Sollen die Leute kiffen, sollen die Leute Heroin, Kokain, Alkohol oder was auch immer nehmen, sollens die Leute sein lassen. Ihre Entscheidung.
..
Was man definitiv sagen kann:
Alkohol ist eine harte Droge und neben Heroin und Kokain die so ziemlich schädlichste und suchterregendste.
Hunderttausende sterben jedes Jahr (wenn nicht sogar Millionen),
gut 3% der Konsumenten sind abhängig (ja, sogar Körperlich),
Er zerstört den ganzen Körper, sei es nun Leber, Magen, Nieren, Speiseröhre, Herz, Gehirn oder was auch immer und das dauerhaft.
Dementsprechend macht Alkohol dumm (Bereits 4 Jahre exzessives Trinken "nur" am Wochenende, kann den IQ um 10-30% reduzieren)
Überdosen sind schnell erreicht und enden oft tödlich. Der Entzug is schwer und kann zum Tod führen. Ebenso ist die Rückfallquote extrem hoch
und
Die Alkoholkrankheit ist bislang unheilbar
...
An Cannabis ist bislang noch niemand gestorben,
Cannabis verursacht keine Sucht. Die "psychische" Sucht, von der immer alle Leute reden ist Kopfsache. Ebenso kann man eine Spiel-, Ess, Sport, Shopping-, Sex-, Internetsucht oder was auch immer entwickeln.
Cannabis selbst schädigt den Körper nicht und macht auch nicht "dumm". Es beeinträchtigt das Kurzzeitgedächtnis, welches sich nach kurzer Zeit Abstinenz aber wieder völlig regeneriert.
Zudem sind Überdosen unmöglich zu erreichen..
..
Auch die ganzen Kontrapunkte wie: Psychosen und Depressionen sind mehr als unpassend.
Studien ergaben, dass trotz steigendem Cannabiskonsum seit den 70er Jahren, kein Anstieg der an einer Psychose Erkrankten festgestellt werden konnte. Ebenso ergaben solche Studien, dass Kiffer im Verhältnis an weniger "Depressionen" leiden, als die Nicht-Kiffer.
Nichtsdestotrotz: Rauchen ist schädlich!
Wenn man konsumieren will, dann sollte man es sich überlegen, ob man das wirklich der eigenen Lunge antun willl. Zur Not sollte man vielleicht auf die orale Aufnahme umsteigen, bzw. Vaporizer oder dergleichen benutzen. Ebenso sollte man - sofern man kifft - auf das Mischen mit Tabak verzichten. Nikotin ist ein ziemlich suchterregender Stoff und zudem ziemlich schädlich (Verengung der Blutgefäße, Krebs, Knochenprobleme, usw.)
..
Natürlich noch zu erwähnen: Cannabis ist keine Einstiegsdroge! Selbst die sturren Nasen in der Politik sehen das mittlerweile ein.
Nur ein geringer Teil der "Kiffer" steigt auf andere Drogen um (unter 5%). und auch sonst: Nicht die Droge führt zu härteren Drogen, das Verbot führt/zwingt einen in illegale Kreise, Kreeise, in denen man ebenso leicht an härtere Sachen kommt.
Aber wenn man schon so ein schwarzweiß Denken an den Tag legen will, dann sollte man sehen, wie es ist: Wohl jede Drogenkarriere begann mit Nikotin, bzw. Alkohol. DAS sind die Einstiegsdrogen.
....
Das hat nichts mit "Verharmlosung" zu tun, sondern das sind Fakten. Infos im Netz gibt es zu genüge
Im Netz findet man alle möglichen Fakten, auch dazu dass Alkohol bis zu bestimmten Mengen sogar gesundheitsfördernd ist, da er Gefäßablagerungen vorbeugt. In großen Mengen ist er wieder schädlich. Und so kann man auch Cannabis nicht von schädigender Wirkung freisprechen.
Natürlich gibt es eine Vielzahl geduldeter Süchte über die kaum jemand spricht, z.B. die Zuckersucht: http://www.suchtmittel.de/info/zuckersucht/
Entscheidend ist eben häufig die Menge die man so konsumiert, wenn man mal von den harten Drogen absieht.
Alkohol ist in geringen Mengen recht gesund, richtig. Aber das trifft auf so ziemlich jede andere Droge auch zu. Fast jede Droge hat ihren Ursprung in der Medizin, bzw. sehr ähnliche Wirkstoffe.
Wie sagte schon Paracelsus?
"All Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift ist."