Frage von schweizerr, 416

Bin ich rassisitisch wenn ich angst habe das Europa islamisiert wird und die Muslime mir angst machen?

Antwort
von soissesPDF, 102

Nö, das reicht nicht für rassistisch.
Das nennt sich Culture Clush.

Rassitisch wird es erst durch Diskrimminierung oder Verfolgung, nicht ob Du Jesus oder Mohamed hinterher trabst.

Du könntest es auch mit Friedrich dem Großen halten "jeder soll nach seiner eigenen Facon glücklich werden".
Oder "Christen sind nette Menschen, Moslems auch".

Lass Dich nicht ideologiesieren, Ideologien sind schlechte Ratgeber.

Antwort
von Ifosil, 179

Nicht zwangsläufig, aber was du hast, ist eine irrationale Angst vor etwas. Muslime machen in Europa nur einen einstelligen Prozentsatz aus. Von einer Islamisierung kann hier also keine Rede sein. 
Lass die Zahlen sprechen und deine Angst verschwindet.

Antwort
von Malavatica, 212

Finde ich nicht .

Aber es wird immer gleich unterstellt .

Kommentar von Ruehrstab ,

Ja, nicht wahr, vor allem bei einem, der seine Zeit mit dem Aufstellen von Fragen wie dieser verbläst.

Kommentar von Paguangare ,

Es ist aber auch nicht völlig abwegig, von Islamophobie auf Rassismus zu schließen. Beide Phänomene kommen häufig gekoppelt vor.

Antwort
von Giustolisi, 83

Du bist islamophob, nicht rassistisch. Rassisten fürchten oder hassen Menschen anderer Ethnien, Islamophobe fürchten oder hassen Muslime egal welcher Herkunft.

Allerdings ist die Kombination häufig.
Solchen Tendenzen kann man wahrscheinlich mit Bildung zuvorkommen, denn Fremdenhass allgemein ist bei Menschen mit geringer Bildung am verbreitetsten. Es stellt sich allerdings noch die Frage, ob es sich dabei um Korrelation oder Kausalität handelt.

Kommentar von Enders9 ,

Es stellt sich eher die Frage, warum Sie "islamophob" statt "islamkritisch" benutzen und einfach dem Fragesteller Fremdenhass unterstellen?

Kommentar von Giustolisi ,

Es stellt sich eher die Frage, warum Sie "islamophob" statt "islamkritisch" benutzen und einfach dem Fragesteller Fremdenhass unterstellen?
Das ist einfach zu beantworten. Kritik hat erst mal nichts mit Angst zu tun, denn Kritik ist sachlich. Auch ich kritisiere verschiedene Religionen, unter Anderem den Islam. Angst ist etwas Anderes als Kritik und der Fragesteller erwähnte in seiner Frage Angst. Kritik übte er in seiner Frage nicht und hat seine Angst auch nicht rational begründet. Somit kann man annehmen, dass es sich um eine irrationale Angst handelt und die nennt man Phobie.

Fremdenhass habe ich nicht unterstellt, ich erwähnte nur beiläufig, wie man dem Problem begegnen könnte.

Kommentar von Enders9 ,

Vielen Dank für die Antwort.

...seine Angst auch nicht rational begründet

Und warum haben Sie nicht zuerst nach eine Begründung der Angst gefragt, bevor Sie schlußfolgerten?

Kommentar von Giustolisi ,

Und warum haben Sie nicht zuerst nach eine Begründung der Angst gefragt, bevor Sie schlußfolgerten?

Ganz einfach, weil es keine rationale Begründung dafür gibt. Ich habe schon viele gehört, keine davon war rational. Gerne lasse ich mich dahingehend eines Besseren belehren.

Kommentar von Paguangare ,

Der Antwortgeber Giustolisi hat dem Fragesteller keinen Fremdenhass unterstellt. Er hat eigens die Formulierung "fürchten oder hassen" verwendet.

Dass der Fragesteller Angst hat, hat er selbst zweimal geschrieben. Und Angst haben und sich fürchten sind schon beinahe Synonyme. Eine Phobie ist eine übersteigerte Angst.

Expertenantwort
von PeVau, Community-Experte für Politik, 150

Auch aus Angst, aus Xenophobie resultiert Rassismus.

Möchtest du dir nun bestätigen lassen, du seist kein Rassist? Welchen Beleg könntest du dafür liefern?

Kommentar von PrinzDeVienne ,

Ist er etwa Rassist, nur weil er diese dunkelhäutigen, anderartigen Menschen aus Nordafrika und Asien sowie ihren Aberglauben hier nicht haben will? Wird man doch wohl noch, oder?

Kommentar von Paguangare ,

Ein Kommentar nach dem Schema: "Das wird man ja wohl noch sagen dürfen..."

Dunkelhäutige Menschen gehören übrigens keiner anderen Art an als hellhäutige Menschen; und die helle Hautfarbe hat sich im Laufe der Menschheitsgeschichte aus der dunklen nur dadurch entwickelt, dass in Europa aufgrund der weniger intensiven Sonneneinstrahlung keine so starke Pigmentierung mehr erforderlich war.

Kommentar von Crack ,

nur weil er diese dunkelhäutigen, anderartigen Menschen aus Nordafrika und Asien sowie ihren Aberglauben hier nicht haben will?

Es gibt genügend dieser "andersartigen Menschen aus Nordafrika und Asien" die sich im Ergebnis sehr viel menschlicher verhalten als es einige Deutsche tun.
So kann z.B. Dein deutscher Nachbar ein hochgradiges A-loch sein, der Flüchtling aus dem Container aber das ganze Gegenteil.
Nur weil der Eine Dir von der Hautfarbe her ähnlicher ist ziehst Du diesen aber vor und lebst mit seinen sichtbaren Unzulänglichkeiten - den Anderen grenzt Du aber von Vornherein aus weil er schwarze Locken hat?

Ich will nicht bestreiten das es große Unterschiede gibt,
die sind aber kulturell bedingt und gewachsen während in Deutschland Dein sogenannter "Aberglaube" von einigen Hausgemacht wird - siehe viele Verschwörungstheorien...

Dann lebe ich doch lieber mit jemandem in einer Gemeinschaft der zwar nicht von hier, dafür aber zugänglich ist - als mit jemandem der sich bewusst durch Idiotien selbst ausgrenzt und damit der Gesellschaft Schaden zufügt.

Antwort
von Lennister, 125

Du bist dann nicht unbedingt ein Rassist, aber ein Mensch mit völlig unbegründeten Ängsten: http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id\_72681064/die-zahl-der-muslime-in...

Wenn wir diese hier prognostizierte Entwicklung für die nächsten Jahrzehnte fortschreiben, dann kommen wir zu allem möglichen, aber sicher nicht zu einer "Islamisierung Europas". 

Antwort
von Netie, 158

Angst ist kein Rassismus.

Kommentar von Paguangare ,

Angst ist kein Rassismus, aber Rassismus schürt Angst.

Kommentar von wickedsick05 ,

nicht jede Angst kommt vom Rassismus. Wer nicht glaubt kommt in die Hölle. Diese Angstverbreitung kommt von Religion. Religion schürt Angst... wie also bei jeder Ideologie und verblendeten Weltanschaung.

Kommentar von Paguangare ,

Selbstverständlich. Nicht einmal jede islamophobische Angst kommt vom Rassismus.

Antwort
von Goodnight, 55

Nein, Rassismus ist etwas anderes.

Antwort
von lchntr, 42

Rassistisch? Nein. Islamophob und rechts (nicht mit rechtsextrem verwechseln!!!) Bist du aber sehr deutlich. Aber es gibt keinen Grund angst vor Muslimen zu haben. Angst vor ihnen haben immer nur die, die keine Ahnung von ihnen haben. Ahnung davon bekommst du nur, wenn du sie wirklich kennenlernst.

Kommentar von Enders9 ,

Aber es gibt keinen Grund angst vor Muslimen zu haben. Angst vor ihnen haben immer nur die, die keine Ahnung von ihnen haben.

Die Aufruhre mit Toten wegen der dänischen Cartoons und Charlie Hebdo schon wieder vergessen?

Kommentar von Paguangare ,

Nein, aber habe ich wegen Anders Breivik jetzt Angst vor Norwegern?

Kommentar von Enders9 ,

Einer der dämlichsten Kommentare, die ich auf dieser Seite bis jetzt gelesen habe. Unglaublich ignorant.

Antwort
von Paguangare, 144

Rassistisch zu sein ist anscheinend eine hinreichende Voraussetzung dafür, um zu glauben, dass Europa islamisiert würde und um vor den Muslimen Angst zu haben.

Rassismus ist jedoch keine notwendige Voraussetzung für die Ausprägung einer Islamophobie. Das heißt, es gibt auch nicht-rassistische Islamophobiker.

Der Anteil der latenten Rassisten unter den Islamophobikern ist jedoch sehr viel höher als bei den "Normalos" oder bei Menschen, die Muslime in Deutschland oder Europa als eine kulturelle, soziale oder sonstige Bereicherung empfinden.

Antwort
von JBEZorg, 23

Hast du Angst vor der Schwäche deiner Kultur und Religion?

Antwort
von GXleif, 46

Rassistisch waere es wenn du alle anderen ethnien ausser deiner eigenen hassen wuerdest, also sprich wenn du auch etwas gegen andere Christen haettest.

So eine Angst ist hier ganz normal, weil sie auch vieleicht Realitaet werden koennten. Eine Gruppe solcher Leute demonstriert momentan jeden Montag in Dresden und nennt sich ( hast du wahrscheinlich schonmal gehoert ) PEGIDA. Die PEGIDA wird meistens mit rechtsradikalen in Verbindung gebracht, obwohl sie eigentlich nur die selbe Angst haben wie die, die du in dieser Frage aufzeigst.

Allerdings brauchst du da keine Angst zu haben! Denn Deutschland wird fuer viele Fluechtlinge immer unatraktiver, einige sind sogar schon wieder in den Irak zurueckgezogen, weil ihr Heimat Dorf / ihre Heimat Stadt wieder von der Irakischen Regierung eingenommen und wieder aufgebaut wurde, denn ( das wird leider viel zu selten gesagt ) die Irakische Regierung macht da unten echt eine gute Arbeit und drangt den IS zurueck. Momentan wird um die Grosstadt Falludscha gekaempft, die die Irakische Regierung hoechstwahrscheinlich wieder zurueckeinnehmen wird. Sobald Mossul wieder in Regierungs Haenden ist, wird der Irakkrieg vorbei sein, da schlaue Politiker die Kurden im Norden in Ruhe lassen wuerden damit der ganze Mist dort nicht nochmal von vorne anfaengt.

Auch in Syrien fluechten immer mehr Leute nach Azerbaijan, oder in die Tuerkei, was zwar nur am Fluechtlingspakt liegt, aber dennoch denke ich dass selbst wenn der Deal platzt die Syrer in der Tuerkei bleiben werden!

Lange Rede, kurzer Sinn, du brauchst keine Angst zu haben!

Habe keine Umlaute auf meiner Tastatur deshalb so viele Rechtschreibfehler ;), hoffe ich habe dir weitergeholfen wuerde mich ueber ein "Danke" oder vieleicht sogar ueber ein "Hilfreichste Antwort" sehr freuen :D

Antwort
von gutefragegirly, 184

Nein, jeder hat seine Gründe, so wie du.

Antwort
von LpapillonM, 21

Nein, rassistisch bist du nicht. Rassistisch sind nur die Leute, die böswillig andere Menschen belästigen, verfolgen oder bedrohen. Du bist nur ein ängstliches Häschen.
Davon abgesehen glaube ich, dass viele Menschen in Deutschland diese Angst haben. Ist doch auch irgendwie verständlich. Bei dem, was im letzten Jahr auf uns eingestürmt ist.

Antwort
von Hardware02, 21

Ja, bist du. Und zwar weil du alle Muslime über einen Kamm scherst. 

Und auch deshalb, weil du für deine Frage das Tag "Aufmischfrage" verwendest, also bewusst provozieren willst. 

Definitiv rassistisch.

Antwort
von Paguangare, 166

Der Islam ist nicht rassistisch. Alle Menschen, egal welcher Herkunft, Nationalität oder Hautfarbe sind als muslimische Schwestern oder Brüder willkommen.

Wenn du also vor "Muslimen" Angst hast, im Sinne von Menschen, die den Islam für sich als Religion angenommen haben, dann hat das nichts mit der "Rasse" dieser Menschen zu tun.

Du bist dann also nicht rassistisch, sondern islamophob. Das macht die Sache aber nicht besser.

Solltest du aber vor Menschen Angst haben, die äußerlich wie Araber aussehen und auch arabisch sprechen, ohne dass du eigentlich weißt, ob sie Muslime, Christen, Juden, Baha'i, Aleviten, Jesiden, Zarathustrier oder Atheisten sind, dann hat das schon etwas Rassistisches an sich.

Kommentar von LebenderToter ,

Beste und einzig richtige Antwort.

Kommentar von Enders9 ,

Der Islam ist nicht rassistisch. Alle Menschen, egal welcher Herkunft, Nationalität oder Hautfarbe sind als muslimische Schwestern oder Brüder willkommen.

Glauben Sie ehrlich, daß die arabischen Muslime nicht auf konvertierte Muslime herabblicken?  Und die ganzen Autobomben im Irak wo Sunniten und Shiiten sich bekriegen?

Du bist dann also nicht rassistisch, sondern islamophob. Das macht die Sache aber nicht besser.

Doch das macht es sehr viel besser. Momentan sind die einzigen die Selbstmordattentate begehen Muslime. Wieso ignorieren Sie das?

Kommentar von Paguangare ,

Sunniten und Schiiten im Irak sind beides Araber. Ihre gegenseitige Abneigung ist also nicht rassistisch begründet.

Und wozu soll es "gut" sein, islamophob zu sein? Dadurch bringt man weder den Islam, noch den Salafismus noch die Selbstmordattentate zum Verschwinden.

Und wenn die einzigen Nazis auf der Welt alles Weiße sind, dann möchtest du doch auch nicht als weißhäutiger Mensch deswegen diskriminiert werden.

Also warum sollte man Muslime diskriminieren?

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 49

Viele Ängste sind irrational und lassen sich durch ausreichend rationale Informationen beilegen.

Voraussetzung ist, dass die Person bereit ist, sachlich korrekte Informationen zu akzeptieren, auch wenn sie der eigenen Meinung widersprechen.

Angst resultiert nämlich oft aus mangelndem Wissen

Im Altertum hatten die Menschen lange große Angst vor dem Wetter, weil sie nicht wussten, wie die Naturgesetze dazu aussehen.

Dieses Nichtwissen begünstigt Ängste - und durch Angst können Menschen sehr leicht manipuliert werden.

Im Dritten Reich wurden Gerüchte verbreitet, Juden würden zum Schbabat kleine Kinder schächten und es kursierten gruselige Geschichten von Juden die umherfahren, um kleine Kinder einzufangen und umzubringen.

Diese Gerüchte wurden zum Teil deshalb geglaubt, weil die Bevölkerung keine anderen Informationsquellen hatte - und "die Juden" zu fragen, ob sie tatsächlich jeden Samstag Kinder opfern, ging natürlich auch nicht.

Also konnte mit dieser Angst gezielt Hass gegen Juden geschürt werden.

Die heutigen Verschwörungstheorien sind oft nichts anderes als die "Judenauto"-Geschichten in neuem Gewand.

Das gleiche passiert heutzutage überall auf der Welt - auch mit anderen Bevölkerungsgruppen, über die Gerüchte verbreitet werden.

Die Flüchtlinge der Gegenwart haben mit vergleichbaren Problemen zu kämpfen, denn auch ihnen wird mit Vorurteilen und Pauschalierungen eine dämonische Fratze des Bösen angeheftet.

Überall seien Islamisten, alle Flüchtlinge neigen zu sexuellen Übergriffen, alle Flüchtlinge wollen einen Gottesstaat errichten....

Manchmal heißt es dann einschränkend "naja...nicht alle Flüchtlinge...." und dann wird hinterhergesetzt "aber in den Nachrichten gabs einen Bericht über..."

Ja genau...einen Bericht...der vielleicht 1.00 oder 1.000 Menschen betrifft, die tatsächlich Fehlverhalten zeigen, oder Straftaten begehen.

Gehen wir mal von einer Zahl von einer Million Flüchtlingen aus - dann ist natürlich jeder Zwischenfall einer zu viel, aber dennoch lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Ein Vergleich:

Bei einer politischen Demonstration sind 1.000 friedliche Demonstranten - 100 zünden Barrikaden an, bewerfen die Polizei mit Knallkörpern...das Ergebnis ist eine Meldung "Schwere Ausschreitung bei Kundgebung".

Das Verhältnis 100 Rabauken zu 1000 friedlichen Demonstranten wird dann nicht mehr wahrgenommen, sondern an den Stammtischen wird pauschalierend über die "linke Chaoten-Demo" gelästert.

Ich laste dir deine Ängste nicht an - aber man könnte es dir anlasten, wenn du dich nur über islamophobe und rechtsgerichtete Webseiten und Blogs informierst.

Heutzutage ist man nicht gezwungen, eine linientreue "Einheitszeitung" zu lesen, sondern kann sich umfassend informieren und muss sich nicht einseitigen "Meinungsmachern" beugen.

Niemand muss der "Tagesschau", der "FAZ", "taz" oder der "SZ" blind vertrauen - aber man sollte auch nicht so tun, als sei man ein "kritischer Bürger" - wenn man auf der anderen Seite islamophobe Propaganda blind glaubt.

Ich bekomme beispielsweise immer wieder mit, dass Menschen leichtfertig etwas über Juden, oder den Staat Israel erzählen, was nicht der Wahrheit entspricht.

Wenn man dann direkt fragt "Wieviele Juden kennst du denn?" oder "Warst du schon mal in Israel?" kommt....nichts.

Da kann man sich also auch durchaus selbst fragen "Wieviel Flüchtlinge kenne ich? Was weiß ich wirklich? Bemühe ich mich um Kontakt?"

Dann stellt man nämlich schnell fest, dass man eigentlich gar nichts aus erster Hand weiß - und das kann durchaus Angst machen.

Anstatt aber nun dauerhaft in Angst zu verfallen und sie durch Propagandisten schüren zu lassen, kann man sich auch genau so gut informieren - und erfährt dann ein ganz anderes Bild der Flüchtlinge, Juden, Roma, Schwulen, Behinderten...oder welchen "Angstgegner" man auch haben mag.

Alles was man braucht, ist ein bisschen Neugier, Offenheit und Mut, über den eigenen Schatten zu springen

Dir noch einen schönen Samstag. :-)

Kommentar von Enders9 ,

Ganz widerliche Antwort. Sie benutzen das Wort "islamophob" statt "islamkritisch", weil an "islamkritisch" nichts falsch ist und "islamophob" einen ähnlichen Stellenwert hat wie "Antisemit".

Sie unterstellen einfach pauschal allen die eine andere Meinung haben als Sie, daß sie sich nicht informiert haben.

"islamkritische Informationen" werden einfach als "islamophobe Propaganda" defamiert. Auf der einen Seite wollen Sie, daß man sich informiert, gehen aber auf der anderen Seite hin und lassen nur Informationen zu die Ihnen passt.

Wenn man dann direkt fragt "Wieviele Juden kennst du denn?" oder "Warst du schon mal in Israel?" kommt....nichts.

Was hat die Anzahl an Juden, die jemand kennt, damit zu tuen, welche Meinung man von der israelischen Politik hat??

Die heutigen Verschwörungstheorien

Genau wie zum Beispiel die über die islamische "Cairoer Deklaration der Menschenrechte" in der Menschenrechte NUR dann gelten, wenn sie der Scharia nicht widersprechen?

Wieviele "Ehrenmorde" und "Selbstmordattentate" geschehen ohne islamische Täter??? 

Dann stellt man nämlich schnell fest, dass man eigentlich gar nichts aus erster Hand weiß - und das kann durchaus Angst machen.

Und wenn man sich informiert hat und trotzdem Angst hat, weil viele Muslime den Quatsch im Koran TATSÄCHLICH glauben?

Kommentar von Giustolisi ,

Sie benutzen das Wort "islamophob" statt "islamkritisch"

Das ist in diesem Kontext auch korrekt.

Kommentar von Enzylexikon ,

Ganz widerliche Antwort. Sie benutzen das Wort "islamophob" statt "islamkritisch"

Die Person hat nicht näher definierte Ängste vor einer diffusen "Islamisierung" die nicht weiter konkretisiert wird und äußert keinerlei konkrete Kritik. Daher halte ich die Verwendung für angebracht.

Sie unterstellen einfach pauschal allen die eine andere Meinung haben als Sie, daß sie sich nicht informiert haben.

Das habe ich nicht getan - ich sprach nur von Menschen, mit denen ich Kontakt hatte und vom allgemein möglichen Wissensdefizit, das nach meiner Erfahrung durchaus besteht.

Was hat die Anzahl an Juden, die jemand kennt, damit zu tuen, welche Meinung man von der israelischen Politik hat??

Es ging nicht um israelische Politik, sondern um Vorurteile und Fehlinformationen am Beispiel der Juden bzw. Israels.

Da wird viel heiße propagandistische Luft produziert und wenn man dann mal konkret wird ("wie viele kennst du?"), kommt wie gesagt häufig nichts rationales.

Diese konfrontative Vorgehensweise lässt sich auch bei pauschalen Aussagen gegen andere Personengruppen nutzen.

Die  folgenden Absätze übergehe ich, da sie in keinerlei sachlicher Beziehung zur Frage, oder meiner Antwort stehen, sondern lediglich Demokratiedefizite im Islam betreffen.

Und wenn man sich informiert hat und trotzdem Angst hat, weil viele Muslime den Quatsch im Koran TATSÄCHLICH glauben?

Wenn man sich konkret informiert und ein realistisches Bild des Islam und der jeweiligen Menschen gemacht hat, dann wird man nicht länger von einer diffusen Angst angetrieben.

Stattdessen hat man dann womöglich eine gut fundierte islamkritische Haltung und eine gewisse, begründete Besorgnis im Bezug auf radikale Islamisten.

Das ist etwas anderes, als ein vages Damoklesschwert der "Islamisierung", das von Propagandisten heraufbeschworen wird.

An einer sachlichen Kritik des Islam sehe ich nichts schlechtes, da sie ohne Phrasen, Pauschalierungen und Vorurteile auskommt.

Mit Ängsten und einseitigen Informationen kann es eine vernunftbasierte Diskussion zwischen den verschiedenen Lagern nicht geben.

Kommentar von Enders9 ,

Die  folgenden Absätze übergehe ich, da sie in keinerlei
sachlicher Beziehung zur Frage, oder meiner Antwort stehen, sondern
lediglich Demokratiedefizite im Islam betreffen.

Mögliche Gründe für die Angst stehen also nicht in "sachlicher Beziehung zur Frage"??

Stattdessen
hat man dann womöglich eine gut fundierte islamkritische Haltung und
eine gewisse, begründete Besorgnis im Bezug auf radikale Islamisten.

Und man würde trotzdem als "islamophob" bezeichnet werden. Deswegen sollte man den Begriff überhaupt nicht benutzen.

Beispiel: Rotherham Skandal in Britannien.

Aus Angst "islamophob" genannt zu werden hat die Polizei und die
Stadtverwaltung die Vergewaltigung von mehr als 1000(!) Kindern
ignoriert.

Als der Skandal aufflog sind einige Zeitungen hingegangen und haben von "asiatischen" Tätern geschrieben. Wenn Sie "asiatisch" lesen, denken Sie dann Taiwan, China und Japan? Oder an Pakistan? Richtig. Die Zeitungen wollten nicht darüber berichten, daß die Täter Muslime sind.

Diese Feigheit einer freien Presse die Wahrheit zu berichten, sobald der Islam beteiligt ist, macht mir Angst!! Lieber Selbstzensur als etwas negatives über Muslime schreiben. Das ist eine Katastrophe für die Meinungsfreiheit und die Demokratie. Wenn Komiker sich nicht trauen Witze über den Islam zu machen, dann kann man das als "Islamisierung" ansehen. Den im Islam ist genau das verboten.

Hier noch ein schönes Interview mit Dieter Nuhr über genau dieses Problem: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/dieter-nuhr-im-gespraech-ueber-ch...

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