Frage von castiel555, 166

Bin ich vielleicht zu dumm zum autofahren?

Hallo ihr lieben ,

ich komme gerade von meiner 7. Fahrstunde. Anfahren klappt gut zwar nicht sehr schnell wie bei den Profis aber das muss es ja auch nicht.

Schalten klappt gut und anhalten auch.

Mein Problem ist folgendes : ich kann nicht gut gucken also ich hab keine Sehschwäche meine damit Situationen einschätzen. Z.b. biege ich immer ab gucke zwar aber nicht richtig irgendwie schwer zu erklären.

Meine Fahrlehrerin macht mich irre.

Habe mittlerweile kein Gutes Gefühl mehr neben ihr.

Sie ist so hektisch und sagt immer Sachen denen ich nicht besonders folgen kann.

Heute z.B sollte ich rechts und sofort links abbiegen hab ich gemacht.

Fußgänger Radfahrer nicht beachtet hab ich eingesehen das vergesse ich aber sie hat so geschimpft weil ich nicht runtergeschalten habe in den 1. Gang. Sind die Kurve nochmal gefahren habe dann runter geschalten dann war es falsch weil ich es angeblich zu früh gemacht habe.

Musste heute wirklich mit den Tränen kämpfen im Auto.

ich setze mich so unter Druck und konzentriere mich nur darauf zu fahren weil ich angst habe vor ihrer Reaktion. Dann sollte ich heute rückwärts einparken am Berg.

Keine Erklärung - NICHTS !

Habe dann halt ein paar anläufe gebraucht weil es auch um die Kurve ging und so.

Meint ihr ich soll das fahren aufgeben oder habt ihr Tips zum gucken ?

Ich bin verzweifelt

Antwort
von Spezialwidde, 89

In der fahrschule ist es wie in der richtigen Schule auch, nicht jeder Schüler kann mit jedem Lehrer, das scheint mir hier auch ein Grundproblem zu sein. Eventuell hilft ein Wechsel wenns gar nicht anders geht, was natürlich wenn man dafür die fahrschule wechselt uU nochmal Grundgebühr bedeutet. Es ist aber noch kein Meister vom Himmel gefallen, jeder muss mal anfangen. Ging mir auch nicht anders, ich fahre nunmehr 13 Jahre Auto, da gehen manche Vorgänge ganz automatisch ohne nachzudenken wofür man sich anfangs sehr anstrengen muss. Das ist Übungssache, keine Frage der Dummheit.

Antwort
von SirKermit, 62

"Sie ist so hektisch "

Das mag sein, aber der Straßenverkehr ist es umso mehr. Du musst viele Dinge gleichzeitig im Auge behalten, ob du willst oder nicht. Fahr mal in eine Großstadt wie Hamburg oder Berlin. 8 Spuren und jede Menge Menschen. Oder Aachen. Ist zwar recht klein, abner Radfahrer kommen aus allen Himmelsrichtungen angefahren. Bislang habe ich allerdings noch keinen beobachtet, der von oben kam. ;-)

Da hilft nur Ruhe bewahren und erlernen, Übersicht zu bekommen.

Das lernt man schon, wobei ein ruhiges Gespräch mit der Fahrlehrerin klärend wirken könnte. Denn einerseits übst du Druck auf dich selber aus, dann der Verkehr und du fühlst dich auch unter Druck seitens der Lehrerin. Das geht nie gut. Besprich mit ihr, dass du es ruhiger angehen möchtest. Das kostet sicherlich mehr Stunden, aber ein Scheitern kostet mehr.

Antwort
von Flintsch, 58

Du solltest einen anderen Fahrlehrer nehmen oder - falls das nicht möglich ist - die Fahrschule wechseln. Deiner Fahrlehrerin fehlt jegliches Einfühlungsvermögen und , meiner Meinung nach, die Befähigung, Fahrlehrerin zu sein. Eine Fahrschülerin, die ganz offensichtlich sehr verunsichert ist, rückwärts am Berg, ohne Erklärung einparken zu lassen, ist schlichtweg reine Schikane. Mit dieser Fahrlehrerin wirst du nur unnötig viele Fahrstunden belegen.

Antwort
von Gehilfling, 52

Frag mal, ob du eine andere Fahrlehrerin / Fahrlehrer bekommst. Dass man beim Abbiegen in den ersten Gang zurückschaltet, wäre mir neu. Der erste Gang ist eigentlich nur zum Anfahren, bzw. wenn du mit einem Diesel langsam rollst.

Aber wie gesagt, vielleicht Fahrlehrer wechseln. Ist ja dein gutes Recht.

Antwort
von MarioGoetze09, 47

Ohje nein nicht aufgeben! Wenn du wüsstest was bei mir während den Praxisstunden abgefangen ist :D jeder stellt sich am Anfang so an :D

Antwort
von Tiradendeck, 27

Kauf dir dieses Buch wenn du das gelesen hast bist du fast schon selber Fahrlehrerin dann weist du über alles bescheid und kannst so gut wie nichts mehr falsch machen:

Buch: 

http://rover.ebay.com/rover/1/707-53477-19255-0/1?icep_ff3=2&pub=5575210574&...

Antwort
von Philsenator, 74

Blos nicht aufgeben. 

Versuch vielleicht einfach mal etwas langsamer und vorsichtiger zu fahren. Du musst nicht wie jemand fahren, der schon seit was-weiß-ich Auto fährt, schließlich bist du Anfänger.

Mach immer eins nach dem anderen und nicht alles gleichzeitig. 

Und frag deine Fahrlehrerin ob sie dich in manchen Situationen unterstützt wenn du es ihr mitteilst bzw sie das Gefühl hat es sei nötig (Schalten, bremsen usw.). Schlag ihr vor, dass ihr mal eine Fahrstunde einfach nur "einfache" Situationen angeht sodass du wieder Spass am fahren bekommst und deine Unsicherheit loswirst

Antwort
von LittleMac1976, 58

NEIN, du sollst nicht aufgeben.

Es ist normal, dass am Anfang das alles ein bisschen viel ist.

Du brauchst eben noch viel Zeit und noch mehr Übung.

Natürlich ist es wichtig, beim Abbiegen auf Fußgänger zu achten, darum fährt man eben auch ganz langsam um die Kurve beim Abbiegen und schaltet, wenn nötig auch runter in den 1.Gang

Sprich mit deiner Fahrlehrerin und sag ihr, dass Sie dich verunsichert.
Wenn es gar nicht geht, wechsel den Fahrlehrer/Fahrschule.

Autofahren hat bisher fast jeder geschafft. Das ist eben wie mit allem, man braucht Zeit und Routine und die kommt nun mal erst, wenn man es tut.

Also: Zusammenreißen, und weiter üben.

Antwort
von Michaeloe, 61

Geh zum Optiker , wenn du einen Unfall verursachst  auf Grund einer Sehschwäche bekommst echt Ärger .Autofahren erfordert Nerven und schon mal lassen einen die Fahrlehrer auch selber Versuchen z.B.  Parklücke am Berg .

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community