall von eben dieser auszugehen. So die laufende Rechtsprechung.

Und auch die äußere Erkennbarkeit ist zweifelhaft.

Das ist bei Haushaltshilfen generell der Fall.

ich studiere in dem Bereich.

Aha.

Kommentar von FordPrefect ,

NB.: Der Zoll führt schon seit Jahren in eben diesem Bereich vermehrt und systematisch Razzien und Websuchen durch (genauso wie das FA), um Schwarzarbeit aufzudecken. Auch wenn das Risiko gering ist, ist dem OP wohl wenig geholfen, wenn man ihm weismacht, das wäre alles nicht so schlimm. Schließlich ist es ja nur das exklusive Risiko des OP, erwischt zu werden und
sich ggfs. dem Anfangsverdacht der Steuerhinterziehung stellen zu
müssen. Spaßig ist das nicht.

Kommentar von Almalexian ,

Schwarzarbeit geht auch ohne Gewerbe, falls dir das nicht klar sein sollte. Schlechtes Beispiel.

Kommentar von Almalexian ,

Hör mal, willst du mich n bisschen verarschen? Die Planmäßigkeit beispielsweise eine Dönerbude einige Jahre zu betreiben liegt auch am Anfang vor. Zu der Gewinnerzielungsabsicht hast du offenbar gar keine Ahnung. Denn da gehts nicht um den Wortlaut damit Gewinn zu machen bzw. es zu wollen sondern über ein bestimmtes Niveau zu kommen.

Nach deinen Maßstäben eines Gewerbes wäre es ein Gewerbe ein Buch bei ebay zu verticken. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten und keine Leute nerven die sich damit besser auskennen und in dem Bereich professionelle Kenntnisse an den Tag legen.

Kommentar von FordPrefect ,

Ich kann nichts dafür, dass du das Falsche studierst.

Kommentar von Almalexian ,

Ich studiere das richtige um hier mitreden zu können und lege erheblich mehr Ahnung als du an den Tag. Wie ich ja schon sagte, nach deiner Eingangsaussage wäre es schon ein Gewerbe einmalig ein Buch zu verkaufen. Du bist hier weder auf die Details, noch auf die drei bis vier weiteren Tatbestandsmerkmale eingegangen. Hättest du aber müssen, denn mindestens ein Tatbestandsmerkmal liegt eindeutig nicht vor. Damit ist der obige Fall kein Gewerbe und was sonst so auf ebay abgeht ist im Einzelfall zu prüfen und kein Beispiel für hier. Jetzt verstanden?

Kommentar von FordPrefect ,

Denn da gehts nicht um den Wortlaut damit Gewinn zu machen bzw. es zu wollen sondern über ein bestimmtes Niveau zu kommen.

Hanebüchener Unfug. Und ein wunderbares Beispiel - denn genau die eifrigen Ebay-Privat-Verkäufer stehen seit Jahren im Fokus des FA, und werden durch Webcrawler etc. gezielt ausgeforscht. Und ja, es *ist* gewerbliches Handeln, wenn du auf Ebay *Gewinne* erzielst. Und Gewinn bedeutet schlicht ausgedrückt, dass du Ware teurer verkaufst als du sie eingekauft hast. Das ist bei Gebrauchtwaren regelmäßig nicht der Fall, weswegen Ebayprivatverkäufer damit auch keine Probleme bekommen. Wenn du aber 100 Exemplare für zusammen € X erwirbst, um sie dann für € x+y einzeln weiterzuverkaufen, dann ist es gewerblich.

Kommentar von Almalexian ,

https://de.wikipedia.org/wiki/Gewerbe#Gewinnerzielungsabsicht

Diesen einfachen Grundsatz kannst du schon bei Wikipedia nachlesen. Die Bagatellgrenze ist ja nicht hoch, dennoch gibt es eine.

Kommentar von Hefti15 ,

Lieber Almalexian, ich glaube dir nicht, dass du studierst. Jemand, der anderes ständig beleidigt, hat sicher nicht die Fähigkeiten zum Studium.

Weiterhin nehme mal zur Kenntnis, dass es hier Leute gibt, die schon lange ihre Ausbildung bzw. ihr Studium bzw. ihre Zulassung in diesem Rechtsgebiet erworben haben und jahrzehntelange Berufserfahrung haben. Und lasse dir von so einem was gesagt sein:

Deine Antworten sind nicht nur "unterirdisch" in Hinblick auf die Ausdrucksweise, nein auch "inhaltlich" haben sie nicht mit der rechtliche Realität zu tun.

PS: Wer eine Gewinnerziehungsabsicht verneint und überhaupt nicht den Gewinn an sich kennt, der blamiert sich doch auf ganzer Linie.

Kommentar von Almalexian ,

Ah, und wer bist du das beurteilen zu können? Der Herr über mir hat sich sicherlich noch nie mit Wirtschaftsrecht auf professionellem Niveau beschäftigt, sonst hätte er nicht soviele Tatbestandsmerkmale einfach untern den Teppich gekehrt. Und was kannst du vorweisen? Wenn du meinst ich läge falsch, sicherlich nichts besonderes.

Ob du mir das glaubst oder nicht ist mir ehrlich gesagt wurscht. Ich tue es jedenfalls, dass ich dabei dazu neige sehr harsch zu antworten wenn ich von anderen ohne Sachkenntnis bei meiner Antwort kritisiert werde ist nunmal meine Art. Wer damit nicht klarkommt muss ja kein Gespräch mit mir führen.

Kommentar von Hefti15 ,

Nochmals, du studierst nicht. Dein Niveau sich auszudrücken ist einfach zu niedrig. Und wer Beleidigungen als "harsch zu antworten" verteidigt, der hat wohl nicht mal die Qualifikation zum Studium.

Und es geht hier um Steuerrecht. Und davon hast du eben keine Ahnung. Deine Ausführungen sind eben falsch. Nicht die anderen haben "keine Sachkenntnis", sondern das bist eben du.

Es geht auch nicht darum, mit dir "klarzukommen". Ich werde nie mit Typen wie du einer bist klarkommen, die ihr falschen Darstellungen mit Beleidigungen verteidigen. So was macht man vielleicht in der Gosse. Ändert aber nichts daran, dass man deine falschen Aussagen nicht kritisieren sollte.

Kommentar von Almalexian ,

Es ging hier noch gar nicht um die Steuerfrage, sondern erstmal nur ums Gewerbe.

Und ich studiere BWL in Köln. Soll ich dir von meinem smail-Account ne Nachricht zukommen lassen oder reichts mal langsam? Bei gutefrage.net und insbesondere bei vermeintlichen Besswerwissern lege ich nunmal keine besondere Ausdrucksweise an den Tag. Heißt nicht, dass ich dies nicht könnte.

Und nach wie vor hast du keinerlei Hinweis darauf gegeben, was daran eigentlich falsch sein sollte. Wie gesagt, geh mal kritisch die Tatbestandsmerkmale durch.

Kommentar von FordPrefect ,

Armes Köln. Das hat die Uni dort nicht verdient.

Ach so, vermutlich ist BWL hier mit "Bierwissenschaft, liegend" zu übersetzen.

Kommentar von Almalexian ,

Oh ja, du verhältst dich auch seeehr respektvoll.

Kommentar von Almalexian ,

Jetzt werd nicht auch noch zum Lügner! Ich habe weder falsches über den Gewinn an sich behauptet noch generell die Gewinnerzielungsabsicht verneint. Ansonsten zitieren, klar soweit?

Kommentar von Almalexian ,

Und wie wärs wenn du mal die 4-5 Tatbestandsvorausetzungen für ein Gewerbe prüfst bevor du hier ebenfalls Mist schreibst?

Kommentar von Hefti15 ,

Nochmals, dir wurde schon alles erklärt. Und selbstredend bin ich immer bereit eine sachliche Diskussion mit Personen zu führen.

Aber mit Typen wie dir, mit diesem unterirdischen Benehmen bzw. dieser Ausdrucksweise gebe ich mich doch nicht ab.

Mein Tipp: Bevor du hier Kommentar schreibst, hinterfrage dich und die Erziehung deiner Eltern mal. Es muss ja so einiges schief gelaufen sein.

Nochmals, wir diskutieren hier oft hart in der Sache. Aber auf dein Niveau begeben wir uns dabei nicht.

Kommentar von Almalexian ,

Wenn man mir hier keinen Respekt entgegenbringt, dann funktioniert das auch andersherum. Auch Mister Prefect hat hier keinerlei sachlichen Ton angelegt und im Gegensatz zu mir auch keine Beweise geliefert. Also bitte, schau dich nochmal genau um wen du hier kritisierst. Mit meiner Erziehung ist alles gut, ganz schön dreist was du dir hier rausnimmst.

Kommentar von FordPrefect ,

Im Gegensatz zu dir kann ich nur jede meiner Aussagen auch belegen. Pech.

Kommentar von Almalexian ,

Getan hast du das aber bisher nicht.

Kommentar von FordPrefect ,

Wenn man von der Sache selbst schon offensichtlich keine Ahnung hat, warum muss man sich dann auch noch explizit in der eigenen Unfähigkeit suhlen?

Nur mal so als Tip: Wirtschaftsrecht ( gesetzt den Fall, du solltest das tatsächlich studieren, was ich in Anbetracht deiner Unfähigkeit zum logischen und fachlichen Diskurs mehr als nur bezweifle) hat mit Steuer- und Abgabenrecht so gut wie keine Verknüpfung.

Die Einstufung als Gewerbe erfolgt durch das zuständige Wohnsitzfinanzamt. Dabei wird

A) die Gewinnerzielungsabsicht regelmäßig anhand der Einschätzung bewertet, ob eine Tätigkeit dauerhaft (was i.S. des Gesetzgebers bedeutet, nicht nur einmalig) auf Gewinn abzielend angelegt ist;

B) die Frage der Erkennbarkeit ebenso regelmäßig anhand vorliegender Inserate oder Webauftritte (Website oder Anzeigen) beurteilt und

C) die Planmäßigkeit schon alleine dadurch belegt, dass mehrere Auftraggeber respektive Aufträge angestrebt sind, die durch den Auftragnehmer zu leisten sind.

Richtig ist zweifellos (was aber auch gar nicht angezweifelt wurde), dass Leistungen unterhalb der etablierten Bagatellgrenze von € 410.-- p.a. Keine gewerbliche Dienstleistung per se auslösen.

Und ganz nebenbei angemerkt: Wer sich selbst als angeblicher Student einer juristischen Fakultät ausgibt, sollte wohl durchaus in der Lage sein, eine deutlich fundiertere Quelle als einen x-beliebigen Wikipediaeintrag zur Untermauerung der eigenen Thesen benennen zu können. § 46 Abs.2 EStG zum Beispiel.

Kommentar von Almalexian ,

Nochmal, es ging hier erstmal nicht ums Steuerrecht (das hängt ja von der Gewerbefrage ab), sondern ums Gewerberecht, ein Teil des Wirtschaftsverwaltungsrechts, also auch Teil des Wirtschaftsrechts.

Wikipedia habe ich verlinkt weil es am einfachsten zu finden und auch ausreichend ist, die Tatbestandsmerkmale sind dort ja korrekt aufgeführt.

Weiterhin ist BWL zumindest an meiner Uni nicht zur juristischen sondern zur sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zugehörig.

Nun zu deinen Prüfungen, und ich bin dir ja zumindest mal dankbar dass du dir diesmal die Mühe gemacht hast:

A) Ich verstehe nicht so ganz was die Gewinnerzielungsabsicht hier mit der Regelmäßigkeit zutun hat. Das sind zwei voneinander unabhängige Tatbestandsmerkmale.

B) Die äußere Erkennbarkeit liegt hier nicht vor, da das Inserat kein Gewerbe (Der Beschreibung des FS nach) suggerierte, sondern lediglich ein Ersuchen nach Beschäftigung jedweder Art. Da solltest du die Frage nochmal genau lesen, die Streitsache in diesem Zusammenhang ist erst entstanden als der vorgebliche Mitarbeiter ein Angebot antrug.

C) Nein, die Planmäßigkeit ist damit nicht belegt. Es ist ausdrücklich ausgeschlossen dass ein Gewerbe besteht wenn dies nur hin und wieder ausgeübt wird. Da der FS in seinem Inserat keine bestimmte Arbeit angeboten hat, kann nicht davon ausgegangen werden, dass er fest vorhat die angebotene Leistung in gleicher Weise auch zukünftig bei weiteren Kunden zu leisten. Ist er/sie z.B. alle ein bis zwei Wochen dort als Haushaltshilfe tätig, kann es bei dem nächsten Angebot um Kinderbetreuuung oder einfache Hilfsarbeiten gehen. Die Offenheit der invitatio ad offerendum lässt das zu. Bei einem Gewerbe müsste er sich zumindest grob festlegen, welche Dienstleistungen er dauerhaft, nach außen hin erkennbar, leistet. Und nicht bei ebay nach einem Job fragen. Wenn hier wirklich (was anzuzweifeln ist) ein verdeckter Ermittler eine Falle stellen wollte, war sie ziemlich schlecht.


Und wie du hoffentlich siehst, wenn man sachlich und mit Argumenten mit mir redet, statt mir einfach Falschaussagen zu unterstellen, kann ich auch durchaus umgänglich sein.

Antwort
von Barolo88, 7

nein, da bist du auf einen Spaßvogel reingefallen

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