Mein kleiner ist zwei Monate alt, und ein Kaiserschnitt Baby. Ich wollte unbedingt stillen, weil Muttermilch doch das beste für ein Baby ist. Wir hatten allerdings Startprobleme. Er wollte nicht so richtig saugen, brauchte ein Plastikhütchen... aber ich habe mich durchgesetzt, trotz seiner proteste. Schließlich saugte er problemlos (auch ohne hütchen) und tut das auch sehr gerne. Dann kam aber Problem Nummer Zwei... kaum dass es mit den saugen richtig gut ging hatte er einen Wachstumsschub, brauchte mehr Milch, die ich nicht hatte, und ich dachte,,, der quengelt nur. Ich gab ihn dann öfters seinen Papa zum beruhigen, bis wir merkten dass er nach einer Woche nicht zugenommen, sondern etwas abgenommen hatte (40g). Ich hatte solche Schuldgefühle! Der arme Kleine! Hat geschrien, wollte Milch, und was macht Mama? Sie gibt ihn an Papa weiter und sagt "der hat schon". Seid dem bin ich geradezu paranoid auf Stillen fixiert. Bei jeden Schrei denke ich... was wenn er Hunger hat?? Er bekommt mittlerweile auch ein bis zwei Flaeschen am Tag, wen er zu lange getrunken hat und immernoch unruhig ist. Plötzlich merke ich... vor lauter Angst ihn hungern zu lassen habe ich mir die verschiedenen Schreie gar nicht eingeprägt. Ich weiß bis heute nicht genau was den nun welcher Schrei mir sagen will. Bin ich eine Schlechte Mutter? Alle sagen die Schreie kann mann schon nach ein paar Wochen deuten! :(
Bin ich eine schlechte Mutter wenn ich mein Kind nicht deuten kann?
Antworten (3)
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1Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom FragestellerAntwort von
alchemillaalchemilla
Mach dir bl0ß keine Vorwürfe! Es ist bei einem 2 Monate alten Baby noch schwierig schon die verschiedenen Schreie zu deuten, das kommt erst nach und nach. Außerdem sind Babys um die 7. bis 12. Woche meist am unruhigsten und schreien am meisten. Hab keine Angst, daß er verhungert. Stille ihn einfach alle 2 bis 3 Stunden und laß ihn ruhig 20 min an einer Seite trinken, dann kommt er an die fettere Hintermilch, bevor du an die andere Seite wechselst. Falls er dann noch hungrig ist, füttere Pre-Nahrung nach.Außerdem solltest du auch genügend trinken und essen, damit du wieder mehr Milch produzierst. Du bist keine schlechte Mutter, sonst würdest du dir ja auch keine Sorgen machen.Es ist ganz normal, wenn man beim ersten Kind noch unsicher ist.Mit der Zeit wirst du dein Kind immer besser kennen und deuten können.Alles Gute für Euch!
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2Antwort von
Peru1Peru1
Tolle Freunde hast du, die die Bedürfnisse ihrer Kinder am Schreien erkennen. Mein Sohn schrie gleich, ob er Hunger hatte, Bauchdrücken oder ihm blos langweilig war. Lass dich nicht verrückt machen und vor allem mach dich mit dem Stillen nicht verrückt. Klar ist es das Beste, aber was nicht geht, geht nicht und meine Kinder sind auch groß geworden obwohl sie nur 6 Wochen gestillt wurden. Der Vorteil bei Fläschchen ist du weißt, was er getrunken hat und es gibt ja genug antialergene Milch im Handel. Ich wünsche euch drei alles Gute und nicht verzagen du wirst ihn noch oft nicht verstehen, auch wenn er reden kann und du wirst ihn verstehen ohne das er etwas sagt. 2 Monate sind gar nichts.
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ulrike881ulrike881
Wenn du stillst hat es einen vorteil daß du stillen kannst wann du willst.Und wenn er schreit und du stillst ihn tut dem baby das gut.da kann man nichts falsch machen.Und damit wird auch die milchproduktion angeregt.also wenn dein baby recht schreit nimm es ruhig ab die brust,da fühlt es sich am wohlsten.
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Und noch was: genau wie Peru1 schon schreibt, falls das Stillen nicht mehr klappt, verzweifel nicht.Natürlich ist es das Beste fürs Kind, aber es muß halt auch funktionieren. Ich habe selbst als Hebamme die Erfahrung machen müssen, daß ich nicht stillen konnte und wurde sogar sehr krank, weil ich es damals in meinem Fanatismus übers Knie brechen wollte.Und meine Kinder sind beide nur kurze Zeit gestillt , haben aber keine Allergien und sind gesund; und haben auch so viel Nestwärme bekommen.