Frage von Mietze2015, 89

Bin ich in einem Loch?

Hallo Leute kurz zu mir.. ich bin 28 habe bis jetzt keine schöne Kindheit gehabt mit häuslicher körperlicher und pychischer Gewalt. Meine Eltern haben mich ein Leben lang so wie Abfall behandelt und haben mir ständig eingetrichtert das eh alle anderen besser und toller sind als ich. Schule wurde ich jeden tag städig gemobbt. Ich sei hässlich und fett und dumm. In der Ausbildung habe ich alles gegeben um gut zu sein aber die Kolleginnen dort mochten mich nicht und selbst da ging das Mobben weiter. Bis jetzt hatte ich 4 schreckliche Beziehungen einer davon misshandelte und schlug mich. Ich habe keine Freunde nur Bekannte, Ich bin derzeit in einem Loch komme am we kaum hoch ...habe kein Vertrauen zu niemanden mehr habe auch einen extremen hass entwickelt. in meinem tiefen inneren brodelt es. ich wurde von nichts und niemande in meinem leben verstanden. Mag kinder nicht so. nur tiere. mein leben gergibt für mich kein sinn mehr. es ist alles immer nur das selbe man steht auf zieht sich an arbeitet hat den selben stress jeden tag und fährt dann wieder nachause nur um sich auf den nächsten tag vorzubereiten. eine dauerschleife.. viele schätzen mich als arrogant ein weil ich keine lust habe mehr über mich zu erzählen und weil ich eh schon weiss das wieder gelästert wird. habe keinen kontakt mehr zu meinen eltern und zu meiner familie. komme mir so einsam vor und wiederrum will ich durch so vielen negativen erlebnissen niemanden mehr in meinem leben lassen. psychotherapie war nach zwei sitzunge zu ende. Diagnose; gesund. wo ist das seil was mich aus diesem loch raus zieht ?

Antwort
von DODOsBACK, 24

Du hast dich von der Welt abgeschottet, um nicht weiter verletzt zu werden. Okay. Aber dann darfst du dich auch nicht wundern, wenn GAR NICHTS MEHR an dich herankommt. Das ist der Preis!!!

Nicht der Rest der Welt muss sich ändern - du musst dich wieder öffnen.

Eigentlich weißt du doch längst, dass du dich selbst mehr hasst als alle anderen. Du gibst ihnen zwar die Schuld daran, das du bist, wie du bist - aber letztlich kannst du dein eigenes Leben nicht ausstehen, deine Art, dich entweder zu verstecken oder zu verteidigen, deine Ängste, deine Unsicherheit usw.

Versuche, zur Abwechslung mal "positiv" zu denken - was willst du??? Nicht "nicht mehr ausgeschlossen sein" (negativ), sondern (positiv) "anderen vertrauen können"!

Überlege dir, was dich daran hindert. Und arbeite daran! Vielleicht hilft es dir, eine Selbsthilfegruppe für soziale Ängste zu besuchen.

Oder es gelingt dir, dein Selbstvertrauen anderweitig aufzubauen (z.B. mit einem Selbstverteidigungskurs oder indem du lernst, ein Instrument zu spielen oder durch ehrenamtliches Engagement im Tierschutz usw.)

Deine Therapie war vermutlich nicht beendet, weil du gesund warst. Sondern, weil du nicht bereit warst, wirklich über deine Probleme zu sprechen... Das kannst und musst du aber lernen. Und auch, mit den Reaktionen anderer klarzukommen.

Du wirst nicht glücklich, wenn du "nur" dich bei anderen ausheulst! Das ist zwar ein Anfang, aber wirklich frei wirst du erst, wenn du den ganzen Mist hinter dir lässt und endlich nach vorne schaust!

Das klingt leichter, als es ist. Momentan besteht dein ganzes Selbstbild nur aus der Vergangenheit und den Auswirkungen der Vergangenheit... Versuche, das zu ändern und auch Gegenwart und Zukunft eine Chance zu geben!

Das Seil, auf das du wartest, fliegt leider nicht auf der Suche nach Hilfsbedürftigen durch die Welt! Du musst es rufen und danach greifen, um bei deinem Bild zu bleiben.

Wenn du nicht weißt, mit wem du sprechen kannst - versuch´s mal bei der Telefonseelsorge!

0800/111 0 111 · 0800/111 0 222

Wenn dort mal wieder besetzt ist, es gibt auch Mail- und Chatberatung!

mehr dazu unter: http://www.telefonseelsorge.de/

Da kannst du schon ein bisschen anonym "üben" und Mut sammeln, bevor du anderen Menschen beim Erzählen ins Gesicht siehst. Glaub mir, es wird mit jedem Mal ein bisschen einfacher! Aber DU musst den ersten Schritt tun, auch wenn es schwer fällt...

Alles Gute!!!

Kommentar von Mietze2015 ,

ok sorry nochmal für die berichtigung , danke für deine antwort einige aufgelistete sachen sind sehr hilfreich und von dem anderen hast du leider keinen blassen schimmer. Ich gehöre bereits schon zu den mutigen menschen die sich meist nichts mehr sagen lassen. ich habe kein problem jemaden ins gesicht zu sagen was bei mir los war. sry aber ich glaub du unterschätzt mich sehr sogar. gehöre nicht zu den ängstlich weinerlichen menschen die bei jedem pusten gleich umkippen bin schon eher die kämpferin nur habe ich sry "kein bock" so viel von mir zu erzählen wenn ich eh schon weiss das so viele menschen die dreistigkeit besitzen es sich anhören und später einen damit aufziehen. Meiner psychotherapeutin habe ich alles erzählt jedes datail ohne scham und trotzdem war das ihre diagnose.

Kommentar von DODOsBACK ,

Im obigen Text hast du nicht eine positive Sache aus deinem Leben erzählt, was für mich einfach bedeutet, dass du noch sehr in der Opferrolle festhängst.

Ob du auf "Angriffe" mit einem Tränen- oder einem Wutausbruch reagierst, macht übrigens keinen Unterschied - du "lässt dir meist nichts mehr sagen", weil dein Weltbild dadurch ins Wanken geraten könnte. So verpasst du leider eine Menge Chancen, die Dinge auch mal anders zu sehen.

Aber "sry", ich hab davon ja keinen blassen Schimmer...

Trotzdem alles Gute!

Kommentar von Mietze2015 ,

So ist es^^ Danke dir trotzdem

PS bin keine heulsuse ;)

Antwort
von ronja1906, 34

Oh man das hört sich sehr schlimm und traurig an :(

Ich würde sagen du suchst dir eine andere Therapie und baust dort mit den Therapeuten Vertrauen auf dann ist es leichter mit jemanden zu reden, ich glaube du brauchst wirklich Hilfe.

 Du musst raus kommen von Zuhause.Dir jemanden suchen mit dem du über alles reden kannst der immer für dich da ist eine beste Freundin oder einen besten Freund. Am besten du gehst in Bars oder Öffentliche Veranstaltungen und nimmst dort mit anderen Kontakt auf.

 Frag doch jemanden von dienen guten  Bekannten. Ihr könnt euch ja treffen und was unternehmen dann wird aus einem guten Bekannten vielleicht eine gute Freundschaft!

Gib niemals auf glaub an dich! 

Viel glück lg Ronja :)

Antwort
von Mytrylive, 25

Hey, ich kenne das sehr sehr gut. Ich habe selber ne schwere Vergangeheit. Ich kann dir vielleicht ein paar Tipps geben wenn du willst? Du darfst mir eine FA schicken und mit mir jeder Zeit reden.

Ich finde dann war dieser Therapeut nicht der Richtige oder du hast ein wenig Dinge verschwiegen die Hilfreich hätten sein können. Und übrigens, es mag gut sein das du Gesund bist, bloss einfach an deiner Vergangenheit leidest. Guck z.b. Jemand der grade ne Freundin durch einen Unfall verloren hat und Traurig ist deswegen heisst es auch nicht das sie Krank ist, sondern es ist der normaler Trauerprocess. Und nach 2 Sitzungen kann man auch noch keine Diagnosen wirklich sagen. Es ist auch besser wenn du teilweise nicht wirklich eine Diagnose hast sondern dich einfach auf das Verarbeiten deiner Vergangenheit durch reden z.B. Konzentrierst. Ich würde dir daher raten das du dir noch einen anderen Therapeuten suchst und da nochmals einen Versuch startest. Und wenn du willst kannst dur mir jeder zeit eine FA schicken und mit mir reden :) lg und viel kraft sowie glück

Antwort
von Miwalo, 24

Aus diesem Loch ziehen kannst nur du dich selbst. Du musst dich für das Leben entscheiden und damit beginnen dir Ziele zu setzen.

All diese Ziele sollten dem Hauptziel "ich liebe mich selbst" untergeordnet sein.

Ein paar Beispiele:
- mehr Sport
- mehr Genuss
- mehr positives Denken

Ich wünsche Dir viel Kraft und dass du aus deinen Fehlern (Partnerwahl) lernst. Achte mal darauf wer wirklich nett zu dir ist.

Und werde erstmal allein glücklich. Man sollte dazu keine anderen Menschen brsuchen. Die kommen dann schon noch. ;-)

Antwort
von Orchidee57, 30

Hallo, durch jammern und resignieren wird dein Zustand auch nicht besser.

Deshalb, gehen zu einem Psychologen welcher auch Hypnose praktiziert. Dort kommt man schneller an die Quelle deine Frust und ziehe diese Therpie auch durch. Sonnst findest du keine Lebensfreude mehr und siehst alles negatiev.

Schreibe dir schöne Dinge und weniger schöne Dinge auf, in ein Tagebuch und sehe nur die schönen Dinge und deke endlich posetiev.

Nur dann findest du aus deiner Einsamkeit, sowie aus deinem Elend heraus.

Viel Glück.

Antwort
von skyberlin, 8

weiß kein mensch, mit deiner frage

aber das könnte dich trösten

Stufen (Hermann Hesse)

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden ...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
Antwort
von diebabs7a, 44

Wollen wir Freunde sein?

Kommentar von Mietze2015 ,

:D gern

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