Dass Angst / Ängste auch oft in Psychotherapie nur langsam oder nicht vollständig wegzubekommen sind, liegt m.E. daran, daß die Angst dort nicht an ihrer Wurzel "bekämpft" wird.
Oft wird nur dem "Rationalisieren" nachgeholfen und/oder das Verdrängen gefördert. Aber die verdrängten Dinge entfalten auch aus dem Unterbewußtsein ihre schädliche Wirkung!
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Sicher stimmt auch der Grundsatz "Das Denken lädt die Gefühle ein" und Angst entsteht auch dadurch, WAS man denkt und WIE man über die Dinge denkt. Es kommt darauf an, worauf man seine Aufmerksamkeit, sein Bewußtsein richtet. Wenn ich auf die "Gefahr" bzw. die Angst schaue, wird sie scheinbar größer. Statt dessen sollte ich auf die - universelle - Liebe schauen, auf mein Vertrauen und auf die Aufgabe, um die es geht, dann wird die Angst entsprechend kleiner bzw. verschwindet ganz.
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Angst ist somit auch ein Anzeiger für Mangel an universeller Energie / Lebens-Energie / Liebe. Und so wie Hunger Anzeiger für Mangel an Nahrung ist und Durst mich motiviert, etwas zu trinken, so sollte Angst mich motivieren, mich im Bewußtsein mit universeller Liebe zu verbinden und sie "aufzutanken".
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Es ist ein gravierender Mangel in der von schwerem Kulturverlust betroffenen zivilisierten Gesellschaft, daß das Überwinden von Angst nicht mehr gelehrt/gelernt wird, sondern statt dessen das Verdrängen praktiziert, was Angst und andere negative Gefühle und Bewußtseinsinhalte ins Unbewußte verdrängt und sie von dort ihre schädliche Wirkung entfalten läßt.
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Daß der moderne Mensch der Angst verfallen ist, wird übrigens schon in der Schöpfungsgeschichte der Bibel an Adam und Eva dargestellt. Und die Geschichten um Jesus zeigen die Möglichkeiten der Überwindung der Angst auf und der Rückkehr zum Seelenfrieden.
Du hast recht! Ich kann mich wirklich sehr gut mit deiner antwort identifizieren! Danke, ich wäre froh wenn ich so denken würde wie du! ;)