Frage von jeanmarieclaire, 134

Bin ich gamesüchtig wenn ich vier Stunden am Tag game?

Antwort
von Martnoderyo, 80

Solange du dein soziales Umfeld und die Aufgaben die du hast nicht vernachlässigst ist das eigentlich kein Problem.

Ist ja deine Sache womit du deine Zeit verbringst.

Ich geh, wenns sonnig ist, auch jeden Tag raus und fahr bis zu 7 Stunden Longboard. Ich würde mich nicht als süchtig bezeichnen - wobei man sagen muss das das im Zusammenhang mit Sport (etwas vermeintlich gutem) keiner sagen würde. Es tut einem ja gut und Spielen ist ja sooo böse.

Antwort
von Johnbobs, 40

Die Spielzeit spielt hier eher eine Nebenrolle.
Du kannst es besser an den folgenden Merkmalen erkennen:

• Du vernachlässigst deine sozialen Kontakte und hast oft keine Zeit für Freunde. 
• Gehst keine anderen Aktivitäten außer dem Computerspielen nach
• Veränderst deine Schlaf- Ess- und sexuellen Gewohnheiten
• Vernachlässigst dein äußeres Erscheinungsbild.
• Bist mit deinen Gedanken nur bei verschiedene Computerspiele.
• Du ziehst dich von Freunden und Familie zurück.
• Wirkst abwesend oder hast schwierigkeiten dich zu konzentrieren.
• Hast Stimmungsschwankungen oder Wutausbrüche wenn z.B. Das Spiel unterbrochen wird.
• Du unter Langeweile oder Unruhe leidest.
• Du depressiv, übermäßig besorgt oder ängstlich bist.

Antwort
von Turbomann, 50

Das solltest du eigentlich selber bemerken. Vier Stunden ist schon nicht wenig.

Kannst du alles stehen und liegen lassen, wenn Freunde dich anrufen und was unternehmen wollen?

Bist du so flexibel, dass du mal einen Tag nicht gamen kannst?

http://www.suchtbericht.de/2011/12/28/ab-wann-ist-man-spielsuchtig/

Kommentar von GtaVClips ,

4 Stunden ist aber auch nicht viel.

1, 2 Filmchen am Abend mit Werbung und du hast die 4 Stunden Multimedia auch schon voll.

Viel ist relativ. Sehr relativ.

Kommentar von apophis ,

Nur zur Richtigstellung.

Dein Link bezieht sich auf die Spielesucht in Form von Glücksspielen, der Fragesteller fragt aber nach Computerspielen. Da gibt es riesige Unterschiede.

Kommentar von Turbomann ,

@ apophis

Stimmt, hätte ich dazuschreiben sollen.

Im Prinzip sollte das aber keine große Rolle spielen. Nach Computerspielen kann man genauso süchtig werden oder sein.

Kann man ja auch nachvollziehen, wenn man einmal anfängt, will man weiterkommen und dann soll man aufhören!

Lese doch die vielen Fragen die hier ankommen, wenn Mädels fragen, was sie machen sollen, wenn der Freund ständig beim Spielen hockt und gar nicht merkt, dass sie da ist. Anstatt  gemeinsam mit seiner Freundin d r a u s s e n was zu unternehmen.

Kiddies und Jugendliche sitzen im Durchschnitt trotzdem viel zu viel vor dem PC und das ist ein Problem heute.

Antwort
von apophis, 26

Sucht ergibt sich aus der Regelmäßigkeit und der Unfähigkeit damit aufzuhören. Die Dauer oder Menge und der Intervall ist dabei egal.

Kannst Du nicht von jetzt auf gleich sofort aufhören (und auch nicht wieder anfangen), bist Du süchtig. Ist das kein Problem für Dich, bist Du nicht süchtig.

Das Argument, dass man erst süchtig sei, wenn man den sozialen Pflichten und anderen Aufgaben nicht mehr hinterherkomme, kann in der Form nur auf Extremfälle
Als anderes Beispiel: Trinkt man jeden Abend 2-3 Feierabendbierchen oder raucht alle paar Stunden eine Zigarette, kann man alle Pflichten nachkommen, ist aber dennoch süchtig.
Ist man dauerhaft betrunken, ist man ebenfalls süchtig, kommt den Pflichten aber nicht mehr hinterher.

Antwort
von mzkzs, 62

Nein keinesfalls. Falls du in der Schule nicht schon anfängst zu zittern weil du unbedingt an den PC möchtest ;) LG

Antwort
von ForenBoy, 18

Wenn einer jeden Tag eine Flasche Bier zwanghaft  trinken muss, egal was komme, dann ist er alkoholsüchtig.

Weder die Menge, noch die Zeit (beim spielen) sind also entscheidende Faktoren für eine Suchtdiagnose. 

Der Zwang ist der ausschlaggebende Punkt.

Anders ausgedrückt, Du kannst auch mit einer Stunde am Tag schon süchtig sein, wenn Du nicht darauf verzichten kannst.

Antwort
von Muzzel, 31

Solange du auch mal einen Tag ohne spielen überstehst ohne "Entzugserscheinungen" zu haben.. ;)

Antwort
von Psylinchen23, 46

Du bist erst süchtig wenn du denkst das dein anderes Leben zu kurz kommt weil du deine ganze Zeit nur fürs Spielen verwendest. Und auch nicht aufhören kannst damit.

Kommentar von apophis ,

Naja, Du beschreibst gerade den Fall, wenn er es selber merkt. Du kannst aber durchaus süchtig sein, ohne es zu merken.

Antwort
von Ssimone, 33

ich hab einen ganz einfachen test für dich: wenn du das nächste mal gamen willst, dann sag dir STOPP! heute nicht und morgen nicht. erst wieder übermorgen. schaffst du das ohne entzugserscheinungen und ohne schwach zu werden, dann ist alles im grünen bereich.

Antwort
von PhilHeath, 8

4 Stunden am Tag sind zwar nicht wenig aber süchtig wird man auch nicht so leicht.

Oft spielen da noch andere Faktoren eine Rolle, die Suchtverhalten hervorrufen (Schulstress, private Probleme usw.)

Wenn du ohne Probleme aufhören kannst und deine Schule/Arbeit/Freunde nicht vernachlässigst sehe ich da kein Problem...

Antwort
von GtaVClips, 55

Du könntest auch 10 Stunden spielen und nicht süchtig sein.

Wenn du ohne gamen nicht kannst, DANN bist du süchtig, sonst nicht.

Antwort
von aringa12345, 35

Nein, erst wenn du Freunde, Schule/Arbeit, Hausaufgaben ect... IMMER vernachlässigst...

Antwort
von Ebse2010, 22

Ein normaler Arbeitstag, das bedeutet: 8 Stunden arbeiten.
Davon verbrauchst du die Hälfte fürs Gamen.

Jeden Tag 4 Stunden = 1/6 Tag nichts gelernt, das sind im Jahr 4x365 Stunden = 1460 Stunden = ca 60 bis 61 Tage (voll !!!) nichts gelernt.

Danach fragt man sich dann, von woher die Verblödung kommt.

Kommentar von USBFinger ,

Gaming erhöht den IQ und die Reaktionen. Gaming kann Stress abbauen. Im Gegensatz zum Lernen macht dies meist auch noch Spaß!

Kommentar von Ebse2010 ,

Digitale Demenz Verbloeden wir durch Computer - Peter Hahne - ZDFmediathek - Teil 1
https://www.youtube.com/watch?v=yghI2VdHyxk

Kommentar von Ebse2010 ,

Digitale Demenz Verbloeden wir durch Computer - Peter Hahne - ZDFmediathek - Teil 2
https://www.youtube.com/watch?v=u4RIqeGnVtw

Kommentar von Ebse2010 ,

Manfred Spitzer im Interview - 'Wir vermüllen die Gehirne - das kann nicht gut gehen'
https://www.youtube.com/watch?v=IiPoLQ80UoM

Kommentar von apophis ,

Du machst dabei einige große Denkfehler.

Ersteinmal verwedet er keineswegs einen halben Arbeitstag fürs Gamen, sondern seine Freizeit. Auch wenn ich annehme, dass der Fragesteller noch zur Schule geht, ist da dennoch ein Unterschied. Er zockt ja nicht während der Arbeit/Schule und ohne das Zocken würde er in der Zeit auch keineswegs zusätzlich Arbeiten oder zur Schule gehen.

Deine Hochrechnung aufs Jahr gibt zwar große Zahlen aus, sind aber ohne Referenz nicht Aussagekräftig.
Schlaf und Arbeit belegen immerhin je 122 also 244 Tage des Jahres.
Der Toilettengang immerhin 6,3 Tage.

Von den übrigen 116 Tagen Freizeit die Hälfe einem(einzigen) Hobby zu widmen lässt die Zahl 60 plötzlich garnicht mehr so groß aussehen.

Zudem haben Schüler in der Regel noch ein bisschen mehr Freizeit, wodurch fürs Lernen etc. noch etwas mehr Platz ist.

Weiterhin fragst Du am Ende sehr vorurteilhaft nach "Verblödung".
Dass Spiele verdummen ist schon längst wissenschaftlich widerlegt, vielmehr ist sogar das Gegenteil bewiesen: Zocken mach schlau.

Es steigert (je nach Spiel) visuelle und motorische Fähigkeiten, fördert strategisches Denken, steigert Selbstdisziplin und Selbstvertrauen, setzt verschiedene Defizite herab und noch vieles mehr.
Bei Femdsprachigen Spielen wird sogar die Sprachkenntnis geschult, wobei die englische Sprache am meisten profitiert.

Kommentar von apophis ,

Da Du (während ich meine Antwort schrieb) so tolle "Quellen" gepostet hast.
Meine Aufzählung über die Steigerungen, die Computerspiele mit sich bringen sind - wie eigentlich ja schon erwähnt - wissenschaftlich bewiesen und entstammen nicht - wie bei Dir - einem Moderator.

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