Seit Sommer letzten Jahres habe ich nebenbei am Wochenende gearbeitet, jedes WE. Mitte Januar habe ich mich mit dem Chef gestritten und ihm im Laufe der Auseinandersetzung gesagt er könne "mich mal gern haben". Tags darauf habe ich allerdings meine Arbeitsbereitschaft signalisiert und das noch mehrfach wiederholt. Von ihm kommt jetzt aber nichts mehr, er fordert mich nicht mehr an (ich gebe mir aber nun auch nicht die Blöße ihm hinterher zu telefonieren und um Arbeit zu betteln). Stattdessen gibt er Stellenanzeigen auf...Mit gegenüber wird behauptet, das Auto mit dem ich immer gefahren bin, sei kaputt und deswegen ginge es nicht. Allerdings steht seit einiger Zeit ein neues Auto mit seiner Werbung genau da...
Muss ich mich nun als entlassen betrachten? Der (schriftliche) Arbeitsvertrag ist weder abgemahnt noch gekündigt.
Habe ich weiterhin das Recht auf Urlaubsgeld und Weiterbeschäftigung / Lohnzahlung auch für die nicht geleisteten Stunden, denn das ist ja nicht mein Verschulden...
Glücklich war ich da noch nie! Vermutlich würde ich auch nicht mehr hingehen, du arbeitest 10-12 Stunden in der Nacht für einen sehr übersichtlichen Lohn...Wär ja alles okay wenn da seine Schreierei nicht immer wäre.
Klingt, als seiest Du auch gar nicht an einer Weiterbeschäftigung interessiert. Geht es Dir jetzt nur darum, dass Du aus dem Arbeitsverhältnis jetzt nur noch so viel wie möglich herausholst?
Zumindest das Urlaubsgeld.
Ausziehen will ich ihn nicht, das würde wahrscheinlich stressiger als dass es sich dafür lohnen würde.