Bin ich in der Nachweispflich als Mieterin für die Standsicherheit, nachdem ich 6 Jahre in meiner Bude lebe?

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9 Antworten

Ein Wasserbett von 4,4m² und ca. 0,5m Höhe wiegt immerhin 2200kg!!! Soviel wiegt kein Schrank...Du bist in der Pflicht, die Statik überprüfen zu lassen, da Du das Bett aufgestellt hast.

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Kommentar von meini77
09.03.2016, 10:28

naja, aber kein Wasserbett ist 50 Zentimeter hoch oder?

Zudem würde dies eine Bodenbelastung von 500 kg/qm bedeuten, also AFAIK eine durchaus übliche Belastung.

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Also eine private Wohnung, die von einer normalen -privatrechtlichen- Hausverwaltung betreut wird? Nichts öffentlich rechtliches?

Was steht denn im Mietvertrag dazu? Wenn sich da keine Regelungen finden, würde ich sage, der Vermieter muss ein Verbot begründen und dafür dann selbst eine statische Berechnung anfertigen lassen.

Bei dem Baujahr könnte es natürlich schon etwas kritisch sein. Vergiss nicht, dass ein Liter Wasser ungefähr ein Kilogramm wiegt.

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Kommentar von CHARLAR
09.03.2016, 10:30

Vielen Dank, ich meine, das Gewicht beläuft sich auf 500kg lt. Aussagen des Herstellers. Mitsamt Personen in etwas 700kg.

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Komisch, warum wird erst jetzt nach 6 Jahre nachgefragt.


Ich halte das für Unsinn, denn das Gewicht verteilt sich nicht auf zwei oder vier Füße sondern auf eine große Fläche...von daher müsste das in Ordnung sein. besser wäre damals allerdings eine schriftliche Genehmigung gewesen..

Hier mal ein Link zu dem Thema.

http://www.zurecht.de/rechtsfrage-zum-wasserbett-in-der-mietwohnung/

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Hat der Vermieter erst jetzt mitbekommen das du das Bett da aufgestellt hast oder weiß er das schon seit den 6 Jahren?

Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest wäre der Nachweis wichtig. Andernfalls kann man dich für spätere Schäden in Haftung nehmen. Das dürfte sicherlich etwas mehr kosten.

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Kommentar von Marakowsky
09.03.2016, 10:07

Das Aufstellen geschah ja mit Genehmigung des Vermieters. Die Frage ist, wer nun für das Gutachten zahlt. Und nach der vorherigen Zustimmung würde ich da den Vermieter in Zugzwang sehen. Hätte er das Gutachten von Anfang an gefordert, hätte die Fragestellerin ja noch die Wahl gehabt dieses zu zahlen oder auf das Bett zu verzichten.

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4,4 qm x 25cm Höhe mit Wasser wiegen gut eine Tonne; das wiegt dein Kleiderschrank niemals. Mündliche Absprachen sind immer blöd, wenn sich eine Seite auf einmal nicht mehr daran erinnern "kann".

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ich würde mal ausrechnen, welches Gewicht das Bett hat.

Danach kannst Du die Bodenbelastung je Quadratmeter errechnen.

Ich gehe davon aus, daß Wasserbetten-Hersteller ihre Betten so bauen, daß sie in "normalen" Wohnungen ohne Probleme aufgestellt werden können. Vielleicht kann Dir da der Hersteller bzw. Händler auch weiterhelfen.

Evtl. kannst Du Dich auch mal beim Mieterverein erkundigen, welche Traglast Wohnräume aufweisen müssen.

Dann einfach der Hausverwaltung schreiben, welche Bodenbelastung/qm vorliegt und dies eine übliche Belastung darstellt.

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Bevor hier noch mehr Leute spekulieren:

Die exakten Masse des Bettes kenne ich nicht. Du schreibst nur 4,4 m2. Bitte Maße nachmessen und durchrechnen.

Nimm die Größe des Wassersacks * Höhe. ZBsp. 2,0 * 2,20 * 0,20 = 0,88 cbm * 1000 kg/ cbm = 880 kg

Das musst du durch die Größe des Gestells teilen. (Größe der Lastabtragung in die Decke.)

880 kg / (2,30 * 2,10) = 182,2 kg /m2

Heutzutage wird eine Deckenbelastung von 2,0 kN/m2 angesetzt. Das sind 200 kg/m2. (Siehe DIN  V ENV 1991-2-1)

Heute wäre das also kein Problem. Bei dem Baujahr (1890) würde ich das aber als  äußerst kritisch sehen.

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Hast du vll etwas schriftliches das dir bestätigt wurde das das kein problem darstellt?

Welche höhe hat den dein Wasserbett ?

oder weißt du wie viel Liter Wasser sich bei dir auf 4,4 qm verteilen?

1Liter=1Kg


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Die Mail die du bekommen hast, könnte Gold wert sein. Sie geben dort ja die mündliche Zusage zu. Ich würde jetzt so argumentieren, dass du ja nicht mit dem Wasserbett eingezogen wärst, hätte man die Aussage nicht getroffen. Entsprechend kann dir ja, durch deren Fehler, doch jetzt kein Nachteil entstehen. Natürlich bist du kooperativ und wirst zu einem vereinbarten Termin den von dem Vermieter beauftragten Gutachter den Zugang zu deiner Wohnung gewähren. Ob das juristisch so Hand und Fuß hat, weiß ich natürlich nicht, frag ggf den Mieterschutzbund oder nen Anwalt.

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Kommentar von Tannibi
09.03.2016, 10:08

Leider war dies jedoch eine Falschaussage

könnte heißen: Es war eine Falschaussage, daß die mündliche Zusage gegeben wurde. Dann ist die Mail nicht Gold wert, sondern eine Drohung.

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Kommentar von Marakowsky
09.03.2016, 10:12

Ja es gibt da vielleicht Interpretationsspielraum aber das lese ich so aus dem Kontext nicht. Vor allem das "leider" drückt ja Bedauern aus und was sollte der Vermieter hier bedauern, wenn nicht seinen eigenen Fehler? Außerdem würde man doch so etwas drastischer formulieren.

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