Frage von firoww666, 149

Bin ich ein schwarzarbeiter?

Hallo, und zwar geht es darum, dass mein Vater selbstständig ist und ich schon seit Jahren ihm kostenlos aushelfe. Ich bekomme Taschengeld von ihm, während ich eine Ausbildung suche. Ich hab auch nie daran gedacht fester Angestellter zu werden, weil ich von ihm so viel bekomme. Er hat dieses Jahr mein Führerschein bezahlt. Und wieso sollte ich den ein festes Gehalt verlangen, wenn die einnahmen, sowieso in die Familien fliest. Ich habe keine festen Arbeitszeiten, helfe nur, wenn es sein muss. Erledige Tätigkeiten wie Waren zu bestellen und sein Gewinn zur Bank zu bringen.

Da ich mich jetzt für die Bundespolizei beworben habe, habe ich Angst es in meinem Lebenslauf zu schreiben, und sie dann einen Nachweis Vordern und ich dann als Schwarzarbeiter abgestempelt werde.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von felix936, 108

Naja, im Prinzip ist das Schwarzarbeit. Aber du hast ja keinen Vertrag mit ihm abgeschlossen und bekommst ja auch keinen direkten Lohn, also hilfst du ihm ja so gesehen nur ehrenamtlich. Taschengeld würdest du ja ohnehin bekommen, vielleicht nicht zwingend in dem Maße.

Da brauchst du dir aber keine Gedanken machen, das würde ich als Praktikum beschreiben. ;)

Kommentar von firoww666 ,

Ein 6 jähriges Praktikum? Wäre es besser wenn ich schreiben würde, das ich seit Jahren ehrenamtlich arbeite.

Kommentar von felix936 ,

Das ist wohl wahr. :D

Antwort
von AmandaF, 92

Egal wie du diese Zeit in deiner Bewerbung betitelst, deine Chancen sind nicht rosig. Entweder du geltest als arbeitsscheu oder als Schwarzarbeiter. Das gilt für jede Bewerbung, welche du mal schreibst.

Antwort
von Gehrsitz, 63

Es ist sicherlich keine Schwarzarbeit, innerhalb der Familie zu arbeiten.

Das einzige Problem dabei ist, dass Du über die Zeit keinen Nachweis hast. Dein Vater soll Dir ein Zeugnis über ein Praktikum ausstellen, damit Deine Bewerbungsunterlagen lückenlos sind.

Antwort
von annaaugustus, 81

Dein Vater ist kein guter Geschäftsmann, wenn er dich nicht als Arbeitnehmer anmeldet. Er hätte steuerliche Vorteile, wenn er dich anmeldet und dir ein "Gehalt" zahlt. Verboten ist das nicht, aber wirtschaftlich gesehen dumm.

Kommentar von firoww666 ,

True

Kommentar von felix936 ,

Welche steuerlichen Vorteile hat er denn dadurch?

Ich wüsste nur, dass dann beide, also der Vater als Arbeitgeber und er als Arbeitnehmer, sämtliche Versicherungen und Steuern bezahlen müssten, die man sich so jetzt sparen kann.

Kommentar von annaaugustus ,

Die schmälern aber seinen Gewinn, erhöhen die Kosten und haben demzufolge einen positiven Effekt auf Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer etc. Außerdem wärst du versichert und würdest bereits Rentenbeiträge zahlen. Das hätte auch alles Vorteile für dich. Das Netto-Gehalt bleibt ja dann in der Familie. Dein Vater scheint kein guter Geschäftsmann zu sein oder hat einen extrem schlechten Steuerberater.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community