Frage von Konzulweyer, 195

Bin ich gut beraten wenn ich mich keiner Religion zugehörig fühle und nach Ethischen Vorgaben lebe?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von omikron, 23

Welche ethische Vorgaben meinst du?

Ethik kommt aus der Religion. Ethik ohne Hoffnung scheint nicht sonderlich sinnvoll. Man muss sich fragen: wieso soll man sich überhaupt ethisch verhalten - eigentlich ist es doch egal, was man tut und lässt. Wennste tot bist, bist du tot. Was nützt es da, sich ethisch verhalten zu haben!

Wenn du dich nach ethischen Vorgaben richten willst, dann fühlst du dich sehr wohl einer Religion zugehörig. Du willst nur den letzten Schritt nicht gehen und dich tatsächlich für diese Religion entscheiden.

Kommentar von Konzulweyer ,

Ja aber wenn ich nach den Grundsätzen der Mitmenschlichkeit lebe usw. brauche ich doch keiner Religion anzugehören. Ich denke mal, falls es einen Gott, egal welcher Religion geben sollte, wird er meine Lebensweise mal honorieren. Aber im grunde genommen hast du schon recht.

Antwort
von ThomasJNewton, 25

Nur sehr selten fragen mal religiöse Menschen, woher Atheisten ihre Moral nehmen. Oder ihre Grundregeln. Oder ihre "Ethik".
Meist trauen sie sich nicht, oder wissen selbst, dass die Frage schon falsch ist, und die Antwort nicht gut für sie.

Ich weiß nicht mal, ob der biologische Ansatz da wirklich hilfreich ist.
Aber alle Säugetiere leben wohl nicht ganz isoliert.
Selbst wenn sie eher einzelgängerisch leben.
Auch in einer Großstadt bekommt man mit, wenn einzelgängerische Katzen über Reviergrenzen sprechen, oder einzelgängerische Igel über die Vor- und Nachteile einer Beziehung.

So sehr wir Menschen uns "vom" Tier unterscheiden, so sehr sind wir auch eins.
Vielleicht schaffst du es, alle 8000er in 2 Monaten zu besteigen.
Was du aber garantiert nicht schaffst, ist es, das in aller Stille zu tun.

Natürlich musst du es anderen mitteilen, vielleicht sogar in die Zeitung kommen, oder sogar ins Fernsehen.
Oder wenn es fast normal ist, sollte dich wenigstens deine Freundin anhimmeln, oder deine Kinder "Respekt, Alda" zu dir sagen.

Der Mensch ist nun mal ein Familienwesen, das ist noch etwas anders als ein Herdentier oder Schwarmfisch.

Aber trotzdem bist du eben ein Mensch, und der Mensch kann das Zusammenleben zu einer Ethik weiterdenken und -leben, oder zu beispielloser Erbarmungslosigkeit pervertieren.

Kluge Menschen wollen sich einfach nur in Gemeinschaft anderer Menschen wohlfühlen, aber es gibt eben nicht nur kluge Menschen, oder jeder Mensch ist nicht immer klug.
Es geht auch nicht darum, dass irgend ein Mensch klüger wäre, oder gelegentlich mal, sondern darum, dass die Regeln eben ganz einfach sind:

Das so weit wie möglich zu fördern, und so weit wie möglich das Gegenteil zu verhindern.
Nenn mir eine religiöse oder sonstige Regel, die dem entgegen steht.

Die Richtung der Regeln ist einfach, die Regeln sind schon komplizierter, und die Auslegung führt dann zu ... - kannst du lesen, jeden Tag.

Aber neben den täglichen Nachrichten solltst du schon etwas Ruhe einplanen.
Und dich nicht zugehörig fühlen, sondern eine Gemeinschaft bilden, die zusammen gehört.

Antwort
von Giustolisi, 27

Religionsfreiheit (also religionsfrei zu sein) ist ein großer Vorteil, denn Religionen bremsen nur. Sie hängen mit Wissen und Moral dem Zeitgeist immer mehr oder weniger hinterher.

Religionen haben sich in der Vergangenheit als schädlich erwiesen, und sind es noch heute. Deswegen macht es keinen Sinn, sie durch eine Mitgliedschaft zu unterstützen.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 58

Bin ich gut beraten wenn ich mich keiner Religion zugehörig fühle und nach Ethischen Vorgaben lebe?

Ich bin Buddhist und denke, dass es eine hervorragende Idee ist.

Auf diese Weise vermeidest du unnötiges Leiden in der Welt, ohne dich durch religiöse Gebote, Regeln, oder Gelübde unnötig beschränken zu lassen.

Finde ich wirklich sehr sinnvoll.

Du solltest dich bloß nicht durch die subtilen bis brachialen Einschüchterungsversuche religiöser Fundamentalisten verunsichern lassen.

Diese werden mit großer Sicherheit entsprechende Szenarien von Hölle und Fegefeuer für deinen Unglauben zeichnen, die nach deinem Ableben angeblich auf dich warten.

Kommentar von Konzulweyer ,

Ja, Helmut Schmidt hat mal in einem Intervieuw gesagt, daß er den Buddhismus als friedfertigste Religion ansieht.

Kommentar von Enzylexikon ,

Auch der Buddhismus ist nicht perfekt und hat seine schmutzigen Flecken auf der weißen Weste. Aber für mich ist es eben die richtige Entscheidung gewesen.

Kommentar von FuerstVerres ,

Wenn du so anfängst, solltest du ja wissen, dass es 227 Regeln für buddhistische Priester gibt. 

Diese 227 Regeln waren nur die wichtigsten Gebote, und es gab noch tausende und abertausende Regeln, die auf dem Weg zur „Reinheit“ zu befolgen waren.

Wie der ehemalige buddhistische Priester Twad sagte:

Twad lehnte nicht kategorisch die guten Teile der Lehren des Buddha ab, sondern erkannte, dass der Buddha nur einen Teil des Lichtes und einen Teil der Wahrheit gefunden hatte, da er ja als Mensch, der selbst nach der Wahrheit suchte, nur bis zu einem gewissen Punkt gekommen war. Jetzt glaubte er daran, dass er erst in Christus durch die Offenbarung Gottes die Wahrheit gefunden hat. Im Buddhismus führen die guten Taten in zwanzig Himmel, aber die schlechten Taten in viele Höllen. Anders dagegen ist die Gnade Gottes in Christus, die nur durch Glauben empfangen werden kann.

Kommentar von Enzylexikon ,

Wenn du so anfängst, solltest du ja wissen, dass es 227 Regeln für buddhistische Priester gibt.

Ja und, wir sprechen hier ganz offensichtlich von Laienanhängern, denn der Fragesteller behauptet nirgends, gleich in den Stand eines Geistlichen treten will.

Ich habe außerdem nicht behauptet, dass der Buddhismus keinerlei Regeln hat, sondern ihn lediglich zu einem Leben ohne religiös vorgeschriebene Lehrenermutigt.

Jetzt glaubte er daran, dass er erst in Christus durch die Offenbarung Gottes die Wahrheit gefunden hat

Deine Missionierungsgeschichte des Buddhisten zum Christentum ist für diese Fragestellung ohne jeden Belang.

Im Buddhismus führen die guten Taten in zwanzig Himmel, aber die schlechten Taten in viele Höllen.

Im übrigen werden die "Himmel" und "Höllen", wie auch die gesamte Wiedergeburtslehre längst nicht von allen Buddhisten auf ein Leben nach dem Tod bezogen, sondern als psychologische Modelle verstanden.

Wenn wir etwa an vergänglichen Dingen festhalten und nicht loslassen können, erleben wir eine emotionale Hölle.

Sind wir dagegen bereit, Dinge, die sich nicht ändern lassen zu akzeptieren, dann erfahren wir eine Art Himmel.

Wer derartige Lehren wörtlich nimmt, hat nach meiner Ansicht eine gewisse Naivität, wie sie etwa im Volksglauben vorkommt.

Das hat also nicht zwingend Ähnlichkeit mit christlichen Bestrafungsszenarien.

Kommentar von FuerstVerres ,

Das magst du so sehen.

Ich empfehle die Herz-Jesu-Verehrung, die zu großen Gnaden führen kann bis hin zu mystischen Eingebungen.

Wie die Hl. Mechthild v. Hackeborn es selbst erlebte:

An einem Samstag sieht Mechthild beim Chorgebet Christus in einer Vision mit ausgebreiteten Händen ihr entgegenkommen, um sie zu empfangen. Dann heißt es: Sie wurde dabei in Gott gänzlich verschlungen und verlor ihr Bewusstsein , so dass sie aus dem Chor getragen werden musste. Ein lang andauerndes unbeschreibliches Glücksgefühl blieb lange Zeit danach in ihr.

Kommentar von Enzylexikon ,

Danke, deine Sorge um mein Seelenheil ist sehr freundlich, ich persönliche habe aber kein Interesse am christlichen Glauben.

Kommentar von FuerstVerres ,

Wenn Jesus Christus dich zu sich holt, kann niemand widerstehen.

Kommentar von Enzylexikon ,

Ich habe nicht die  Absicht hier theologische Diskussionen zu führen, oder mich Bekehrungsversuchen auszusetzen. Spar es dir einfach.

Kommentar von HumanistHeart ,

Dann bekehr einfach mich, FuerstVerres. Mir machen solche Unternehmungen immer Spaß.

Kommentar von FuerstVerres ,

@Enzylexikon  Wenn du dich gut mit Religionen auskennst, müsstest du wissen, dass Christen zum Apostolat und zur Neuevangelisierung berufen sind.

Ich werde auch weiterhin versuchen, Seelen zu retten. Deshalb werde ich es mir nicht sparen.

Kommentar von Enzylexikon ,

FuerstVerres

Gehe mit Gott - aber gehe!

Sollte es weitere  religiöse Propaganda im Bezug auf meine Person geben, werde ich diese Kommentare als Belästigung an den Support melden.

Ich denke, damit sind unsere Verhältnisse jetzt geklärt.

Jede weitere Diskussion erübrigt sich somit.

Kommentar von FuerstVerres ,

Du kannst melden, was du für richtig hältst und dieses gottlose Forum wird deiner Bitte sicher nachkommen.

Aber wie bereits gesagt, ich gebe nicht nach.

Antwort
von JTKirk2000, 41

So einige Religionen legen durchaus ebenfalls moralische und ethische Werte nahe. Manche dieser Werte wurden sogar durch diese maßgeblich beeinflusst und verbreitet. Würde man beispielsweise wirklich nach dem leben, was Christus laut der Bibel gelehrt und vorgelebt hat, wäre allein schon deshalb unsere immer noch zumindest angeblich christlich beeinflusste Gesellschaft eine wesentlich bessere.

Kommentar von HumanistHeart ,

...christlich beeinflusste Gesellschaft eine wesentlich bessere.

Sie wäre definitiv eine schlechtere.

Eine Gesellschaft die sich bei guten Werken ausschließlich von einer Belohnung im Jenseits antreiben lässt, anstatt Gutes zu tun – vernunftbegründet – um seiner selbst willen? Nein Danke.

Eine Gesellschaft die Homosexuelle noch weiter brandmarkt und von der Gesellschaft ausschließt? Nein Danke.

Eine Gesellschaft die Transsexuelle noch weiter brandmarkt und von der Gesellschaft ausschließt? Nein Danke.

Eine Gesellschaft die Moral nur rudimentär und bis zu einem gewissen Punkt begreift, sie mit Ihr aber nicht grundsätzlich und universell umzugehen versteht? Nein Danke.

Eine Gesellschaft die finale Antworten bereits zu haben glaubt und somit einer ergebnisoffenen Wissenschaft im Weg steht?

Ein Gesellschaft die Kinder von Anbeginn an, in ein bestimmtes Denkmuster presst und scharf begrenzte Vorgaben an die Realität vermittelt? Nein danke.

Eine Gesellschaft die Frauen kategorisch vorzuschreiben beginnt, wie sie mit ihrem Körpern zu verfahren hat, ohne irgendeine Autonomie dabei zu behalten? Nein Danke.

Eine Gesellschaft die sich an Denkverboten orientiert so wie sie sich in den 10 Geboten finden? Nein Danke.

...

Das war jetzt nur lose runtergeschrieben. Ich könnte ohne weiter nachzudenken locker noch 20 Punkte dazustellen.
Sorry. Wir sind als eine freie Gesellschaft, welche sich an Menschenrechten orientiert und die eine offene Zukunft anstrebt weit besser dran, als mit archaischen, überkommenen Systemen aus der Bronzezeit.

Kommentar von rcantone ,

Na da hat sich ja eine Wut angestaut, mein lieber Herr. Du verwechselst 2 Dinge das was angesprochen wurde ist die Bibel und was du meinst ist die Kirche.

Die bibel sagt nicht gegen Homosexuelle. Das tut die Kirche.

Ebenso gegen Transsexxuelle.

Das man die Moral nicht verstehen kann weil man an die Bibel glaubt/nach ihr lebt ergibt für mich keinen Sinn.

Bei diesem Punkt stimme ich dir bedingt zu, wenn man sich zu sehr auf  etwas Versteift kommt damit nichts "Gutes" raus. 

Und inwieweit sind die 10 Gebote zu denk verboten geworden?

Die meisten 10 Gebote sind in der Grundverfassung verankt die du der Bibel vorziehst.

Ich bin kein Christ und mir geht es nicht darum die Bibel zu verteidigen oder dich anzugreifen doch überlege dir doch bitte wieso du so strikt gegen die Bibel bist. Ich meine deine Wut ist förmlich spürbar in deiner Antwort.

Kommentar von HumanistHeart ,

:) Bevor wir zu den einzelnen Punkten kommen, erst mal das hier:
 

Na da hat sich ja eine Wut angestaut, mein lieber Herr. 

Wo bitte willst Du in meinen Worten Wut erkennen?
Das ist argumentiert und wo es nicht sachlich ist, ist es eher amüsiert.

Das kommt eigentlich fast schon einem Verstoß gegen das achte Gebot, "Du sollst nicht lügen" recht nahe, mir solches zu unterstellen. Denn Dir dürfte klar sein, dass ich keine Wut brauche, wenn ich offensichtlich Argumente bediene.

Also... 
Willst Du nur untergriffig sein, oder hast Du einen vorzeigbaren Grund dazu mir hier "Wut" anzudichten?

Kommentar von JTKirk2000 ,

Das kommt eigentlich fast schon einem Verstoß gegen das achte Gebot, "Du sollst nicht lügen" recht nahe, mir solches zu unterstellen.

Genau genommen sagt dieses Gebot aus, "Du sollst nicht falsch Zeugnis reden, wider deinem Nächsten." Je nach Übersetzung kann dies variieren und dass man nicht lügen soll ist eine Vereinfachung in der Ausdrucksweise und ebenfalls auch leichter verständlich. Beides basiert aber auf derselben Grundlage, dass nur dann jemand lügt (oder ein falsches Zeugnis ablegt), wenn er weiß, dass er die Unwahrheit sagt und dies - egal aus welchem Grund - absichtlich macht.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ich stimme definitiv dem Kommentar von rcantone zu, dass man zwischen Bibel und Kirche unterscheiden sollte und gehe darüber hinaus so weit, dass man zwischen dem, was Christus laut der Bibel vertreten hat, und dem was Paulus laut eben dieser vertrat und bei weitem nicht mit allem im Einklang war, was Christus gelehrt haben soll. 

Ich nenne mich Christ, weil ich nach dem lebe, was laut der Bibel Christus gelehrt hat, und wenn Paulus etwas geschrieben oder gelehrt hat, was mit der Lehre Christi nicht im Einklang ist, ist für mich klar, dass ich mich nicht an das gebunden fühle, was jemand vermittelt haben soll, der Christus nicht einmal kannte.

Die Dinge, die Du als Negativbeispiele aufzeigst, haben nichts, aber auch gar nichts, mit dem zu tun, was der Bibel nach Christus gelehrt und vorgelebt hat, sondern allenfalls damit, was später daraus gemacht wurde, was daher nur solange funktioniert hat, wie es aufgrund mangelnder Zugänglichkeit am notwendigen Verständnis gemangelt hat, zu erkennen, was die eigentliche Lehre Jesu Christi (gewesen) ist.  

Kommentar von HumanistHeart ,

Ist das in Deinen beiden Beiträgen hier Ignoranz? Dummheit? Abermals Lüge?

Ich will Dir nichts davon unterstellen, aber ich habe Dir eigentlich eine ziemlich leicht zu erfassende, klare Frage gestellt.

Willst Du nur untergriffig sein, oder hast Du einen vorzeigbaren Grund dazu mir hier "Wut" anzudichten?

Ich schrieb, dass ich das bitte beantworten haben möchte, bevor wir auf das Thema eingehen. 

Also...

Ich habe keine Wut. Ich habe begründbare Argumente. 
Willst Du nur untergriffig sein, oder hast Du einen vorzeigbaren Grund dazu, mir hier "Wut" anzudichten?

Kommentar von HumanistHeart ,

Frage steht, Kirk. Antwort bitte.

Antwort
von 3plus2, 32

Mahatma Gandhi:" Gott hat keine Religionen"

Gott hat das Universum, die Sonnen, die Planeten, das Leben geschaffen und den Menschen 10 Gebote gegeben,

die Religionen haben die Menschen gemacht um die leichtgläubigen zu unterjochen und um an der Spitze gut zu Leben.

Kommentar von HumanistHeart ,

Dein Christentum ist eine der 5 Weltreligionen. Gemacht um Leichtgläubige wie Dich geistig zu unterjochen.

Dass Du das nicht erkennst, Du aber genau beschreibst wie und warum Du ein Opfer davon bist, das ist bereits Realsatire.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Das ist schon rein formal das hinterallerletzte.

Die Sprache hier ist deutsch, und wenn die Formen von Nominativ und Akkusativ, oder andere, nicht eindeutig sind, dann ergibt sich das eben aus dem Zusammenhang, oder man erwähnt es ausdrücklich.

Und wenn man's mal vergisst oder übersieht, dann wird halt nachgefragt, oder man versteht oder missversteht sich eben mit einer neudeutsch "fifty-fifty-chance".

die Religionen haben die Menschen gemacht

Ohne Punkt und Komma, und ohne rechtes Vertauen darin, dass die logischere Erklärung die ist, du du gemeint hast.
Nach dem Geschwurbel zuvor ist kein Mensch gut beraten, auf die/deine Grammatik zu vertrauen.

Es ist einfach nur beliebig, wenn du keinen Respekt hast:

  1. Die Religionen (Akkusativ) haben die Menschen (Nominativ) ...
  2. Die Religionen (Nominativ) haben die Menschen (Akkusativ) ...

Soll ich dir jetzt mit der Bibel kommen?

Mit dem 4. Brief Pauli an die Kosacken?

Von dem nur ein Fragment erhalten ist?

Paulus schrieb an die Kosacken, wer sehr viel isst, kann ...

Da siehst du mal die Beliebigkeit.

Ich hab nicht das geschreiben, was mancher so denken mag.

Kommentar von HumanistHeart ,

...Hä??

Antwort
von Andrastor, 89

Du bist in jedem Fall gut beraten keiner Religion anzugehören, egal ob du dich ethisch korrekt verhältst oder nicht.

Aber es ist für die Gesellschaft und dein Umfeld natürlich angenehmer wenn du dich an ethische Grundsätze hältst.

Kommentar von MeGusta97 ,

Du bist in jedem Fall gut beraten keiner Religion anzugehören

Ist es für einen Menschen also besser keiner Religion anzugehören? Darüber lässt sich streiten. 

Kommentar von Andrastor ,

Wenn man bedenkt was bekennende Atheisten wie Albert Einstein oder Alan Turing (Erfinder des Computers) geleistet haben und dies mit den Taten von bekennenden Angehörigen einer Religion vergleicht, wie Adolf Hitler oder den Verbrechen der Inquisition und der IS, ist die Antwort auf deine Frage eigentlich mehr als klar.

Kommentar von AaronMose3 ,

Pauschalisierung. Immer wieder ein Fest. 

Kommentar von FuerstVerres ,

@Andrastor

Da scheinst du Lücken zu haben.

Viele höchst bedeutende Wissenschaftler wie Johannes Kepler waren bekennende Christen! Haben Sie nichts geleistet?

Kommentar von Andrastor ,

Und vergleiche dies mit den Verbrechen auf die im Namen der Religionen verübt wurden.


Kommentar von Panazee ,

Darüber lässt sich streiten. 

Jup und das wird hier auch bei so gut wie jeder Frage dieser Art ausgiebig gemacht. ;-)

Kommentar von Andrastor ,

wie sagte bereits der amerikanische Dichter John Burroughs?

Die Wissenschaft hat in einhundert Jahren mehr für ein zivilisiertes Leben getan als das Christentum in achtzehnhundert Jahren.

Und bei diesen Aussagen handelt es sich keineswegs um Pauschalisierungen, es sind Tatsachen.

Kommentar von FuerstVerres ,

Andrastor, diese Aussage an sich ist in sich falsch. Denn Wissenschaft und Religion müssen sich nicht widersprechen, sie stehen sogar im Einklang zueinander. Man muss nur Gott als den sehen, der hinter allem steckt. Als den, der den ursprünglichen Funken allen Seins aus dem Nichts erschuf und aus dem sich alles weitere unter göttlicher Anleitung entwickelt hat.

Kommentar von Andrastor ,

Denn Wissenschaft und Religion müssen sich nicht widersprechen

Doch, genau das tun sie. Die Einstellung sie müssten sich nicht widersprechen ist nichts weiter als der Versuch von Gläubigen zwei unvereinbare Gebiete miteinander zu kombinieren.

Denn: Wissenschaftlich betrachtet gab es niemals ein "Nichts" aus dem Gott als Funke etwas hätte erschaffen können.

Weiters hat sich niemals etwas unter irgendeiner Anleitung entwickelt. Diese Vermutung ist mehr als lächerlich.

Und zu guter letzt steht alles was wir über den (christlichen) Gott wissen in einem 2.000 Jahre alten Buch voller Mythen und Märchen, welche allesamt bereits mehrfach als unwahr entlarft worden sind.

Wenn nun die einzige Informationsquelle die wir über Gott haben, widerlegt ist, warum sollte es dann Gott überhaupt geben?

Macht absolut keinen Sinn.

Kommentar von HumanistHeart ,

Denn Wissenschaft und Religion müssen sich nicht widersprechen, sie stehen sogar im Einklang zueinander. Man muss nur Gott als den sehen, der hinter allem steckt.


Soll ich das mal umformulieren was Du geschrieben hast?

"Denn Wissenschaft und Religion müssen sich nicht widersprechen, sie stehen sogar im Einklang zueinander. Die Wissenschaft muss einfach nur erkennen dass die Religion recht hat".



Gratuliere! Das ist mit das dümmste was ich 2016 gelesen habe! Bravo!

Kommentar von FuerstVerres ,

Der Tag wird kommen, da werden eure Augen geöffnet werden...

Kommentar von Andrastor ,

Zumindest ist das deine kleine Hoffnung. Da du offenbar keine Argumente mehr vorzubringen hast, bleibt dir nichts anderes übrig als auf ein Wunder zu hoffen.

Aber lass mich dir etwas verraten:

Unsere Augen sind bereits geöffnet worden, du bist es noch der blind durch die Gegend läuft.

Antwort
von Panazee, 72

Diese Frage wird dir mit 100% Sicherheit erst nach deinem Tod beantwortet werden.

Ich mache das aber auch und bin bis jetzt nicht schlecht damit gefahren.

Kommentar von FuerstVerres ,

NAch dem tod ist es zu spät

Kommentar von Panazee ,

VOR dem Tod ist es nur Spekulation.

Kommentar von FuerstVerres ,

Die ist es nicht mehr, wenn man Gotteserfahrungen hatte.

Kommentar von Panazee ,

Mit welcher Gottheit hattest du denn diese Erfahrung?

Mit der gleichen Inbrunst und Überzeugung wie du haben Moslems eine Gotteserfahrung mit Allah, Hindus mit Vishnu, Christen mit Gott. Viele Gläubige sagen, dass sie eine Gotteserfahrung hatten, aber da sich die Götter von denen sie reden gegenseitig ausschließen, passt da in meinen Augen etwas nicht so ganz.

Kommentar von FuerstVerres ,

Nein, Islamisten, die sich in die Luft sprengen haben beileibe keine Gotteserfahrung. 

Der Versucher, Satan, ist es, dessen Einflüsse sie vernehmen. Dämonische Mächte. 

Kommentar von Panazee ,

Oh weh. Die Muslime, die sich in die Luft sprengen stellen doch nur eine ganz geringe Minderheit dar. Wenn es bei Muslimen Standard wäre sich in die Luft zu sprengen, dann gäbe es bald keine mehr und zudem würde es bei 1,5 Milliarden Muslimen weltweit jeden Tag zig hunderttausend mal irgendwo krachen.

Das hat ja hier keinen Sinn. Dämonische Mächte? Ich kann kaum glauben, dass dieser Kommentar wirklich ernst gemeint ist.

Kommentar von FuerstVerres ,

Ich bin katholisch. Wenn es Gott gibt, dann gibt es auch den Teufel und somit auch Dämonen.   Was kann man an dieser Logik nicht verstehen?

Kommentar von Panazee ,

Passt schon. Glaub weiter an Gott, Teufel, Dämonen und die Logik dahinter.

Antwort
von azeri61, 100

jeder muss für sich selbst entscheiden ob er eine religion hat an die er sich hält oder nicht da muss man sich selbst beraten

Kommentar von azeri61 ,

die negativ bewertung verstehe ich zwar nicht aber naja ....

Kommentar von rcantone ,

Versteh ich auch nicht, ine eigene Meinung zu haben ist wohl unerwünscht hahahah, diese Gesellschaft ist manchmal wirklich zum Lachen.

Antwort
von Ichthys1009, 26

Was für ethische Vorgaben willst du denn dann nehmen?

Es gibt nicht "die" Ethik.

Ethik hängt immer zusammen mit dem Menschenbild, das man hat.

Und am Menschenbild entscheidet sich dann, ob deine Ethik Zukunft hat.

Im Idealfall unterstützt eine Religion dieselben Ziele, die du mit einer konsequent gedachten Ethik erreichen willst.

Fragt sich also, welches Ziel verfolgst du mit deiner Ethik in bezug auf den Menschen und die Welt? Was wäre für alle Menschen wünschenswert?

Antwort
von comhb3mpqy, 2

Dazu wird es verschiedene Meinungen geben. Ich bin Christ. Wenn Sie wissen wollen, warum ich an Gott glaube, dann können Sie mich fragen.

Sie können sich ja mal informieren, was denn das Christentum mit Ethik zu tun hat. Wirtschaftsethik hat etwas mit dem Christentum zu tun.

Antwort
von Zain12345, 80

Ja denke schon
weil es eigentlich ohne Religion keine Glaubenskriege gibt
Sozusagen ist eine Welt ohne Gott vielleicht eine nettere Welt

Nur Vielleicht

Kommentar von FuerstVerres ,

Wegen irgendetwas gäbe es immer kriege...

Kommentar von azeri61 ,

glaube ist ein mittel das man benutzen kann um irgendwas rechtfertigen zu können

Kommentar von FuerstVerres ,

Sagt jemand, der keinerlei Gotteserfahrung hinter sich hat und verstehe ich auch. 

Kommentar von Zain12345 ,

ich habe nur vielleicht geschrieben

Kommentar von Zain12345 ,

aber es wird immer kriege geben

Kommentar von FuerstVerres ,

Bis zum Endgericht, ja.

Kommentar von Ichthys1009 ,

Ohne Religion

bekriegt man sich dann

wegen der Hautfarbe,

wegen der Staatsangehörigkeit

oder wegen der Nasenform.

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