hallo, du mußt selbstverständlich zum arzt. falls der möglicherweise feststellt, dass da ein depressiver hintergrund ist - klingt für mich so - dann lies folgendes:
aus alten antworten einige ratschläge, die bewährt sind:
Was kann man tun wenn man keine Lust auf alles hat? anonym
beantwortet von Patron am 17. August 2007 18:03 4x Thumbupvoted
frage: ist bei dir auch der schlafrhythmus durcheinander? nachts nicht ruhig einschlafen und durchschlafen, tags nicht richtig voll wach? dann lies mal folgendes:
das durcheinander des schlafrhythmus - tags schläfrig und nicht voll da, nachts zu lange wach und auch noch zwischendurch wachphasen - das ist immer verquickt mit einem depressiven hintergrund.
es gibt eine ziemlich einfache massnahme dagegen, die sowohl das durcheinander des schlafrhythmus als auch die depressive tendenz dahinter erfolgreich bekämpfen kann: schlafentzug.
einfach eine ganze nacht nicht schlafen. streng bleiben, nicht den fehler machen und morgens gegen vier oder fünf dann doch hinlegen, sondern stur durchhalten und erst am abend des folgenden tages wieder hinlegen. manche leute schaffen das im totalen alleingang, andere brauchen die hilfe von freunden, die einen mit gesprächen und spaziergängen wach halten. häufig ist die überraschende wirkung die, dass am darauf folgenden morgen ein depressiver wie umgewandelt ist, so, als wäre er plötzlich wieder in seinen richtigen rhythmus reingekommen, mit besserung der stimmungslage und des schlafverhaltens. versuchen! es kann auf gar keinen fall schaden und hat recht große chancen, eine wende herbeizuführen! man findet im internet mit google dazu einiges, darunter auch die angabe, dass solche wachen nächte wiederholt werden müßten. ich habe jedoch mehrfach sehen können, dass im regelfall eine einzige durchwachte nacht ausreicht für einen bleibenden effekt. es ist wirklich verblüffend, dass eine so starke wirkung ohne hilfe der pharmazeutischen industrie möglich ist.
ps
viel viel trinken ist wichtig. besorg dir das buch
dr. med. f. batmanghelidj, die wasserkur bei übergewicht, depression und krebs, isbn 3-935767-59-5.
Kommentar von Simple_avatar2smallSalems am 17. August 2007 19:26
Stimmt. Ich hatte auch mal depressive Anfälle. Zog sich ca. ein halbes Jahr hin. Ich bin meist erst morgens gegen drei oder vier Uhr ins Bett und habe dann den restlichen Tag bis 15 oder 16 uhr geschlafen. Fühlte mich dann logischerweise auch nicht gut. Irgendwann hatte ich das mit dem Schlafentzug erfahren und hab es dann einfach mal durchgezogen. Aus Gewohnheit morgens um drei ins Bett, aber um sechs schon wieder aufgestanden. Dann bis zum nächsten Morgen um drei wach geblieben und wieder um sechs aufgestanden. Und an dem Tag dann gegen 20 Uhr ins Bett. So gut hatte ich schon lange nicht mehr geschlafen. Und meine Depressionen sind verschwunden...
das freut einen echt zu hören das wenn man diese symptome hat, man villeicht sterben wird :/