Bin ich überhaupt noch ein Christ?

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14 Antworten

Hallo mindstens

Die wichtigste Frage ist eigentlich: Was ist ein Christ? Wer kann sich Christ nennen und warum?

Glauben, dass Gott existiert, dass es Jesus gibt, dazu die Kindertaufe und hin und wieder ein Kirchenbesuch machen einen Menschen nicht zum Christen.

Das Wort sagt es ja schon: ein Christ ist ein Nachfolger oder Anhänger von Jesus Christus.

In Johannes 1, 12 steht, dass wer Jesus aufnimmt in sein Herz und Leben, der bekommt das Recht, sich Kind Gottes zu nennen. Und in Offenbarung 3,20 steht, dass Jesus an unsere Herzenstür anklopft und wenn wir ihn hineinlassen, dass wird er Gemeinschaft mit uns haben.

Ich würde dir raten, alles andere erst mal links liegen zu lassen und dich auf die Person Jesus Christus zu konzentrieren. Nimm ihn auf in dei nHerz und Leben. Dann werden auch die anderen Puzzelstücke, die jetzt nicht recht passen wollen, auf ihren Platz fallen.

Möchtest du interessante Predigten hören von einem jungen, vlotten, intelligenten Menschen, dann rate ich dir Dr. Johannes Hartl an. Schau mal rein, vielleicht packt dich sein Predigtstil, vor allem aber seine Botschaft.

http://www.gebetshaus.org/medien

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Kommentar von Whitekliffs
21.12.2015, 13:37

Danke, mindestens, für den Stern. Würde mich interessieren, ob du inzwischen schon mal dem Hartl zugehört hast.

Gottes Segen für deinen Weg mit Jesus.

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Um an menschliche (humanistische) Werte zu glauben, um ein Guter Mensch zu sein, und Moral und Ethik zu würdigen braucht man kein Christ zu sein. Vielleicht im Gegenteil.
Also: sei ein guter Mensch ohne Kirche und Bibel, und glaube im privaten was immer Du willst. Und sei ein guter Mensch, um des Guten willen; nicht weil aus Höllenangst. Das ist ehrlich.
(und wenn es einen Gott gibt, wird er das auch akzeptieren.).

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Kommentar von mindesten
13.12.2015, 21:37

Vielleicht im Gegenteil.

Auch Christen können gute Menschen sein, und obendrein gläubig. Ich bin zwar jetzt kein unglaublich strenger Christ, aber ich finde es immer etwas traurig wie über religiöse Menschen gesprochen wird, oder aber wie religiöse Menschen untereinander Kriege führen und so weiter. Kann sein dass ich dich falsch verstanden habe, dann tut es mir furchtbar leid, dass ich so reagiere. 

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Kommentar von waldfrosch64
14.12.2015, 20:59

Schön und Gut das stimmt ....nur damit kommt keiner zum Vater ! 

Also ich persönlich bin in erster Linie Christ um mein letztes Ziel nicht zu verfehlen : Auferstehung und die Anschauung Gottes 

Da die Hölle die ewige Trennung von Gott bedeutet ,also die selbst gewählte Gottferne ,gibt es für einen Christen keinen einzigen Grund vor einer Hölle Angst zu haben.

Hat ein Christ doch Angst vor der Hölle ,dann hat er das grundlegende des Heiles in Jesu Christi nicht begriffen .

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Hallo mindesten,

um im eigentlichen Sinne Christ zu sein, genügt es nicht, nur eine Etikette zu tragen. Namenschristen gibt es viele, doch von welcher Bedeutung ist das? Entscheidend ist doch, wie Gott und Jesus Christus die Sache sehen, nicht wahr?

Das, was man aus der Bibel über echtes Christentum lernen kann, ist sehr vielfältig und umfangreich, was allerdings nicht heißen soll, dass ein Christ unbedingt eine große Anzahl von Regeln zu beachten hätte. Wenn man verstehen will, was einen Christen wirklich ausmacht, dann kommt man nicht umhin, sich mit dem zu beschäftigen, was Jesus hierüber sagte.

Da ich hier keine Romane schreiben möchte, will ich nur einige wesentliche Punkte herausgreifen. Das wohl herausragendste Erkennungsmerkmal für einen Christen ist zweifellos die Liebe. Jesus brachte das mit den deutlichen Worten zum Ausdruck: "Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt" (Johannes 13:35). Diese Art von Liebe auszuleben schließt natürlich vieles ein. Wie weit diese Liebe geht und wie umfassend sie sein sollte, bracht Jesus einmal wie folgt zum Ausdruck: "Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Niemand hat größere Liebe als die, dass einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe" (Johannes 15:12,13). Jesus hatte seinen Jüngern vorgelebt, was wahre Liebe bedeutet, ja dass sie sogar einschließen muss, für seine Brüder zu sterben. Wenn jemandes Liebe also so groß ist, für seinen Glaubensbruder zu sterben, ist er dann nicht auch zu allem anderen bereit?

Liebe darf sich nicht allein in Worten oder in Mitleid erschöpfen. Sie zeigt sich vor allem durch selbstlose Taten. Die Bibel sagt: "Wer immer aber die Mittel dieser Welt zum Lebensunterhalt hat und seinen Bruder Not leiden sieht und dennoch die Tür seiner [Gefühle] innigen Erbarmens vor ihm verschließt, wie bleibt da die Liebe Gottes in ihm? Kindlein, lasst uns lieben, nicht mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit" (1. Johannes 3:17,18). Wie dieser Text zeigt, ist die Liebe zu Gott unabdingbar mit der Liebe zu den Menschen verknüpft. Wenn also jemand behauptet, er liebe Gott und Jesus Christus, und es fehlt ihm an echter Nächstenliebe, dann sind seine Reden in Wirklichkeit hohl und leer. Demnach steht und fällt alles mit tätiger Liebe.

Außer den Liebe gibt es noch etwas, was jemanden als echten Christen kennzeichnet. Dazu möchte ich noch einmal eine wichtige Aussage Jesu zitieren, der zu seinen Jüngern sagte: "Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete" (Johannes 15:14). Ein wesentlicher Punkt ist, wie gerade besprochen, die Liebe zum Nächsten und seinen Brüdern. Doch Jesus misst jemanden, der sein Nachfolger zu sein behauptet auch daran, ob er sich auch an alle anderen Gebote hält.

Eines dieser wichtigen Gebote ist das, was Jesus kurz vor seiner Himmelfahrt seinen Jüngern als eine Art Vermächtnis hinterließ, als er ihnen gebot: "Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe" (Matthäus 28:19,20).

Das christlichste am Christentum ist demnach das Verkünden des Evangeliums (oder der "guten Botschaft"). Das Predigen und Lehren war auch im Leben Jesu sehr wichtig, denn er predigte unermüdlich landauf und landab Gottes Königreich, ja selbst in den schwersten und letzten Stunden seines irdischen Lebens. Wenn jemand ein echter Nachfolger Jesu sein möchte, dann gehört auch die Verkündigung des Wortes Gottes dazu. Eifriges Predigen und Lehren ist demnach untrennbar mit dem Christentum verbunden.

Das sind also einige wesentliche und wichtige Aspekte des Christentums, auf die ich mich hier beschränkt habe. Wenn man sich mit der Bibel befasst, wird man natürlich noch viele weitere entdecken, die das Bild ganz sicher weiter abrunden würden.

LG Philipp

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Du bist ein sogenannter U-Boot-Christ. Nur zu Feiertagen in die Kirche und sonst : Keine Zeit für Gott, abtauchen. Schade, aber es geht vielen so. Der Glaube brennt auf Sparflamme, wird immer kleiner. Wenn du als Mensch so mit deinem Körper umgehen würdest wie du es mit deiner Seele tust, würdest du verhungern. Deine Seele dürstet nach Gott!!

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Kommentar von mindesten
19.12.2015, 18:42

Ich bete jeden Abend ein Vaterunser. Ich würde mich schon als gläubig bezeichnen, nur eben bin ich kein Freund der Kirche. 

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Per Definition bist du ein Christ, wenn du Christus nachfolgst. Übrigens ist der "Glauben an die Bibel" nicht entscheidend, denn die Bibel ist nicht Gott. Christen glauben an Gott, den Vater, Gott, den Sohn, und Gott, den Heiligen Geist. Sonst hätten wir ja eine Viereinigkeit. Wenn es an der Kirche liegt, schau dir einmal ein paar andere an.

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Warum glaubst du nicht dan die Bibel, liest du denn nicht darin? Antworte bitte damit man dir weiterhelfen kann.

Wenn du an Jesus, die Vergebung der Sünden, die auferstehung der Toten und das ewige Leben glaubst, dann bist du auch ein Christ.

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hi mindesten - ich glaub, da is n Unterschied zwischen Kirchenmitglied und allgemein Christ. Wenn de getauft bist und ner Kirche angehört, bleibste solang Kirchenmitglied, bis de austrittst, auch wenn de gar nicht oft zur Messe gehst.

Ob de Christ bist, ist ne Sache von deinem Geist, und wenn de an Jesus glaubst und getauft bist, denn biste eben ooch n christ, bloss halt kein sehr fester.

wenn de an die bibel nicht glaubst, is das kein Hindernis, höchstens ne Frage von der Logik. Woher weisst de was über Jesus, wenn de nicht glaubst was in der Bibel, na ja Neues Testament steht?

Ob de Christ, bist, musste dein Gott und dein jesus fragen, in n stillen Kämmerlein, setzt dich ganz entspannt hin, machst die Augen zu, stellst dir Gott und Jesus vor, und fragst ganz höflich und bescheiden, ob se dich als Christ oder als guten Menschen ansehen. da kriegste denn ne korrekte Antwort in dein Geist rein.

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Kommentar von mindesten
13.12.2015, 20:48

Ich glaube nicht an die Theorie der Bibel, wie die Welt entstanden ist. Die biblischen Werte, von Jesus Christus, an die "glaube" ich. 

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Diese Frage kannst im Grunde nur du selbst beantworten .

Getauft zu sein macht uns nicht gerade zum Christen ,es wird durch die Taufe zwar  die Tür auf den Weg zu Gott hin für dich geöffnet ..

Den Weg muss jeder aber schon selbst gehen...wollen .Um einen Weg zu gehen ..oder ihn entschieden einzuschlagen muss  man vorher um das Ziel wissen (und der Christliche Weg ist kein immerhin kein  leichter Weg) da ist zögern keine Seltenheit.Und auch menschlich.Wir meinen wir würden das Leben verlieren wenn wir Gott ganz nachfolgen ...aber wir die Bibel lehrt uns das wir es durch diesen Weg gewinnen werden .

Es ist nicht nötig dass du an die Bibel glaubst ,denn die Bibel ist nicht unser Gott .Die Bibel ist das Buch das uns Kunde bringt von der Selbstoffenbarung Gottes in dieser Welt.So glaube ich auch nicht an die Bibel ,aber ich erkenne an dass dieses Buch mir die Botschaft darüber bringt wie Gott sich selbst uns zugewendet hat ,und wie er unsere Erlösung vollbrachte .Auf das wir die Kluft zwischen Gott uns uns durch die Sünde ,an der wir alle leiden (Sünde heisst im Grunde ja nur Trennung ) überwunden werden kann.Es findet sich angefangen von Noach über Abraham ,über Richter und Propheten das Zeugnis darüber wir Gott Menschen angesprochen hat ..sich Schritt für Schritt immer etwas mehr sich zeigte in der Welt.Und dieses sich zeigen gipfelt in der Person Jesus Christus .

Aber wir müssen auch wissen das das Buch Genesis auf keinen Fall den Anspruch hat ein naturwissenschaftlicher Report der Entstehung der Erde zu sein ,das wäre naiv ..denn das Buch Genesis hat diesen Anspruch definitiv nicht ,sondern dort wird lediglich gesagt : Es gibt einen Schöpfer die der Schöpfung gegenübersteht .Schöpfer und schöpfung sind nicht von gleicher Substanz.

Die Bibel hat zwar auch historische Anteile die einen Anspruch auf Realität 1:1 hat ,aber das sind alle Bücher der Bibel ,die ja eine ganze Bibliothek ist .

Es lohnt sich darüber klar zu werden das es viele unterschiedliche literarische Gattungen von Büchern in der Bibel gibt ,und das macht es am Ende leicht ,die Bibel als das anzuerkennen und zu ehren was sie im Grunde ist ,ein Buch des Glaubens. 

Also das macht es für mich leicht die Bibel in Ehren zu halten ,denn sie macht mich kundig.Und das tut  dem Glauben und Gottes Ehre keinen Abbruch .Diese Schriftverständnis ist der Grund warum ich persönlich Römisch katholisch bin ,denn ich kann meine Vernunft nicht einfach ablegen und ein Buch 1:1 nehmen als Diktat Gottes ....welches  doch eher ein muslimisches Schriftverständnis ist, aber kein Christliches .Leider unter Christen auch viel verbreitet ...heute .Kreationistische Auslegungen der Bibel sind eine Randerscheinung im christlichen Glauben .

Ich hoffe hier jetzt niemanden zu nahe zu treten ..das ist gewiss nicht meine Absicht .

Ich würde dir einen Alpha kurs empfehlen ..sofern der Weg dich  irgendwie näher interessieren sollte .Der wär auch   Konfession s  übergreifend. 

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wenn du an gott glaubst ist es oft viel mehr wie die biebel feste glauben?

die glauben oft nur an schriftstücke von menschen hand statt an gott?

hatt es denn ein gott nötig menschen als fürsprehcer zu brauchen wenn er allmächtig ist?

ich nenne mich auch christ aber die bibel oder die kirchen würde ich mehr oder weniger in frage stellen und mein gott versteht mich nur zu gut!

denn er hat mich so gewollt ich habe ihn oft gefragt.

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Kommentar von aderone
13.12.2015, 18:05

ohne bibel gäbe es keine information über jesus oder allgemein das wesen gottes.. insofern finde ich die vorstellung schwer christ ohne quelle zu sein zu können

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Klingt ehrlich gesagt nicht danach....

Aber wenn das in dir rumort, hast du ja die Freiheit, dein Tun zu ändern!

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Du kannst nicht an Jesus glauben wenn du nicht ans 2. Testament glaubst und wenn du ans 2. Testament glaubst, musst du auch an das 1. Testament glauben und tust du das, bist du Christ.

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Kommentar von mindesten
14.12.2015, 18:45

Ich glaube nur bedingt an die Bibel

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du bist christ wenn du christus vertraust und ihn in dein leben hinein lässt

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Du bist getauft, also: ja! Was du aber daraus machst, mußt du selber entscheiden.

PS: Wie glaubt man an die Bibel - wir wissen doch, daß sie existiert.

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Kommentar von xmie05x
13.12.2015, 18:43

Nur durch die Taufe ist man noch lange kein Christ!

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Dein Glaube macht aus was du bist und nicht in welchen Gebäuden du dich aufhälst

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