Hallo Liebe User, Ich hatte letztes Jahr eine Sinunsvenenthrombose im Gehirn unter der Einnahme von Yasmin. Nach 5x Spital aufenthalt, 12 Tabletten am Tag und ein langes Körperlich anstrengendes Jahr, war ich bei einer neuen Frauenärztin. Die verschrieb mir durch ein Faktor (???) weiss nicht mehr welchen und einer Mutation (keine Ahnung was, irgendwas mit der Wirbelsäule) die Pille Cerazzette... Ich nehme sie seid 2 Wochen. In diesen 2 Wochen habe ich durch stendige Heisshungerattacken fast 5kg zugenommen, bin stendig Depressiv, leicht reizbar, meine Brüste werden hart und meine "Lust" schwankt von einem absoluten Höhenflug in das tiefste Thal. Weiss irgend jemand wie lange das noch so geht? oder bin ich einfach nicht geschaffen für eine Pille? =(( Kann es sein das ich so starke Nebenwirkungen haben kann? Ich habe auch stendig Kopfschmerzen =((( Weiss jemand weiter? Danke
Antworten (5)
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2Antwort von
WildeFeeWildeFee
Ich kann mich auchmama nur anschließen. Es gibt ja nun auch noch andere Verhütungsmaßnahmen als Kondom, und wenn Du davon mehrere kombinierst (z.B. Kondom + Persona o.ä.), dann bist Du eigentlich weitgehend auf der sicheren Seite, wenn man mal davon absieht, dass selbst eine Sterilisation nicht 100%ig schützt.
Ich habe die Pille damals auch nicht vertragen und angefangen, auf meine Körpersignale zu achten. Nach einer Weile hatte ich es gut raus, wann mein Eisprung ist und wie er sich ankündigt. Gut, ich hatte das Glück, dass meine Regel recht regelmäßig kam. Aber in 20 Jahren ohne Kondom und Pille bin ich am Ende nur deshalb schwanger geworden, weil ich vergessen hatte, aufzupassen (nachzurechnen).
Ansonsten google doch mal nach "Natürliche Familienplanung" oder schau hier rein:
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2Antwort von
auchmamaauchmama
sorry, aber bei diesen Symtomen würde ich nicht eine Pille mehr schlucken!!!
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1Antwort von
WhiteDolphinWhiteDolphin
Hallo Ruukie,
bitte hole unbedingt noch die Meinung einer anderen Frauenärztin ein. Bei einem erhöhten Thromboserisiko kann die hormonelle Verhütung ein sehr hohes Risiko mit sich bringen. Link zu den Risiken der hormonellen Verhütung: http://www.swissmedic.ch/aktuell/00003/00980/index.html?lang=de
Sehr sichere Alternativen zur Pille sind
- Spirale
- Kupferkette (gynefix)
- Symptothermale Methode
Die Symptothermale Methode ermöglicht Dir deine fruchtbaren Tage pro Zyklus zu bestimmen. An diesen musst Du auf Geschlechtsverkehr verzichten - So erreichst Du mit der Sympthothermalen Methode eine sehr hohe Sicherheit (genau so sicher wie die Pille!) Wenn Du an den fruchtbaren Tagen Kondome benutzt, gilt die Sicherheit von Kondomen.
Surftips zur symptothermalen Methode:
- myona.de
- nfp-online.de
- mynfp.de
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RuukieRuukie
Ja ich kriege schon bedenken von der Pille =(( aber ich möchte auch nicht mich ständig nur auf ein Kondom zu verlassen.
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auchmamaauchmama Du bist Dir aber schon sicher, dass Du mit der Einnahme der Pille u.U. Dein Leben riskierst???
Kommentar von
WhiteDolphinWhiteDolphin Es gibt sehr sichere Alternativen ohne Hormone: Siehe meine Antwort!
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aisha72 geb mal bitte im internet cerazette ein, da kannst du lesen, wieviel frauen das gleiche problem mit dieser pille haben. ich selbst habe sie vor 5 tagen abgesetzt, weil ich auch viele nebenwirkungen hatte und sie also nicht vertrage. ich hatte durch die cerazette: kopfschmerzen, sexunlust, 7 kg zugesnommen, war aggressiv, brust ist gewachsen und tat weh, war müde und genervt, hatte wasser, haarausfall und haarausfall. seit ich sie abgesetzt habe geht es mir besser. meine freundin verträgt sie allerdings gut.
Ergänzung zu: "Wenn Du an den fruchtbaren Tagen Kondome benutzt, gilt die Sicherheit von Kondomen." ...
..., welche bei korrekter Anwendung ebenfalls so sicher sind, wie hormonelle Verhütungsmittel. Der Pearl Index liegt dann bei 0,6, könnte theoretisch aber noch niedriger angesiedelt werden und bei einem Wert von 0,007 liegen.
LG
Hallo Evita,
dazu mal eine Frage von mir zu Dir. Klar, dass die Methodensicherheit bei einem Kondom bei deutlich unter 0 liegt, aber ist es nicht so, dass die Anwendungssicherheit von Kondomen tatsächlich zwischen 2 und 12 liegt, da eben sehr viele Anwendungsfehler gemacht werden? Ich denke, das sollte unbedingt erwähnt werden. Muss in Anbetracht solcher nicht davon ausgegangen werden, dass viele - selbst erfahrene Anwender(innen) - doch viele Fehler mit Kondomen machen?
Bei unerfahrenen Paaren, die nur alle Jubeljahr mal ein Kondom nehmen (z.B. während ein wechselwirkendes Medikament eingenommen wird und daher die Pille nicht wirkt), mag die Fehlerrate hoch sein und daher auch die Anwendungssicherheit im Bereich 2 bis 12 liegen.
Erfahrene Paare machen normalerweise aber keine Fehler mehr, da sie wissen, worauf bei der Kondomnutzung geachtet werden muss.
Auch wenn unerfahrene Paare auf die richtige Größe achten und sich an die Anweisungen in der Kondompackung halten, kann ihnen eigentlich nichts passieren.
Anwenderfehler kann man vermeiden, daher kann man schon auch von der Methodensicherheit ausgehen.
Ich frage mich sowieso, wie man auf so einen hohen Wert kommen kann, da mir weder "damals" als Anfängerin und schon gar nicht jetzt als erfahrene Kondomnutzerin je ein Kondom kaputt gegangen ist.
Ausgehend von meinen Erfahrungen schließe ich, dass man sich schon ziemlich ungeschickt anstellen muss, damit man auf eine Anwendersicherheit von 2 bis 12 kommt.
Übrigens: Bei der Pille wird ja auch immer ein Pearl Index von 0,1 bis 0,9 angegeben. Aber auch hier müsste man dann ja konsequenterweise darauf hinweisen, dass die Anwendungssicherheit bei 2 bis 8 liegt.
Da hast Du mal wieder recht! Bzgl. der Pille.
Bzgl. der Kondome wäre eine dedizierte Studie spannend. Bei erfahrenen Paaren dürfte sich die hohe Fehlerquote in der Tat schnell erledigt haben. Wobei ich von vielen die seltsamsten Fehler bei der Verwendung von Kondomen gehört habe. Gerissen (eher als geplatzt ;-), abgerutscht. Doof, aber durchaus nicht selten.
Hier gibts noch ein paar Infos zur Sicherheit von Kondomen: http://members.chello.at/verhuetung/methoden-kondome.htm Dort wird auch eine Studie genannt, die Kondomen eine hohe Sicherheit bescheinigen.