Bin ich Jemand?

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3 Antworten

Oh ... Ich würde Dich impulsiv am liebsten erstmal in den Arm nehmen. - Geht ja virtuell nicht.

Du setzt Dich selbst viel zu sehr unter Druck. In allem. Das ist kein Vorwurf - das ist eine Tatsache. Anscheinend war da niemals jemand, der Dich in den Arm genommen hat und Dir gesagt hat: Du bist gut, so wie Du bist. Wir alle brauchen diesen Satz ab und an, denn wir sind alle Individuen und verschieden und jeder kann etwas!! Auch Du! Ich habe keine Ahnung, wie Du Dich aus diesem Sumpf allein herausziehen kannst. Dass Du hier um Hilfe fragst, ist schon mal ein guter Anfang! Jetzt musst Du gestärkt werden und zwar erstmal mit dem Anfang: Versuch nicht, es allen Recht zu machen: Gute Noten in der Schule sind zwar (leider) wichtig, aber nicht das wichtigste in Deinem Leben. Für die Schule reicht ein Kurzzeitgedächtnis - für Dein Leben brauchst Du mehr. Wenn Dir Englisch nicht liegt, dann nützt auch ein tägliches wiederholen der Vokabeln nichts. Das zieht Dich nur runter. Du musst jetzt für Dich entscheiden, was Dir wichtig im Leben ist. Es gibt unter Garantie neben der Konsole auch noch andere Dinge, die Du magst! Da bin ich mir sicher. Mach eine Liste. Diese muss nicht in einer Minute fertig sein, aber es ist wichtig, Dir vor Augen zu führen, was Du kannst und was Du magst. Dir werden vielleicht erst all die negativen Dinge einfallen, die Du nicht kannst und die Du nicht magst. Konzentriere Dich auf das Positive!! Fang an, Dein Leben zu leben! Wenn Du ein positiverer Mensch wirst und Dich magst, dann werden Dich auch andere mögen! Dieser Prozess wird dauern - nicht Tage, nicht Wochen ... Die Veränderung wird schleichend sein, aber Du kannst es schaffen!

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Kommentar von Derhilferuf
23.06.2016, 19:20

Aww ich danke dir für die aufmunternden Worte ^^. Und du hast Recht, dass ich nur auf mich allein gestellt bin. Meine Familie sind Türkische Dorf Trottel, aber ich will es nicht beleidiged ausdrücken. Sie machen meine Mutter tagtäglich fertig es sind 4 Schwestern und zwei Brüder meine Oma ist vor ein halbes Jahr gestorben und mein Opa vor letzte Woche, ihn konnte ich leider nicht beerdigen, weil er in der Türkei lebt und sie machen meine Mutter fertig, weil sie über ihre verstorbenen Eltern weint, was eigentlich normal ist!. Ich finde das ist unter aller Sau, aber sie sind schlechte Zuhörer, sie halten nur das richtig was aus ihren Munde kommt. Ich muss sagen ich bin erleichtert mein Leben zu teilen und nicht zu verstecken, es wurde mir früher ein Therapeut empfohlen, in derzeit wo sich meine Eltern häftig, sogar fast tödlich gestritten haben. Aber ich hielt es für nicht nötig oder es war einfach meine Schüchternheit die mich davon abgehalten hat. Ich will selbstsicher sein, aber meine Familie macht es nicht besser. Ich bin in einer Türkischen Familie groß geworden und kann kein Türkisch, das Problem ist das meine Tanten keine fließende Deutsche Sprache verstehen. Bei jeden Deutschen Satz den ich sage, fragen sie "was?" und das macht mich immer unsicherer und stiller. :(

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Kommentar von Derhilferuf
23.06.2016, 19:54

Was sich damit sagen will, ich habe das Gefühl nicht richtig zur Familie zu gehören. Ich habe früher auch sehr oft Selbstgespräche geführt und es mich Gott sei Dank abgewöhnen können. Ich wurde von allen dafür für verrückt gehalten, konnte ich den auch nicht übel nehmen. Es waren schließlich keine Freunde im meinen Umfeld, ich war der meist gehasste, weil ich nicht ein auf "Arschl***" gemacht habe. Niemand war damals eine wirkliche Hilfe nichtmal mein zweitbester Freund, weil er eine Behinderung hat. Ich hab mein Besten Besten Freund, also der Sohn von der Schwester meines Vaters verloren, weil sich meine Mutter nicht mit der Schwester meines Vaters verstanden hat und jetzt wo ich gar kein Kontakt mehr mit meinem Vater habe, habe ich auch keinen mehr mit mein Besten Freund, ich hab ihn zuletzt vor 5 Jahren gesehen. Wir waren wie Brüder, haben alles gemeinsam unternommen, das waren tolle Zeiten, ich bin jedes Wochenende immer 6 Städte weiter für ihn mitgefahren, habe mich jedesmal nach der Schule gefreut ihn Wiedersehen und umarmen zu können, da ich so stolz war ihn an meiner Seite zu haben. Och jetzt kommen mir wieder die Tränen, aber darüber wirklich zu reden könnte ich gar nicht, weil ich bestimmt mehr Emotionen zeigen würde. Ich weiß gar nicht was aus ihm geworden ist :'(. Meine Cousinen (Die Söhne der Schwestern meiner Mutter) haben mich damals hingegen wie Dreck behandelt. Mich fest gehalten geschlagen und gezwungen mit ihnen Videos mit pornografische Inhalte zu schauen. Ich habe mich wie ein Sklave gefühlt, wie ein Niemand. Ich spüre Hass.. und etwas was man nicht in Worten fassen kann..

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Ich verstehe dich, wenn du sagst, dass du am Ende bist. Was du erzählst, klingt noch sonderlich schön.
Ich bin natürlich kein Profi, also werde ich dir auch nicht professionell helfen können, aber ich will dir trotzdem ein paar Dinge mit auf den Weg geben.
1. Eine Aufforderung: DU hast jeden Tag aufs Neue die Wahl, ob DU glücklich sein willst oder traurig. Hast du ne Ahnung, was die innere Einstellung bewirken kann? Nein? Dann Probier's. Ernsthaft. Der Spruch ist bestimmt total langweilig und 0815 aber: Versuche die schönen Seiten der Welt/des Lebens aber vor allem von DIR zu sehen.
2. Die Tatsche, dass dir oft langweilig ist und du nicht weißt, was du tun sollst außer zocken, könnte eventuell an dem Grund liegen, dass du auch zu wenig ausprobiert hast. Woher will man schon wissen, ob Karate einem Spaß macht, wenn man es nie ausprobiert hat. Oder Gitarre spielen. Versuche Dinge zu finden, die dich begeistern und ablenken können, wenn es dir mal wieder zu viel wird.
3. Du magst vielleicht ruhig und zurückhaltend sein, aber du bist nicht langweilig! Es gibt was. Auch für dich. Und versuche nicht eine Freundin zu finden, bevor du nicht weißt, wer du selbst bist und wer du einmal sein willst. Beliebt zu sein ist nicht alles. Denkst du, Ghandi war beliebt? Haha den haben auch viele Leute gehasst. Aber er hat sein Ding durchgezogen.
4. Die Welt, von der du glaubst sie schon zu kennen, ist nicht so schlimm wie du denkst. (Klar, die Nachrichten sind oft unschön, aber das ist nicht alles). Es gibt gute Gründe warum Menschen, die auch eine grässliche Kindheit hatten, so glücklich durch's Leben gehen. Nicht alles schlechte muss auch so bleiben.
Wie mein Vater immer sagt (er hatte eine ähnliche, wenn nicht sogar schrecklichere Kindheit als du): Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, dann ist es auch nicht das Ende.

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Kommentar von Derhilferuf
23.06.2016, 19:26

Danke für deine Ratschläge^^, ich habe noch lange nicht alles von mein Leben erzählt, weil es einfach so kompliziert und lang ist es alles hier aufzuführen Stichwort "Türkische Familie" :/. Ich will endlich Mut haben mich neuen Dingen zu stellen, da hast du auch recht, aber immer wenn ich mich neuen Dingen versuche fühle ich mich bedroht und beobachtet, ich denke dann immer an damals wo ich am Spielplatz spielen wollte und Kinder kamen die mich belästigt haben. :(

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Kommentar von 0elville0
23.06.2016, 19:46

Ja klar. Haha kannst ja schlecht deine ganze Lebensgeschichte hier aufschreiben 😃 aber freue mich dass ich dir ein wenig helfen konnte.
Oh man. Okay, dass du Angst hast, dich neuen Dingen zu stellen, ist nicht sehr verwunderlich wenn du früher (eigentlich gerade dabei) oft so behandelt wurdest. Ehrlich gesagt, finde ich, erklärt das sogar relativ viel. Ich weiß natürlich, dass ich dir das schlecht austreiben kann. Aber ich möchte dich trotzdem ermutigen. Denn wenn du es gar nicht tust, ist deine Alternative Langeweile und auf längere Zeit gesehen womöglich Frust. Und das wäre zu schade um dich.
Und bitte lasse dich niemals selbst einschränken. Die Meinung der anderen ist egal. Die vergeht auch irgendwann. Aber was bleibt, ist das, was du aus dir selbst machst.
Hast du vielleicht eine Art Mentor oder Idol, an dem du dich orientierten kannst? Hilft auch oft 😊

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Kommentar von Derhilferuf
23.06.2016, 23:07

hmm.. nicht das ich wüsste^^, aber Danke dir nochmal!.

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Das liegt daran das du nur zockst! Zocken macht dein hirn kaputt! Such dir mal freune 😂

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Kommentar von braatucha
23.06.2016, 18:56

Dein Hirn ist kaputt.Warscheinlich bist du einer dieser Spasten die denken das man von Spielen zum Amokläufer wird. p.s.nur weil du es nicht kannst musst du es nicht den anderen verderben

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Kommentar von Derhilferuf
23.06.2016, 18:57

Ich habe angefangen zu zocken, weil ich mich von jedem ausgegrenzt fühle und ich habe natürlich nach Freunde gesucht, die aber enbend alle leider junkys waren..

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Kommentar von Luca123451
23.06.2016, 18:59

was ist dein problem? ich zocke selber und kann es auch. Aber ich weiß es weil es bei mir eine zeit lang so war. Dann habe ich weniger gezockt und jetzt passt wieder alles. Und +Derhilferuf wenn allle junkys sind dann würde ich die schule wechseln weil das ist ja nicht normal

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Kommentar von Derhilferuf
23.06.2016, 19:02

@braatucha ich glaube Luca hat auch nicht genau gelesen was ich da geschrieben habe und um erlich zu sein finde ich meine Situation nicht so lustig. Ich möchte ernste Antworten, die Antworten wie: geh mehr raus und haste nicht gesehen, kann sich jeder klemmen, es hat wie beschrieben schließlich ein bestimmten Grund.

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